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Jesuit Spadaro: ‚In der Theologie kann 2 + 2 = 5 sein‘

27. Jänner 2017 in Weltkirche, 59 Lesermeinungen
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Diese Position Spadaros leugne die Gewissheit der katholischen Glaubenslehre, schreibt Matthew McCusker für LifeSiteNews.


Rom (kath.net/LSN/jg)
„Theologie ist nicht Mathematik. 2 + 2 kann in der Theologie 5 ergeben. Weil sie mit Gott und dem wirklichen Leben der Menschen zu tun hat...“ Dies schrieb Antonio Spadaro SJ, der Chefredakteur der Jesuitenzeitschrift La Civiltà Cattolica, Anfang Januar im Kurznachrichtendienst Twitter.

Mit dieser These leugne Spadaro, der als Vertrauter von Papst Franziskus gilt, die Gewissheit des katholischen Glaubens, kritiserte Matthew McCusker in einem Kommentar, der auf der Internetseite von Voice of the Family und LifeSiteNews veröffentlicht ist.


McCusker sieht die Wortmeldung von Spadaro im Zusammenhang mit der Diskussion um die Interpretation des nachsynodalen Schreibens „Amoris laetitia“. Der Jesuitenpater hat das Dokument verteidigt und die vier Kardinäle, die ihre „Dubia“ (Zweifel) hinsichtlich einiger Punkte dem Papst vorgelegt haben, deshalb kritisiert.

Wer diese Position vertrete, sei in der wenig beneidenswerten Lage, sich gleichzeitig zur Lehre der Kirche und zu Aussagen in „Amoris laetitia“ bekennen zu müssen, die dieser Lehre nach jeder vernünftig begründeten Interpretation widersprechen, fährt McCusker fort.

Es sei daher wenig überraschend, dass gerade ein Anhänger dieser Linie behaupte, dass 2 + 2 in der Theologie auch 5 ergeben könne, stellt er fest.

Link zum Artikel von Matthew McClusker (englisch):
LifeSiteNews.com

Amoris Laetitia - TEXT als PDF



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