17 Januar 2017, 09:30
Alle Jahre wieder - Panikmache durch die Oxfam-Studie
 
Legionaere
 
WEITERE ARTIKEL ZUM THEMA 'Wirtschaft'
FAZ kritisiert Oxfam-Studie und erinnerte daran, dass die meisten an der Spitze der Forbes-Liste ihre Vermögen durch "unternehmerische Aktivitäten in Rechtsstaaten und Marktwirtschaften" erworben haben.

Wien (kath.net)
"Der eigentliche Skandal ist, dass es auf der Erde mehrere Milliarden annähernd Vermögenslose gibt, vor allem in Afrika, Teilen Asiens und Lateinamerikas. Sie partizipieren nicht am Wohlstand. Oxfam sollte die Regime anprangern, die ihre Völker durch verfehlte Politik in Armut halten und ausbeuten. Bei ihnen liegt die Verantwortung für Unterentwicklung und Perspektivlosigkeit." Mit klaren Ansagen kritisiert in der FAZ am Montag Philip Plickert die jetzt veröffentlichten "schwindelerregenden Zahlen und Vergleichen zur Vermögensverteilung auf der Welt" der Organisation Oxfam.

Werbung
messstipendien


Plickert bestreitet nicht die Tatsache, dass einige Superreiche Milliarden besitzen und eine sehr große Zahl von Menschen über kaum oder gar kein materielles Vermögen verfüge. Er stellte sich dann die Frage, ob ihr Reichtum verwerflich oder moralisch anstößig sei und erinnerte daran, dass die meisten an der Spitze der Forbes-Liste ihre Vermögen durch "unternehmerische Aktivitäten in Rechtsstaaten und Marktwirtschaften" erworben haben. Sie haben Produkte entwickelt, die viele Menschen kaufen wollten. Bill Gates oder Zara-Gründer Amancio Ortega haben alle "praktisch bei null" angefangen.

Kritisch sieht Plickert aber Superreiche, die ihr Vermögen in Nicht-Rechtsstaaten und Nicht-Marktwirtschaften machen und von "Beziehungen zu korrupten Herrschern, von Monopolen oder Privilegien" profitieren. "Wer sich als Unternehmer im freien Wettbewerb behauptet – und das tun Gates oder Ortega – hat niemanden ausgebeutet.", stellte Plickert klar.

ZITAT: "Die hauptsächliche Form der Habsucht in unserem Land ist der Neid auf die Reichen" (Johannes Hartl)

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung auf ein Konto in Ö, D oder der CH oder via Kreditkarte/Paypal!









kath.net ist Teilnehmer des Partnerprogramms von Amazon EU, das zur Bereitstellung eines Mediums für Webseiten konzipiert wurde, mittels dessen durch die Platzierung von Werbeanzeigen und Links zu Amazon.de Werbekostenerstattung verdient werden kann.

Lesermeinungen zu diesem Artikel anzeigen und Kommentar schreiben

Sie können nur die Lesermeinungen der letzten sieben Tage einsehen.

 
App play store iTunes app store Jetzt kostenlos herunterladen! mehr Infos Instagram

meist kommentierte Artikel

Papst Franziskus: „Ich bin ein Teufel“ (153)

Benedikt XVI. in großer Sorge um die katholische Kirche (78)

Tickende Zeitbombe für Papst Franziskus in Großbritannien (67)

‚Papst schweigt, um Größenwahn der Kritiker nicht zu fördern’ (45)

Das Zerstörungswerk des Teufels durch die Heuchler (42)

„Völliger Unsinn!“ (40)

Missbrauchsopfer von Grassi: "Ich habe gelitten und leide noch immer!" (38)

Papst: Sexualität ist "der schönste Punkt der Schöpfung" (36)

'Das Schweigen der Hirten' (35)

Jugendsynode: Niederländischer Bischof verweigert die Teilnahme (32)

Bistum Regensburg widerspricht grünem Bundestagsabgeordneten! (25)

Theologe: Öffentlich unsichtbare Religion schafft Probleme (23)

Kurienkardinal Ouellet: Angriffe auf Papst sind "ungerecht". (22)

Kard. Müller: „Das war einigen der Papsteinflüsterer schon zu viel“ (18)

Marx: Das Problem ist nicht das Evangelium, „das Problem sind wir“ (18)