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Österreichische Kirchenstatistik: Weniger Katholiken, mehr Geld!

10. Jänner 2017 in Österreich, 9 Lesermeinungen
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Offizielle Statistik der Österreichischen Bischofskonferenz veröffentlicht: Knapp 55.000 Austritte im Jahr 2016. Das Geld wird hingegen nicht weniger. 10 Millionen Mehreinnahme als im Jahr davor.


Wien (kath.net/KAP/red) Die katholische Kirche in Österreich hat am Dienstag die neueste Kirchenstatistik veröffentlicht, dass seelsorgliche Kennzahlen wie die Zahl der sonntäglichen Messbesucher oder die Zahl der Firmungen und Erstkommunionen weiter zurückgehen. Wurden an den sogenannten "Zählsonntagen" 2015 zwischen 568.000 und 606.000 Messbesucher gezählt, so waren es 2014 zwischen 577.000 und 623.000 und 2013 zwischen 582.000 und 629.000.

Die Zahl der Taufen ist allerdings stabil und bei den kirchlichen Trauungen ist zuletzt sogar ein leichter Anstieg zu verzeichnen. Auch die Zahl der in Österreich wirkenden Priester und Ordensleute ist leicht gestiegen. Das geht aus der offiziellen Kirchenstatistik für das Jahr 2015 hervor, die am Dienstag von der Österreichischen Bischofskonferenz veröffentlicht wurde.


Die Kirchenstatistik enthält neben den Katholikenzahlen u.a. auch Angaben über den Klerus, die Ordensleute und die Pfarren sowie Daten zum seelsorglichen Leben der Kirche. Demnach ist die Zahl der in Österreich wirkenden Priester laut der aktuellen Kirchenstatistik 2015 leicht auf 3.944 gestiegen. (2014: 3.898, 2013: 3.933, 2012: 3.998, 2011: 4.035). Die aktuelle Gesamtzahl setzt sich aus 2.013 Diözesanpriestern, 391 ausländischen Priestern und 1.540 Ordenspriestern zusammen. Während die Zahl der Diözesanpriester damit leicht gesunken ist (1914: 2.044), ist die Zahl der ausländischen Priester (2014: 347) und jener der Ordenspriester (2014: 1.507) teils deutlich gestiegen.

Die Katholikenzahl ist auch 2015 erneut zurückgegangen. Demnach gab es auf dem Papier mit dem Stichtag 31. Dezember 2016 theoretisch 5,16 Millionen Katholiken, 2015 waren es laut amtlicher Statistik der Österreichischen Bischofskonferenz gut 5,21 Millionen Katholiken. Das entspricht einem Rückgang von knapp 1 Prozent. Insgesamt traten 54.886 Personen im Jahr 2016 aus der katholischen Kirche aus. 2015 waren es laut amtlicher Statistik 56.599. Was auch in Österreich nicht weniger wird, ist das Geld. Trotz des Rückgangs der Katholiken stieg auch in Österreich - ähnlich wie in Deutschland - die Einnahmer der Kirchensteuer an. 2015 waren es über 445 Millionen Euro , 2014 lagen die Kirchenbeiträge bei 435 Millionen Euro.

Symbolbild: Geld und Kreuz


Copyright 2016 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich


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Lesermeinungen

 Pater Braun 16. Jänner 2017 

Mit einer Wischi-Waschi-Kirche...

...die sich nach dem Winde dreht, evangelischen als auch katholischen Oberhäuptern das Kreuz zu "peinlich" wird und von Profilschärfe in den letzten Jahrzehnten nichts anmerken hat lassen...
...Leute wundert es euch wirklich? Seit Ende der 80-er Jahre ist der Religionsunterricht an den öffentlichen Schulen ein WITZ! Christliche Werte werden in der Öffentlichkeit bloßgestellt - ohne Konsequenzen.
Wenn sich die Kirche nicht aktiv am Leben der Menschen beteiligt, wird sie untergehen oder (zumindest) in die gesellschaftliche/politische Bedeutungslosigkeit absacken. Geld alleine macht das Kraut nicht fett, denn was hilft es mir finanziell gut im Saft zu stehen, wenn mir meine Schäfchen fehlen an denen ich mein Werk vollbringen kann/darf?


1
 
 Michmas 12. Jänner 2017 
 

Wer

Wer jetzt nicht an Wunder glaubt,......


0
 
  11. Jänner 2017 
 

Zum Golde drängt -

am Golde hängt doch alles, ach! wir armen!


1
 
 Richelius 10. Jänner 2017 
 

Inflation

Die höheren Einnahmen dürften auch auf die Inflation zurückzuführen sein.
Erfreulich ist aber, daß die Zahl der Taufen stabil ist.


0
 
 Heinzkarl 10. Jänner 2017 
 

Gandalf

Gandalf
Ne, das ist das Wunder der Geldvermehrung...
... Weniger Glaube, mehr Geld. Dieses Wunder ist aber nur in deutschsprachigen Ländern möglich ;-)

,,nicht nur in deutschsprachigen,

Das ,,Wunder,, der Geldvermehrung ist International
un das findet me in de Welt überall

isch war zwar noch nidd dort
aber "and" is bei de Weltbank des meist gesprochene Wort


0
 
 Tisserant 10. Jänner 2017 

Na dann ist ja alles in bester Ordnung!
Puh! Gott seis gedankt, das Geld stimmt!

Der Glaube scheint in den Steuerkirchen nicht so wichtig zu sein!
Und dies ist auch ein Grund, weshalb die Menschen der Kirche den Rücken zu wenden und gehen, es wird nicht mehr autentisch gelebt!


1
 
 waghäusler 10. Jänner 2017 
 

Geerntet was man gesät hat.


1
 
 Gandalf 10. Jänner 2017 

Ne, das ist das Wunder der Geldvermehrung...

... Weniger Glaube, mehr Geld. Dieses Wunder ist aber nur in deutschsprachigen Ländern möglich ;-)


8
 
 Gandalf 10. Jänner 2017 

Ähnlich wie in Deutschland..

Der Glaube geht zurück, das Geld wird mehr...


7
 

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