Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  2. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  3. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  4. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  5. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  6. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  7. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  8. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  9. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  10. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  11. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  12. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  13. "Satanisches Lachen" - US-Demokraten aus Massachusetts feiern Ermorden von Kindern bis zur Geburt!
  14. Frau, dein Glaube ist groß! Die Gnade, die Grenzen überschreitet
  15. Kardinal Aveline: „Der christliche Glaube hat heute viel mit Widerstand zu tun“

'Ohne Gebet geht nichts! Beten ist lebenswichtig!'

8. Jänner 2017 in Spirituelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Augsburger Weihbischof Wörner: "Alltag kann sehr schön sein, mit Gott ist er wunderbar. Wenn Du viel zu tun hast, dann bete nicht nur eine halbe, sondern eine ganze Stunde." kath.net-Bericht direkt von der #MEHR von Roland Noé


Augsburg (kath.net/rn)
„Ohne Gebet geht nichts, ohne Gebet ist das Leben Dahinplätschern. Beten ist lebenswichtig. Wenn Du Zeit mit Gott verbringst, dann bleibt Dir am Ende noch Zeit. Du kannst Deine Aufgabe noch schneller erledigen.“ An das Gebet erinnerte der Augsburger Weihbischof Florian Wörner am letzten Tag der #MEHR2017 in Augsburg im Rahmen einer Abschlussmesse der Konferenz, an der seit Donnerstag etwa 10.000 Christen teilgenommen haben. Wörner ging bei der Predigt auf die Taufe des Herrn ein, die am heutigen Sonntag gefeiert wird und darauf, dass Jesus sich damals an den tiefsten Punkt der Erde begeben hatte. Jesus verließ sein Niveau, damit unser Leben an Höhe gewinnen konnte. „Der Herr geht ganz tief in unsere Welt hinein, er lässt das Unterste nicht unerledigt, er nimmt es auf sich. An diesem tiefsten Punkt der Welt tauft Johannes der Täufer, er ruft die Leute in diese Wüste, weit weg von Daheim. Manchmal muss man aufbrechen, weil es da unten, wo Johannes der Täufer eine Umkehrtaufe praktiziert, nicht um ein paar läppische Neujahrsvorsätze geht, da geht es richtig um Bekehrung. Dort wurde gebeichtet.“


Der Augsburger Weihbischof erinnerte daran, dass Johannes der Täufer Menschen damals auf den vorbereitete, der größer war als der Täufer. „Er, der ohne der Sünde ist, reihte sich ein in die Schlange derer, die Sünder sind. In diese Niederungen steigt Jesus ein. Es muss der Plan Gottes erfüllt werden. Die Gerechtigkeit Gottes muss sich ganz erfüllen. Es muss so ein, dass Jesus in diese Dreckbrühe hineinsteigt, um deutlich zu machen, was später bei einer anderen Taufe am Kreuz stattfindet.“

Wörner setzte seine Predigt dann fort, in dem er an die noch wichtigere Taufe erinnerte, die später stattfand, der Tod am Kreuz. Durch das Reintauchen von Jesus in das Sterben lud ER die Schuld von allen auf sich. „ER, der keine Sünde kannte, wurde für uns zur Sünde.“ Der Weihbischof erinnerte dann die Teilnehmer, dass man auch das Sakrament der Beichte nützen solle. „Wenn wir nicht dem Evangelium entsprechen, fremdeln wir. Man möchte dann damit nichts zu tun haben. Es widert dann einem an.“ Dem könne man entgegenwirken, „am besten im Sakrament der Beichte. Diese Gottferne aushalten zu müssen, das ist die Hölle. Der Herr steigt so tief ein. Genau deshalb ist der so tief gesunken, um uns die Fülle zu schenken.“

Am Ende seiner Predigt ermutige Wörner die Teilnehmer. Die #MEHR2017 ende zwar am heutige Sonntag, aber am Montag werde das Leben mit Gott weitergehen. „Ihr geht anders von dieser MEHR weg als ihr hergekommen seid. Das lassen wir nicht zu, dass wir uns runterziehen lassen. Der Alltag kann sehr schön sein, mit Gott ist er wunderbar. Wenn Du viel zu tun hast, dann bete nicht nur einen halbe sondern eine ganze Stunde.“

FOTOS:
Messe mit Weihbischof Wörner bei #MEHR2017 - Gerade wird gesungen: ´Fest soll mein Taufbund immer stehn´



Predigt


Video: Das "Hosanna" in dieser Messe


Foto oben (c) Gebetshaus Augsburg/Screenshot


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gebetshaus Augsburg

  1. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  2. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  3. Ich bin Staatsanwältin – und ich bete
  4. "Der Wind dreht sich. Es gibt immer mehr Menschen, die sich die Frage nach Gott stellen"
  5. "Der Herr ist wirklich in diesen Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig"
  6. „Ich fragte mich: Welche Drogen hat er jetzt genommen?“
  7. "Finde heraus wie Gott ist und sag ihm das. Bleib nicht nur stehen beim Denken"
  8. „Freude – Das gigantische Geheimnis des Christen“
  9. Wenn das 'Drehbuch' schon vorher feststeht
  10. Gebetshaus Augsburg reagiert mit Stellungnahme auf ARD-Doku „Die hippen Missionare“






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. "Satanisches Lachen" - US-Demokraten aus Massachusetts feiern Ermorden von Kindern bis zur Geburt!
  3. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  4. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  5. Bistum Limburg: Franziskaner verlassen nach mehr als 150 Jahren Kloster Marienthal
  6. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  7. Kardinal Aveline: „Der christliche Glaube hat heute viel mit Widerstand zu tun“
  8. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  9. Ein Fall für den Staatsfunk: Wie Georg Restle Verschwörungsmythen als „Haltung“ verkauft
  10. Frankreich: Massenansturm auf Kartenreservierungen für die Papst Leo-Reise!
  11. Karekin II. – persönliche Erinnerungen und der Versuch einer nüchternen Bilanz
  12. Trauer im Bistum Hongkong: Ältester Trappist der Welt im Alter von 108 gestorben
  13. Jugendliche: Mladifest in Medjugorje "Tankstelle für den Glauben"
  14. Katholisches College erwirbt Freimaurertempel
  15. Generalstaatsanwalt von Texas: „Baby Gabriel verdient eine Chance auf Leben“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz