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Nach Tod einer Pfarrjugendlichen entsteht Rosenkranz-Jugendgruppe

8. Jänner 2017 in Jugend, 2 Lesermeinungen
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Katechetin in „Aargauer Zeitung“: Vanessa hatte ihren Rosenkranz immer „mit dabei, sogar im Operationssaal. Das war es, was mich nach ihrem Tod dazu bewogen hat, die Jugendlichen zum Rosenkranzgebet einzuladen“.


Niederwil (kath.net) „Wir heißen neue Leute immer herzlich willkommen. Nur wenn manchmal ältere Menschen kommen, die den Rosenkranz viel besser auswendig können als wir, sind wir ein wenig nervös. Aber ich finde es sehr schön, wenn sie da sind.“ Dies erläutert einer der Jugendlichen, die sich wöchentlich in der katholischen Kirche in Niederwil/Kanton Aargau treffen, der „Aargauer Zeitung“. Die jungen Schweizer beten „für Bekannte, denen es nicht gut geht, für ihre Führerscheinprüfung, für ihre Familien, für sich selbst. Dieses Bild findet man kaum noch in irgendeiner katholischen Kirche, zumindest nicht in der Umgebung. Doch die Jugendlichen aus Niederwil sind jeden Dienstagabend hier anzutreffen, egal, wie streng ihr Tag war, egal, ob gerade Schulferien sind oder nicht. Jeder darf dabei sein, für alles und alle darf gebetet werden.“ Angefangen habe alles mit „mit einer Person, die noch heute oft in die Gebete der Jugendlichen eingeschlossen wird: Vanessa“.


Vanessa, die im Februar 2016 im Alter von 17 Jahren an Krebs gestorben war, hatte zuvor ein Jahr lang gegen ihre Krebserkrankung gekämpft. Die beliebte, temperamentvolle und fröhliche junge Frau, ihre Katechetin Sandra Eisenring begleitete sie durch die schwere Zeit der Erkrankung. Eisenring und die Pfarrjugendlichen „waren gemeinsam in Einsiedeln, bei Krankensalbungen und organisierten sogar ein Livekonzert im Krankenhaus“. Vanessa hatte „immer war ihr Rosenkranz mit dabei, sogar im Operationssaal. Das war es, was mich nach ihrem Tod dazu bewogen hat, die Jugendlichen zum Rosenkranzgebet einzuladen“, erläuterte die Katechetin der „Aargauer Zeitung“.

Nach dem Tod des Mädchens half der Rosenkranz den jungen Leuten, die Trauer zu verarbeiten. Einer der Jugendlichen, ein 19-Jähriger, sagte darüber: „Ich bin nicht gläubig. Aber es heißt, wer für jemanden den Rosenkranz betet, schenkt dieser Person Licht. Und das wollte ich sehr gerne für Vanessa tun.“ Zur Überraschung der Katechetin ebbte die Teilnehmerzahl des zunächst monatlichen Rosenkranzgebetes nicht ab, im Gegenteil, „es kamen so viele Jugendliche, und sie waren so begeistert, dass wir das weitergezogen haben und seither jede Woche gemeinsam beten“. Der Rosenkranz, so die Erfahrung der Katechetin, „ist nicht veraltet, sondern kann auf viele verschiedene Arten Kraft geben“. Und nach dem Gebet setze man sich zusammen und rede „über Gott und die Welt“, dies tue allen gut.

Man müsse zum Rosenkranzgebet übrigens nichts mitbringen und jeder ist eingeladen. Die Katechetin habe bereits Dutzende Rosenkränze verteilt und wer dazu kommt, dem „zeigen (wir) gerne, wie es geht“.

Pater Prof. Karl Wallner/Heiligenkreuz: Der Rosenkranz


Kardinal Meisner Predigt zum Fatimatag im Kölner Dom (2013): Den Rosenkranz müsst ihr mir lassen - den will ich mit in den Sarg nehmen!




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Lesermeinungen

 priska 9. Jänner 2017 
 

Auch in Zillertal haben zwei Jugendliche eine Gebets-kette gegründet 24 Stunden mit Maria ,da haben sich viele Angeboten den Rosenkranz zu bete für eine gewisse Stunde,und da wird ununterbrochen Gebetet !www.24 Stunden mit Maria


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 Stefan Fleischer 8. Jänner 2017 

Super!

Aber auch ein wenig ein Vorwurf an mich, wenn ich versucht bin meinen Rosenkranz, der immer dabei ist, irgendwie zu verstecken.


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