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'Nur wenn wir Gott anbeten, sind wir authentisch'

6. Jänner 2017 in Spirituelles, 5 Lesermeinungen
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Cantalamessa bei #MEHR2017: „Die beste Evangelisierung ist die, die in der Anbetung beginnt und dort hinführt.“ kath.net-Bericht direkt von der #MEHR von Roland Noé - FOTOSTRECKE - VIDEO


Augsburg (kath.net/rn)
„Wir haben bei der Heiligen Messe das Privileg, die heiligen Drei Könige zu imitieren und Christus anzubeten“. Auf das verwies Pater Raniero Cantalamessa am Freitag bei der Hl. Messe zum Fest der Erscheinung des Herrn auf der #Mehr2017-Konferenz in Augsburg. Lob gab es am Beginn der Predigt für die Teilnehmer: „So eine Menge, die nur wegen Jesus zusammenkommt, ist das kein Grund für Faszination.“

Dann thematisierte Cantalamessa, der Prediger des Päpstlichen Hauses, das wichtige Thema der Anbetung: „Anbetung beinhaltet eine Art Demütigung, dass man sich selbst klein macht und sich einem höheren Wesen hingibt. Wir geben unser altes Selbst hin, unsere falsche Herrlichkeit. Nur wenn wir Gott anbeten, sind wir authentisch. Einfach nur Ihn anzubeten, damit erkennen wir an, dass Gott Gott ist und wir Seine Geschöpfe.“


Dann erinnerte der Papst-Prediger an ein Zitat des Philosophen Kierkegaard: „Durch die Anbetung erkennen wir die unendlichen Unterschied zwischen dem Schöpfer und der Schöpfung. Gott braucht unsere Anbetung nicht, sondern wir brauchen es, anzubeten, damit wir wahre Menschen sein können. Es ist ein Privileg, Gott anbeten zu dürfen. Wir brauchen etwas Majestätischen, das wir anbeten können.“

Auch der Heilige Augustinus habe uns laut Cantalamessa zum Thema Anbetung Wichtiges mitgeteilt: „Der Sohn Gottes ist der, der für uns anbetet, der in uns anbetet, der durch uns angebetet wird.“ Und der italienische Kapuziner erinnerte dann an die Wichtigkeit der Anbetung für das persönliche christliche Leben: „Der Sinn von der Anbetung muss in unserem persönlichen christlichen Leben zu spüren sein, in der Liturgie und in der Evangelisation muss es wieder hergestellt werden. Die beste Evangelisierung ist die, die in der Anbetung beginnt und dort hinführt.“

Fotostrecke der hl. Messe:










Beeindruckend viele Priester sind dabei, dies ist nur ein Teil davon


Kommunion



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Lesermeinungen

 Laus Deo 7. Jänner 2017 

Nichts für mich.

Diese Musik diese Moderne in der Messe gefällt mir persönlich nicht. Aber ist eine persönliche Ansicht. Was mich bei der Messe ein wenig gestört hat ist, dass am Schluss Pater Cantalamessa die Gläubigen aufgefordert hat die Schlussdoxologie zu beten. Den die Heilige Kirche lernt: Das eucharistische Hochgebet muss zur Gänze vom Priester allein gesprochen werden!


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 SpatzInDerHand 7. Jänner 2017 

@N. Jansen

Man sollte da immer aufpassen, dass man seinen eigenen Geschmack nicht zum Dogma für andere macht ;)
P.S.: die Gebetshausmusik find ich super!


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 cooperator veritatis 7. Jänner 2017 
 

Canta la messa!

Ich habe P. Raniero Cantalamessa OFMCap vor Jahren als Exerzitienleiter in Gaming erlebt. Er ist für mich der einzige Vertreter all dieser "geistgetauften Neuerweckten", mit dem ich etwas anfangen kann.
Und was N. Jansens (m.E. vollauf berechtigten) Einwand gegen "Rock und Pop" als Kirchenmusik anlangt, bin ich im Übrigen der Meinung, dass diesbezüglich der Name des päpstlichen Hauspredigers sozusagen Programm ist: "Canta la messa!"


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 bücherwurm 7. Jänner 2017 

@N. Jansen: Sie sind päpstlicher als unsere Päpste ;)

Auch Benedikt XVI. und Johannes Paul II. hatten keine Berühungsängste mit dieser Musik. Obwohl sie bei Benedikt XVI. vermutlich nicht seinen eigenen Musikgeschmack getroffen hatte.

Die Kirchenmusik hat über Jahrhunderte hinweg immer die weltliche Musik aufgegriffen und "inkulturiert", das ist prinzipiell echt keine neue Erfindung.

Und wenn Ihnen die Musik einfach nur nicht gefällt - bitte, da haben Sie alles recht dazu. Andere haben aber das Recht, dass ihnen diese Musik gefällt. :)


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 N. Jansen 7. Jänner 2017 

Warum immer Rock und Pop?

Ich habe gestern über den Livestream auf kathtube die Mehr-Konferenz verfolgt. Leider musste ich wegschalten, als plötzlich eine Rockband ein lautes Lied anstimmte und Priester im Ornat anfingen, zum Takt mitzuklatschen. Ein solcher Anblick ist für mich nur schwer erträglich.


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