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'Das Jahr der falschen Nachrichten'2. Jänner 2017 in Kommentar, 7 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Stellvertretender Feuilletonchef der FAZ: 2016 habe mit einer Falschnachricht begonnen, die stammte von der Kölner Polizei und erschien am Morgen des 1. Januar.
Frankfurt (kath.net) Fake News, also Falschnachrichten, entstünden nicht nur im Internet, sondern im Jahr 2016 kamen sie auch durch Pressemitteilungen der Polizei, Tageszeitungen und das Fernsehen in die Welt. Darauf wies Michael Hanfeld, Stellvertretender Feuilletonchef der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, hin. 2016 habe mit einer Falschnachricht begonnen, die stammte von der Kölner Polizei und erschien am Morgen des 1. Januar. Von einer weitgehend entspannten Lage in der Silvesternacht war darin die Rede, die Beamten hätten alles im Griff gehabt. Nichts davon stimmte. Es war die Unwahrheit. In den ersten Deutungen der Vorgänge der Kölner Silvesternacht, die eine einzigartige Verharmlosung der Verbrechen darstellte, habe sich eine Tendenz ausgedrückt, welche Teile der Medien, insbesondere den öffentlich-rechtlichen Rundfunk prägte, so Hanfeld. Der FAZ-Redakteur diagnostizierte ein formiertes Wunschdenken, das den nüchternen Blick auf die Dinge verstellt, kritisches Nachfragen unterdrückt und seit Angela Merkels Entscheidung, die Grenzen zu öffnen, im Sinne der Bundesregierung oder eine erweiterten Koalition aus CDU, SPD, Grünen und dann und wann auch der Linkspartei funktioniert. 
Für Wunschdenker werde es allerdings schwierig, wenn es nicht so läuft, wie es dem Wunschdenken entspricht. Hanfeld erinnerte etwa daran, dass im Münchner Olympia-Einkaufszentrum ein Achtzehnjähriger neun junge Menschen erschoss, oder an den Anschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt. Noch am Tag nach dem Attentat, das zwölf Tote und fünfzig Verletzte forderte, waren sich bei ARD und ZDF in Nachrichten und Talkshows Politiker von CDU und Grünen und Moderatorinnen einig, dass es falsch sei, über etwaige Konsequenzen für die Sicherheits- und die Flüchtlingspolitik zu reden. Man erkenne, so Hanfeld, die dahinterstehende Absicht: Es geht um Herrschaft durch eine Sprachgebung, die der Realität einen bestimmten Anstrich verleiht. Wer dies hinterfrage, bekomme schnell den Stempel rechts, fremdenfeindlich oder AfD aufgedrückt. Doch welche Gefahr das in sich birgt, welchen Tort man damit allen freiheits- und friedliebenden, heutzutage abschätzig Biodeutschen genannten, und eingewanderten Deutschen gleich welcher Herkunft, Hautfarbe oder Glaubensrichtung antut, sollte eigentlich jedem klar sein. So hätten jüngst ARD und ZDF anhand von Umfragen betont, welch hohes Ansehen sie in puncto Glaubwürdigkeit angeblich genießen. Allerdings lag in der für das ZFD erstellte Umfrage das ZDF vorn, bei der für das ARD erstellten Umfrage das ARD. Wem solle man nun glauben, fragte Hanfeld, verbreite da etwa jemand Fake News? Er klingt auch nicht sehr überzeugt, ob uns das von der Bundesregierung geplante Wahrheitsministerium (Abwehrzentrale gegen Desinformation) weiterhelfe.
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Lesermeinungen| | goegy 4. Jänner 2017 | | | |
Deutschland steht nicht allein mit der Mauer des medialen Verschweigens und der "Fake News".
Ein sich in deutscher Hand befindlicher schweizerischer Medienkonzern, der dank Aufkauf von Lokalzeitungen und Gratisblättern sowie enormem Einfluss auf die staatliche TV, meinungsbildend ist, bedient sich der gleichen unfairen Instrumentarien; durch Auslassungen, Überhöhungen und Wortwahl.
In Internet-Foren wird zensuriert, was nicht ins Konzept passt.
Im Rahmen von Meinungs- und Pressefreiheit, ist solches legitim, aber wenig erfreulich.
Die linksprotestantische, oft eklatant antikatholische, Meinungsmache ist ärgerlich, wird aber breit, mangels Alternativen, bis ins letzte Bergdorf konsumiert.
Wer sein Land liebt, ist Rechtspopulist. Der Terrorist wird zum Freiheitskämpfer. Wer Überfremdung nicht mag, ist menschenverachtend, xenophob. Attentate sind Einzelfälle. Polen, Russland, Ungarn, Tschechien u. der Vatikan sind die Bösen; Brüssel, Merkel, Obama, die Guten. |  1
| | | | | ilomego 2. Jänner 2017 | |  | Anderes Beispiel: Nachrichten über Aleppo Man muss gar nicht ein Jahr zurück gehen, um Fake News der etablierten Medien zu entlarven.
Beispiel: Googlen nach "Carla Ortiz Syria" und "CNN" oder "Fox". Dann erfährt man von einer Frau, die acht Monate vor Ort war, aber keinen einzigen Journalisten dort gesehen hat, dass viele Dinge absolut nicht stimmen, die uns "verkauft" werden. Bei kath.net wurde das auch bereits adressiert. Sehr gut auch ein Interview mit Prof. Günter Meyer ("Hauptverantwortung liegt bei den USA"), das zwar auf heute.de zu finden ist, aber in den normalen heute-Nachrichten nie angekommen ist. |  2
| | | | | Kleine Blume 2. Jänner 2017 | | | | Die Mutter der Fake News war die ursprüngliche Mär vom "ruhigen" Silvester 2015! |  3
| | | | | Chris2 2. Jänner 2017 | | | | Auf den Punkt gebracht Oft genug sind 2016 ominöse "Männergruppen" durch Straftaten aufgefallen. Vielfach erfuhr man gar nichts über die Täter (trotz typischer Umstände), nur nach eigenen Recherchen oder erst nach Tagen, wenn sich die Gemüter beruhigt hatten. Und meist waren es am Ende tatsächlich fast immer die selben Gruppen. So lange Political Correctness, Pressekodex, Vorurteile (leicht überspitzt: Ausländer sind die besseren Menschen, kriminelle unter ihnen nur Opfer der Umstände, während besorgte Deutsche alle Nazis sind), Wahlkampf und Angst jede objektive und ehrliche Auseinandersetzung mit den Problemen verhindern, werden wir "Menschen da draußen" mit Verbrechen wie in Freiburg oder Berlin "leben müssen". Symptomatisch die Grünen, die die Kölner Polizei wegen des Begriffs "Nafri" kritisieren. Dabei ist "Menschen südländischen Aussehens mit mutmaßlich nordafrikanischem Migrationshintergrund" nun mal nicht praktikabel), anstatt ihnen zu danken, dass es kein Köln II gegeben hat... |  6
| | | | | 2. Jänner 2017 | | | | @Karlmaria Irgendwie finde ich es als eigenartig und befremdlich, wenn jemand immer und immer wieder sein ganz spezielles "Steckenpferd reitet". Ganz egal, was der betreffende kath.net-Beitrag zum Thema bzw. Inhalt haben mag. |  3
| | | | | Rolando 2. Jänner 2017 | | | | Es kommt vom Vater der Lüge Es ist wie eine geistige Steuerung, wo die Beziehung zu Jesus fehlt, ist der Lüge Tür und Tor geöffnet. Es ist im Interesse Satans, mit Lügen Jesus zu verdrängen. Durch verschweigen der Wahrheit fasst der Islam Fuß, was tun wir für den Erhalt des Christentums? |  10
| | | | | Karlmaria 2. Jänner 2017 | |  | Schweigen ist auch schlimme Fake News Ich denke da auch immer an Seine Heiligkeit Papst Paul6 und die Pille. Da hat das Schweigen jetzt gesiegt. Über die Wiederverheiratung wird wenigstens gesprochen. Da kann sich dann jeder sein Urteil bilden. Ich glaube ja dass es da gar nicht so sehr darauf ankommt ob für oder dagegen gesprochen wird. Das Urteil kann sich jeder trotzdem bilden. Da ist das Schweigen schon viel gefährlicher. Auch über Hölle und Fegefeuer wird gerne die Fake News des Schweigens verbreitet. Dabei ist die Gewissensbildung eine unserer wichtigsten Aufgaben. Ohne ein gebildetes Gewissen geht fast nichts. Und dabei können die Armen Seelen sehr helfen. Denn die armen Seelen wissen ja jetzt ganz genau wieso sie an diesem Ort der Reinigung sind. Bei uns könnte das Gewissen vernebelt sein. Denn kein Mensch würde sündigen wenn er die Folgen der Sünde sehen könnte. Also Fake News ist schon auch das Hauptproblem jedes Christen. Unter anderem auch die Fake News des Schweigens! |  4
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