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Freiburger Dogmatiker Hoping verteidigt die 'dubia' der vier Kardinäle

9. Dezember 2016 in Kommentar, 23 Lesermeinungen
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Kirchenrechtler Schüller baue „eindrucksvolle Drohkulisse“ gegen die vier Kardinäle auf - Frage der Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene sei „für liberale Bischöfe und Theologen“ „Türöffner zur Revision“ der gesamten katholischen Sexualmoral


Freiburg-Vatikan (kath.net) „Die eindrucksvolle Drohkulisse, die der Münsteraner Kirchenrechtler Thomas Schüller hier aufbaut, steht beispielhaft für die sich immer weiter zuspitzende Debatte um das päpstliche Schreiben ‚Amoris laetitia‘, das sich in entscheidenden Passagen so oder genau gegenteilig verstehen lässt.“ Dies stellte der Freiburger Dogmatiker Helmut Hoping (Archivfoto) in einem Gastkommentar in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ) fest. Er wies darauf hin, dass dann ja auch Schüller selbst in seinem Interview mit dem „Kölner Stadtanzeiger“ einräume, dass der Papst mittelfristig besser „klarere Regeln für all die vielen Katholiken aufstellen würde, die - wie es kirchenamtlich so schön heißt - in irregulären Situationen leben“. Doch „nichts anderes erbitten die vier Kardinäle, die von Schüller als illoyal abgestraft werden“, kommentierte Hoping.


Bei der formalisierten Klärungsbitte der Kardinäle Brandmüller, Meißner, Burke und Caffarra an den Papst, die unter dem Namen „dubia“ (Zweifel) bekannt geworden waren, handle es sich „um Auslegungszweifel bezüglich „Amoris laetitia“, die „in sachlichem Ton“ vorgebracht worden seien, erläutert der Freiburger Theologe weiter. Die Frage sei: „Hat Franziskus darin die auf Heilige Schrift (Mk 10,2-12) und Tradition gegründete Lehre von der Unauflöslichkeit der Ehe sowie die Praxis, wiederverheiratet Geschiedene nicht zu den Sakramenten zuzulassen, relativiert oder nicht?“ „Weil dies aus dem Schreiben selbst nicht klar hervorgeht und weltweit für sich widersprechende Deutungen sorgt, bitten die vier Kardinäle den Papst um Klärung.“ Die Anfragen der vier Kardinäle durchkreuzen „die Zulassung wiederverheiratet Geschiedener zu den Sakramenten, die Franziskus offensichtlich im Sinn hat, aber aus seinem Text nicht zwingend hervorgeht“, der Text lasse sich auch „gegenteilig verstehen“. Die „dubia“ der Kardinäle seien „mit einem klaren Ja oder Nein zu beantworten“, doch „Franziskus hat entschieden, dies nicht zu tun. Die klare lehrmäßige Sprache war seine Sache bislang auch nicht.“

Doch da „letztverbindliche normative Klarheit“ ausblieben, würden die Lehrfragen nun „pragmatisch entschieden“: „Während etwa der Erzbischof von Philadelphia die Kommunion für wiederverheiratet Geschiedene weiterhin ausschließt, wird sie nur eine Flugstunde entfernt durch den Erzbischof von Chicago ermöglicht“, „dieselben Diversifizierungen“ zeigten sich auch in „anderen Teilen der katholischen Weltkirche, etwa Italien, Polen oder Deutschland“.

„Die Lehre vom sakramentalen Eheband“ werde zum „der neuralgischen Punkt“, es gehe letztlich darum, „wie die katholische Kirche mit der Pluralität sexueller Verbindungen umgehen will“. Dabei sei „die Frage der Kommunion für wiederverheiratet Geschiedene“ „für liberale Bischöfe und Theologen“ „Türöffner zur Revision“ der gesamten katholischen Sexualmoral. „Denn gibt man in ihrem Bindungsanspruch erst einmal die traditionelle Lehre auf, die als Ort gelebter Sexualität ausschließlich die gültige Ehe von Mann und Frau vorsieht, könnte die katholische Kirche wie die evangelische auch eheähnlichen Verhältnissen ihren Segen geben, einschließlich gottesdienstlicher Segensfeiern.“

Amoris Laetitia - TEXT als PDF


Foto Prof. Hoping © Universität Freiburg


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Lesermeinungen

 Rosenzweig 10. Dezember 2016 

“Wigratzbader Kindlein Jesu Gebet”

Danke @Karlmaria- dass Sie erinnern an (Römer 8,28)
"Denen die Gott lieben müssen alle Dinge zum Besten dienen."

Und für Ihren aktuellen Hinweis auf das
“Wigratzbader Kindlein Jesu Gebet” - für schwerste Anliegen- ist eng mit dem 8.Dezember verbunden-(wohl 1936 ?!)- Möchte es viell. in diesen Anliegen an Uns ein dringender Anruf sein? Es ist ja auch Advent..unser Bereiten auf das Fest Christkind Geburt.


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 agnese 8. Dezember 2016 
 

Ich muss das jetzt einmal sagen, wer nicht einen ganz starken Glauben hat und überzeugt ist, kann die Lehre bzw. ihre Vorschriften nicht leben, einhalte.
Auch die Kirche hat gute Religionsunterricht zu vermitteln. Einzig richtig wäre damit anzufangen und zwar auf der ganzen Welt gleiche Bücher und Unterricht, mehr Kontrolle darüber, sonst erstehen die Menschen nicht, warum sie die Vorschriften, Gebote Ei halten müssen Papst Franziskus wird ein großes Problem sein für die katholische Kirche, seine Anhänger scheinen ihrem Glauben verloren zu haben.Dogmatiker Hoping hat Recht mit seiner Feststellung. Aber, Er ist mit uns bis zum Ende der Welt.


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 Montfort 8. Dezember 2016 

Billige Gnade/teure Gnade - eine Unterscheidung, die Papst F. lt. erwähntem Interview nicht kennt

aus Bonhoeffers "Nachfolge":
"Billige Gnade heißt Gnade als […] verschleuderte Vergebung, verschleuderten Trost, verschleudertes Sakrament; Gnade als unerschöpfliche Vorratskammer der Kirche, aus der mit leichtfertigen Händen bedenkenlos und grenzenlos ausgeschüttet wird; Gnade ohne Preis, ohne Kosten. Das sei ja gerade das Wesen der Gnade, dass die Rechnung im voraus für alle Zeit beglichen ist. Auf die gezahlte Rechnung hin ist alles umsonst zu haben. […]
Billige Gnade heißt Gnade als Lehre, als Prinzip, als System; heißt Sündenvergebung als allgemeine Wahrheit, heißt Liebe Gottes als christliche Gottesidee. Wer sie bejaht, der hat schon Vergebung seiner Sünden. Die Kirche dieser Gnadenlehre ist durch sie schon der Gnade teilhaftig. In dieser Kirche findet die Welt billige Bedeckung ihrer Sünden, die sie nicht bereut und von denen frei zu werden sie erst recht nicht wünscht. Billige Gnade ist darum Leugnung des lebendigen Wortes Gottes, Leugnung der Menschwerdung des Wortes Gottes."


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 hortensius 8. Dezember 2016 
 

Die Zehn Gebote gelten!

Die Zehn Gebote und die Sieben Sakramente gelten alle zusammen uneingeschränkt! Wer eines der Zehn Gebote und der Sieben Sakramente missachtet, der missachtet alle.


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 Karlmaria 8. Dezember 2016 

Denen die Gott lieben müssen alle Dinge zum Besten dienen

Das Gute bei diesem Vorgang ist vielleicht die Enttäuschung. Enttäuschung ist für den der die Wahrheit liebt etwas Gutes. Man war vorher getäuscht und jetzt sieht man wieder die Wahrheit. Jesus Christus ist die Wahrheit. Die wo Gott lieben werden sowieso gerne Sühne leisten und mittragen an der Last die Christus und die Mutter Gottes tragen. Ganz unten ist man Christus am nächsten. Das Wigratzbader Kindlein Jesu Gebet für schwerste Anliegen ist eng mit dem 8. Dezember verbunden und auch ganz besonders für diejenigen die ganz unten sind: Vaterunser Gegrüßet seist du Maria bis Jesus. O gnadenreiches Jesuskind sei (Kreuzzeichen) hochgepriesen und segne uns. Durch Deine heiligste Mutter bitten wir dich aus aller Not und Bedrängnis errette uns. Zum vollkommenen Sieg und wahren Glück und Frieden führe uns mit Deiner Allmacht Weisheit und Güte. Um der Verdienste Deines ersten Lebensjahres willen bitten wir Dich eile uns zu Hilfe - Rest im Internet


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 Ehrmann 8. Dezember 2016 

@tuennes :ja,es geht um viel mehr - es geht tatsächlich um Tod und Leben

und, wie @HelenaWW richitig meint,um einen gefährlichen Sog der Zersetzung der Fundamente- Die Debatte um die explizite Zulassung von WvGs zur Kommunion ist nur ein weiterer Schritt. Die Grundlage ist die Veränderung der Wertigkeit der Glaubensfundamente Schrift und Tradition gegenüber der päpstlicher Stelllungnahmen - und diesbezüglich waren sie in Summe ziemlich eindeutig: päpstliche Lehre über der Lehre der Vorgänger, über Schrift und Tradition mittels des Schlüsselwortes "Entwicklung". Auch dieses Wort wird eigenmächtig definiert, denn die Substanz z.B. eines Menschen bleibt dieselbe, unabhängig von seiner Entwicklung -als Embryo, Kind oder Greis. Denselben Trick wendet Frau Clinton an, um Abreibung und Spätabtreibung zu rechtfertigen, indem sie den Menschen erst ab der (vollendeten) Geburt zum Menschen erkärt. Schrecklich, daß Viele ihr glauben, erfreulich, daß viele es nicht tun. Ausschlaggebend ist jeweils das Ziel: Gottes Wille oder nicht (siehe Maria oder Befreiungstheologie)


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  8. Dezember 2016 
 

Revision der gesamten katholischen Sexualmoral als erklärtes Ziel

drei unverwechselbare Erkennungsmerkmale für diese Zeit:
1) Es würde eine Umwälzung von einer solchen Größenordnung hervorrufen, daß die ganze Welt erkennen würde, daß es innerhalb der katholischen Kirche eine größere Revolution auf der Linie der modernen Ideen gegeben hätte. Es wäre allen klar, daß ein „Auf-den-neuesten-Stand-bringen“ stattgefunden hat.
2) Eine neue Theologie würde eingeführt werden, die im Widerspruch steht zu den vorher-gehenden Lehren.
3) Die Freimaurer selbst würden ein Triumphgeschrei anstimmen in dem Glauben, der Kirche sei endlich „ein Licht aufgegangen“ in solchen Punkten wie der Gleichheit der Religionen, des laizistischen Staates, des Pluralismus und anderen möglichen Kompromissen.

Bischof Graber stellt zu den vor 150 Jahren gemachten Vorhersagen u.a. vom Illuminaten Roca fest: „Noch vor wenigen Jahren konnten wir uns dies nicht vorstellen, aber heute...?“


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 Montfort 8. Dezember 2016 

@speri17 - Fragwürdiges Papstinterview

Hm, das Originalinterview (spanisch, mit italienischer Übersetzung) in voller Länge ist nicht gerade geeignet, meine Sorge um die derzeitige päpstliche Leitung der Kirche zu beruhigen: mehr "synodale Leitung", vage Aussagen ("das ist mehr oder weniger das, was ich denke"), Witze-Reißen (Interviewer: "Mein Bruder ist Jesuit, ... aber trotzdem ein guter Mensch" Papst F.: "Und ich wollte Sie schon fragen, ob er katholisch ist." - Gelächter!; ebenso die Geschichte über den 92-jährigen Priester in Buenos Aires, der bittet, während der Messe alle Handys auszuschalten, aber das seine vergisst und während der Gabenbereitung telefoniert! - Gelächter!), Dahingeplauder, ...

Dass Papst Franziskus die Bonhoeffer'sche Unterscheidung zwischen "billiger" und "teurer Gnade" nicht einmal kennt, zeigt mindestens eine theologische Bildungslücke, die aber auch das Propagieren "billiger Barherzigkeit" erklärt.

http://press.vatican.va/content/salastampa/it/bollettino/pubblico/2016/12/07/0882/01951.html#spa


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  8. Dezember 2016 
 

Revision der gesamten katholischen Sexualmoral

Die Päpste Gregorius XVI., Pius IX., Leo XIII. haben die Veröffentlichung der ständigen Anweisungen der Alta vendita verlangt.
Ziel der ständigen Anweisung der Alta vendita war es, ein Klima zu schaffen, das einen Papst und eine Hierarchie hervorbrächte, die, während sie sich weiterhin für glaubenstreue Katholiken hielten, von den Ideen des liberalen Katholizismus eingenommen sein würden.
`Endergebnis wären ein katholischer Klerus und Laien, die unter dem Banner der Aufklärung marschieren würden, während sie beständig meinten, sie marschierten unter dem Banner der Apostolischen Schlüssel.`

In seinem Buch Athanasius und die Kirche unserer Zeit zitiert Bischof Graber einen Freimaurer:„Nicht mehr die Vernichtung der Kirche ist das Ziel, sondern man sucht sie zu benützen, indem man in sie eindringt.“

Es würde drei unverwechselbare Erkennungsmerkmale für diese finsteren Zustände geben...


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 speri17 8. Dezember 2016 
 

Papst wird nicht Antworten

Auf der Internetseite der Erzdiözese Wien ist ein Interview mit Papst Franziskus zu lesen in der er im 3.Absatz auch zu AL Stellung nimmt und klar macht das mit 2/3 Mehrheit abgestimmt wurde und das für ihn die Garantie ist.
Hier der Link: https://www.erzdioezese-wien.at/site/home/nachrichten/article/54127.html
Wir müssen darauf gefasst machen das in Zukunft über unseren Glauben ABGESTIMMT wird. Papst Franziskus sieht sich mehr in der Rolle eines Diskussionsleiters.
Daher ist anscheinend "Wahrheit" relativ.
Es tut mir enorm weh, wenn der Kapitän im Schiff umherläuft, aber nicht dort zu finden ist wo er sein sollte. Er sollte am Steuer sein und mit dem HL. GEIST die Richtung vorgeben.
Wir brauchen einen GEBETSSTURM für Papst Franziskus!!!!!!!!!!!!!!!!!


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 Sol 8. Dezember 2016 
 

Ich hätte es nie für möglich gehalten, dass bis in höchste Kirchenkreise der Gedanke aufgekommen ist, man könnte "Wiederverheiratete Geschiedene" zum Kommunionempfang zulassen. Ich bin entsetzt. Nicht nur der "Wiederverheiratete Geschiedene" lebt in einer irregulären Beziehung sondern auch der Partner oder die Partnerin, die damit auch nicht zum Kommunionempfang zugelassen ist. Wollte man nun den "Wiederverheirateten Geschiedenen" zum Kommunionempfang zulassen, so hätte man die paradoxe Regelung, dass nur eine Seite der Beziehung, obwohl beide nicht im Stand der Gnade sind, die HL. Kommunion empfangen könnte und die andere nicht. Oder ist beabsichtigt, beide Seiten einer irregulären Beziehung zum Kommunionempfang zuzulassen?


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 W.S. 8. Dezember 2016 

Langsam ist es zum verzweifeln!
Was geschiet wenn der Papst tatsäclich nicht antwortet? Wie geht es dann weiter?


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 Helena_WW 8. Dezember 2016 
 

Ist nicht vielmehr die nichtkatholische Sexualunmoral ein Korsett @dominique et al. ?

Ich sehe die Verwüstungen der Gesellschaft durch 68'er Mainstream SexDrugsandRockandRoll Kaputtmacher. Ich bedrachte von da aus als mündige Christin die Katholische Lehre und lese von da aus betrachtend die Enzykliken, die vielen zerstörten Menschen in meinem mittleren Alter und die Jüngeren bedenkend.


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 Thomas05 8. Dezember 2016 
 

Hoping hat vollkommen Recht

Ja, AL ist der Türöffner, und das ist ja auch der Sinn der ganzen Übung.

Was Hoping skizziert, ist zum Teil ja schon Realität. In nicht wenigen katholischen Bistümern hierzulande und weltweit sind sogenannte Segensfeiern für alle möglichen außerehelichen sexuellen Gemeinschaften bereits Usus, feststehende rituelle Abläufe befinden sich in Ausarbeitung oder werden schon praktiziert, für heterosexuelle wie für homosexuelle Paare. Meiner Einschätzung nach ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich die Forderung nach Einführung der sogenannten Homoehe, wie bereits in den deutschen protestantischen Landeskirchen geschehen, auch im katholischen Raum durchsetzt.

Der Konflikt in der katholischen Kirche wird sich konsequenterweise immer mehr zuspitzen, und jeder einzelne wird für sich die Entscheidung treffen müssen, welcher Seite man folgt. So wie ich es sehe, haben die vier Kardinäle Kirchengeschichte geschrieben, die Nichtbeantwortung der klaren Fragen sagt ALLES und ist eine Manifestation.


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 Helena_WW 8. Dezember 2016 
 

@dominique : Verständnisfrage, was halten sie von der Enzyklika Humanae Vitae ?


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 Philipp Neri 8. Dezember 2016 

Der Kernsatz lautet:

Jesus sagt:
Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.


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 Ischi 8. Dezember 2016 
 

dominique

Dabei sollte man allerdings nicht vergessen, dass die kirchliche Lehre über die Sexualmoral über Jahrhunderte ein ideales Mittel der Kirche zur Macht ausübung über das gemeine Kirchenvolk war und für den Klerus das Mittel zur Bedienung der eigenen sexuellen Fantasien ist, was diesbezügliche Fragen nach Details in Beichten und Eheprozessen belegen.


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 dominique 8. Dezember 2016 
 

@Helena_WW Sakramente vs. Heiligung

Vielleicht sollten wir uns "hinter den Sakramenten" erst wieder ihren eigentlichen Urgrund - die uns aufgetragene Arbeit der Heiligung unseres Lebens - bewusst machen.


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 Kurti 8. Dezember 2016 
 

Chaos hoch zehn

Dogmatiker Hoping schreibt u.a.:"Die klare lehrmäßige Sprache war seine Sache bislang auch nicht."Damit hat er den Papst gemeint.Ich meine das Chaotische ist das Kennzeichen dieses Papstes zumal er ja selber schon eingeräumt hat, er sei ein Chaot.Solange sich diese seine Eigenschaft nur auf irgendwelche Termine oder unwichtige Dinge bezieht, mag es hingehen, nicht aber wenn es sich um wichtige Grundfragen der Moral geht. Hier sind solche Unklarheiten und Widersprüche äusserst schädlich wie man schon daran sieht, daß der eine Bischof die Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene zulässt und ein anderer nicht. Vermutlich ist das Chaos auch absichtlich, damit letztlich die Moral auf dem Gebiet aufgeweicht wird. Ein deutliches Zeichen dafür ist ja, daß der Papst ausgerechnet Kardinal Kasper eine bedeutende Funktion in der Synode eingeräumt hat,wo doch schon unter Papst Joh.Paul II. bekannt war wie dieser dachte.Der Kardinal hat dem Papst danach ein lobhudelndes Buch geschrieben.


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 bernhard_k 8. Dezember 2016 
 

Was für ein Hammertext! Vergelt's Gott vielmals!

Wer in der Wahrheit steht, argumentiert eben so wie Hoping bzw. die 4 mutigen Kardinäle, also ruhig, besonnen und wahrhaftig um Klarheit bemüht.

Ganz anders die Gegenseite: sie will die Wahrheit "verbiegen". Und da es dafür keine Argumente gibt, bleiben nur Drohung, Empörung, Druck, Abweichen vom Thema etc.


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 Helena_WW 8. Dezember 2016 
 

Wer außerhalb des Christentum, außerhalb rk Kirche waren die Sakramente schon immer ein Dorn im Auge

Wer hatte schon immer etwas gegen die heilige Eucharistie, Ehe und Beichte nd hat dies von außerhalb des Chrirstentums, der rk Kirche bekämpft und lächerlich gemacht.
Ich finde wir müssen mal so rum hinterfragen. Mein Eindruck ist nämlich, wir sind in einen gefährlichen Sog der Zersetzung der Fundamente hineingeraten.


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 dominique 8. Dezember 2016 
 

Die katholische Sexualmoral

ist ein geistiges Korsett, in das sich immer weniger Menschen zwingen lassen. Trotzdem ist überdeutlich, dass die Religion zur Sexualität des Menschen gültige Aussagen treffen muss. Und die Aussage "Was Gott verbunden hat, soll der Mensch nicht trennen" ist ein Kernsatz, der aussagt, dass die menschliche Sexualität durch die Mann-Frau-Beziehung geheiligt wird - unabhängig davon, wie viele Menschen es schaffen, diesen Satz mit Leben und Zeugnissen zu erfüllen oder nicht. Dieser Satz steht nicht zur Disposition, ist göttlichen Ursprungs. Die Eheschließung ist das bewusste Anerkennen dieses Satzes, wobei der Mensch nur sagen kann, dass er versuchen will, sich an dieser Heiligung zu orientieren, ihr gelebte Wirklichkeit zu geben. Wer das nicht beherzigen kann, sollte gar nicht erst vor den Traualtar treten. Und wenn Ehepartner feststellen, dass sie miteinander nicht mehr in der Heiligkeit sein können? Wie vielen Menschen ergeht es so - sie wissen es nicht oder wollen es nicht wissen.


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 tuennes 8. Dezember 2016 
 

„Türöffner zur Revision“ der gesamten katholischen Sexualmoral.
Ja, Ja. Dann ist es nicht mehr die Theologie des Leibes, sondern die Theologie der Liebe. Hauptsache ihr habt euch irgendwie lieb.
Aber das ist keine LIEBE, die letzlich in jeder Art sexueller vorlieben ein eigenes Geschlecht entdecken will und wie die Welt jetzt auch noch den kirchlichen Segen dazugeben will.
Wer meint wir währen nicht mitten in einem Kulturkampf der irrt.
Es geht letztlich um den Kampf einer Kultur des Todes gegen eine Kultur des Lebens.


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