Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  3. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  4. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  5. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  6. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  7. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  8. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  9. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  10. Wir können NICHT schweigen!
  11. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  12. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  13. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
  14. Christliche Eltern beten für den Mann, der ihre Töchter bei Autounfall tötete
  15. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah

Papst: Menschen nicht nach Herkunft oder Religion beurteilen

12. November 2016 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus in letzter Sonderaudienz zum Jahr der Barmherzigkeit: Christen sollen Herz für die Mitmenschen öffnen statt sich in egoistischen Sicherheiten einzumauern


Vatikanstadt (kath.net/KAP) In seiner letzten Sonderaudienz zum Heiligen Jahr der Barmherzigkeit hat Papst Franziskus Ausgrenzung und Diskriminierung von Minderheiten kritisiert. "Wir dürfen die Menschen nicht nach ihrem sozialen Hintergrund, nach ihrer Sprache, ihrer Herkunft, ihrer Kultur oder ihrer Religion beurteilen", sagte er vor Zehntausenden auf dem Petersplatz. Statt sich "in egoistischen Sicherheiten einzumauern", sollten Christen ihr Herz für die Mitmenschen zu öffnen. Wer so handele, sei Zeuge der Barmherzigkeit.


Gott schließe ausnahmslos alle Menschen in seine unendliche Liebe ein, so der Papst in seiner Ansprache. Ebenso müsse auch der Mensch handeln und eine Inklusion praktizieren. Das bedeute, "die Arme zu öffnen und jeden aufzunehmen". Das Gegenüber gelte es wahrzunehmen "einfach als Mensch, den wir lieben sollen, so wie Gott ihn liebt!", betonte Franziskus. Dass Gott selbst den größten Sünder mit Liebe und Barmherzigkeit aufnehme, werde am direktesten durch die Vergebung spürbar.

Das am 8. Dezember 2015 eröffnete Heilige Jahr der Barmherzigkeit endet am 20. November mit der feierlichen Schließung der Heiligen Pforte des Petersdoms durch den Papst. In diesem Jahr hatte Franziskus einmal im Monat eine Sonderaudienz auf dem Petersplatz abgehalten.

Copyright 2016 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

  14. November 2016 
 

So so, aber

nach der Liebe zur alten Messe darf der Papst sie beurteilen. Die einen beschimpft er als Nostaligiker und die anderen, nämlich die jungen, die diese Messe aus ihrer Jugendzeit gar nicht kannten, nennt er rigide. Andere wiederum vergleicht er mit Kaninchen wiederum andere nennt er die, die Gebete zählen. Er urteilt doch selber am laufenden Band, scheint das aber gar nicht zu merken. So etwas hatten wie bei beiden Vorgängern nicht.


6
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Heiliges Jahr

  1. Was bleibt, wenn das Heilige Jahr endet?
  2. Dritte Heilige Pforte in Rom geschlossen - Das Heilige Jahr 2025 endet bald
  3. Erste Heilige Pforte in Rom geschlossen - Heiliges Jahr geht zu Ende
  4. Die Heilige Pforte in Roms Rebibbia-Gefängnis wurde unauffällig geschlossen
  5. In vier Wochen schließt die Heilige Pforte in Rom
  6. Letzte Heilige Pforte in Rom geöffnet
  7. Rom: Pilger-Registrierung für Heilige Pforten ab sofort möglich
  8. Ruhe vor dem Sturm in Roms Pilgerzentrum für das Heilige Jahr 2025
  9. Vatikan erwartet 900.000 deutsche Pilger zum Heiligen Jahr
  10. Vatikan und Italien planen Heiliges Jahr 2025







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  3. US-Studie: Regelmäßiger Kirchgang sorgt für glücklichere Ehen und mehr Intimität
  4. USA: Monat des Respekts für das Leben im Zeichen des Kampfs gegen Abtreibungspillen
  5. Florentiner Klosterapotheke entwickelte eines der frühesten Cola-Rezepte
  6. Gericht in Tschechien rehabilitiert "Märtyrer-Kardinal" Trochta
  7. Thilo Sarrazin warnt vor Folgen der demografischen Entwicklung in Berlin
  8. Vatikan beendet Reflexionsprozess bei den Servi Jesu et Mariae
  9. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  10. Der verworfene Stein wurde zum Fundament: Gott wirft unser Leben niemals weg
  11. Diözese Linz: In der Hälfte der Klassenzimmer in der Stadt Wels fehlten die Kreuze
  12. Christliche Eltern beten für den Mann, der ihre Töchter bei Autounfall tötete
  13. Ukrainischer Bischof: "Es gibt so unglaublich viel Leid"
  14. Ägyptisch-amerikanischer Pastor warnt vor ‚unheiliger Allianz‘ zwischen Linken und Islamisten
  15. Über 3000 Teilnehmer beim Marsch fürs Leben in Wien 2026

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz