Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-10

meist-kommentiert

  1. "Pfingstbotschaft" von Bätzing: Segnet Schwule!
  2. Kardinal Koch möchte Versöhnung von Alter und Neuer Messe
  3. Der grosse Betrug
  4. kfd: Maiandacht mit der Pachamama
  5. Corona-Ausbruch in Frankfurter Baptistengemeinde
  6. Papst Franziskus in Geldnot!
  7. Berlin: Muslime beten erstmals in evangelischer Kirche
  8. Schwaderlapp: Forumsmehrheit ist auf Treibsand gebaut
  9. Liturgieprofessoren schlagen Benediktion Homosexueller vor
  10. Österreichische Bischöfe bitten im Corona-Hirtenwort um Entschuldigung

Himmel – Hölle – Fegefeuer

17. November 2016 in Spirituelles, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Über die sogenannten ‚letzten Dinge‘ gibt der Katechismus der katholischen Kirche authentisch Auskunft.“ Gastbeitrag von Weihbischof Dominik Schwaderlapp


Köln (kath.net/Glaubensfragen/pl) Es erreichten mich einige Fragen, die um die sogenannten „letzten Dinge“ kreisen, um Himmel, Hölle und Fegefeuer. Über die sogenannten „letzten Dinge“ gibt der Katechismus der katholischen Kirche (vgl. vor allem Nr. 1023-1050) authentisch Auskunft. In aller Kürze kann ich mit meinen Worten dazu folgendes sagen:

1. Der Himmel ist das Ziel unser irdischen Pilgerschaft. Der Himmel ist die ewige Gemeinschaft mit Gott. Dort gibt es kein Leid und keinen Kummer, keine Schmerzen, keine Sünde, keinen Tod. Ich stelle mir den Himmel in etwa wie folgt vor: Ein glücklicher Augenblick in meinem Leben und dieser unendlich viel intensiver und ohne Ende – das ist der Himmel. Absolute Freude, wie wir sie uns jetzt gar nicht vorstellen können! Daher möchte ich dort hin, und das ist auch das Ziel meines gesamten Lebens.

2. Die Hölle ist der Ort der Verdammnis, das heißt der ewigen Abwesenheit Gottes. Dass es eine Hölle gibt, ist Lehre der Kirche, die auf der Heiligen Schrift fußt. Die Hölle gibt es, weil Gott unsere Freiheit wirklich ernst nimmt. Wir sind aus Liebe und zur Liebe geschaffen. Liebe kann man aber nur in Freiheit schenken und annehmen. Wenn Gott unsere Liebesfähigkeit ernst nimmt, muss er auch unsere Freiheit ernst nehmen. Das bedeutet in der Konsequenz: er akzeptiert auch, wenn wir uns ganz gegen ihn entscheiden. Gott will und wünscht unser Heil, wünscht unsere Freundschaft mit ihm. Er möchte uns in den Himmel bringen. Aber er zwingt niemanden.

3. Das Purgatorium oder auch „Fegefeuer“ genannt ist ein Ort der Vorbereitung auf den Himmel. Ich stelle mir das in etwa so vor: Nach dem Tod trete ich vor das Angesicht Gottes. Im Licht der Gegenwart Gottes sehe ich mein ganzes Leben, und ich sehe auch in aller Klarheit die dunklen Augenblicke, das was Sünde, Schuld und Bosheit ist. Dabei sehe ich dies unendlich viel klarer als ich dies auf Erden gesehen habe. Diese Erkenntnis meines Lebens auch in all seinen dunklen Seiten ist schmerzvoll, brennt wie ein Feuer. Das „Fegefeuer“ sorgt dafür, dass ich auch diesen Schmerz hinter mich lassen kann, damit ich mit ganzer, ungeteilter und vollkommener Freude in den Himmel kommen kann.

Kölner Weihbischof Dominikus Schwaderlapp ´Katholische Kirche. Wie geht das?´: Folge 12: Gebet für die Toten


kath.net-Neuerscheinung!
Glaubenswege III: Beichte konkret - Positive Erfahrungen mit dem Bußsakrament
Von Petra Lorleberg (Hrsg.)
Vorwort von Kardinal Paul Josef Cordes;
Beiträge von Paul Badde; Karl Wallner; Martin Lohmann; Michael Schneider-Flagmeyer; Claudia Sperlich; Weihbischof Dominik Schwaderlapp;
Taschenbuch, 134 Seiten
2016 Dip3 Bildungsservice Gmbh
ISBN 978-3-903028-43-2
Preis 9.80 EUR

Bestellmöglichkeiten bei unseren Partnern:

- Link zum kathShop

- Buchhandlung Christlicher Medienversand Christoph Hurnaus:

Für Bestellungen aus Österreich und Deutschland: [email protected]

Für Bestellungen aus der Schweiz: [email protected]
Alle Bücher und Medien können direkt bei KATH.NET in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Christlicher Medienversand Christoph Hurnaus (Auslieferung Österreich und Deutschland) und dem RAPHAEL Buchversand (Auslieferung Schweiz) bestellt werden. Es werden die anteiligen Portokosten dazugerechnet. Die Bestellungen werden in den jeweiligen Ländern (A, D, CH) aufgegeben, dadurch entstehen nur Inlandsportokosten.



Foto Weihbischof Schwaderlapp (c) Erzbistum Köln


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 wandersmann 17. November 2016 
 

Himmel, Hölle, Fegerfeuer sind auch Orte und

nicht nur Zustände:

"Die Hölle ist der Ort der Verdammnis," usw.


2

0
 
 hortensius 17. November 2016 
 

Zu verwirrt ?

Einige Bischöfe sind viel zu verwirrt, um die letzten Dinge verstehen zu können. Wenn ein bischöflicher Verlag Musik-CDs mit Satansweihen verbreitet hat, dann ist zu fürchten, dass diese Satansweihen negative Folgen haben. Also nicht wundern!


4

0
 
 Adamo 17. November 2016 
 

Himmel, Hölle, Fegefeuer

von Weihbischof Schwaderlapp sehr gut mit einfachen Worten erklärt, auch das Video, aber leider nur in einem Gastbeitrag. Die gleichen Worte mit einem Video hierzu hätte ich sehr gerne einmal von der DBK gehört!


4

0
 
 resistance 17. November 2016 
 

Der Himmel ist die Schau der unendlichen Schönheit und Macht Gottes.
Alle unsere Sinne werden in einem zusammenfallen und mit Gott gesättigt sein (Bericht einer Nahtod-Erfahrung).

Hochwürden in meiner Nachbargemeinde löschten die Hölle mit dem Wasser der unendlichen Barmherzigkeit Gottes.


1

0
 
 Thomas-Karl 17. November 2016 

Und die orientalischen Kirchen?

Die Ostkirchen kennen die Lehre vom Fegefeuer nicht. Sind die alle Häretiker?


0

0
 
 Dottrina 17. November 2016 
 

Lieber WB Schwaderlapp,

das haben Sie schön erklärt. Bitte ebenfalls einem Mitbruder im Hirtenamt darlegen (lt. Kardinal Marx gibt es die Hölle ja nicht!). Ach ja, empfehlenswert für den hohen Herrn Kardinal wäre da noch das Buch über die Eschatologie von Joseph Ratzinger. :-)


8

0
 
 Chris2 17. November 2016 
 

Offenbar für Kinder und Jugendliche erklärt

und dazu gut auf den Punkt gebracht (und v.a. überhaupt erwähnt). Erwachsenen darf man Fegefeuer wie Hölle aber durchaus etwas deutlicher als "wenig erstrebenswert" darstellen. Ich fürchte, die Qualen der "Gottesferne" an beiden Orten können wir uns (zum Glück) ebensowenig vorstellen, wie das unendlich große Glück des Himmels. Immerhin endet das Fegefeuer irgendwann. Mögen es möglichst viele Menschen zumindest erst mal dorthin schaffen...


6

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Glaube

  1. Tim Tebow würdigt christlichen Prediger Ravi Zacharias
  2. Vertrauen in den „Ich-bin-da!“
  3. Ein Leben für den Glauben und die Wissenschaft
  4. Beten im Dialekt?
  5. „Wir Christen können nicht ohne Christus leben!“
  6. Italiens Premier Conte findet in der Krise Halt im Gebet
  7. Gottvertrauen in Zeiten der Krise
  8. Benedikt XVI.: Hoffnung besteht in der Begegnung mit Gott
  9. Frühes Christentum auf private Haushalte beschränkt
  10. Bekannter US-Pastor: "Der Herr zeigte mir das Ende der Coronapandemie"








Top-10

meist-gelesen

  1. Bistum Trier: Klobürsten-Segen durch Pfarrer Leick
  2. Kardinal Müller warnt vor Unterdrückung der katholischen Kirche
  3. "Pfingstbotschaft" von Bätzing: Segnet Schwule!
  4. kfd: Maiandacht mit der Pachamama
  5. Papst Franziskus in Geldnot!
  6. Liturgieprofessoren schlagen Benediktion Homosexueller vor
  7. Vom Lehramt längst beantwortet
  8. Der grosse Betrug
  9. Türkischer Botschafter in Wien: Weihnachten ist egoistisch
  10. Berlin: Muslime beten erstmals in evangelischer Kirche

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz