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Britischer Bischof Davies warnt vor der 'Genderideologie'

11. Oktober 2016 in Weltkirche, 5 Lesermeinungen
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„Heute werden wir ermutigt – teilweise gewaltsam -, eine Genderideologie nicht nur zu tolerieren, sondern akzeptieren“ - Er warne schon lange, dass der Verlust des christlichen Glaubens ein Vakuum hinterlässt, in dem neue Ideologien entstehen werden


Shrewsbury (kath.net) Mark Davies (Foto), katholischer Bischof des Bistums Shrewsbury (Großbritannien), hat sich in seinem Schreiben an die Rektoren katholischer Schulen und Colleges warnend gegen den wachsenden Einfluss der „Genderideologie“ ausgesprochen. Sein Brief „Über die Wahrheit der menschlichen Person“ ist mit Datum des Festes der Hl. Erzengel auf der Homepage seines Bistums in voller Länge veröffentlicht.

Er beobachte, so Davies, dass aktuell bezüglich der „Genderideologie“ in der Welt der Bildung viele Fragen aufkämen. In seinem Brief denke er dabei, bemerkt er gleich einführend, nicht an jene Menschen, „die aus einer Vielfalt von komplexen Gründen heraus die Schwierigkeit erleben, sich mit ihrem biologischen Geschlecht zu identifizieren, sei es männlich oder weiblich“. Der christliche Umgang mit Personen, die sich in egal welchem „Zustand von Verwirrung und Leid“, müsse immer von „Respekt, Mitgefühl und Verständnis“ geprägt sein, kombiniert mit dem Willen, nach angemessener Hilfe zu suchen.


„Doch heute werden wir ermutigt – teilweise gewaltsam -, eine Genderideologie nicht nur zu tolerieren, sondern akzeptieren“. Diese Genderideologie „beginnt, das soziale Bewusstsein zu durchdringen“, dies ziehe „weitreichende Konsequenzen“ nach sich. Er habe schon häufig davor gewarnt, „dass in dem Vakuum, das der Verlust des christlichen Glaubens in der heutigen Gesellschaft hinterlässt, neue Ideologien entstehen werden. Seit Jahrzehnten warnen die Päpste – seit dem hl. Johannes Paul II. bis zu Papst Franziskus -, dass die radikale Genderideologie die Wahrheit über die menschliche Person in Frage stellen werde.“ Der Bischof belegt seine Aussagen mit entsprechenden Erläuterungen u.a. von Papst Franziskus („Amoris laetitia“ Nr. 56 und „Laudato si“ Nr. 155), der Ansprache von Papst Benedikt XVI. an die Kurie Weihnachten 2012, aus dem „Katechismus der Katholischen Kirche“ (KKK Nr. 364), dem Brief an die Familien von Papst Johannes Paul II. (Nr. 19), der Erklärung der US-amerikanischen katholischen Bischofskonferenz.

Bischofs Davies informierte, dass seine Diözese gerade versuche, Veranstaltungen zu organisieren, in denen über „die Implikationen dieser radikalen ideologischen Herausforderung“ nachgedacht werden könne. Die Schulleiter bat er, mit der entsprechenden Diözesanstelle Kontakt aufzunehmen, falls sich ihnen praktische Herausforderungen in ihrem Alltag an Schule oder Kollege stellen.

Link zum Text des Bischofs auf der Homepage des Bistums Shrewsbury : A Letter to Educationalists from Bishop Mark Davies On the Truth of the Human Person.

Der britische Bischof Mark Davies ruft zu missionarischen Gemeinden auf (engl.)


Foto Bischof Davies (c) Bistum Shrewsbury


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Lesermeinungen

 Ehrmann 11. Oktober 2016 

Wird hier nicht eine "haltet den Dieb"- Taktik sichtbar?

Wird durch die Blickrichtung auf das ach so wichtige Sexualthema in erster Linie von der Ausrichtung unseres Lebens auf Gott als erstem und einzigem Ziel unserers Lebens abgelenkt? Ist es nicht Zeichen der Zweitrangigkeit der sexuellen Betätigung des Menschen, daß Christus als Sohn einer Jungfrau zölibatär gelebt hat, ohne die eheliche Sexualität abzulehnen, indem er sein erstes Wunder auf Intervention eben dieser Jungfrau-Mutter in den Dienst einer Hochzeitsfeier gestellt hat?


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 Herbstlicht 11. Oktober 2016 
 

@chiarajohanna

Ihr Kommentar ist nicht weniger gelungen.
Was Sie im Zusammenhang mit Gender-Wahn über das "Wegwerfen" geschrieben haben und vor allem über das "uns selber wegwerfen", trifft einen wichtigen Punkt.

Sie weisen uns darauf hin, dass wir Christen
"eine ganz andere Gesinnung in uns tragen. Wir rechnen nicht mit so etwas, wie Gender!
Und genau das, dieses nicht für-wahr-halten, ist das Kapital des Feindes."

Da haben Sie etwas unglaublich Wichtiges angesprochen, über das sich nachzudenken lohnt.


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 Ehrmann 11. Oktober 2016 

Respekt und Mitgefühl gebüht ALLEN Menschen, besonders den Kranken, auch den Drogenabhängigen

aber den Krankheheitsbegriff lehnen die in ihrer Sexualität Betroffenen militant als Diskriminierung ab - was vice versa alle Kranken herabwürdigt. Ich wehre mich explizit gegen diese Entwicklung , die auch den hiemit ausdrücklich "Nicht-Kranken" jegliche Hilfe versagt, auch wenn sie sie benötigen - da werden lieber (zusätzliche)Drogenabhängigkeit und signifikant vermehrte Selbstmordraten in Kauf genommen.


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 chiarajohanna 11. Oktober 2016 
 

@Herbstlicht - Herzlichen Dank für das KRAFTVOLLE Statement !

Kinder sollen ja vom Weg abkommen,
wie das Rotkäppchen beim bösen Wolf.
Bisher "glaubten" sie, das Eltern
eine Mama + ein Papa sind.

Neuerdings können Eltern auch
eine Mama + 3 Väter sein,
letzteres im Sinne der Betreuung.

Gender drängt uns dazu,
im Sinne einer WEG-WERF-GESELLSCHAFT
althergebrachtes + natürliches Denken
einfach wegzuwerfen!

Wenn wir aber unsere Ansichten
wegwerfen + gegen neue austauschen,
die zudem noch falsch sind,
werfen wir uns AUCH SELBER WEG !!!

HABEN WIR EIN GESPÜR DAFÜR?

ES SIND ANGRIFFE
AUF DIE PERSON ...
DER GOTTES-KINDER!

Das wird wahrscheinlich erst
der Anfang dieser ÄRA sein,
dieser dämonischen Spiele:

Als Christen tragen wir eine ganz andere Gesinnung in uns. Wir rechnen nicht, mit so etwas, wie Gender!

Und genau das,
dieses nicht für-wahr-halten,
ist das Kapital des Feindes.

Hat es jemand "für wahr" gehalten,
das Menschen "ins Gas" geschickt
werden?

Nein; UNMENSCHLICH!


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 Herbstlicht 11. Oktober 2016 
 

Würde sich die Gender-Ideologie und was ist sie anders als eine Ideologie, durchsetzen, würde sie mehr verändern, als wir uns heute vorstellen können.

Doch es gibt immer noch genug Menschen, die nicht wissen, worum es sich um GM handelt und glauben bestenfalls, dass es sich dabei um Gleichberechtigung handelt.
Aufklärung tut not!
Auch wir müssen in unserem Umfeld immer wieder auf die wahren Absichten von Interessengruppen aufmerksam machen.
Menschenskinder! Das sind wir doch wirklich unserem Herrgott schuldig!
(Entschuldigung, ich merke, dass ich zunehmend zornig werde.)

Wir wissen doch, dass die gnadenlose Umsetzung von GM in alle Lebensbereiche hinein eine grundlegende Veränderung unseres Menschseins zum Ziel hat.
Da wird auch vor früher Indoktrinierung von Kindern nicht haltgemacht.
Was kümmert diese Leute die empfindsame Seele eines Kindes?


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