11 Oktober 2016, 12:00
Thomas More starb für die Unauflöslichkeit der Ehe
 
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Fels in der Brandung einer konfusen Debatte um Ehe, Familie, Papst und Kirche: Der britische hl. Thomas Morus. Gastkommentar von Markus Büning

Linz (kath.net) In Zeiten lebhafter und mitunter konfus geführter innerkirchlicher Debatten um Ehe, Familie, Papst und Kirche ist es gut, seinen Blick auf einen Heiligen zu richten, der sein Leben genau dafür gegeben hat. More starb für die Unauflöslichkeit der Ehe und für das Papstamt, welches gerade die Unauflöslichkeit der Ehe zu schützen hat. Der Blick auf Thomas Morus kann uns allen helfen, die geistlichen und theologischen Zusammenhänge wieder klarer zu erkennen. Dieser Mann, der als Humanist, Familienvater, begabter Jurist und Politiker im England des sechzehnten Jahrhunderts sein Leben für den Glauben lassen musste, gehört zu den eindrucksvollsten Erscheinungen, die die britische Insel der Welt je geschenkt hat. Chesterton prophezeite bereits, dass es dahin kommen werde, dass man ihn den größten Engländer überhaupt nennt.

Berühmt für seine Tapferkeit, seine Gelehrsamkeit und seinen untrüglichen Humor erstrahlt sein Bild als leuchtendes Beispiel christlicher Opferexistenz vor unserem geistigen Auge. Es lohnt sich für jeden Christen, das Leben dieses Heiligen unter dem Gesichtspunkt der Tapferkeit zu betrachten. Von ihm dürfen wir lernen, in einer immer glaubensloser werdenden Welt tapfer für den Glauben einzustehen, auch wenn dies Schwierigkeiten mit sich bringt. Von ihm dürfen wir auch lernen, welche Konsequenz die Liebe und Treue gegenüber dem sichtbaren Oberhaupt der Kirche, dem Papst, haben kann. Nicht umsonst hat Papst Pius XI. angesichts der faschistischen und bolschewistischen Bedrohungen, die die damalige Welt und Kirche in Angst und Schrecken versetzten, Morus im Jahr 1935 heiliggesprochen. Hierdurch setzte der Papst ein starkes Zeichen für alle Christen, die in dieser Zeit schlimmster Diktaturen in der Lage waren, den totalitären Ansprüchen der Gewaltherrscher mutig die Stirn zu bieten. Die Heiligsprechung wurde so als ein Zeichen des Widerstands gegen totalitäre Herrschaftsansprüche interpretiert. Gerade in Nazikreisen des damaligen Deutschlands wurde diese Kanonisierung als ungeheuerliche und staatsfeindliche Provokation verstanden. Und das sollte sie auch sein. Der Papst demonstrierte den unbeugsamen Willen der Kirche, für die Rechte Gottes und der Menschen unerschrocken eintreten zu wollen. Durch diesen Akt bekam jeder Widerstandskämpfer für seinen Leidensweg einen guten Verbündeten im Himmel, der vor Gott den nötigen Mut und die Kraft bis hin zum Martyrium erflehen konnte. Es werden sicher viele Märtyrer dieser Jahre zu dem englischen Lordkanzler um Hilfe gefleht und diese auch von Gott auf seine Fürsprache hin erhalten haben.

Die Vorbildfunktion der Märtyrer geht uns nach wie vor alle an! Ihr Zeugnis ist hochaktuell. Wir leben gegenwärtig in einer Zeit, in der das Gesetz Gottes vielfach mit Füßen getreten und missachtet wird. Wir leben in einem Staat, der mit seinen Gesetzen durch Mehrheitsentscheid Sachverhalte entkriminalisiert und Dinge erlaubt, die Gottes Ordnung klar zuwider laufen: die Liberalisierung des Strafrechtes bezüglich des abscheulichen Verbrechens der Abtreibung und die staatliche Institutionalisierung der sogenannten „Homo-Ehe“ sind hier nur zwei Beispiele. In einigen Staaten der Europäischen Union ist bereits die Sterbehilfe erlaubt worden. Ebenso gibt es in einigen Ländern die Erlaubnis, an menschlichen Embryonen zu forschen. All dies fordert den Christen, der sich dem Gebot Gottes verpflichtet weiß, auf, solchen Gesetzen zumindest nicht durch Wahlakt zuzustimmen und je nach Stand in der Kirche seine Stimme zu erheben und dagegen öffentlich einzutreten. Wir alle können durch Akte der Selbstverleugnung kraftvoll in das Zeugnis der Märtyrer einstimmen. Papst Pius XI. sprach damals diesen Aspekt der „allgemeinen Berufung zum Martyrium“ in seiner Homilie zur Heiligsprechung des Thomas More und des Bekennerbischofs John Kardinal Fisher am 19. Mai 1935 unter Bezugnahme auf ein Väterzitat des Heiligen Basilius an: „Wenn wir auch nicht alle wegen der Verteidigung der Gesetze Gottes zum Martyrium berufen werden, so wollen wir doch alle durch eine dem Evangelium entsprechende Selbstverleugnung, durch freiwillige leibliche Kasteiung und durch tätigen Einsatz im christlichen Leben‚ dem Willen nach Märtyrer werden, damit wir den gleichen Lohn erhalten.‘“ Auch Papst Franziskus erinnert uns daran, dass wir alle eine Berufung zum Martyrium haben. Diesbezüglich zitierte er in einer Audienzansprache den seligen Märtyrer und Erzbischof Oscar Arnulfo Romero: „Wir alle müssen bereit sein, für unseren Glauben zu sterben, auch wenn der Herr uns diese Ehre nicht zuteilwerden lässt… Das Leben hingeben, bedeutet nicht nur, getötet zu werden: Das Leben hingeben, den Geist des Martyriums besitzen, bedeutet, es in der Pflicht, in der Stille, im Gebet, in aufrichtiger Pflichterfüllung hinzugeben, in der Stille des täglichen Lebens.“ Christliches Leben ist wie eine sich verzehrende Kerze, die nach und nach ihr Licht abgibt. Diese Hingabe ist Martyrium, welches jedem Christen als Berufung mit auf den Weg gegeben ist.

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Um diesem Ruf zu entsprechen, müssen wir tugendhaft leben. Und hier kommt der Tapferkeit eine ganz erhebliche Bedeutung zu. Hören wir hierzu den Weltkatechismus: „Die Tapferkeit ist jene sittliche Tugend, die in Schwierigkeiten standhalten und im Erstreben des Guten durchhalten lässt. Sie festigt die Entschlossenheit, Versuchungen zu widerstehen und im sittlichen Leben Hindernisse zu überwinden. Die Tugend der Tapferkeit befähigt, die Angst, selbst die vor dem Tod, zu besiegen und allen Prüfungen und Verfolgungen die Stirn zu bieten. Sie macht bereit, für eine gerechte Sache auch das eigene Leben zu opfern.“ Der Katechismus verweist am Ende dieser Passage über die Tapferkeit auf zwei Schriftworte: „Meine Stärke und mein Lied ist der Herr. (Ps 118,14). In der Welt seid ihr in Bedrängnis; aber habt Mut: Ich habe die Welt besiegt. (Joh 16,33).“ Die Tapferkeit ist keineswegs gleichzusetzen mit Fanatismus. Der Bombenattentäter, der aus welchen Gründen auch immer, auch aus vermeintlich religiösen, sich und andere Menschen in den Tod reißt, ist nicht tapfer. Ein solcher Mensch ist ein Verbrecher. Er ist kein Märtyrer, da der Beweggrund seines Todes mit dem Standhalten in Verfolgungszeiten nichts zu tun hat. Ein solcher Mensch handelt egoistisch und ungerecht. Jedweder Fanatismus widerspricht den Tugenden. Auch darf die Tapferkeit nicht mit Übermut oder Waghalsigkeit verwechselt werden. Der hl. Robert Bellarmin sieht in der Waghalsigkeit zu Recht ein Laster, welches dieser Tugend entgegensteht: „Die Waghalsigkeit bewirkt, dass ein Mensch sich ohne Notwendigkeit in offenkundige Gefahren begibt, was sozusagen ein Übermut ist. Er verdient kein Lob, sondern Tadel und ist darum keine Tugend, sondern ein Laster.“ Im Leben des hl. Thomas Morus werden wir noch sehen, dass dieser sehr wohl um seine Verantwortung als Vater einer großen Familie wusste. Daher reagierte er gegenüber dem unbändigen Willen des Königs zunächst mit aller Klugheit und schwieg. Erst als es zum Konflikt kam, einen Eid ablegen zu müssen, der dem Gesetz Gottes widersprach, war seine Standhaftigkeit gefordert. Und diese Standhaftigkeit kann zum Martyrium führen. Kein Christ ist gefordert, das Martyrium in der Form des Lebensopfers zu suchen. Die Grenze zum Fanatismus muss auch hier beachtet werden. Tapferkeit ohne Klugheit ist keine Tapferkeit sondern Leichtsinn und Übermut. Selbst Christus weist uns im Evangelium darauf hin: „Seht, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe; seid daher klug wie die Schlangen und arglos wie die Tauben!“ (Mt 10,16). Aber auch auf dieses Herrenwort dürfen wir uns in der Bedrängnis verlassen: „Wenn man euch vor Gericht stellt, macht euch keine Sorgen, wie und was ihr reden sollt; denn es wird euch in jener Stunde eingeben, was ihr sagen sollt.“ (Mt 10,19). Also: Der Herr selbst warnt uns im Evangelium vor der möglichen Verfolgung. Wir sollen aber immer im Geist der Klugheit handeln. Falls es zum Konfliktfall kommt, können wir auf seine Hilfe vertrauen. Jesus Christus, der tapfere Schmerzensmann, wird uns dann beistehen.

Diese Tugend setzt zudem lange vor der Extremsituation des Martyriums in der Form der Lebenshingabe an. Sie ist wie alle Tugenden eine Tugend des Alltags. Der Katechismus spricht hier zunächst vom „Standhalten in Schwierigkeiten“: Wie leicht sind wir gefährdet, unangenehmen Situationen zu entfliehen. Gerade heute ist bei vielen Menschen der Durchhaltewille nur sehr schwach ausgeprägt. Das Einüben in die Tapferkeit hilft, auch schwierige Situationen durchzustehen und nicht sofort die „Flinte ins Korn zu werfen“. Dies bezieht sich auf alle Lebensbereiche: das Durchhalten in schwieriger beruflicher Situationen, die Treue in der Ehe trotz auftretender Konflikte durchzutragen, die Kinder auch dann zu lieben und ihnen beizustehen, wenn sie dem eigenen Wollen und Wunschdenken entgegenstehen. Hier ist die Tapferkeit gefordert.

Ein weiterer wesentlicher Aspekt dieser Tugend ist die Entschlossenheit, den Versuchungen zu widerstehen. Auch dies ist eine Art des Martyriums: Nicht auf die Verlockungen dieser Welt mit Zustimmung reagieren, sondern tapfer nach dem Guten zu streben und entschlossen daran festzuhalten. Ganz konkret kann das bedeuten: die Fernsehsendung, die unkeusche Inhalte transportiert, abschalten, den Internetklick auf zweifelhafte Seiten unterlassen, den unkontrollierten Konsum von Genussmitteln abstellen… All diese Überwindungen stählen uns dahingehend, dass wir tapfere Menschen werden. Der tapfere Mensch bekommt eine edle Grundhaltung, da er sich beständig von allem, was unedel ist, abwenden kann. Hierdurch erwächst ihm ein großer Starkmut, der ihn dazu befähigt, die Sünde immer mehr zu meiden. Beim hl. Thomas Morus werden wir sehen, dass seine tapfere Haltung am Ende seines Lebens das Ziel eines mühsamen Weges war. Auch er musste sich seine tapfere Grundhaltung durch ständige Übungen der Frömmigkeit und Askese aneignen.

Das Gegenstück zur Tapferkeit ist die Feigheit. Diese „bewirkt, dass jemand sich zu rasch ergibt, was aus mangelnder Tapferkeit erwächst“. Gerade das Nachgeben in den alltäglichen Versuchungen macht uns auf Dauer feige. Und wie oft haben wir nach solch einem Erlebnis schon bei uns gedacht: „Mensch, was bist du ein Schwächling! Musste das wieder sein?“ Nur hilft Selbstmitleid hier nicht weiter. Diese Haltung ist auch nicht tugendhaft. Die Tugend der Liebe hilft uns, immer wieder auf Gottes Barmherzigkeit zu vertrauen und aufzustehen. Und dann dürfen wir Gott darum bitten, ein tapferer Mensch zu werden. Die Bitte um die nötige Widerstandskraft und das nötige Durchhaltevermögen wird sicher nicht unerhört bleiben, da Gott ja will, dass unser Leben gelingt. Tapfersein bedeutet auch, sich nicht auf seine eigenen Schwächen festlegen zu lassen: „Ich bin ja nun mal so, wie ich bin.“ Der Tapfere will durchhalten, das Gute zu erstreben. Auch wenn wir scheitern, gibt es keinen Grund, zu verzweifeln. Hier hilft die Betrachtung des Kreuzweges unseres Herrn: Dreimal ist unser Herr unter der Last des Kreuzes zusammengebrochen. Doch immer wieder hatte er die Kraft und den Mut, aufzustehen und den Leidensweg weiter zu gehen.

Der Blick auf die Tapferkeit des Heilands ist ein großer Trost, auf dem eigenen Lebensweg nicht aufzugeben und den Weg der Tugenden zu gehen. Schauen wir nun, welchen Weg der hl. Lordkanzler gegangen ist: Nach den ersten Jahren der Anwaltstätigkeit folgte ein rasanter beruflicher Aufstieg: 1504 erstmals ins Parlament gewählt, 1510 Untersheriff von London, im selben Jahr die Wiederwahl ins Parlament, mehrmalige Aufträge als Diplomat, die Interessen des Königs in Flandern und Frankreich zu vertreten, 1518 Ernennung zum hohen Richter am Court of Request, 1521 zum Unterschatzmeister und die Erhebung in den Adelsstand. Schließlich wurde Sir Thomas im Jahr 1523 zum „Speaker“ des englischen Parlaments gewählt. 1529 stand Thomas More dann am Ende der für ihn möglichen Karriereleiter: König Heinrich VIII. ernannte ihn als ersten Laien in der Geschichte des Königreiches zum zweiten Mann des Staates, zum Lordkanzler. Das Land stand in dieser Zeit am Rande einer politischen und wirtschaftlichen Krise. Der gute Ruf, die bisherige exakte Erledigung der Amtsgeschäfte und sicher nicht zuletzt die Verstandesschärfe des Aspiranten bewegten den König zu dieser Personalentscheidung. Doch nur drei Jahre später, formell aus gesundheitlichen Gründen, erfolgte der Rücktritt Mores. In diesem Jahr begann für ihn der Weg aufs Schafott. Wieso konnte, ja musste, ein solcher Abstieg geschehen? Dies musste geschehen, weil Thomas nicht bereit war, gegen das Gesetz Gottes zu handeln. Aus Liebe zur Wahrheit ging er den Weg des Leidens als ein geradliniger und tapferer Mann.

1527 konfrontierte der König Thomas More erstmals mit seiner Eheangelegenheit: Die Königin, Katharina von Aragon, hatte dem König einen Sohn nach dem anderen geboren. Jedoch kamen diese Kinder bereits tot zur Welt oder starben kurze Zeit nach der Geburt. Der König fragte sich, ob dieses Leid eine Strafe Gottes sei, weil er im Inzest lebe. Hintergrund war der Umstand, dass Heinrich VIII. mit Katharina die Witwe seines verstorbenen Bruders geheiratet hatte. Nach dem Alten Testament ist das verboten. Allerdings erhielt Heinrich bei seiner Eheschließung die Dispens des Papstes. Nun zweifelte Heinrich die Wirksamkeit der Dispens an und wollte von Thomas wissen, wie er diese Frage einschätze. More wiegelte zunächst ab, da er weder in theologischen noch in kirchenrechtlichen Fragestellungen befugt sei, Entscheidungen zu treffen. Doch Heinrich bestand darauf, dass More sich zu dieser Frage verhielt. Den König plagte aber neben seinen Skrupeln vor allem die Sorge um den Fortbestand der Dynastie. Zudem liebte er zu diesem Zeitpunkt bereits Anna Boleyn, die sich mit einem Mätressenstatus niemals zufrieden gegeben hätte. More beriet sich schließlich mit einigen Bischöfen über diese Frage und studierte vor allem die Kirchenväter. Er kam zu dem Schluss, dass der Papst die Ehe zu Recht dispensiert hatte und daher die Ehe mit Katharina gültig war. Diesen Standpunkt begründete Thomas vor allem unter Berufung auf die Zitate einiger Kirchenväter. Roper, der Schwiegersohn Mores, berichtet in seiner Lebensbeschreibung folgendes über die Reaktion des Königs: „Zwar gefielen diese dem König, weil sie seinem Begehren widersprechen, nicht sonderlich, aber Sir Thomas More, der bei allem, was diese Angelegenheit betraf, im Gespräch mit dem König stets die größte Zurückhaltung übte, hatte die Textstellen so klug abgewogen und aufeinander abgestimmt, dass der König sie sogleich wohlwollend aufnahm und sich später wieder mit ihm darüber beriet.“

Doch Heinrich VIII. wollte sich inzwischen nicht mehr davon abbringen lassen, seine Heiratspläne mit Anna Boleyn durchzusetzen. Dementsprechend beauftragte er seinen damaligen Lordkanzler, den Kardinalerzbischof Wolsey, beim Papst in seinem Namen für die Annullierung seiner Ehe mit Katharina einzutreten. Doch der Heilige Stuhl ließ sich vom königlichen Ansinnen nicht beeindrucken und lehnte ab. Aus Wut über das Versagen Wolseys entließ Heinirch diesen aus dem Amt des Lordkanzlers und ernannte dann im Jahr 1529 ausgerechnet Thomas More zum Lordkanzler, obwohl er wissen musste, dass More in dieser Angelegenheit nicht nachgeben würde. Der König musste More die Annahme des Lordkanzleramtes geradezu befehlen. Natürlich versuchte der König es wieder und wieder, Mores Zustimmung zu erlangen. Der Heilige blieb standhaft und flehte den Monarchen an, seinen Gewissensentscheid zu respektieren. Roper hält diesbezüglich fest, dass der Herrscher ihm aber weiter wohlgesonnen blieb und ihn nie wieder mit dieser Angelegenheit belästigte.

Im Jahr 1530 versuchte der König nochmals, den Papst unter Druck zu setzen. Dieser sei ihm doch schließlich wegen seines steten Einsatzes gegen die aufkommende Irrlehre der Reformation zu Dank verpflichtet. Doch der Heilige Vater blieb bei seinem Entscheid. Nun setzte der König dem britischen Episkopat zu und legte bei den Bischöfen Daumenschrauben an. Wolseys Versagen in der „Ehefrage“ warf der König pauschal dem englischen Klerus vor. Jetzt musste der englische Klerus büßen. Die eingeschüchterten Bischöfe versuchten zunächst, sich durch die Zahlung einer großen Geldsumme loszukaufen. Nun knüpfte der König aber seine Bereitschaft zum Verzeihen an die Bedingung, ihn als alleiniges Oberhaupt der Englischen Kirche anzuerkennen. Auf der Kirchenversammlung von Canterbury erfolgte ein entsprechender Synodenbeschluss. Allerdings hatte der Bischof von Rochester, der hl. John Fisher, noch die rettende Klausel hinzusetzen lassen, dass dieser Entschied nur wirksam sei, „soweit es das Gesetz Christi erlaubt“. John Fisher konnte dies nur unter dieser Bedingung mittragen. Diese diplomatische Haltung legte John aber offenkundig und klar ab, als es zur kirchenrechtswidrigen Annullierung der Ehe des Königs kam. Auch er endete, wie Thomas, nachdem er den Eid auf die Suprematsakte verweigert hatte, als Märtyrer auf dem Schafott.

1532 beschloss das Parlament auf erneuten Druck des Königs hin, dass die an den Heiligen Stuhl für das erste Amtsjahr der neugewählten Bischöfe abzuführenden Zahlungen ab sofort der englischen Krone zufielen. Zudem wurde am 15. Mai seitens des Episkopates auf das Recht verzichtet, ohne königliche Zustimmung Kirchengesetze zu erlassen. Dieser Akt bedeutete den endgültigen Bruch mit Rom. Daraufhin erklärte Thomas am folgenden Tag seinen Rücktritt vom Amt des Lordkanzlers, weil er sich „wegen seiner angegriffenen Gesundheit nicht mehr zu weiterem Dienst imstande“ sah. Dem König war klar, dass dieser Grund offensichtlich vorgeschoben war, aber Thomas wollte ihn jedoch nicht unnötig reizen. Mit dem Rücktritt erfolgte umgehend der soziale Abstieg. Hierdurch verlor er all seine Einkünfte und wurde so arm, „dass er aus Mangel an Brennstoff mit Farnkraut heizen“ musste. Die Haltung, die der Heilige nun an den Tag legte war heroisch: „Eine Weile bevor sein Schicksal ihn ereilte, sprach er mit seiner Frau und seine Kindern gern über die Freuden des Himmels und die Qualen der Hölle, über das Leben der heiligen Blutzeugen, über ihr schmerzhaftes Martyrium, ihre bewundernswerte Geduld, ihr Leiden und ihren Tod, den sie lieber auf sich nehmen wollten, als Gott zu beleidigen; und welches Glück und welcher Segen darin liege, aus Liebe zu Gott den Verlust von Hab und Gut und Einkerkerung, den Verlust von Landbesitz und sogar des Lebens zu erdulden.“ Mit großer Gelassenheit sprach er vor seiner Familie von dem sozialen Abstieg, den es nun zu ertragen galt: „Und reicht unsere Kraft auch dafür nicht aus, dann mögen wir mit Sack und Felleisen gemeinsam betteln gehen und vor jeder Tür das Salve Regina singen, in der Hoffnung, dass gute Leute uns aus Mitleid ein Almosen geben; so wollen wir dann immer beieinander bleiben und fröhlich sein.“ Doch noch viel schlimmer mag die innere Erschütterung des Zurückgetretenen darüber gewesen sein, dass sich der gesamte Episkopat bis zu diesem Zeitpunkt dem König gegenüber feige und willfährig zeigte. Wie konnten katholische Bischöfe, die doch ihr Amt dem Willen des Heiligen Stuhls verdankten, nur so undankbar gegenüber dem Vater der Christenheit sein? Wieso trennten sich diese Apostelnachfolger vom Haupt des Kollegiums, dem Nachfolger Petri? Und noch eins kam hinzu: Mit welchem Recht meine ich „kleines Licht“, ein Laie, die Dinge immer noch anders sehen zu können? Haben nicht auch die Gelehrten der Theologie an den Universitäten der Trennung von Rom zugestimmt? Wieso soll ich, der ich doch nur ein Jurist bin, meinen Kopf über alle und alles setzen? So oder so ähnlich mag Thomas More in den dunklen Stunden dieser Tage nachgedacht haben.

Während des Hochverratsprozesses im Jahr 1534 - wir greifen hier kurz vor - gab Thomas hierauf eine beeindruckende Antwort vor den Richtern und Geschworenen des Gerichtstribunals: „Selbst wenn die Zahl der Bischöfe und Universitäten so wesentlich wäre […], so sähe ich doch wenig Grund, mein Lord, warum das für mein Gewissen etwas ändern sollte. Denn für mich steht außer Zweifel, dass es nicht der kleinere Teil der heute lebenden gelehrten Bischöfe und aufrechten Männer ist, der mit mir übereinstimmt, wenn nicht in diesem Reich, dann aber in der Christenheit ringsumher. Sollte ich aber von denen sprechen, die bereits tot sind, von denen jetzt viele Heilige im Himmel sind, bin ich dessen sicher, dass der weit größere Teil von ihnen zu ihren Lebzeiten über diesen Fall so gedacht hätte, wie ich denke. Und deswegen, mein Lord, bin ich nicht verpflichtet, mein Gewissen gegen das allgemeine Konzil der Christenheit dem Konzil eines einzelnen Reiches anzupassen.“ Hier spricht ein Mann mit wahrhaft katholischem Geist: Der Mehrheitsentscheid einer „Landeskirche“ ist für ihn völlig unerheblich. Durch den Irrtum der Bischöfe seines Landes ließ er sich nicht in die Irre führen. Unter Bezugnahme auf den katholischen Erdkreis, den orbis catholicus und die Bischöfe in aller Welt, die weiterhin dem Stuhl Petri treu blieben, wußte Morus sich in seiner Meinung bestärkt. Zudem verwies er auf die triumphierende Kirche des Himmels, wo sich die Zeugen aus allen Völkern in ewiger Freude versammeln, die zu Lebzeiten am wahren Glauben treu festgehalten haben. Thomas ist ein wahrer Kämpfer gegen falsch verstandenen Partikularismus in der Kirche. In Zeiten, in denen die Tendenz besteht, den Bischofskonferenzen mehr Autorität zu verleihen, sollte die Episode von England doch eher zu Zurückhaltung mahnen. Wie schnell sind wir auch heute in Gefahr, in Fragen der Glaubenslehre die Dinge lokal- und zeitbedingt zu verwässern. Hier mahnt uns der Ruf des Heiligen Thomas, das gesamtkirchliche Credo nie aus dem Blick zu verlieren.

Im Jahr 1533 erklärte der dem König gefügige Erzbischof Cranmer die Ehe des Königs mit Katharina von Aragon für nichtig. Das Ziel des Königs war erreicht. Schließlich heiratete Heinrich VIII. seine Geliebte Anna Boleyn. Es folgte ihre Krönung in Westminster Abbey. Thomas More, der zu den Feierlichkeiten eingeladen war, blieb der Hochzeit fern. Dies musste dem König als Affront erscheinen. Jeder Große des Reiches wusste, wie man dieses Fernbleiben zu verstehen hatte. Der Widerstand Mores blieb aber zunächst passiv. Er schwieg zu den Vorgängen und hoffte, dass er nie gezwungen würde, die „neue Ordnung“ durch einen Eid anzuerkennen. Demgegenüber trat nun erstmals der heilige Bischof von Rochester, John Fisher, seiner Berufung als Bischof entsprechend, aus der Deckung und verteidigte mutig und entschlossen die ehelichen Rechte Katharinas und pochte auf das Einhalten der kirchlichen Rechtsordnung. Wir sehen hier, wie unterschiedlich die zwei Männer Widerstand leisteten. Thomas More war als Laie und Familienvater nicht dazu berufen, lauthals gegen diese Vorgänge zu protestieren, der Bischof dagegen schon. Aber das Interessante ist, dass das Schwiegen des tapferen More ein äußerst beredtes Schweigen war. Bereits der Rücktritt vom Kanzleramt zeigte aller Welt, dass er ein Mann war, der bereit war, um der Wahrheit willen große Opfer zu bringen. Beide heiligen Männer waren die großen Leuchtzeichen Britanniens, die sich nicht dem finsteren Treiben des Despoten beugten: der eine durch mutigen Widerspruch, der andere durch vielsagendes Schweigen.

Den Höhepunkt der endgültigen Trennung der englischen Kirche von Rom bildete das Inkrafttreten der Suprematsakte im Jahr 1534, die dem König und seinen Nachfolgern den Titel und die Vollmacht des „only supreme head in earth oft the Church of England, called Ecclesia Anglicana“ gab und damit nun auch formell die Anglikanische Kirche gründete. Verbunden wurde dieses Gesetz mit der Möglichkeit, die Anerkennung per Eid von den Untertanen einzufordern. Roper berichtet hier wie folgt: „So kam es dahin, dass etwa einen Monat später, nachdem das Statut über den Eid auf den Supremat und die Ehe erlassen worden war, alle Priester von London und Westminster und er als einziger Laie aufgefordert wurden, in Lambeth vor dem Bischof von Canterbury, dem Lordkanzler und dem Staatssekretär Cromwell zu erscheinen. Diese Kommission war beauftragt, ihnen den Eid vorzulegen.“ Der tapfere More verweigerte die Eidesleistung. Nun war klar, dass der Tyrann nicht gewillt war, den Widerstand weiter zu akzeptieren. More wurde in den Tower gebracht und zu Ratten und Mäusen in den Kerker geworfen. Ziel war es, ihm durch diese Beugehaft die Eidesleistung abzutrotzen. Der Druck wurde 1535 durch das Hochverratsgesetz verschärft, das offenkundig nur verabschiedet wurde, um Morus zu brechen: In diesem Gesetz wurde jede böswillige Äußerung gegen die Suprematie des Königs unter Strafe „des Bauchaufschlitzens und Ausweidens“ gestellt. Während der Haft musste More mit ansehen, wie einige Kartäuser dementsprechend verurteilt und bestialisch hingerichtet wurden. Wenig später wurde dann der einzige standhafte Bischof des damaligen Englands, der im Kerker vom Papst noch die Kardinalswürde verliehen bekam, enthauptet. All das bekam Morus im Kerker mit. Er blieb aber hart und weigerte sich, durch Eidesleistung den Bruch mit dem Papst anzuerkennen.

Heinrich wusste, dass er More aufgrund seines Schweigens nicht zum Tode verurteilen lassen konnte. Schweigen an sich war kein Hochverrat. More hatte sich bei dem Verweigerungsakt jedweder Begründung enthalten. Nun half nur noch eins: die Verleumdung Mores durch eine Falschaussage eines Zeugen vor Gericht. So sagte ein Meineidiger aus, dass More ihm gegenüber ausdrücklich geleugnet habe, dass der König das Haupt der Kirche sei. Zwei weitere Zeugen, die bei dem fraglichen Gespräch zugegen waren, konnten sich an entsprechende Äußerungen Mores nicht erinnern. Dennoch genügte diese Lüge des Zeugen, um endlich ans Ziel zu kommen und More zum Tode durch bestialische Ausweidung bei lebendigem Leibe zu verurteilen. Als der Lordkanzler begann, das Urteil zu verkünden, fragte More das Gericht, ob es nicht mehr üblich sei, dem zu Verurteilenden das letzte Wort zu geben. Hier meldete sich offenkundig der Jurist zu Wort, der auf die Einhaltung der Prozessordnung bestand. Widerstrebend wurde Morus dann dieser Wunsch stattgegeben. Nun wusste er, dass sein Schweigen ihn nicht mehr schützen konnte. Nun musste er nicht mehr auf die familiäre Bande Rücksicht nehmen. Nun ging es ihm nur noch um das Heil seiner Seele und er bekannte freimütig und unerschrocken: „Mein Lord, diese Anklage gründet sich auf eine Parlamentsakte, die in unmittelbarem Widerspruch zu den Gesetzen Gottes und seiner Heiligen Kirche steht. Deren Oberhoheit darf kein weltlicher Fürst weder ganz noch teilweise durch irgendein Gesetz anmaßend auf sich übertragen, da sie rechtmäßig dem Römischen Stuhl zukommt als geistlicher Vorrang, der durch das Wort unseres Erlösers selbst, als er auf Erden weilte, ausschließlich St. Petrus und seinen Nachfolgern, den Bischöfen auf demselben Stuhl, als besonderes Vorrecht übertragen worden ist. Es ist deshalb unter Christenmenschen gesetzlich unzulässig, gegen einen Christen eine solche Anklage zu richten.“ Dann erfolgte das Urteil und More wurde abermals gefragt, ob er noch etwas zu sagen habe. Trotz der fürchterlichen Strafe, die über ihn verhängt wurde, sagte More in größter Gelassenheit folgendes: „Mehr habe ich nicht zu sagen, meine Lords. Aber gleich dem Heiligen Apostel Paulus, der, wie wir es in der Apostelgeschichte lesen, bei der Hinrichtung des heiligen Stephanus zugegen war, ihr zustimmte und dabei die Kleider derer bewachte, die ihn zu Tode steinigten, und doch beide miteinander nun als Heilige im Himmel und dort für immer in Freundschaft verbunden sind, so vertraue ich fest darauf und werde recht von Herzen darum beten, dass, obwohl Ihr, meine Lords, hier auf Erden meine Richter seid und mich verurteilt, wir uns doch dereinst alle glückselig im Himmel wiedertreffen zu unserem ewigen Heil.“ Diese Aussagen angesichts des zu erwartenden grausamen Todes können nur von einem Menschen stammen, der tief an Gott glaubt, ihn über alles liebt und fest auf das ewige Leben hofft. Zudem verlangte dieses Bekenntnis ein heroisches Maß an Tapferkeit.

Zwei Dinge fallen auf: Thomas geht den Weg in den Tod, weil er nicht mit dem Papsttum brechen möchte. In diesem Amt sieht er ein Geschenk des Herrn. Darum hat kein Mensch das Recht, dieses Amt und seine Bedeutung für die gesamte Kirche in Abrede zu stellen. Und dies tut ein Mann, der nicht in einer Zeit gelebt hat, in welcher die Kirche mit moralisch integeren Päpsten, wie wir es inzwischen gewohnt sind, gesegnet war. Man bedenke, dass More 25 Jahre alt war, als der prunksüchtige und moralisch unglaubwürdige Papst Alexander VI. (1431-1503) starb. Thomas hatte einen so reifen Glauben, dass er die Frage von Amt und Person trennen konnte. Er glaubte fest daran, dass trotz aller menschlichen Unzulänglichkeit, die auch dem Amtsträger auf dem römischen Bischofsstuhl anhaftet, in geistlichen Dingen nie ein Schaden für die Kirche entstehen kann. Er wusste um die Notwendigkeit und einheitsstiftende Kraft dieses Amtes. Dafür gab er sein Leben. Für uns kann dies ein tiefer Anstoß sein, über unser Verhältnis zum Papsttum nachzudenken. Können wir, wie Thomas More, auch dieses Vertrauen in den Papst setzen? Bei dieser Gewissenserforschung sollten wir uns dankbar an den hl. Thomas erinnern, der uns durch sein Blutzeugnis geradezu auffordert, den Papst als Stellvertreter Gottes auf Erden zu achten und für ihn zu beten. Das andere ist die Großherzigkeit des Märtyrers, die er in diesem Moment seinen Peinigern gegenüber aufbringen konnte. Hier ist er wie Christus, der am Kreuz den Vater um Vergebung für seine Peiniger anrief. Er hatte ein großes Vertrauen darauf, dass der Mensch sich noch bis zum letzten Moment seines Lebens bekehren kann. Er hoffte für alle, die damals das ungerechte Spiel des Tyrannen mittrugen, ja auch selbst für diesen, auf die Gnade der Bekehrung. Er wollte all diese Verfolger von Herzen gerne im Himmel wiedersehen. Hier können wir uns Gott für den Großmut des hl. Thomas More dankend auf die Knie begeben und um Verzeihung bitten, wenn wir, selbst bei Kleinigkeiten, nicht bereit sind, dem Nächsten zu vergeben.

Am 6. Juli 1535 wurde Thomas Morus enthauptet. Diese Hinrichtungsart sollte noch als letzter Gnadenakt des Königs an More in die Geschichte eingehen. Die Brutalität, die er den Kartäusermönchen antat, sollte sein alter Freund nicht erleiden müssen. Roper schildert die Hinrichtung wie folgt: „Als er die Treppen zu dem baufälligen und dem Einsturz nahen Schafott hinaufstieg, sagte er scherzend zum Kommandanten: ‚Helft mir bitte beim Hinaufsteigen, Master Kommandant, für mein Herunterkommen lasst mich selber sorgen.‘ Dann bat er alle Umstehenden, für ihn zu beten und zu bezeugen, dass er im Glauben und für den Glauben der Heiligen Katholischen Kirche den Tod erleide. Nach diesen Worten kniete er nieder und betete, dann wandte er sich dem Henker zu und sagte mit heiterer Miene zu ihm: ‚Nur Mut, Mann, geh ohne Scheu ans Werk! Mein Hals ist sehr kurz. Gib darum acht, dass du nicht verkehrt zuschlägst. Denk an deine Ehre.‘“ So kann nur ein Mann von dieser Erde gehen, der ganz in Gott verwurzelt ist. Das Sterben des Thomas More gehört zu den glanzvollsten Ereignissen der Geschichte der katholischen Kirche. Hier zeigt sich die wahre Stärke unseres Glaubens.

Heiliger Thomas More, wir danken dir für dein tapferes und entschlossenes Zeugnis! Wir bitten dich besonders um die Fürsprache für den Statthalter Christi auf Erden, den Papst in Rom. Erflehe ihm von Gott die Gnade einer guten Amtsführung zum Wohl der Kirche und zum Heil aller Seelen. Hilf uns, immer treu und ergeben zum Papst zu stehen. Bewahre uns mit deiner Fürsprache davor, die Einheit der Kirche durch unser Tun zu verletzen. Heiliger Thomas More, bitte auch für unsere Familien, insbesondere um die Treue der Ehegatten. Hl. Thomas Morus, bitte für uns!

Der Verfasser dieses Beitrags, Dr. Markus Büning, ist Theologe und Jurist. Er lebt mit seiner Familie im Münsterland.

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Ermunterung zur Heiligkeit - Die Tugenden im Leben der Heiligen und Seligen
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Thomas Morus - Ein Kurzfilm von Schülern











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