28 September 2016, 16:30
Schönborn: Kein Verständnis für Widerstand gegen Papst Franziskus
 
Legionaere
 
WEITERE ARTIKEL ZUM THEMA 'Schönborn'
Kardinal bei Friedensgebet im Stephansdom: Menschen sind weltweit dankbar, dass Franziskus "das Evangelium vorlebt", innerhalb der Kirche gibt es aber Anfeindungen - Aufruf zur "Geduld" für Vatikan-Urteil über Medjugorje

Wien (kath.net/KAP) Kardinal Christoph Schönborn hat sich erschüttert über den Widerstand aus Kirchenkreisen gegen Papst Franziskus geäußert: "Es schmerzt mich, dass er so viel angefeindet wird - innerhalb der Kirche. Was ist das? Er ist doch der Nachfolger Petri! Er ist doch der Papst!", so der Wiener Erzbischof am Dienstag bei seiner Predigt im Rahmen des Medjugorje-Friedensgebetes "Message for you" im Stephansdom. Sehr viele Menschen in der Welt seien dankbar für das Zeugnis von Papst Franziskus, "für seine Güte und seine Liebe zu den Armen und zu den Gefallenen. Es ist das Evangelium, das er uns vorlebt", betonte Schönborn. Dass der Papst dabei "so viel Widerstand" aus den eigenen Reihen erfahre, sei für ihn völlig unverständlich. Es sei wichtig, für den Papst zu beten.

Werbung
messstipendien


In Bezug auf die bislang nicht erfolgte Bestätigung des Vatikans für die berichteten Marienerscheinungen in Medjugorje rief der Kardinal die Gläubigen zu Geduld auf. Sie sollten "ausharren und treu bleiben im Gebet und in der Fürbitte", so Schönborn, und weiter: "Ich denke mir: Gott weiß schon, warum er, was Medjugorje betrifft, so viel Geduld von uns fordert. Damit unser Herz bereit ist." Als eine der positiven Folgewirkungen der Ereignisse von Medjugorje nannte Schönborn das Entstehen von zahlreichen Gebetskreisen weltweit und auch in Österreich. Besonders bemerkenswert sei, dass diese Gruppen seit ihren Anfängen in den 1980er-Jahren - die Wiener Dominikanerkirche sei damals Ausgangspunkt gewesen - großteils bis heute weiterbestehen würden, so der Wiener Erzbischof.

Die Medjugorje-Gebetsgruppen standen im Fokus des diesjährigen Friedensgebetes, zu dem erneut rund 4.000 Gläubige in den Stephansdom gekommen waren. Aktuell werde versucht, die Dutzenden bestehenden Gruppen in Österreich untereinander stärker zu vernetzen, erklärte Christian Stelzer von der Gebetsgemeinschaft "Oase des Friedens", die das Friedensgebet veranstaltet hat.

Copyright 2016 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten




Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung auf ein Konto in Ö, D oder der CH oder via Kreditkarte/Paypal!









kath.net ist Teilnehmer des Partnerprogramms von Amazon EU, das zur Bereitstellung eines Mediums für Webseiten konzipiert wurde, mittels dessen durch die Platzierung von Werbeanzeigen und Links zu Amazon.de Werbekostenerstattung verdient werden kann.

Lesermeinungen zu diesem Artikel anzeigen und Kommentar schreiben

Sie können nur die Lesermeinungen der letzten sieben Tage einsehen.

 
App play store iTunes app store Jetzt kostenlos herunterladen! mehr Infos Instagram
meist kommentierte Artikel

Die ewige Erlösung vieler Seelen steht auf dem Spiel! (133)

„Einige junge Leute sind mit Lehre der Kirche nicht einverstanden“ (46)

Schick: Eucharistiegemeinschaft ist nicht die wichtigste Ökumenefrage! (43)

Der Rassismus des Emmanuel Macron (40)

Die 12 Tricks des Anti-Christen, um Seelen zu stehlen (38)

Cupich: Keine Kommunion für Homo-Paare ‚ist nicht unsere Politik’ (38)

Papst: "Wenn ihr so eine Sache seht, sofort zum Bischof!" (34)

Augsburg: Zwei frühere evangelische Pfarrer empfangen Priesterweihe (29)

Jugendliche aus Panama schenken Papst Weltjugendtag-Kreuzanhänger (27)

„Wie geht es der Kirche? Wie immer: Der Teufel stürmt gegen sie an“ (26)

Und nochmals 50.000 Euro für 'Schlepperkönig' und 'Team Umvolkung' (25)

Burger: „Wie können wir als Kirche überhaupt noch weitermachen?“ (24)

Eichstätter Bischof Hanke schließt Rücktritt nicht aus (22)

US-Hexen verfluchen neuen US-Richter Kavanaugh (21)

Dann „wird das Brot zum Zeichen für Jesus Christus“ (20)