Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  4. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  5. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  6. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  7. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  8. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  9. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  10. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  11. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  12. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  13. „Das Ende von Maria 2.0“
  14. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert
  15. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin

Schönborn: Kein Verständnis für Widerstand gegen Papst Franziskus

28. September 2016 in Aktuelles, 64 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kardinal bei Friedensgebet im Stephansdom: Menschen sind weltweit dankbar, dass Franziskus "das Evangelium vorlebt", innerhalb der Kirche gibt es aber Anfeindungen - Aufruf zur "Geduld" für Vatikan-Urteil über Medjugorje


Wien (kath.net/KAP) Kardinal Christoph Schönborn hat sich erschüttert über den Widerstand aus Kirchenkreisen gegen Papst Franziskus geäußert: "Es schmerzt mich, dass er so viel angefeindet wird - innerhalb der Kirche. Was ist das? Er ist doch der Nachfolger Petri! Er ist doch der Papst!", so der Wiener Erzbischof am Dienstag bei seiner Predigt im Rahmen des Medjugorje-Friedensgebetes "Message for you" im Stephansdom. Sehr viele Menschen in der Welt seien dankbar für das Zeugnis von Papst Franziskus, "für seine Güte und seine Liebe zu den Armen und zu den Gefallenen. Es ist das Evangelium, das er uns vorlebt", betonte Schönborn. Dass der Papst dabei "so viel Widerstand" aus den eigenen Reihen erfahre, sei für ihn völlig unverständlich. Es sei wichtig, für den Papst zu beten.


In Bezug auf die bislang nicht erfolgte Bestätigung des Vatikans für die berichteten Marienerscheinungen in Medjugorje rief der Kardinal die Gläubigen zu Geduld auf. Sie sollten "ausharren und treu bleiben im Gebet und in der Fürbitte", so Schönborn, und weiter: "Ich denke mir: Gott weiß schon, warum er, was Medjugorje betrifft, so viel Geduld von uns fordert. Damit unser Herz bereit ist." Als eine der positiven Folgewirkungen der Ereignisse von Medjugorje nannte Schönborn das Entstehen von zahlreichen Gebetskreisen weltweit und auch in Österreich. Besonders bemerkenswert sei, dass diese Gruppen seit ihren Anfängen in den 1980er-Jahren - die Wiener Dominikanerkirche sei damals Ausgangspunkt gewesen - großteils bis heute weiterbestehen würden, so der Wiener Erzbischof.

Die Medjugorje-Gebetsgruppen standen im Fokus des diesjährigen Friedensgebetes, zu dem erneut rund 4.000 Gläubige in den Stephansdom gekommen waren. Aktuell werde versucht, die Dutzenden bestehenden Gruppen in Österreich untereinander stärker zu vernetzen, erklärte Christian Stelzer von der Gebetsgemeinschaft "Oase des Friedens", die das Friedensgebet veranstaltet hat.

Copyright 2016 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Schönborn

  1. Kardinal Schönborn: "Wenn sich bei uns so viele Menschen vom Christentum verabschieden..."
  2. Wird Kardinal Schönborn jetzt die linksextreme Plattform Bluesky verlassen?
  3. "Mein größter Wunsch: Das gegenseitige Wohlwollen soll nie verloren gehen"
  4. Der Populismus des Wiener Kardinals
  5. Schönborn: Geist Ratzingers entscheidend für "Weltkatechismus"
  6. Schönborn bei Maria-Namen-Feier: Kraft des Gebets schrumpft nicht
  7. Schönborn übt heftige Kritik am deutschem Synodalen Weg - "Instrumentalisierung des Missbrauchs"
  8. Schönborn: Schon acht Jahre Krieg in der Ukraine
  9. "Wieder eine Kirche Gottes und der Menschen zu werden, und nicht guter Partner des Staates!"
  10. Kirche der Barmherzigkeit? - Kardinal von Wien feuert Polizeiseelsorger nach Demo-Auftritt







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst: Sexueller Missbrauch in erster Linie ein menschliches Problem
  3. Europas Zukunft im Licht des Evangeliums
  4. Europa kann nur aus seinem Gedächtnis Zukunft gewinnen
  5. Grenzen überwinden, ohne die Wahrheit zu verlieren
  6. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  7. Lichterprozession in Lourdes: Papst betet in Lourdes den Rosenkranz auf Latein
  8. Meloni kündigt Burka- und Niqab-Verbot, Ausländerquoten an Italiens Schulen an
  9. Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
  10. Papst Leo XIV. trifft Missbrauchsbetroffene in Lourdes
  11. Die Würde des Menschen kennt keine Grenze: In den Augen Gottes ist niemand unsichtbar
  12. Den Willen Gottes für den Menschen bedenken und tun
  13. Buße, Hoffnung, ewiges Leben: Lourdes ruft zur Umkehr
  14. Papst Leo zu den Bischöfen: „Die Kirche in Frankreich liegt dem Papst sehr am Herzen!“
  15. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz