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3. Oktober: Linksextreme wollen Feiern 'zum Desaster' machen

24. September 2016 in Deutschland, 2 Lesermeinungen
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CDU fordert: Linken Kulturzentren endlich die Förderung streichen


Dresden (kath.net/idea)Im Vorfeld der zentralen Feierlichkeiten zum diesjährigen Tag der Deutschen Einheit in Dresden haben linksextreme Gruppen dazu aufgerufen, die Veranstaltungen massiv zu stören. Unter dem Motto „Sachsen lädt ein: Let’s crash their party!“ (Lasst uns ihre Feier sprengen) fordern sie ihre Anhänger und Unterstützer dazu auf, die Feierlichkeiten „zum Desaster“ zu machen. Zentrum der Linksextremen im Freistaat ist nach Erkenntnissen des sächsischen Verfassungsschutzes Leipzig. Von den 370 gewaltbereiten Linksextremen in Sachsen lebten 190 in der Messestadt. Der Leipziger CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Feist forderte die Stadt auf, endlich die finanzielle Förderung einschlägiger linker Kulturzentren einzustellen. Denn dort organisierten sich die Linksextremisten.


Landeskirche: Das Agieren der linken Szene ist nicht tolerabel

Auch die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens kritisierte den Aufruf zur Gewalt. „Was die linksautonome Szene angeht, so ist deren Agieren in Leipzig alles andere als tolerabel“, sagte Sprecher Matthias Oelke der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Diese Form „des entfesselten Protests“ konterkariere alle friedlichen Demonstranten und deren Anliegen. Oelke: „Ich sehe es als gesellschaftliche Bedrohungslage, dass extreme Gruppierungen den öffentlichen Raum zunehmend in Besitz nehmen wollen.“ Das gelte für Links- wie Rechtsextreme gleichermaßen. Zur zentralen Einheitsfeier am 3. Oktober in Dresden haben nicht nur linke Gruppen zum Protest aufgerufen. Pegida und andere rechte Splittergruppen mobilisieren ebenfalls ihre Anhänger.

Der Tag der Deutschen Einheit wird jedes Jahr in einer anderen deutschen Stadt gefeiert. In Dresden werden am 3. Oktober unter anderen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Joachim Gauck erwartet.


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