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Fulda: 'Gebetszug' christlicher Lebensrechtler gestört

5. September 2016 in Deutschland, 2 Lesermeinungen
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Linke Demonstranten hielten die Christen zweimal auf - Mit aktuellem VIDEO


Fulda (kath.net/idea) Rund 100 Christen haben am 3. September in der Innenstadt der osthessischen Stadt Fulda mit einem ökumenischen Gebetszug für das Lebensrecht ungeborener Kinder demonstriert. Linke Protestierer hielten die Christen zweimal auf. Zu der Veranstaltung unter dem Motto „1.000 Kreuze für das Leben“ hatte das ökumenische Gebetsnetzwerk „EuroProLife“ eingeladen. Die Gebetsmarschierer trugen weiße Holzkreuze mit sich, um daran zu erinnern, dass in Deutschland an jedem Werktag nach ihren Informationen etwa 1.000 ungeborene Kinder abgetrieben werden. Wie der Vorsitzende von „EuroProLife“, Wolfgang Hering (München), der Evangelischen Nachrichtenagentur idea sagte, war die Gegendemonstration nicht angemeldet gewesen. Die Protestler hätten den Gebetszug mit Sitzblockaden und Sprechchören gestoppt. Sie riefen unter anderem: „Hätte Maria abgetrieben, wär’ uns Jesus erspart geblieben.“ Zu gewalttätigen Übergriffen kam es laut Hering nicht. Die Polizei habe die Blockade beim ersten Mal nach 30 und beim zweiten Mal nach 15 Minuten auflösen können. Hering zeigte sich von der Gegendemonstration überrascht. Seit 2006 erinnere „EuroProLife“ jährlich in Fulda an das Unrecht der Abtreibung. Bislang habe es noch nie eine Protestaktion gegeben.


Fürbitte für Deutschland

Wie Hering weiter erläuterte, geht es bei dem Gebetsmarsch ebenso um Fürbitte: „Wir beten immer auch zu Gott, mit dem deutschen Volk barmherzig umzugehen. Jedes Kind, das abgetrieben wird, ist eines zu viel und eine Schuld vor Gott.“ Zum Abschluss des Gebetsmarsches verlasen die Teilnehmer 1.000 fiktive Namen von nicht geborenen Kindern und legten für je zehn Abtreibungen eine Rose nieder. Wie Hering ferner sagte, werden nach offiziellen Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden jährlich etwas weniger als 100.000 Kinder abgetrieben. Die tatsächliche Zahl sei aber viel höher. Denn hinzu komme eine hohe Dunkelziffer, etwa durch Verhütungsmittel mit abtreibenden Wirkungen. Hering: „Jedes ungeborene Kind sollte leben dürfen.“

Fulda: Gebetszug "1000 Kreuze für das Leben" am 3.9.2016 mit Störungen durch Linksradikale


Foto oben (c) 1000 Kreuze für das Leben/Screenshot aus obigem Video


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Lesermeinungen

 Adamo 5. September 2016 
 

Linke Demonstranten

grölen ihre satanischen Parolen friedlichen Demonstranten entgegen: "Hätte Maria abgetrieben, wär´ uns Jesus erspart geblieben." Aber für sog. kath.Theologen existiert ja der Teufel nicht und unsere Bischöfe schweigen dazu. So weit sind wir dadurch in Deutschland schon verkommen!


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 Chris2 5. September 2016 
 

Eigentlich der 'Normalfall'

Die Polizei hat aber immer alles gut im Griff, wie ich bei verschiedenen Gelegenheiten, z.B. in M und B erlebt hatte.Insbesondere jeder Versuch, die Kundgebungen anzugreifen, wurde stets professionell unterbunden. Dafür noch einmal ein großes Lob an die Polizisten vor Ort, die den Kopf hinhaltem und ohne die es um Demokratie und Freiheit in D noch schlechter stünde. Allerdings frage ich mich, warum die Gegendemonstranten 'nichtlinke' Kundgebungen immer 'hautnah begleiten' dürfen, teils sogar vermummt oder mit Trillerpfeifen? Dürfte man das auch bei einer linken Demonstration machen, etwa bei einer Rede von Herrn Maas? Ich glaube nicht...


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