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| ![]() Liminski: Für einen differenzierten Blick auf den Islam11. August 2016 in Chronik, 6 Lesermeinungen Viele Zerrbilder haben mit der Realität nichts zu tun St. Augustin (kath.net/idea.de Derzeit besuchten Millionen Kinder Koranschulen statt staatlicher Bildungseinrichtungen. Dort lernten sie Suren, die zu Gewalt aufforderten und radikale Haltungen hervorriefen: Die Saat der Un-Bildung geht heute als Manipulierbarkeit junger Männer durch einfache Parolen und Propagandafilme in Sumpfblüten des Fanatismus auf. Das dürfte noch einige Jahrzehnte andauern. Das Bild der meisten Muslime vom Westen ist negativ Liminski verweist aber auch auf Umfragen des Pew-Meinungsforschungsinstituts in muslimischen Ländern, wonach die Gräueltaten der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) überwiegend abgelehnt werden. Im Libanon etwa verurteilten sie 100 Prozent der Befragten, in Jordanien 94 Prozent, in der Türkei immerhin 74 Prozent. Die große Mehrheit der Muslime verurteile Gewalt gegen unschuldige Zivilisten: Dieser Trend wird seit drei Jahren deutlich stärker. Überwiegend negativ sei allerdings nach wie vor das Bild der Muslime vom Westen. Umfragen in sieben muslimischen Ländern, darunter Ägypten, Jordanien und die Türkei ergaben, dass durchschnittlich sieben von zehn Muslimen der Meinung sind, die Menschen im Westen seien selbstbezogen-egoistisch. 66 Prozent halten sie für gewalttätig, 64 Prozent für habgierig und erfolgssüchtig, 61 Prozent für unmoralisch. Nur 44 Prozent glauben, westliche Bürger seien respektvoll gegenüber Frauen, noch weniger (33 Prozent) halten die Menschen im Westen für ehrlich und tolerant. Es wird zu sozialen und politischen Konflikten kommen Das Bild von Muslimen im Westen sei zwar etwas gemischter, aber nicht viel positiver. Liminski: Bei so viel Fremdheit und Gegensätzlichkeit ist es nicht verwunderlich, dass es unabhängig von radikalisierten Islamisten und terroristischen Gruppierungen zu Zusammenstößen der Zivilisationen kommt. Religion spiele dabei eine entscheidende Rolle. Denn während Europa säkularer werde, gehe der globale Trend in die entgegengesetzte Richtung. Liminski: Und es muss ehrlicherweise auch gesagt werden, dass so grundsätzlich unterschiedliche Menschenbilder vermutlich nicht auf einen Nenner gebracht werden können. Es wird zu sozialen und politischen Konflikten kommen. Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuIslam
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