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Der Bräutigam kommt! Geht ihm entgegen!

9. August 2016 in Spirituelles, 3 Lesermeinungen
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Predigt von Johannes Paul II. zur Heiligsprechung der hl. Teresia Benedicta vom Kreuz (Edith Stein)


Rom (kath.net)
Liebe Schwestern und Brüder! Weil Edith Stein Jüdin war, wurde sie zusammen mit ihrer Schwester Rosa und vielen anderen katholischen Juden aus den Niederlanden in das Konzentrationslager nach Auschwitz gebracht, wo sie mit ihnen in den Gaskammern starb. Heute gedenken wir ihrer aller in großer Ehrfurcht. Noch wenige Tage vor ihrem Abtransport hatte die Ordensfrau das Angebot einer möglichen Rettung mit den Worten abgewehrt: „Tun sie das nicht, warum soll ich eine Ausnahme erfahren? Ist dies nicht gerade Gerechtigkeit, dass ich keinen Vorteil aus meiner Taufe ziehen kann? Wenn ich nicht das Los meiner Schwestern und Brüder teilen darf, ist mein Leben wie zerstört“.

Wenn wir fortan Jahr für Jahr das Gedächtnis der neuen Heiligen feiern, müssen wir uns auch an die Shoah erinnern, an den grausamen Plan, ein Volk zu vernichten − einen Plan, dem Millionen jüdischer Schwestern und Brüder zum Opfer fielen. Der Herr lasse über sie sein Angesicht leuchten und schenke ihnen seinen Frieden (vgl. Num 6, 25f.).

Um Gottes und der Menschen willen erhebe ich noch einmal tief betrübt meine Stimme und rufe: Ein solches verbrecherisches Tun darf sich nie mehr wiederholen, an keiner ethnischen Gruppe, an keinem Volk, an keiner Rasse, nirgendwo auf dieser Welt! Es ist ein Schrei, der allen gilt: allen Menschen guten Willens; allen, die an einen ewigen und gerechten Gott glauben; allen, die sich in Christus, dem menschgewordenen Wort, verbunden wissen. Wir alle müssen zusammenstehen. Die Würde des Menschen steht auf dem Spiel. Es gibt nur eine einzige Menschheitsfamilie.


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Lesermeinungen

 Ehrmann 10. August 2016 

@mirjamvonabelin - und wenn es wieder passiert: wichtiger ist die Haltung von Edith Stein!

Wichtiger als alle Gewalt und Agression ist, daß wir Christen darum beten, die Gesinnung und die Haltung einer Edith Stein bewahren und ihr nachfolgen, auf sie schauen zu können, - in extemis und im täglichen Leben.


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 mirjamvonabelin 9. August 2016 
 

....so was darf nie wieder passieren!

....und doch scheint es sich zu wiederholen....an den Christen....


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 priska 9. August 2016 
 

Sehr schöne Predigt von Johannes Paul II.Wie recht er hat so was darf nie wieder passieren!


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