Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  2. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  3. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  4. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  5. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  6. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  7. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  8. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  9. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  10. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  11. Medienkrise verschärft sich: Dramatische Auflagenverluste für Tageszeitungen in Deutschland
  12. Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom
  13. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  14. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  15. Die Heilige Schrift als Wort Gottes und Raum der Offenbarung in menschlicher Sprache

Prognose: 2030 ist China das Land mit den meisten Christen

27. Juli 2016 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Missionsgesellschaft OMF: In 14 Jahren sollen es 200 Millionen sein


Washington (kath.net/idea) In 14 Jahren wird China das Land mit den meisten Christen weltweit sein. Davon ist der Direktor für Mitarbeitergewinnung bei der evangelikalen Missionsgesellschaft OMF International (früher: China-Inlandmission), Rodney Pennington (Littleton/US-Bundesstaat Colorado), überzeugt. Er sagte gegenüber der Internetzeitung „Christian Post“ (Washington), dass in dem kommunistischen Land im Jahr 2030 200 Millionen Christen leben werden. In der fast 1,4 Milliarden Einwohner zählenden Volksrepublik China soll es derzeit Schätzungen zufolge bis zu 130 Millionen Christen geben. Damit übertreffen sie die Zahl der 83 Millionen kommunistischen Parteimitglieder. Die USA sind derzeit das Land mit den meisten Christen (rund 226 Millionen). Die Zahlen sind aber seit Jahren rückläufig: 2010 waren es noch 247 Millionen.
Viele Chinesen glauben der maoistischen Ideologie nicht mehr
Die „Christian Post“ berichtet ferner von einem steigenden. Das hänge mit zwei geschichtlichen Ereignissen zusammen: der am 16. Mai 1966 begonnenen Kulturrevolution Mao Tse-tungs (1893–1976) und dem Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking im Jahr 1989. Millionen unschuldiger Menschen verloren während der Mao-Herrschaft ihr Leben. Daraufhin hätten viele Bürger nicht mehr der marxistisch-leninistischen und der maoistischen Ideologie geglaubt. Chinesische Christen seien bis heute der Meinung, das bei zunehmender Verfolgung auch die Erweckungen größer werden.
Die Christenverfolgung hat einen neuen Höchststand erreicht
Nach Angaben des China-Experten der Gesellschaft für bedrohte Völker (Göttingen), Ulrich Delius, hat die Christenverfolgung aktuell einen neuen Höchststand seit der Kulturrevolution (sie endete 1976) erreicht. Auch tibetische Buddhisten und muslimische Uiguren müssten Einschränkungen ihrer Glaubensfreiheit hinnehmen. Die Kommunistische Partei verfolge die zunehmende Hinwendung der Chinesen zur Religion mit Sorge. Deswegen habe sie im Februar eine Richtlinie erlassen, nach der Mitglieder und ehemalige Funktionäre der Partei keine Religion praktizieren dürfen. Insbesondere in der Provinz Zhejiang (Südostchina), in der besonders viele Bürger Christen seien, stünden sie massiv unter Druck. Seit Januar 2014 seien mehr als 1.800 Kreuze von offiziell anerkannten Kirchen gewaltsam entfernt worden.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

China

  1. Chinas Bevölkerung wird nächstes Jahr um 3,2 Millionen schrumpfen
  2. China schränkt Aktivitäten ausländischer Christen weiter ein
  3. Chinesischer Bischof wegen ‚illegaler‘ Messe verhaftet
  4. GfbV kritisiert Wiederwahl von China in den UN-Menschenrechtsrat scharf
  5. China reagiert auf Grußtelegramm von Papst Franziskus
  6. China steuert auf Bevölkerungskrise zu
  7. Peking düpiert Vatikan mit Bischofsernennung
  8. Vatikan kritisiert unerlaubte Bischofsernennung in China
  9. Vatikan verlängert skandalöses China-Abkommen
  10. Papst: Austausch mit China sehr kompliziert






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  5. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  6. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  7. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken
  8. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  9. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  10. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  11. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  12. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  13. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  14. Ist Jesus der Herr?
  15. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz