Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-10

meist-kommentiert

  1. "Pfingstbotschaft" von Bätzing: Segnet Schwule!
  2. Kardinal Koch möchte Versöhnung von Alter und Neuer Messe
  3. Der grosse Betrug
  4. Liebe Kirche, Du behandelst Deine Gläubigen als wären sie Aussätzige
  5. Corona-Ausbruch in Frankfurter Baptistengemeinde
  6. Papst Franziskus in Geldnot!
  7. Schwaderlapp: Forumsmehrheit ist auf Treibsand gebaut
  8. Berlin: Muslime beten erstmals in evangelischer Kirche
  9. Liturgieprofessoren schlagen Benediktion Homosexueller vor
  10. Österreichische Bischöfe bitten im Corona-Hirtenwort um Entschuldigung

‘Zerreißprobe’ durch Frauenpriestertum

17. Juli 2016 in Österreich, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Frauenordination würde für die katholische Kirche eine grosse Gefahr in sich bergen.


Linz (kath.net/ KAP)
In dem Journalistengespräch ging Kardinal Kurt Koch auch auf die Frage des Frauenpriestertums ein und warnte diesbezüglich vor drohenden Spaltungen und Zerreißproben innerhalb der Kirchen. Die Frage der Öffnung von Weiheämtern für Frauen bringe fast alle Kirchen "in eine Riesenproblematik hinein", sagte er in Kremsmünster.

Auch unter den Lutheranern gibt es nicht wenige Kirchen ohne Frauenordination, in Lettland sei die Entscheidung dafür erst jüngst wieder zurückgenommen worden. "Und diejenigen Kirchen, die das haben, zum Beispiel die anglikanische Kirche, stehen wegen der Einführung der Ordination von Bischöfinnen vor einer Zerreißprobe", erinnerte Koch. Deshalb müsse diese Frage "mit äußerster Sensibilität angegangen werden", um keine Spaltungen auszulösen.

Der Kurienkardinal wies auch darauf hin, dass es dazu "die sehr schwerwiegende Entscheidung von Papst Johannes Paul II." gebe, wonach er nicht die Vollmacht habe, das Priesteramt für Frauen zu öffnen. "Und das ist auch von Papst Franziskus bestätigt, dass diese Frage für ihn nicht offen ist."

Copyright 2016 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

Foto: (C) kath.net


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 girsberg74 18. Juli 2016 
 

Hier stimmt etwas im Denken nicht!

"Die Frage der Öffnung von Weiheämtern für Frauen bringe fast alle Kirchen "in eine Riesenproblematik hinein", sagte er in Kremsmünster."

Wenn es gültige Begründungen gibt, Weiheämter nicht mit Frauen zu besetzen, dann braucht diese Frage nicht nach eventuellen Folgen beurteilt zu werden.

Folgerichtiges Denken?


3

0
 
 Elster 18. Juli 2016 

berufen fühlen ...? @ Chris2

ja, so denke ich auch, doch ich denke vor allem, dass dies eine ideologische Debatte von nicht wenigen Männern ist und nichts aber auch gar nichts mit Berufung zu tun hat. Berufung beinhaltet Neigung und Eignung. Wenn eine Frau in ihrer ureigenen unverwechslbaren Identität zu Hause ist,hat sie die Neigung zum Brechreiz bei diesem Thema und sie verliert zunehmend die Eigung diesen auf Dauer immer und immer wieder und immer wieder zu unterdrücken.


0

0
 
 Chris2 18. Juli 2016 
 

Ergänzung

@Guardian Und Jesus hat selbst auch keine Frauen in den Kreis der Apostel berufen, selbst seine geliebte Mutter und Maria Magdalena nicht. Allein schon das sollte sich berufen fühlenden Frauen zur kritischen Selbstreflexion genügen...


2

0
 
 Elster 18. Juli 2016 

Sturm im Wasserglas ...

wozu das noch immer und immer wieder ernst nehmen, was doch längst klar, geklärt und erklärt ist!?
Warum Zerreißprobe?
Würden in ähnlicher Weise kenntnisschwache bzw. glaubens/wissenlose Meinungen etwa den Islam, den Buddhismus oder sonst irgend eine andere Religion scheinbar!ständig "ins Wanken" bringen?
Soweit mir bekannt ist, maßt sich das dort schon gar keiner an, erst recht nicht jemand, der sich nicht auskennt, auch wenn er es sich noch so sehr einbildet.
Warum muss im Christentum jeder mitreden und mitdiskutieren sollen, wie er es denn gern mal hätte oder lieber auch nicht?
Katholischen Kirche ist ein Geschenk und ihre Art und Aufgabe stammt von Christus! Jeder darf es empfangen doch auch ablehen. Ein Bastelkoffer zum Selberbauen ist und war sie jedoch noch nie. Warum dann immer noch und immer wieder diese "Aufregung"?


10

0
 
 Guardian 17. Juli 2016 

Klare Ansage ist besser...

Warum kann nicht schlicht & einfach gesagt werden, dass es nicht geht?

Dieses vorsichtige hin- und her bringt nur Unsicherheit, wo doch der Heilige Papst Johannes Paul II alles bereits gesagt hatte.

Dabei ist die Ordination definitiv nur Männern vorbehalten und dass überhaupt nicht, weil sie besser oder geeigneter wären, sondern weil Jesus Christus sich als Mann inkarniert hat und sie "in persona Christi" handeln...

Männer können ja auch (noch?) nicht Kinder gebären und das ist gut so!

Maria möge diese Verwirrungen mit ihrer Demut besiegen, deren Fest wir heute feiern :-)


11

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Sakramente

  1. Papst-Vertrauter Erzbischof Fernández: Sonntagspflicht könnte fallen
  2. In Todesgefahr: Priester sind verpflichtet Sterbesakramente zu spenden
  3. Nicht so wichtig?
  4. Castro-Geliebte: Fidel erhielt vor Tod Sterbesakramente
  5. Kardinal Sarah: Der Papst kann göttliches Eherecht nicht ändern
  6. Papst: 'Habe keine katholische Scheidung eingeführt'
  7. Jesu Gewand berühren
  8. Erzdiözese Denver: Firmung künftig vor der Erstkommunion
  9. Glauben Sie an die Gegenwart Jesu in der Eucharistie?








Top-10

meist-gelesen

  1. "Pfingstbotschaft" von Bätzing: Segnet Schwule!
  2. Bistum Trier: Klobürsten-Segen durch Pfarrer Leick
  3. Kardinal Müller warnt vor Unterdrückung der katholischen Kirche
  4. Papst Franziskus in Geldnot!
  5. Liturgieprofessoren schlagen Benediktion Homosexueller vor
  6. Der grosse Betrug
  7. Türkischer Botschafter in Wien: Weihnachten ist egoistisch
  8. Berlin: Muslime beten erstmals in evangelischer Kirche
  9. Corona-Krise ist für George Soros die Krise seines Lebens
  10. Synodaler Weg: Voderholzer protestiert gegen autoritäre Alleingänge des Präsidiums

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz