Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  3. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  4. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  5. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  6. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  7. Menschenrecht auf Abtreibung?
  8. So fühlt sich Nachhausekommen an
  9. Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
  10. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  11. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  12. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  13. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  14. Gegen Agenden und Aktivismus: das Kardinalskollegium hält inne
  15. Venezuela schließt sein Foltergefängnis, viele politische Gefangene sind auf dem freien Fuß!

Junker, Schäuble und der Brexit

20. Juni 2016 in Kommentar, 14 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kommt es tatsächlich zu einem Austritt Großbritanniens aus der EU, so stellt das einen Supergau, nicht nur wirtschaftlich für England, sondern vor allem politisch für die EU dar. Gastkommentar von Norbert van Handel


Steinerkirchen a.d. Traun (kath.net) Kommt es tatsächlich zu einem Austritt Großbritanniens aus der EU, so stellt das einen Supergau, nicht nur wirtschaftlich für England, sondern vor allem politisch für die EU dar.

Man sollte meinen, dass die europäischen Potentaten alles tun müssten, um einen Brexit zu vermeiden.

Kommissionspräsident Junker

„Ich mache seit Jahren nichts anderes, als der Regierung in Paris Verstöße des Stabilitätspaktes zu erlauben.“, verlautete jüngst Kommissionspräsident Junker bei einem Treffen der französischen Bürgermeister in Paris.

Auf die Frage, warum er Frankreich diese Vorteile gewähre, meinte er schlicht: „Weil es Frankreich ist“.

Was meinen Sie damit Herr Junker? Darf Frankreich alles und die anderen Staaten nichts?

Die Begeisterung der übrigen 27 Mitglieder der EU, vor allem aber die der Engländer, wird überschaubar sein.

Kommissionsvizepräsident Timmermans

Auch die Aussagen des Vizepräsidenten der Kommission Frans Timmermans irritieren.

Der Prozess der Umsetzung der „multikulturellen Vielfalt“ in allen Staaten ist weltweit zu beschleunigen, meinte Timmermans bei einer Rede des so genannten „Grundrechte Kolloquiums der EU“.


Im Klartext heißt dies, dass Europa vor der mittelöstlichen und afrikanischen Invasion nicht geschützt wird, sondern dass diese sogar noch beschleunigt werden soll!

Die Menschen in Europa werden sich freuen und die Engländer, die dies gelesen haben, werden in Scharen den Brexit wählen.

Finanzminister Schäuble

Den Vogel aber schoss Herr Schäuble, der deutsche Finanzminister und Intimus von Frau Merkel, ab: „Die Abschottung ist doch das, was uns kaputtmachen würde, was uns in Inzucht degenerieren ließe. Für uns sind Muslime in Deutschland eine Bereicherung unserer Offenheit, unserer Vielfalt. Schauen Sie sich doch einmal die dritte Generation der Türken an, gerade auch die Frauen: das ist doch ein enormes innovatorisches Potential.“, meinte Schäuble in der renommierten deutschen Zeitung „die Zeit“ vom 8. Juni 2016.

Zitiere ich falsch oder war nicht vor 80 Jahren „blond, blauäugig und deutsch“ die Parole, die wir Gott sei Dank nachhaltigst der stets andauernden Vergangenheitsbewältigung unterzogen.

Heißt es heute stattdessen: „dunkel, vollbärtig und islamisch“?
Was hat sich Herr Schäuble dabei gedacht?

Der Sultan

Nachdem die Partnerschaft mit dem neuen Sultan der Türkei, die Frau Merkel so eifrig pflegt, erwartungsgemäß nicht funktioniert, bleibt die Frage offen, wie man sich die Lösung der Immigrantenfrage eigentlich überhaupt vorstellt?

Außenminister Kurz

Der richtige Vorschlag des österreichischen Außenministers Sebastian Kurz, sich als Vorbild Australien mit seiner konsequenten Flüchtlingspolitik zu nehmen, wird ja bedauerlicherweise vom internationalen Gutmenschenkartell abgelehnt.

Morde, wo immer es geht

Gleichzeitig sickern Tag für Tag immer mehr „einsame Wölfe“ – Einzeltäter – nach Europa und morden, wo es möglich ist.

Frau Merkel jedoch will bei ihrer Haltung bleiben. Wie soll man auch aus Fehlern lernen, wenn man anscheinend meint fehlerlos zu sein.

In den USA, wo die Integration angeblich so gut gelungen ist, nehmen islamistische Morde kleiner und größerer Dimension zunehmend mehr zu.

In Frankreich meint Herr Holllande lapidar: „Das Risiko terroristischer Aktionen ist reell und beträchtlich.“. Danke, Herr Präsident, das wissen wir schon.

Und die Kirche

Das, was aber einen gläubigen Christen wohl am meisten stört, ist, dass auch die Kirchen schweigen, sie verzeihen und verstehen alles – was eigentlich haben sie verstanden?

Wenn zwar in großartiger Hilfsbereitschaft bedauernswerten Flüchtlingen geholfen wird, andererseits aber vor lauter Toleranz gegenüber alles und jedem das Christentum den Bach hinuntergeht, dürfte wohl irgendetwas falsch laufen.

Die Christen in diesem Land aber bleiben schutzlos, verängstigt und verstört zurück und Europa gibt den Brexit Befürwortern in England laufend neue Munition.

Dr. Norbert van Handel ist Unternehmer und in verschiedenen Aufsichtsräten, Beiräten und Stiftungen. Er war langjähriger (österreichischer) Vizepräsident der Niederländischen Handelskammer in Österreich. Er ist ehrenamtlich in leitender Funktion in verschiedenen Organisationen, gesellschaftspolitischer und kultureller Art. Er ist Prokurator des St. Georgsordens.

Die Meinung, die Norbert van Handel vertritt, ist die persönliche Meinung des Autors und nicht in allen Fällen die der Organisationen und deren Exponenten, in denen er tätig ist.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Europa

  1. Menschenrecht auf Abtreibung?
  2. CDL: „EU-Parlament entscheidet ein weiteres Mal gegen das Recht auf Leben“
  3. Katholische Bischöfe zeigen sich besorgt vor Abtreibungs-Abstimmungen des EU-Parlaments
  4. Papst fordert Schutz des religiösen Erbes Europas
  5. Wegweisend! - COMECE unterstützt Polen gegen EU-Druck zur Anerkennung sogenannter „Homo-Ehen“!
  6. Kardinal Filoni: "Europa braucht Re-Evangelisierung"
  7. P. Wallner: Weltmission Schlüssel für Aufbruch der Kirche in Europa
  8. US-Vizepräsident Vance: ‚Europa läuft Gefahr, zivilisatorischen Selbstmord zu begehen‘
  9. Franziskus wünscht sich lebendige und kreative Kirche in Europa
  10. Lipowicz: Demokratisches Europa braucht konkrete Vorbilder






Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  4. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  5. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  6. Überlebende der Brandkatastrophe in Crans-Montana: „Möchte Gott danken, dass er mich gerettet hat“
  7. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  8. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  9. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  10. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  11. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  12. "Der Herr ist wirklich in diesen Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig"
  13. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  14. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  15. Ich bin Staatsanwältin – und ich bete

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz