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Papst: «Amoris laetitia» steht auf dem Boden kirchlicher Lehre

17. Juni 2016 in Aktuelles, 54 Lesermeinungen
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Franziskus bei Veranstaltung: Damit greife ich die Worte des «großen Theologen Kardinal Schönborn» auf


Vatikanstadt (kath.net/KNA) Papst Franziskus ist Bedenken entgegengetreten, sein jüngstes Schreiben zu Ehe und Familie stehe nicht voll auf dem Boden der kirchlichen Lehre. «Zu Ihrer Beruhigung muss ich Ihnen
sagen, dass das, was in der Exhortation [Anm. d. Red.: »Amoris laetitia«] geschrieben steht, alles thomistisch ist, von vorne bis hinten. Das ist sichere Lehre», sagte er laut einer vatikanischen Mitteilung vom Freitag vor Vertretern des Bistums Rom. Damit greife er die Worte des «großen Theologen Kardinal Schönborn» auf, so Franziskus am Donnerstagabend.


Anlass für die Äußerungen war die Frage eines römischen Seelsorgers, wie sich die kirchliche Lehre und die Fürsorge für Familien in schwierigen Situationen vereinbaren ließen. Der Papst besuchte am Donnerstagabend einen Kongress des Bistums Rom in der Lateran-Basilika.

Kritiker wie etwa der italienische Kardinal Carlo Caffarra hatten erklärt, dass die Aussagen von «Amoris laetitia» zum Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen unklar seien. Sie beanstandeten, dass das Schreiben dem Wortlaut nach auch im Sinne einer Zulassung der Betroffenen zur Kommunion und damit als Abweichung von der bisherigen Lehre verstanden werden könne. Eine korrekte Auslegung könne jedoch nur im Licht der Tradition erfolgen, die eine solche Möglichkeit nicht vorsehe. Das nachsynodale Schreiben
«Amoris laetitia» war Anfang April veröffentlicht worden. Darin fordert der Papst mehr Barmherzigkeit und Realismus im Umgang mit Familien.

Franziskus sagte vor den Vertretern des Bistums Rom weiter, es gehe darum, im Umgang mit Familien, deren Lebenssituation nicht der kirchlichen Lehre entsprechen, weder in Laxheit noch in Rigorismus zu verfallen. Oft wolle man, dass die kirchliche Lehre eine «mathematische Gewissheit hat, die nicht existiert».

(C) 2016 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


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Lesermeinungen

 Antigone 21. Juni 2016 
 

@Klaffer,

vielen Dank! :-) Und Ihnen dasselbe!


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 Klaffer 21. Juni 2016 
 

@Adson_von_Melk, @Antigone

Ich wünsche Ihnen einen schönen Sommer - ebenso allen anderen, die sich um etwas Gelassenheit bemühen.


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 SCHLEGL 21. Juni 2016 
 

Ihr Zitat:"Als Beispiel für die angeblich auch von Jesus geforderte "Eindeutigkeit" hätte Spaemann allerdings besser nicht Mt 12,30 gewählt. Vergleichen Sie damit doch bloß die Jesus-Worte nach Mk 9,40 und Lk 9,50. Recht viel "verwirrender" geht's wohl kaum noch - für mich jedenfalls." ZITATENDE
Die Evangelien sind natürlich KEINE WÖRTLICHEN TONBANDAUFZEICHNUNGEN dessen, was Jesus gesagt hat. Jeder Evangelist hat für seine Zielgruppe aus den Worten Jesu, die von Augenzeugen überliefert worden sind, ausgewählt, was er zur Unterweisung für wichtig gehalten hat. Da gibt es natürlich unterschiedliche Akzente.Msgr. Franz Schlegl


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 Pilgrim_Pilger 21. Juni 2016 
 

Eindeutigkeit und Klarheit schaffen Vertrauen

Solange der «großen Theologe Kardinal Schönborn» aus Wien und der Bischof von Rom die Fragen und Unklarheiten die Seine Exzellenz Bischof Athanasius Weihbischof von Astana in berechtigter und würdiger Form erhebt. Nicht argumentativ durch klare Erläuterungen beantworten bleiben die Zweifel und Verwirrungen im Volk der Kirche, ob das die Lehre der Kirche ist bestehen.

Immerhin hat sich der qualifizierte und zuständige Theologe der Kirche in ROM der Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre Seine Eminenz Gerhard Ludwig Kardinal Müller klarstellend zum dem Verständnis und der Interpretation von "Amoris laetitia" geäußert. Aufgrund dessen gehe ich davon aus dass die Interpretation sie wie sie der Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre lehrt die Lehre der Kirche ist.


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 Thomas05 20. Juni 2016 
 

@Bentheim

Der hl. Thomas war nicht nur eine herausragende Figur des zeitgenössischen Theologie- und Philosophiebetriebs, er war auch ein politischer Akteur der Zeit. Neben seiner vielfältigen physischen Präsens (Mobilität bedeutete in der Regel Fußweg) im aufblühenden europäischen Universitätswesen ist seine enge Verbindung zum französischen Königshof hervorzuheben, heute würde man von einem politischen Berater sprechen. Insofern war Thomas mit aktuellen Entwicklungen bestens vertraut. Eine Sensation des 13. Jhds. war die neugewonnene Möglichkeit der Aristotelesrezeption, zunächst auf der Basis von Sekundärquellen der berühmten arabischen Kommentatoren, zuvorderst des Averroes, denn der Stagirit war dem Abendland unbekannt. Thomas griff die Impulse der Zeit mit höchstem Interesse auf, um das zu tun, was als observatio philosophica zeitlose Validität besitzt: aristotelisches und platonisches Denken zu kontrastieren. Den ultimus finis jedoch konnte er nur mit letzterem adäquat erfassen.


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 Bentheim 20. Juni 2016 
 

@Thomas 05

"Der Hl. Thomas v.A. ist in seinem Grundgerüst, auch und gerade auf der Folie der zeitgenössischen Aristotelesrezeption, immer platonisch bzw. augustinisch geblieben."

Thomas v.A.hat aristotelische Fragestellungen übernommen, aber sie nicht durchweg aristotelisch beantwortet, sondern christlich. Das kann man nicht Aristoteles-Rezeption nennen.
Thomas kann nicht platonisch geblieben sein, da er von diesem allenfalls ein einziges Werk kannte, den Timaios; wenn schon, dann Neuplatoniker, den er aber nur über Dionysios Areopagites und z.T. durch Boethius kannte. Augustinus' Iluminationstheorie hat Thomas abgelehnt.
Thomas ist am besten über Aristoteles und Dionysios A. informiert. Sie kommen am häufigsten in seinem Werk vor, womit hier nicht auch schon von Einfluss u. dergl. gespochen werden kann. Das ist Monographien vorbehalten.

Was nun Kard. Schönborn betrifft, so ist zu berücksichtigen, dass er von Haus aus Priv.-Doz.u. Mitglied des Dominikanerordens ist, dem Thomas v.A. angehörte.


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 bergkristall 20. Juni 2016 
 

@Ginsterbusch
17.6. finde ich gut, danke


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 Thomas05 20. Juni 2016 
 

Tausend Dank an @IMEK für diese wichtigen Hinweise

Das ist für auch für mich eine der am schwersten zu ertragenden Lasten. Der Hl. Thomas von Aquin ist in seinem Grundgerüst, auch und gerade auf der Folie der zeitgenössischen Aristotelesrezeption, immer platonisch bzw. augustinisch geblieben. Den Bruch mit der Lehrtradition und die Diskreditierung des platonischen Idealismus ausgerechnet thomistisch zu legitimieren, ist einer der gravierendsten Irrtümer, die derzeit von der cathedra Petri zu vernehmen sind. Das ist umso bedauerlicher, weil mit dem Namen des größten aller Kirchenlehrer auch viele nichtakademische Christen Autorität und Glaubwürdigkeit verbinden.


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 Pilgrim_Pilger 20. Juni 2016 
 

Es ist nur noch zum weinen!

Papst stuft einen Großteil der sakramentalen Ehen als ungültig ein!
http://kath.net/news/55600

Franziskus sagte in spontaner Antwort: Die Ehepaare würden zwar sagen, „‚Ja, für den Rest unseres Lebens‘, aber sie wissen nicht, was sie sagen“

Langsam verstehe ich die Gedankenwelt von Jorge Mario Bergoglio wie er denkt und warum er Amoris laetitia so geschrieben hat wie er es geschrieben Aber warum benötigt er dafür eine Bestätigung von einen Bischof/Kardinal außerhalb des Vatikans?

Er ist doch der Papst und was er schreibt so glauben viele ist Lehre der Kirche.


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  20. Juni 2016 
 

Situationethik oder `Von Fall zu Fall`-Ethik konträr zur Lehre der Kirche

Der Hl. Papst Johannes Paul II sagt in der Enzyklika Veritatis splendor, daß die Umstände oder die Absichten eine in sich unehrliche Handlung wegen ihres Objekts nie in eine subjektiv ehrliche Handlung verwandeln können. Er zitierte dabei den heiligen Augustinus (Contra mendacium): Unzucht, Flüche, usw. bleiben, auch wenn sie aus guten Gründen begangen wurden, immer Sünde.

Die Situationsethik wurde bereits von P. Pius XII. in einer Rede vom 18. April 1952 verurteilt, die sich nicht auf das universale Moralgesetz stützt, wie die 10 Gebote, sondern „auf reale und konkrete Bedingtheiten und Umstände, unter denen man handeln muß, und denen gemäß das individuelle Gewissen urteilen und entscheiden muß“.
Er erinnerte daran, daß eine gute Absicht nie abzulehnende Mittel rechtfertigen kann, und daß es Situationen gibt, in denen der Mensch, und besonders der Christ, alles opfern muß, sogar sein Leben, um seine Seele zu retten.


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  20. Juni 2016 
 

"..alles thomistisch ist, von vorne bis hinten. Das ist sichere Lehre"

Eine grobfalsche Berufung auf Thomas Aquinas um die Sünde von Ehebrechern abzuschwächen macht also eine päpstl. Exhortation thomistisch?

In der Quaestio 19 von IA und IIÆ s führt der Hl. Thomas aus: Es ist die Güte eines Objekts, das sich unserem Streben stellt, die eine Willenshandlung gut macht und nicht die Umstände der Handlung (Art. 2), und auch wenn es stimmt, daß die menschliche Vernunft sich irren kann und eine schlechte Handlung für gut halten kann (Art. 5), sind einige Fehler nicht entschuldbar, besonders nicht jener, der mißachtet, daß man sich nicht der Frau eines anderen nähern darf, da dies direkt vom Gesetz Gottes angeordnet ist (Art. 6).
Im Quodlibet IX, Quaestio 7, Art. 2 betont er, daß mit einigen Handlungen die Schlechtigkeit untrennbar verbunden ist, so bei der Unzucht, dem Ehebruch und anderen vergleichbaren Handlungen. Sie können niemals gut werden.

Könnte es sein, dass der Gradualitätsanhänger K. Schönborn dies übersehen hat?


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 Bernhard Joseph 20. Juni 2016 
 

@Adson_von_Melk

Zum Glück sind nicht alle gelassen, angesichts der Bedrohung der Kirche durch eine Ideologie, die den Glauben zerstört.

Kardinal Antonio Canizares: «Sie werden mich nicht zum Schweigen bringen» «Würde ich schweigen, wäre ich ein schlechter Bischof.» Er werde weiter die Wahrheit sagen, «auch wenn einige sie nicht tolerieren und selbst wenn sie mich kreuzigen». «Wir brauchen die Familie, und diese Ideologie zerstört sie. Daher dürfen wir nicht schweigen, sondern müssen reagieren.» siehe http://kath.net/news/55625


Im angesichts des Kreuzestodes war Jesus Christus nicht gelassen, sondern zu Tode betrübt!


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 Adson_von_Melk 20. Juni 2016 

https://de.wikipedia.org/wiki/Gelassenheitsgebet

God, grant me the serenity to accept the things I cannot change,
Courage to change the things I can,
And wisdom to know the difference.

Living one day at a time,
Enjoying one moment at a time,
Accepting hardship as a pathway to peace,
Taking, as Jesus did,
This sinful world as it is,
Not as I would have it,

Trusting that You will make all things right,
If I surrender to Your will,
So that I may be reasonably happy in this life,
And supremely happy with You forever in the next.

Amen.


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 Bernhard Joseph 20. Juni 2016 
 

@girsberg74

Es gibt in der Katholischen Kirche eine Kongregation für die Glaubenslehre! Hier wäre die richtige Interpretation nachsynodaler Schreiben des Papstes anzusiedeln. Die Glaubenskongregation hat einen exzellenten Theologen als Präfekten, dem man die Kompetenz, Fragen der kirchlichen Lehre als "Experte" beurteilen zu können, nicht absprechen kann. Warum aber der Papst auf diese kirchliche Autorität nicht verweist, sondern auf einen Bischof, der Thesen vertritt, die keinen(!) lehramtlichen Charakter haben, ist schon höchst seltsam und unverständlich.

Papst Franziskus mag das Unkonventionelle lieben, ob diese Haltung hinsichtlich der Autorität des Papstamtes angemessen ist, muss man sich schon fragen. Wenn er so offensichtlich die Glaubenskongregation als Lehrautorität meidet, dann kann das doch nur den Grund haben, dass ihm an einer lehrkonformen Auslegung von AL nicht wirklich gelegen ist.

Für viele Katholiken ist das sehr verwirrend, wie Rober Speamann treffen beklagt.


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 Simon Cyrenaeus 20. Juni 2016 
 

@girsberg74

Danke für den Hinweis auf den interessanten Beitrag in der "Tagespost" vom 18.6.
Als Beispiel für die angeblich auch von Jesus geforderte "Eindeutigkeit" hätte Spaemann allerdings besser nicht Mt 12,30 gewählt. Vergleichen Sie damit doch bloß die Jesus-Worte nach Mk 9,40 und Lk 9,50. Recht viel "verwirrender" geht's wohl kaum noch - für mich jedenfalls.


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 Antigone 20. Juni 2016 
 

@Hadrianus Antonius

Vielen Dank für die Erinnerung an das Gelassenheitsgebet, auch wenn es vermutlich nicht von Franz von Assisi stammt.
Ich kann Ihnen versichern, dass ich damit, was das kath.net-Forum betrifft, schon recht weit gekommen bin.


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 girsberg74 20. Juni 2016 
 

@Simon Cyrenaeus zu @Girsberg74

Ich finde es selbstverständlich, dass ein Papst sich auf Mitarbeiter stützt, die in speziellen Fragen versierter sind als er selbst.

Das macht aber nur Sinn, wenn die „Experten“ in ihrem Fach unumstritten sind und nicht durch Gegengutachter zu Fall gebracht werden können.

Bei Schönborn sehe ich dessen Gradualität in Fragen von Moral, was ganz gut zu dem passt, was Robert Spaemann in seiner Selbstkorrektur seines CNA-Interviews über Papst Franziskus sagt: „ weil Papst Franziskus Eindeutigkeit nicht liebt.“

In Bezug auf einen Pontifex ist das schon ätzend. (Siehe hierzu den ganzen Beitrag „Die Kirche ist nicht grenzenlos belastbar“ in „Die Tagespost“ vom 18. Juni 2016, Seite 6.)


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 SCHLEGL 18. Juni 2016 
 

@Diadochus

Mit Gesetz ist die Tora des Alten Testamentes gemeint, die Auslegung des Gesetzes Israels in der pharisäischen Tradition! Damit hat Jesus seine Gegner unter den Pharisäern eine Klarstellung gegeben.
Umgekehrt hat Jesus darauf hingewiesen, dass das Gesetz für den Menschen da ist und nicht der Mensch für das Gesetz! Das vergessen wir manches Mal.
Unter dem Beistand der 3. Göttlichen Person, des Heiligen Geistes, hat das Apostelkonzil im Jahre 49 das ganze Zeremonialgesetzes und die meisten Speisegesetze außer Kraft gesetzt. Das war mehr als ein Häkchen! Schon vorher hatte Petrus nach seiner Vision in Joppe (Jaffa), ALLE Speise für rein erklärt. Da sind reihenweise Gesetze des Alten Testamentes aufgehoben worden. Die Festlegung des christlichen Osterdatums war die nächste Emanzipation vom Judentum.
Ebenso der Hinweis bei Markus, dass auch die Frau den Mann nicht entlassen dürfe. Im Judentum war das sowieso unmöglich, wie die Stelle bei Matthäus zeigt.Msgr. Franz Schlegl


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 SCHLEGL 18. Juni 2016 
 

@ Robert S

In keiner Weise habe ich in Zweifel gezogen, dass die Menschen in Kasachstan Katholiken und Kinder Gottes sind! Wenn der Papst ein Lehrschreiben verfasst, muss er sich doch nicht vor den Gläubigen" rechtfertigen"! Das stellt die ganze Sache auf den Kopf! Ich hätte es ebenso abgelehnt, wenn Papst Paul VI sich für die Enzyklika humanae vitae vor seinen Gegnern hätte rechtfertigen müssen.
Außerdem empfinde ich es als störend, wenn ein Weihbischof Kritik an einem Lehrschreiben des Papstes öffentlich geübt hat, ohne vorher mit ihm persönlich gesprochen zu haben. Das scheint jetzt in der Kirche Mode zu werden. Jedenfalls würde ich mit dem Direktor meines Gymnasiums sicher so nicht umgehen, und da handelt es sich nur um eine Schule.Wobei nicht bestritten werden kann, dass Bischof Athanasius ein gebildeter Mann ist.
Ich stelle mir vor, was wohl passiert wäre, wenn jemand das mit Pius XII gemacht hätte..................? Msgr. Franz Schlegl


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 Bernhard Joseph 18. Juni 2016 
 

@Ambrosios

Ambrosios vor 13 Stunden
@Diadochus
Was Sie schreiben, ist nicht Lehre Jesu. Er war kein Rigorist!

Sie meinen, Jesus Christus war Relativist?

Drum sagte er:

Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. (Joh 14,6)

und

Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten. (Joh 14,15)

Und welches Gebot sollen wir halten?

Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen. (Mt 19,6)

Ich sage euch: Wer seine Frau entlässt, obwohl kein Fall von Unzucht vorliegt, und eine andere heiratet, der begeht Ehebruch. (Mt 19,9)

Amen, ich sage euch: Wenn die Welt neu geschaffen wird(!) und der Menschensohn sich auf den Thron der Herrlichkeit setzt, werdet ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten. (Mt 19,28)

Das ist doch schon was anderes als eine laue Gradualitätstheologie!


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 Bentheim 18. Juni 2016 
 

@Hadrianus Antonius

Aus dem Urlaub kurz wegen geringer Digitalität:
Die Aufforderung zur Demut als "wütende Attacke" und "nicht sehr fundamental" zu bezeichnen, ist eine contradictio in adiecto sive ein lapsus mentis.
Zu Ihren permanent wiederholten Vorkommnissen in Belgien ein Hinweis:
Μὴ κρίνετε, ἱνα μὴ κριθῆτε. (Auch bei Mt.)


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 Stefan Fleischer 18. Juni 2016 

Es wäre gut

wenn unser Heiliger Vater seine Ausführungen noch ergänzen würde mit der Feststellung: "So wie es keine Euthanasie geben darf aus Mittleid, so darf es auch keine Eheungültigkeitserklärung aus Mittleid geben.


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 Veritasvincit 18. Juni 2016 

Sichere Lehre

muss nicht von grossen Theologen, sondern von Ihnen selber kommen, Heiliger Vater!


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 Bernhard Joseph 18. Juni 2016 
 

«großen Theologen Kardinal Schönborn»

Kardinal Schönborn mag ja ein großer Theologe sein, unfehlbar ist er darum nicht. Seine Thesen zur Gradualität sind alles andere als unproblematisch, denn sie implizieren, dass es einen Zustand der Sünde ohne Schuld geben könne. Was ist aber ein objektiv sündhafter (irregulärer) Zustand, dem das Schuldhafte fehlt? Kommt das nicht einer Umdeutung von Sünde respektive des irregulären Zustandes in einen regulären Zustand gleich? Es wäre schon interessant, hier einmal den Aquinaten zu Rate zu ziehen.

Da sich Papst Franziskus bei AL ausdrücklich allein auf die Autorität von Kardinal Schönborn beruft, der zwar ein Schüler Papst Benedikts ist, von diesem aber sicher nicht grundlos nicht zum Präfekten der Glaubenskongregation berufen wurde, darf man AL auch kritisieren und muss es nicht als aus der Autorität des Papstes stammend ansehen.

Zudem hat Kardinal Müller kürzlich ausführlich erklärt, wie AL zu verstehen ist. Erstaunlich das Papst Franziskus das vergessen hat und es nicht erwähnt!


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 Robert S 18. Juni 2016 
 

Den Kardinal Schönborn fragen....?

Gelobt seien JESUS CHRISTUS und MARIJA,das Folgende sage ich nicht aus Bosheit ggü. dem Heiligen Vater den ich liebe ihn und ich bete für ihn. Aber es wird langsam bisschen grotesque und ehrlich gesagt ein bisschen peinlich wenn der oberste Hirte unserer Kirche-der Stellvertreter GOTTES auf Erden-welcher der Gewährsamnn der Rechtgläubigkeit sein muss und für diese Aufgabe eine ausreichende Kompetenz mitbringen muss sich auf einen Kardinal berufen muss um ein Dokument was er geschrieben hat zu verteidigen...Dies ist genauso als wenn der Direktor eines Unternehmens sich hinter einem Abteilungsleiter verstecken würde...Das Dokument AL ist meiner Kenntniss nach überhaupt nicht thomistisch und auch nicht in thomistischen (scholastischen) Stil geschrieben. Man sollte den papst beim Wort nehmen und eine Analyse des Textes machen ob es 1. thomistisch ist und ob es 2. in der Übereinstimmung mit der bisherigen Lehre steht. +PAX+CHRISTI+Robert S


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 nicodemus 18. Juni 2016 
 

ICH, ICH bin auch mit

«Amoris laetitia» sehr unglücklich!
Aber, der Heilige Vater hat n i c h t
"Ex cathedra" gesprochen - also, kann Seine Heiligkeit irren!
Aber Klarheit - die brauchen wir dennoch!
"Der Beistand, der Hl. Geist, wird euch in alles einführen...". Wenden wir uns doch - in aller Demut - an IHN!


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 Herbstlicht 18. Juni 2016 
 

@SCHLEGL

Sehr geehrter Monsignore, in Kirchenrecht kenne ich mich nicht aus. Wenn Sie also damit recht haben sollten, dass sich Papst Franziskus nicht bei Weihbischof Athanasius rechtfertigen muss, gilt das dann im umgekehrten Sinn nicht auch für Kardinal Schönborn? Ihn zieht Papst Franziskus doch heran, um AL das Gütesiegel zu verleihen.
Kann ein Weihbischof aus dem weit entfernten Kasachstan theologisch nicht genauso versiert sein, wie ein Erzbischof einer westlichen Hauptstadt?

Unterschiede im hierarchischen Aufbau der Kirche gibt es und das ist auch volllkommen in Ordnung so. Ein einfacher Weihbischof kann es stellungsmäßig nicht mit einem Kardinal aufnehmen, das ist klar.
Doch ich vermute ganz stark, dass dies in den Augen Gottes kein hinreichendes Kriterium ist, denn Glauben und Treue werden ihm wichtiger sein.


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 Antonius Bacci 18. Juni 2016 
 

Thomismus

Das wäre doch eine reizvolle Aufgabe für einen Experten der scholastischen Theologie, die Aussage von Papst Franziskus am Text zu verifizieren. Entsprechen die Aussagen tatsächlich alle der Lehre des Thomas von Aquin oder nicht? Manche werden wieder entgegenen: Wenn der Papst dies so sagt, ist es so! Allerdings scheint sich der Papst hier auch auf Aussagen von Kard. Schönborn zu stützen, der ihm in Ermangelung eigener vertiefter Kenntnisse als Gewährsmann zu dienen scheint. Denn Papst Franziskus selbst ist bisher noch nicht als Experte in fachtheologischen Fragestellungen aufgetreten, sondern verweist hier meist auf andere. Von daher ist nun eine klare Behauptung aufgestellt worden, die sine ira et studio anhand des genauen Wortlautes überprüft werden kann und sollte. Alles weitere wird man dann sehen und beurteilen können.


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 Philosophus 18. Juni 2016 
 

@Schlegl

Das Erzbistum Astana, in dem der Weihbischof Schneider wirkt, umfasst ca. 66000 Katholiken. Die Forderung nach einer ständigen Präsenz des Weihbischofs wird dadurch relativiert.


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 Robert S 18. Juni 2016 
 

@SCHLEGL Katholische Kasachen haben nicht das Recht fragen zu stellen?

Gelobt seien JESUS CHRISTUS und MARIJA, sehr geehrter Msgr. Schlegl ich verstehe Ihre Aussage nicht:"Ich glaube nicht,daß sich Papst Franziskus vor einem Weihbischof aus Kasachstan rechtfertigen muss!"Dies ist doch sehr von oben herab gesprochen.Auch kath.Kasachen sind Kinder GOttes und Mitgleider der Kirche.In der Kirche sind wir doch alle gleich unabhängig von unserer Herkunft und Nationalität.Auch katholiken aus ärmeren Ländern haben doch ein Recht der Wortmeldung.Ruft den auch das 2.Vatikanum nicht zur einer Kollegialität der Bischöfe u.sind nicht laut der traditionellen katholischen LEhre alle Bischöfe Brüder und Nachfolger der Apostel?Außerdem denke ich dass sich der papst vor jedem Gläubigen "rechtfertigen" muss wenn er etwas lehrt.D.h. er muss es erklären können.Auch JESUS wurden Fragen gestellt wenn er etwas lehrte.Vor allem muss sich der papst "rechtfertigen" wenn er etwas lehrt was scheinbar der lehre widerspricht wie bei AL.Auch muss sich papst vor GOTT rechtfertigen.+pax


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 Hadrianus Antonius 18. Juni 2016 
 

@Charles X u. @Antigone: Weisheit und discretio

Bei Ihren wütenden Attacken (nicht sehr fundamental und ad rem) auf @Ginsterbusch möchte ich Ihnen an das demütige Gebet von St. Franciscus von Assisi erinnern:
" Herr, gebe mir die Kraft, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann; die Demut, diese Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann; und die Weisheit, diese beide voneinander zu unterscheiden".
Es gibt "Perlen" und "Pillen" und auch "Bomben";
wenn jedoch unter lautem Knall eine große Bombe hochgeht, ist es unsinnig (Hebr.: "^setut") zu sagen, daß man nichts gehört hat oder daß es Nachtigallengesang war.
Omnia instaurare in Christo.
In Mt 6-7 enthält das Evangelium keine "Erreichbarkeitsmoral" à la Roger Burggraeve (Moralphilosoph v. Danneels und den Katastrophen in Flandern) sondern klare, deutliche und harte Wortegravitas, rigor et severitas-- nix flexibilität.


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 SCHLEGL 18. Juni 2016 
 

@ Smaragdos

Ich glaube nicht, dass sich Papst Franziskus vor einem Weihbischof aus Kasachstan rechtfertigen muss!Übrigens wundert es mich, dass der Weihbischof überall ist, nur kaum in seiner Diözese! Unsere Weihbischöfe sind jedenfalls vor Ort, wo sie hingehören!Msgr. Franz Schlegl


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 Rolando 18. Juni 2016 
 

Fortsetzung

Wer die Lehre der Kirche versteht, siehts anders als der, der die Lehre nicht versteht, die Papstkritiker sollten es mal aus der Sicht derer verstehen, die die Lehre der Kirche (Jesus) nicht verstehen, darum geht's den Papst. Er weiß auch, das er ohne die Gnade Gottes von Vielen nicht verstanden wird, so wird er oft von denen, die ihn verstehen müssten auch nicht verstanden, es ging Jesus auch nicht anders, Es bedarf viel Gebet und Opfer, das Gott in den Herzen wirkt, das er und seine Kirche verstanden und angenommen wird. Es geht um die Sünder, die nicht wissen das sie Sünder sind, das weis auch Jesus, doch durch Versäumnisse aufzählen, wie es oft getan wird, wird nicht geholfen, sondern durch behutsames praktizieren des Versäumten, das macht der Hl. Vater, es geht aber nicht von Heute auf Morgen, es setzt auf die Gnade und Barmherzigkeit Gottes. Man sieht doch wie der Teufel rebelliert, wenn die Sünde angesprochen wird, es muß daher behutsam mit Liebe und durch Gebet begleitet gesche


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 Rolando 18. Juni 2016 
 

Der Papst sagt wie es ist,

Wenn er es sagt wie es sein soll, dann hören die Wenigsten auf ihn, das war schon bei Jesus so.
Es geht jetzt darum, die Eheleute dort abzuholen wo sie sind, sie der heilenden Liebe Jesu vorzustellen. Das man da mit und in Sünde kommt ist normal, Jesus kam ja wegen der Sünder, um sie zu heilen. Das nicht Jeder geheilt werden will ist auch klar. Wie wars denn bei Papst Paul VI mit Humanae Vitae? Hätte die Menschheit gehört und befolgt, hätten wir blühendes Leben, (keine Überbevölkerung!), denn Gottes Segen wäre dabei gewesen. Doch das Folgen der Stimme des Widersachers, der die menschlichen Begierden gezielt ausnutzt und täuscht ist der heutige Zustand. Die Grundsehnsucht des Menschen nach lebenslanger Ehe und Kinder ist in jedes Herz gelegt, doch durch Täuschung verzerrt, mittlerweile erheblich verzerrt, weil schon die Hirten getäuscht wurden. Wo informiert sich denn der moderne Mensch? Was zeigen denn die Medien, Hochzeit ja, ohne zu wissen was Hochzeit ist, (heute ist doch bei fast


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 Antigone 18. Juni 2016 
 

@Ginsterbusch

"I c h" kann es kaum noch ertragen...
Hallo? Wer sind Sie? Gegenüber dem Heiligen Vater? Nehmen Sie sich einfach in Demut mal zurück, machen Sie Ihre eigene Brille nicht zum Maßstab, vertrauen Sie auf den Heiligen Geist! Sie werden sehen, wie gut Sie es ertragen!


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 Stefan Fleischer 18. Juni 2016 

Es ist wie überall

Wenn früher in Sachen Rigorismus und Kasuistik übertrieben wurde, dann folgt nun scheinbar eine Phase, in der juristische Spitzfindigkeiten zur Aushebelung der Gesetze Hochkonjunktur haben. Ich hoffe, es gelinge unserem Heiligen Vater auch den Pendelausschlag auf diese Seite zurückbinden zu können.


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 Charles X. 18. Juni 2016 
 

@Ginsterbusch

"Für mich ist das bewusste Verwässern der Lehre unerträglich,ich kann es nicht fassen, wie sehr Sie das unterstützen."

Sie werfen dem Papst der römisch-katholischen Kirche vor, die römisch-katholische Lehre zu verwässern - das ist ungeheurerlich.


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 girsberg74 17. Juni 2016 
 

Anspruch auf Führung: „auctoritas“ oder „postestas“?

Zitat aus dem Bericht:
„Damit greife er die Worte des «großen Theologen Kardinal Schönborn» auf, so Franziskus am Donnerstagabend.“

Ich sehe den Sachverhalt im Prinzip ähnlich wie @Veritasvincit.

Gefährlicher noch ist die Sache hinsichtlich der Disziplin, nämlich: Der oberste Lehrer kann bezüglich der Gültigkeit seiner Lehre (seiner Anordnungen) nicht eine ihm unterstehende Autorität vorschicken, auch nicht einen Schönborn.

Man stelle sich das mal beim Militär vor.


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 Smaragdos 17. Juni 2016 
 

Dass AL auf dem Boden kirchlicher Lehre steht, nehme ich dem Papst erst ab, wenn er auf alle Einwände von Bischof Athanasius Schneider eingeht und lückenlos klärt! Da reicht ein einziger Satz beileibe nicht aus.


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 Ambrosios 17. Juni 2016 

@Diadochus

Was Sie schreiben, ist nicht Lehre Jesu. Er war kein Rigorist!


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 carolus romanus 17. Juni 2016 

Lieber Papst Franziskus

Einmal werden Sie zitiert, AL stehe nicht im Widerspruch zur kath. Lehre. Jetzt wieder: die meisten kirchlichen Ehen sind ungültig.
Was bedeutet dies? Sollen wir es wie auf der KNA HP intendiert so verstehen, dass bei neuen Beziehungen halt die Ehe ungültig war und damit alles in Ordnung ist? Wenn man den Priester laisieren kann, dann geht es auch mit dem Sakrament der Ehe? Allerdings wird diesem dann doch jegliche Fortsetzung der priesterlichen Tätigkeit verboten? Oder war dann in Analogie zur Ehe die Weihe ungültig? Das wäre ja schlimm, denn wir hätten dann von diesem weder die Hl. Kommunion empfangen oder in der Beichte absolutiert werden können.


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 Ginsterbusch 17. Juni 2016 

@ Charles X

Für mich ist das bewusste Verwässern der Lehre unerträglich,ich kann es nicht fassen, wie sehr Sie das unterstützen.
@ Ambrosius
Für mich ist der Hl. Vater auch der rechtmäßig gewählte Papst, umso frustrierender ist es. So ein Theater hab ich in 48 Jahren noch nie erlebt. Für diesen Papst hab ich nur noch wenig Verständnis, ich brauch also auch keines heucheln. Da bleib ich mir treu.


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 Ambrosios 17. Juni 2016 

@Ginsterbusch

Es gibt keinen Grund, sich nicht an den gegenwärtigen Papst zu halten. ER ist der Stellvertreter Christi.


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 gebsy 17. Juni 2016 

Darf darin ein Versuch

gesehen werden, die Königsteiner und Mariatroster Erklärung "romkonform" zu machen?


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 Diadochus 17. Juni 2016 
 

Rigorismus

Ob es der Papst wahrhaben will oder nicht: Die kirchliche Lehre ist rigoros. Sie ist ein Nadelöhr, durch das eher ein Kamel kommt, als viele moderne Theologen. In Lk16,17 heißt es: "Leichter ist es, dass Himmel und Erde vergehen, als dass vom Gesetze ein einziges Häkchen falle." Das ist Gewissheit. Die Laxheit in der Moral darf nicht dazu führen, dass diese aufgegeben und verwässert wird. Das führt zur Selbstauflösung.


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 Stefan Fleischer 17. Juni 2016 

Dazu meint ein Aphoristiker:

"Man holt keinen Menschen dort ab,
wo er ist, indem man ihm sagt,
bleib ruhig dort, wo du bist."


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 Ginsterbusch 17. Juni 2016 

Große Theologen waren Ihre beiden Vorgänger

Und an die werde ich mich halten


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 Ginsterbusch 17. Juni 2016 

Heiliger Vater, BITTE lassen Sie es gut sein

Ich kann es, mit Verlaub, kaum noch ertragen.


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 studiosus 17. Juni 2016 

Kard.

kardinal Kasper ist auch ein "grosser" Theologe?

"gross" ist nicht das selbe wie "beruehmt", was leider sehr sehr oftuebersehen wird...


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 Kurti 17. Juni 2016 
 

Gottes Gebote haben weder mit Laxheit noch mit

Rigorismus etwas zu tun, sondern sind schlicht und einfach seine Gebote. An diese haben wir uns zu halten und wenn wir darin versagen, kommt er uns mit seiner Gnade zuhilfe, daß wir sie einhalten können. Die Kirche kann aber nicht alles Leid und Leiden, das durch die Sünde und deren Folgen entsteht, einfach ausblenden und sagen: Leute lebt halt weiter so wie ihr wollt in euren ungeordneten Verhältnissen. Ein Pater Pio z.B. war hier sehr streng, weil er wusste, was auf dem Spiel steht, nämlich der Verlust des ewigen Lebens. Eine billige Gnade gibt es nicht. Dem gegenüber sind irdische Leiden zeitlich.
Wenn die Kirche die Ewigkeit nicht mehr so richtig in Betracht zieht, was wird dann werden? Papst Johannes-Paul II. hat in einem Buch schon geschrieben, es werde heutzutage kaum mehr von den letzten Dingen wie Hölle, Verdammnis usw. gesprochen.Vielleicht sollte die Kirche mal wieder mehr diejenigen Christen ins Auge fassen, die sie selig oder heilig gesprochen hat.


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 Veritasvincit 17. Juni 2016 

sichere Lehre?

Papst Franziskus:"'Amoris laetitia' ist sichere Lehre. Damit greife ich die Worte des grossen Theologen Kardinal Schönborn auf."

Grosse Theologen sind noch keine Garantie für sichere Lehre.


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 Karlmaria 17. Juni 2016 

Mathematische Gewissheit?

Das brauchen wir auch nicht. Aber Ehebruch oder nicht Ehebruch da gibt es keine Unklarheit oder irgendwelche Zwischenstufen. Insofern ist die Lehre der Kirche an diesem Punkt ganz klar eben weil es keine Zwischenstufen gibt wo man nicht so genau weiß ob das Ehebruch ist oder nicht!


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 garmiscj 17. Juni 2016 

Leider falsche Wahl

Kardinal Schönborn mag schon ein großer Theologe sein (schließlich ist er auch bei Joseph Ratzinger in die Lehre gegangen). Sein linksliberales Gedankengut ist allerdings Gift für die Kirche und Gift für die Gesellschaft (auch wenn ihm der Applaus bes. seitens der Medien sicher ist). Ich verstehe den Papst hier nicht, so sehr ich ihn sonst schätze. Gerade der zentrale Bereich von Ehe und Familie braucht klare Aussagen und nicht solche schwammigen Deutungen wie jene von Kardinal Schönborn. Wie habe ich mich geärgert, als er wieder Bischof Laun bzgl. seiner (tollen) Aussagen zu den BP - Kandidaten in den Rücken gefallen ist und seinerseits versteckte Wahlwerbung für einen Kandidaten machte, der den Massenmord an Kindern per Krankenschein will. Furchtbar!


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 bernhard_k 17. Juni 2016 
 

Mathematische Gewissheit

Oft wolle man, dass die kirchliche Lehre eine "mathematische Gewissheit hat, die nicht existiert".

Also doch ein Widerspruch zu den Aussagen des hl. Papstes JP2 und B16? Denn die Lehre war unter diesen beiden Päpsten klar und v.a. klar, logisch und schön argumentiert!


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