SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
- Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
- Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
- Die Krise des Bischofsamtes
- Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
- Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
- Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit
- Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
- Polnischer Primas in Jasna Góra: „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“
- ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
- Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
- US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
- Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
- „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
- Ehemaliges Priesterseminar auf Long Island soll muslimisches Internat werden
| 
Papst: Sterbehilfe aus Mitleid gibt es nicht10. Juni 2016 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Franziskus stellt klar: Euthanasie ist "Ausdruck einer 'Kultur der Zurückweisung', die jene Personen verachtet, die nicht den Maßstäben der Gesundheit, der Schönheit und der Nützlichkeit entsprechen"
Vatikanstadt (kath.net/KAP) Sterbehilfe kann nach den Worten von Papst Franziskus nie durch vorgebliches Mitleid gerechtfertigt werden. Es handle sich vielmehr um einen Ausdruck einer "Kultur der Zurückweisung", die jene Personen verachtet, die "nicht den Maßstäben der Gesundheit, der Schönheit und der Nützlichkeit" entsprechen, sagte Franziskus am Donnerstag am Donnerstag vor 150 Mitgliedern einer spanisch-lateinamerikanischen Ärztevereinigung im Vatikan. 
Echtes Mitleid sehe im Tod eines Menschen "nichts Gutes". Der "heilige Wert des Lebens" dürfe auch im Krankheitsfall nie "undeutlich" werden. Er müsse im Leiden sogar noch klarer hervortreten, so der Papst. Schmerz und Hilflosigkeit eines Kranken seien zwar eine "harte Prüfung" für das medizinische Personal, sagte der Papst weiter. Man dürfe jedoch nicht aus "falschem Mitleid heraus" der "funktionalistischen Versuchung nachgeben, schnelle und drastische Lösungen erreichen zu wollen". Ebensowenig könne das Schicksal von Kranken allein unter "Effizienz- und Spar-Gesichtspunkten" gesehen werden. Die Würde des menschlichen Lebens müsse stets gewahrt bleiben. Auf dem Spiel stehe hierbei auch die "Würde der ärztlichen Berufung". Weiter betonte Franziskus in seiner Ansprache, Mitleid bilde "gewissermaßen die Seele der Medizin selbst". Es sei keineswegs peinlich, auch wenn es in der heutigen technologischen und individualistischen Kultur nicht immer gern gesehen werde. Copyright 2016 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich Alle Rechte vorbehalten
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | chiarajohanna 15. Juni 2016 | | | |
Zutiefst schockiert verließ ich die Praxis. Ich war am Boden zerstört.
Der Arzt sagte noch, das ich nicht LOSLASSEN könnte.
Sterbe-Tag:
Der Hausarzt-Termin war auf 19 Uhr angesetzt. Ich fühlte mich der Macht des Hausarztes so unermeßlich HILFLOS ausgeliefert.
Ich habe in der Küche im Gebet Rotz & Wasser geheult, das Gott MEINEN VATER zu sich nimmt - BEVOR dieser Arzt kommt.
Um 16 Uhr hatte ich den Priester zur letzten Ölung bestellt. Ich erzählte dem Priester von der sog. Spritze. Der Priester sagte, das sich durch den Schlaganfall die Seele "ZURÜCK-GEZOGEN HABE", denn er sieht + spricht auch nicht mehr.
PS: Seele ist für mich IDENTITÄT - und die habe ich, solange Atem IN MIR ist. Solange ich LEBE - BIN ICH JA NOCH!
Tod:
Mein Vater ist in meinen Armen eingeschlafen. Zuvor sagte ich noch zu ihm: Wenn Gott möchte, das du nach Hause kommst - dann geh bitte"!
3 MINUTEN SPÄTER klingelte der Arzt!
"NUN" stand das Wort "OBDUKTION" im Raum! (PS: ---> "NICHT GOTT"!) |  0
| | | | | chiarajohanna 15. Juni 2016 | | | | Papst: Sterbehilfe aus Mitleid gibt es nicht Das Wort "STERBE-HILFE" löst noch immer ein Trauma bei mir aus!
Vorgeschichte:
Mein Vater hatte einen Schlaganfall erlitten und war nun halbseitig gelähmt. Er wurde über eine Magensonde ernährt und hatte einen Katheder.
Bei der Pflege meines Vaters, machte ich mir immer Notizen. So notierte ich auch die Frage nach dem "Wert des Lebens". (PS: Diese Notizen und Gedanken waren Fragen an GOTT!)
Höchstwahrscheinlich hat der Hausarzt meine, am Krankenbett offen liegenden Notizen, gelesen. Denn 1 Woche später bestellte er mich in seine Praxis und machte mir deutlich, das der Zustand meines Vaters sich nicht verbessern könnte: Er sei "hirntot".
Praxis-Besuch: Sinngemäß sprach davon, meinem Vater zu helfen - mittels einer Spritze!
Wie von einer Tarantel gestochen,
bin ich aufgesprungen ...
und habe dem Arzt gesagt: "Das man dieses WOHL GOTT ÜBERLASSEN MÜSSE"!
Worauf darauf, der Arzt sich ERLAUBTE, folgendes zu sagen: "MAN KÖNNE DOCH GOTT entgegen-gehen"!
Nachtrag |  0
| | | | | R.W 10. Juni 2016 | | | | Danke Ich schließe mich an. Klare katholische Worte. Danke Heiliger Vater. |  3
| | | | | anjali 10. Juni 2016 | | | | Sterbehilfe Das hat der Papst sehr gut gesagt. |  7
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuSterbehilfe- Kanadischer Priester mit gebrochener Hüfte erhält im Krankenhaus Sterbehilfeangebote
- „Jetzt und in der Stunde unseres Todes“ – Ein neuer Leitfaden für die Zeit des Sterbens
- Kanada: 84-Jährige wegen Rückenschmerzen in Notaufnahme, bekommt als Erstes Sterbehilfe angeboten!
- Nach Protesten scheitert Frankreichs Euthanasiegesetz im Senat
- Kirche: Nein der Slowenen zu Suizidbeihilfe klares Signal an Staat
- Verherrlichung eines tragischen Todes – zum assistierten Suizid von Alice und Ellen Kessler
- Erzbischof Fisher: „Die Diagnose der Kultur des Todes von Johannes Paul II. war prophetisch“
- Vatikan "sehr besorgt" wegen Sterbehilfe-Urteilen in Italien
- Kanada: Erzbistum Montreal klagt gegen Bundesstaat Québec wegen Einschränkung der Gewissensfreiheit
- Evangelischer Landesbischof Ralf Meister behauptet: "Der Mensch hat ein Recht auf Selbsttötung"
| 





Top-15meist-gelesen- EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
- Kiewer Großerzbischof Schewtschuk: "Wir bitten um Solidarität"
- Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
- „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
- Britische Regierung verweigert finnischer Abgeordneter Räsänen die Einreise
- Erfrischung für Rom: Als ein Papst die Piazza Navona unter Wasser setzte
- Polnische Salvatorianer boten Workshop für Ministrantendienst im klassischen Ritus an
- Irland: 30 Prozent Rückgang bei katholischen Taufen in zehn Jahren
- Ein Wunder der Vorsehung
- Die Krise des Bischofsamtes
- Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
- US-Regierung leitet 2 Milliarden Dollar an christliche Hilfsorganisationen um
- Slowakei und Polen planen gemeinsamen Johannes-Paul-II.-Pilgerweg
- „Wenn ich mich nicht täusche, gibt es in der Geschichte keine vergleichbare Institution“
- „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
|