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Papst: Sterbehilfe aus Mitleid gibt es nicht

10. Juni 2016 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen
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Franziskus stellt klar: Euthanasie ist "Ausdruck einer 'Kultur der Zurückweisung', die jene Personen verachtet, die nicht den Maßstäben der Gesundheit, der Schönheit und der Nützlichkeit entsprechen"


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Sterbehilfe kann nach den Worten von Papst Franziskus nie durch vorgebliches Mitleid gerechtfertigt werden. Es handle sich vielmehr um einen Ausdruck einer "Kultur der Zurückweisung", die jene Personen verachtet, die "nicht den Maßstäben der Gesundheit, der Schönheit und der Nützlichkeit" entsprechen, sagte Franziskus am Donnerstag am Donnerstag vor 150 Mitgliedern einer spanisch-lateinamerikanischen Ärztevereinigung im Vatikan.


Echtes Mitleid sehe im Tod eines Menschen "nichts Gutes". Der "heilige Wert des Lebens" dürfe auch im Krankheitsfall nie "undeutlich" werden. Er müsse im Leiden sogar noch klarer hervortreten, so der Papst. Schmerz und Hilflosigkeit eines Kranken seien zwar eine "harte Prüfung" für das medizinische Personal, sagte der Papst weiter. Man dürfe jedoch nicht aus "falschem Mitleid heraus" der "funktionalistischen Versuchung nachgeben, schnelle und drastische Lösungen erreichen zu wollen".

Ebensowenig könne das Schicksal von Kranken allein unter "Effizienz- und Spar-Gesichtspunkten" gesehen werden. Die Würde des menschlichen Lebens müsse stets gewahrt bleiben. Auf dem Spiel stehe hierbei auch die "Würde der ärztlichen Berufung". Weiter betonte Franziskus in seiner Ansprache, Mitleid bilde "gewissermaßen die Seele der Medizin selbst". Es sei keineswegs peinlich, auch wenn es in der heutigen technologischen und individualistischen Kultur nicht immer gern gesehen werde.

Copyright 2016 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 chiarajohanna 15. Juni 2016 
 

Zutiefst schockiert verließ ich die Praxis. Ich war am Boden zerstört.
Der Arzt sagte noch, das ich nicht LOSLASSEN könnte.

Sterbe-Tag:
Der Hausarzt-Termin war auf 19 Uhr angesetzt. Ich fühlte mich der Macht des Hausarztes so unermeßlich HILFLOS ausgeliefert.

Ich habe in der Küche im Gebet Rotz & Wasser geheult, das Gott MEINEN VATER zu sich nimmt - BEVOR dieser Arzt kommt.

Um 16 Uhr hatte ich den Priester zur letzten Ölung bestellt. Ich erzählte dem Priester von der sog. Spritze. Der Priester sagte, das sich durch den Schlaganfall die Seele "ZURÜCK-GEZOGEN HABE", denn er sieht + spricht auch nicht mehr.

PS: Seele ist für mich IDENTITÄT - und die habe ich, solange Atem IN MIR ist. Solange ich LEBE - BIN ICH JA NOCH!

Tod:
Mein Vater ist in meinen Armen eingeschlafen. Zuvor sagte ich noch zu ihm: Wenn Gott möchte, das du nach Hause kommst - dann geh bitte"!

3 MINUTEN SPÄTER klingelte der Arzt!
"NUN" stand das Wort "OBDUKTION" im Raum! (PS: ---> "NICHT GOTT"!)


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 chiarajohanna 15. Juni 2016 
 

Papst: Sterbehilfe aus Mitleid gibt es nicht

Das Wort "STERBE-HILFE" löst noch immer ein Trauma bei mir aus!

Vorgeschichte:
Mein Vater hatte einen Schlaganfall erlitten und war nun halbseitig gelähmt. Er wurde über eine Magensonde ernährt und hatte einen Katheder.


Bei der Pflege meines Vaters, machte ich mir immer Notizen. So notierte ich auch die Frage nach dem "Wert des Lebens". (PS: Diese Notizen und Gedanken waren Fragen an GOTT!)

Höchstwahrscheinlich hat der Hausarzt meine, am Krankenbett offen liegenden Notizen, gelesen. Denn 1 Woche später bestellte er mich in seine Praxis und machte mir deutlich, das der Zustand meines Vaters sich nicht verbessern könnte: Er sei "hirntot".

Praxis-Besuch: Sinngemäß sprach davon, meinem Vater zu helfen - mittels einer Spritze!

Wie von einer Tarantel gestochen,
bin ich aufgesprungen ...
und habe dem Arzt gesagt: "Das man dieses WOHL GOTT ÜBERLASSEN MÜSSE"!

Worauf darauf, der Arzt sich ERLAUBTE, folgendes zu sagen: "MAN KÖNNE DOCH GOTT entgegen-gehen"!

Nachtrag


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 R.W 10. Juni 2016 
 

Danke

Ich schließe mich an. Klare katholische Worte. Danke Heiliger Vater.


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 anjali 10. Juni 2016 
 

Sterbehilfe

Das hat der Papst sehr gut gesagt.


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