Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  2. "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
  3. Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
  4. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  5. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab
  6. "Zwei Bundestagsabgeordnete, also Mitglieder der Legislative, umgehen das deutsche Recht..."
  7. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  8. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  9. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  10. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  11. US-Bischof warnt vor FSSPX-Messen – nahm selbst an interreligiöser Chanukka-Feier teil
  12. Zwei Formen - ein Ritus
  13. Sozialethiker Rhonheimer: Nicht der Kapitalismus verursacht Armut
  14. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  15. "Angriffe auf Christen werden in Deutschland ignoriert"

Kirchenleiter: Die Radikalisierung der Gesellschaft erschreckt uns

13. Mai 2016 in Deutschland, 15 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Marx, Bedfort-Strohm und der orthodoxe Metropolit: „Wir sind erschrocken über die zunehmende Verrohung der Sprache und die Radikalisierung der Gesellschaft.“


Berlin (kath.net/idea) Drei Kirchenleiter haben sich in einem „Gemeinsamen Wort“ zur Interkulturellen Woche 2016 besorgt über den aus ihrer Sicht wachsenden Zuspruch für Rechtspopulisten in Deutschland und Europa geäußert. In der Erklärung des EKD-Ratsvorsitzenden, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, des Vorsitzenden der (katholischen) Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx (beide München), und des griechisch-orthodoxen Metropoliten Augoustinos (Bonn) heißt es: „Wir sind erschrocken über die zunehmende Verrohung der Sprache und die Radikalisierung der Gesellschaft.“ Öffentliche Gewaltfantasien nähmen zu. Dass diese Entwicklung gefährlich sei, zeigten auch die steigende Zahl von Anschlägen auf Moscheen, die antisemitischen Angriffe und die anhaltende Gewalt gegen Flüchtlinge. Ihnen schlage mitunter offener Hass entgegen und es komme zu Pöbeleien und Angriffen.


Die Kirchenleiter rufen vor diesem Hintergrund zur Solidarität mit den Asylsuchenden auf. Das Christentum sei eine Religion, die auch aus den Flüchtlingserfahrungen des Alten Testaments gewachsen sei. Für Christen sei das Gebot, den Fremden zu lieben, die Erfüllung der Gottes- und Nächstenliebe: „Der Flüchtling ist unser Nächster. Fremdenhass ist mit der christlichen Botschaft unvereinbar.“

Sie warnen vor einem Rückzug in nationales Denken. Auf die Probleme der globalisierten Welt könne man nicht mit Abgrenzung reagieren. Die kirchlichen Repräsentanten loben ferner das Engagement vieler Bürger für die Flüchtlinge: „Je mehr sich die Menschen begegnen, umso weniger bleibt Platz für Vorurteile, Hass und Ablehnung.“

Die Interkulturelle Woche findet unter dem Motto „Vielfalt. Das Beste gegen Einfalt“ vom 25. September bis 1. Oktober statt. An über 500 Orten sind etwa 5.000 Veranstaltungen geplant.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gesellschaft

  1. Bundesland Brandenburg plant Neutralitätsgesetz für Justiz: Kein Kopftuch, Kippa, Kreuz
  2. Warum Kirchen jetzt Frieden, Recht und Wahrheit verteidigen müssen
  3. Botox? – Die unsichtbaren tragischen Folgen des Jugendwahns
  4. Slowakei: Kirchen bitten gemeinsam um Vergebung für Verfehlungen
  5. Zwischen Wölfen und Brüdern
  6. „Alte Fragen, überraschende Antworten“
  7. Mike Johnson: Westen muss sich wieder auf christliche Werte besinnen
  8. Unschuldig angeklagt und verurteilt
  9. Scott Hahn: ‚Mit Kompromissen gewinnen wir nicht’
  10. Verkauf eines Feminismus-kritischen Buchs auf Facebook und Instagram gesperrt






Top-15

meist-gelesen

  1. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  2. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  3. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  4. Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
  5. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab
  6. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  7. "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
  8. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  9. Glaube & Sex vs. Vernunft & Geld?
  10. "Zwei Bundestagsabgeordnete, also Mitglieder der Legislative, umgehen das deutsche Recht..."
  11. US-Bischof warnt vor FSSPX-Messen – nahm selbst an interreligiöser Chanukka-Feier teil
  12. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  13. Pornografie, NoFap und die Rückkehr der Selbstbeherrschung
  14. Zwei Formen - ein Ritus
  15. Rubio rechnet mit Linken ab: „Sie wissen nicht, wie man etwas schafft, also zerstören sie es“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz