Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Erzbischof verbietet traditioneller Gemeinschaft vorläufig die Mundkommunion
  2. Vatikan: Veränderte Taufformeln sind ungültig!
  3. "Wir brauchen eine Debatte über das jüngste Konzil"
  4. Vatikan besorgt über Einbrüche im weltweiten Tourismus
  5. „Die Grundsatzfrage: Welchen Gott wollen wir?“
  6. Kolumnistin: Abtreibung, um im Urlaub Bikini-Figur zu haben, ist völlig berechtigt
  7. Kontroverse um die "Tagespost"
  8. Corona: Ethikerin appelliert zu mehr Spielraum für Pflegeheime
  9. Ich glaube an … Engel?
  10. Evangelischer Landesbischof Ralf Meister behauptet: "Der Mensch hat ein Recht auf Selbsttötung"
  11. Päpstliche Akademie für das Leben verteidigt ihr jüngstes „Gott-loses“ Dokument zur Covid-Pandemie
  12. Pseudokatholik Joe Biden wählt Katholikenhasserin als Vize-Kandidatin
  13. „Penis-Brunnen“ vor katholischer Kirche
  14. Unser Bischof hat sich nur einseitig informiert!
  15. Papst fordert Abschaffung der Atomwaffen

Kinder und Karriere lassen sich nicht vereinbaren

4. Mai 2016 in Familie, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Krelinger Familientag: Gute Elternschaft bedeute, sich bewusst für den Nachwuchs zu entscheiden: „Wer Familie hat, muss bereit sein, beruflich etwas zu verpassen“.


Walsrode (kath.net/idea) Kinder und Karriere lassen sich nicht miteinander vereinbaren. Diese Ansicht vertraten das Ehepaar Alexandra und Gerd Voß (Verden/Aller) in einem Vortrag bei einem Familientag am 1. Mai im Geistlichen Rüstzentrum Krelingen (bei Walsrode). Gute Elternschaft bedeute, sich bewusst für den Nachwuchs zu entscheiden: „Wer Familie hat, muss bereit sein, beruflich etwas zu verpassen“, so das Ehepaar, das selber drei Kinder im Teenageralter hat.


Sie sprachen sich ebenfalls gegen eine Ganztagsbetreuung kleinerer Kinder aus. Hier werde das besondere Band zwischen Eltern und Kindern zerrissen und die Familie „wegorganisiert“. Eltern seien aber nicht austauschbar. Kinder benötigten Liebe und eine „sichere Beziehung“. Dazu gehöre auch, ihnen Grenzen aufzuzeigen. Wo das nicht geschehe, würden sie „lebensuntauglich“. Im Gegenzug sollten Eltern ihre eigenen Fehler vor den Kindern zugeben.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Agnostikath 4. Mai 2016 
 

Nette Idee, wie der Weltfriede, aber Ach, da ist sowas wie die Realität #2

weiter zu 1): Es würde in einer dysfunktionalen Planwirtschaft ausufern, wenn man das regulatorisch ausgleichen wollte.
Desweiteren: Wir kennen zwar Unterhalts- und Umgangsrechtklagen, aber wie könnte eine Klage funktionieren, nach der ein Elternteil zur Erziehung (und damit den beruflichen Nachteilen) gezwungen werden kann?
2) Ich sehe an meinen eigenen Eltern: Beide gleich alt, gleiche Berufsausbildung, Mutter zivile Wirtschaft, Vater Beamter (Soldat), dort gelandet, weil ihn keine Firma wollte. Meine Mutter hat ihren Job in einer Firma gekündigt und uns aufgezogen. Das sie geheiratet haben hatte wohl viel mit mir zu tun. Zehn, fünfzehn Jahre später (Midlife-Crisis) ging mein Vater fremd ... mehrfach. Aber auch mein Vater hat mich viel gelehrt; er ist bezogen auf mich keine Unperson.
Nur sehe ich eben das Resultat. Und das Resultat stellt mein Mutter viel schlechter als meinen Vater.


1

0
 
 Agnostikath 4. Mai 2016 
 

Nette Idee, wie der Weltfriede, aber Ach, da ist sowas wie die Realität #1

Fangen wir mal ganz vorne an: Warum dann entscheiden sich nicht deutlich mehr Männer, auf die Karriere zu verzichten? Wenn es denn (@Palüm) "eine Zeit, die sich durch keine Karriere und kein Geld der Welt ersetzen lässt" ist. Zumindest müsste es ja bei Paaren, die gleiche oder vergleichbare Ausbildungen und Perspektiven/ Arbeitsstellen etwa auf 50:50 hinauslaufen. Tut es aber nicht.
Ich stimme sofort zu, dass Kinder in der Rente und steuerrechtlich während der Erziehung viel besser angerechnet werden müssen. Mein Vorschlag zur Finanzierung: Abschaffung der gemeinsamen Veranlagung von Ehepartnern.
Aber auch da gibt es Probleme:
1) Rein biographisch/ emotional: Zwischen Kindererziehung und Rente klafft eine jahrzehntelange Lücke. Selbst wenn (was man durchaus infrage stellen darf) der betreuende Elternteil wieder in den erlernten Beruf zurückkehrt, dann sieht man diejenigen ohne Kinder, mit denen man einmal angefangen hat, uneinholbar voraus und ist mit Neulingen auf einer Stufe.


0

0
 
 marguerite 4. Mai 2016 

ja, das wäre auch mein traum"job" gewesen...

...rund um die uhr bei meinen kindern sein zu dürfen. leider finanziell nicht machbar - das gehalt meines mannes reichte nicht.


1

0
 
 Palüm 4. Mai 2016 
 

@SpatzInDerHand

Ich gebe Ihnen in allen Punkten recht und verstehe nicht, was Sie an meinen Ausführungen auszusetzen haben. Über die geringere Rente für Frauen, die Kinder erziehen, habe ich überhaupt nichts geschrieben. Aber auch hier gebe ich Ihnen recht. Frauen (oder Männer), die für die Kindererziehung zu Hause bleiben, müssen bei der Rente deutlich gefördert werden. Die Kinder, die sie aufziehen, werden später einmal auch jene bei der Rente unterstützen, die keine Kinder haben oder während der Kindererziehung nicht zuhause geblieben sind.

Da ist ja der Wurm im Apfel! Der anspruchsvollste und wichtigste Job der Welt, der es erst möglich macht, dass die Rente einigermaßen sicher bleibt, wird vom Rententopf ferngehalten.

Trotz alledem: Karriere bedeutet für mich, sich beruflich weiterzuentwickeln. Der Beruf Mutter oder Vater bedeutet eine stete Weiterentwicklung des eigenen Horizonts. Es ist der wichtigste Beruf, die wichtigste Berufung überhaupt.


7

0
 
 Holunder 4. Mai 2016 
 

Arbeiten ja - Karriere machen nein

Man muss unterscheiden zwischen "Karriere machen" und "Berufstätig sein". Berufstätig sein kann man auch mit Kindern - man sollte es sogar - aber Karriere machen bedeutet, dass man so viel arbeiten muss, dass man keine Zeit mehr für die Kinder und den Ehepartner hat. Da muss man sich dann tatsächlich entscheiden. Von einer Verklärung des Mutterseins à la "Das ist die beste aller Karrieren" halte ich allerdings nichts.


3

0
 
 SpatzInDerHand 4. Mai 2016 

@Palüm:

Ich wage das stark anzuzweifeln, dass man "beruflich nichts verpasst", wenn man bei den Kindern bleibt! Sowohl die berufliche Karriere/Entwicklung wie auch die Aussicht auf eine adäquate Rente sind futsch. Unsere Gesellschaft hat für alles Geld - nur nicht für Frauen, die für ihre Kinder Opfer bringen.
Aussagn wie die Ihre verstärken das Problem.


6

0
 
 Joy 4. Mai 2016 
 

nicht so absolut zu sehen

ich würde das nicht so strikt sehen: Ganz klar, je kleiner die Kinder, desto umfasssender ist eine Präsenz zumindest eines Elternteils (in der Regel der Mutter) unbedingt notwendig. Wenn die Kinder aber dann ins Volksschulalter kommen, ist durchaus auch bei der Mami beruflich etwas möglich. Wichtig ist hier nicht mit dem Riesenkarriereanspruch wieder zu starten. Die große Karriere ist in der Regel mit mehreren Kindern nicht möglich. Wohl aber ein flexibles Arbeiten, das klarerweise den Familienbedürfnissen Rechnung tragen muss. Hier ist Phantasie und Eigeninitiative notwendig. Aber es kann auch der Familie guttun, wenn die Mutter dann wieder "eine eigene Welt" entwickelt, was später das Loslassen der Kinder auch leichter macht.


5

0
 
 Theobald 4. Mai 2016 
 

Wow!

DAS ist mal ein steil formulierter, mutiger Satz.
Aber ich würde ihm wohl zustimmen. Und er gilt nicht nur für Frauen, sondern auch für Männer. Der bestbezahlte Job ist wertlos, wenn er alle Zeit und alle Kraft auffrisst. Gerade kleine Kinder wollen auch ihren Papa sehen und heranwachsende Jungs brauchen einen Papa, der DA ist, sie ernst nimmt und auch mal Grenzen setzt. Gute Biblische Vorbilder gibt es ja zu Hauf. Ein abwesender, ausgebrannter biologischer Erzeuger kann das nicht leisten.


11

0
 
 Palüm 4. Mai 2016 
 

Erziehung ist die wichtigste Karriere

Man verpasst beruflich nichts, wenn man sich bewusst fürs Zuhausebleiben entscheidet, denn das Erziehen der Kinder ist definitiv der verantwortungsvollste und anspruchsvollste Job, den man als Mutter/Vater machen kann. Man macht Karriere, wenn man Kinder erzieht. Eine Karriere, die sowohl den Kindern, als auch den Eltern viel mehr bringt, als jede berufliche Weiterentwicklung. Denn neben der Wichtigkeit der Verfügbarkeit der Eltern für die Kinder ist die Kindererziehung auch für Eltern eine Zeit, die sich durch keine Karriere und kein Geld der Welt ersetzen lässt.

Ein Teilzeitjob ist dann möglich, wenn Großeltern zur Stelle sind, die Kinder in den Kindergarten oder in die Schule gehen.

Ganztagesbetreuung halte ich für eine Fehlentwicklung, obwohl ein Sozialisierung außerhalb der Familien, ein wichtiger Schritt in der Erziehung der Kinder ist. Aber die Erziehung in der Familie muss an erster Stelle stehen - und vom Staat dementsprechend gefördert werden.


13

0
 
 nurmut 4. Mai 2016 
 

Vollkommen richtig

Karriere und Familie (mit Kindern) sind nicht vereinbar.
Eine bewusste Entscheidung für Familie mit Kinder bedeutet eine bewusste Entscheidung gegen die Karriere. Der Tag hat nur 24 Stunden und die Arbeit in der Familie mit Kindern ist jedenfalls ein Vollzeitjob - und nicht zu ersetzen durch diverses Personal.


14

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Familie

  1. Päpstliche Akademie für das Leben verteidigt ihr jüngstes „Gott-loses“ Dokument zur Covid-Pandemie
  2. Würzburg-Aktion für „Familie geht vor!“
  3. Kärnten: Familienverband für Gleichstellung von Kinderbetreuung
  4. Virtual socializing trotz social distancing
  5. Papst sendet Videobotschaft an Familien in der Corona-Krise
  6. USA: Religiöse konservative Ehefrauen sind die glücklichsten
  7. Kärntner Familienverband: Diskriminierung bei Kleinkindbetreuung
  8. Wenn Elternteil 1 und Elternteil 2 den Kürzeren ziehen
  9. Das Elternrecht ist unverhandelbar
  10. Vatikan ruft Forschungsstelle für Familien ins Leben








Top-15

meist-gelesen

  1. Vatikan: Veränderte Taufformeln sind ungültig!
  2. Sommerspende für kath.net - Eine Bitte an Ihre Großzügigkeit
  3. Kontroverse um die "Tagespost"
  4. Benedikt XVI. und Franziskus haben offenbar dasselbe Grab gewählt
  5. "Wir brauchen eine Debatte über das jüngste Konzil"
  6. Erzbischof verbietet traditioneller Gemeinschaft vorläufig die Mundkommunion
  7. Pseudokatholik Joe Biden wählt Katholikenhasserin als Vize-Kandidatin
  8. Unser Bischof hat sich nur einseitig informiert!
  9. „Penis-Brunnen“ vor katholischer Kirche
  10. Kolumnistin: Abtreibung, um im Urlaub Bikini-Figur zu haben, ist völlig berechtigt
  11. Französische Nationalversammlung stimmt für neues Bioethikgesetz – „So sterben Zivilisationen“
  12. „Die Grundsatzfrage: Welchen Gott wollen wir?“
  13. LEHRMÄSSIGE NOTE zur Abänderung der sakramentalen Formel der Taufe
  14. Päpstliche Akademie für das Leben verteidigt ihr jüngstes „Gott-loses“ Dokument zur Covid-Pandemie
  15. Hartl: „Schau in den Spiegel. Du siehst den Menschen, der für Dein Leben verantwortlich ist“

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz