Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ein Signal des Himmels?
  2. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  3. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  4. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  5. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  6. Die Liturgie: das Gebet der Kirche und Atem des Geistes
  7. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  8. BILD-Kommentatorin Ruhs fordert „Festung Europa“: „Es geht nicht mehr anders“
  9. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  10. Erdbebengefahr bei Neapel: Italiens Kirche ruft zum Gebet auf
  11. 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'
  12. Kardinal Burke ruft zu Einsatz für Ehe und Familie auf – bis zum Martyrium
  13. IRRE! - Moskauer Patriarch Kyrill legitimiert nun auch Atombombe
  14. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“
  15. Frust beim Klima-Kleber-Jesuiten

Erzbischof Schick betont gemeinsamen Auftrag der Kirche

19. April 2016 in Deutschland, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bamberger Erzbischof kritisiert bei evangelisch-lutherischer Landessynode gravierende Unterschiede in der Ethik hinsichtlich des vorgeburtlichen Lebens, pränataler Untersuchungen, Sterbehilfe, Menschen mit Behinderung


Bamberg/Ansbach (kath.net/bbk) Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat vor der Landessynode der evangelisch-lutherischen Kirche zu mehr Anstrengung für die Einheit der Christen aufgerufen. Christen könnten das Wort Gottes viel überzeugender verkünden und sich noch erfolgreicher für eine humanere Gesellschaft in Deutschland und weltweit einsetzen, „wenn die Christenheit in Einheit sprechen und handeln könnte“, sagte Schick am Montag in Ansbach bei seinem Grußwort (im Foto mit Landesbischof Bedford-Strohm).

Die globalisierte Welt drifte trotz der Kommunikations-, Informations- und Reisemöglichkeiten in den geistigen und geistlichen, ethischen und moralischen Dimensionen auseinander. Auch die Religionen Islam, Judentum, Christentum, aber auch Buddhismus und Hinduismus entfernten sich eher als dass sie sich annäherten. Auch in der Ethik herrschten gravierende Unterschiede hinsichtlich des vorgeburtlichen Lebens, der Gentechnik und der pränatalen Untersuchungen und ihrer Konsequenzen, ebenso bei den Fragen der Sterbehilfe oder dem Umgang mit Menschen mit Behinderung. Besonders in den gesellschaftsrelevanten Aufgaben sei die Einheit der Kirchen erforderlich. „Das Evangelium ist ein Ferment der Einheit für unsere Menschheit und ihre Zukunft.“


Schick rief die Synodalinnen und Synodalen auf: „Bei allem, was Sie in diesen Tagen tun, reden und beten, nehmen Sie auch die Einheit der Christen in den Blick.“ Der gemeinsame Auftrag Jesu, allen Menschen die Frohe Botschaft zu verkünden und das Reich der Gerechtigkeit und des Friedens auszubreiten, müsse katholische, evangelische und orthodoxe Kirchen gleichermaßen bewegen. „Die Herausforderung unserer Zeit erfordern die Einheit der Christen“, sagte Schick und fügte hinzu: „Möge die Synode dazu beitragen, dass die Einheit der Christen voranschreitet.“

Die Kirche werde nur lebendig bleiben, wenn bei abnehmenden Hauptamtlichen sich immer mehr getaufte Christen für das kirchliche Leben engagieren.

Für die Teilnehmer der Synode erbat der Erzbischof den Segen Gottes, „damit Sie vom Geist Jesu Christi geleitet erkennen und beschließen, was der Geist heute seiner Kirchen sagen will“.

Foto EKD-Vorsitzender Bedford-Strohm und Erzbischof Schick (c) Erzbistum Bamberg


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Ökumene

  1. Kardinal Arborelius: In Schweden „weiß jeder, dass die katholische Kirche Abtreibung ablehnt“
  2. „Diese Einheit ist zutiefst begründet im gemeinsamen Glauben und in der einen Taufe“
  3. „Mit den beiden Lungenflügeln atmen“, singen und beten
  4. Papst veröffentlicht Schreiben zur Einheit der Christen
  5. Der Augenblick Gottes: Die Begegnung von Papst Paul VI. und Patriarch Athenagoras
  6. Die Ost- und Westkirche – „Schwesterkirchen“ - Die Brüder Andreas und Petrus treffen sich
  7. „Brückenbauer für die Einheit der Christen“
  8. "Einstellung von Patriarch Kyrill irritiert und erschüttert!"
  9. Kardinal Koch: Papstreise war Gewinn für Ökumene
  10. Churer Bischof Bonnemain möchte ‚Konfessionelle Eigenarten’ zugunsten der Ökumene ‚redimensionieren’






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Ein Signal des Himmels?
  3. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  4. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  5. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  6. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  7. Der "rote Priester", der die Musikwelt revolutionierte
  8. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  9. Heute, nicht morgen! Der heilige Expeditus – Patron gegen das Aufschieben
  10. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“
  11. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  12. Joan Leslie: Das Hollywood-Glaubenszeugnis einer echten Heldin
  13. Eine mächtige Fürsprecherin für Ehepaare: Die heilige Birgitta von Schweden
  14. Medjugorje: Mladifest startet mit Papstappell zur Rückkehr zu Christus
  15. 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz