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‚Trump ist kein Lebensschützer’

11. April 2016 in Chronik, 3 Lesermeinungen
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Er positioniere sich als Abtreibungsgegner, um sich als wählbarer Kandidat für die Republikaner zu positionieren. Seine Aussagen zum Lebensschutz würden ihn aber entlarven, schreibt der Rechtsprofessor Robert P. George.


Princeton (kath.net/jg)
Donald Trump ist kein Lebensschützer und es war sein Versuch, sich der republikanischen Basis als Abtreibungsgegner zu verkaufen, der ihn verraten hat. Das schreibt Robert P. George, Professor für Rechtswissenschaften an der Universität Princeton, in einem Kommentar für das Magazin First Things (siehe Link am Ende des Artikels).

Die Angehörigen der Republikanischen Partei und die Parteiführung seien fast durchwegs überzeugte Lebensschützer, schreibt George. Trump sei sein Leben lang für legale Abtreibungen eingetreten und habe Planned Parenthood, den größten Anbieter von Abtreibungen in den USA, unterstützt.


Um die republikanische Partei bei den Vorwahlen auf seine Seite zu bringen, habe er sich in den letzten Wochen als Lebensschützer präsentieren wollen. Das sei ihm aber nicht wirklich gelungen. Mit seiner Forderung nach Strafe für Frauen die abtreiben lassen habe er sich unglaubwürdig gemacht. Das würde kaum jemand in der amerikanischen Lebensschutzbewegung verlangen, schreibt George. Dieser ginge es um die Bestrafung der Personen, die Abtreibungen durchführen würden.

Diese Forderung würden in erster Linie Abtreibungsbefürworter den Lebensschützern unterstellen, um sie als herzlos und gleichgültig gegenüber Frauen darzustellen, die aus Verzweiflung, Angst oder unter Druck gehandelt haben. Indem er sie übernehme zeige Trump, dass er nach wie vor wie ein Abtreibungsbefürworter denke, schreibt George.


Link zum Artikel von Robert P. George (englisch):
firstthings.com



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