Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  3. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  4. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  5. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  6. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  7. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  8. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  9. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  10. Wir können NICHT schweigen!
  11. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  12. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  13. Was auch immer Synodalität sein soll
  14. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti
  15. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand

Bischof: Verschleppter Priester im Jemen vermutlich am Leben

28. März 2016 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Zuständiger Bischof Hinder: Es besteht kein Grund zur Annahme, dass der Ordensmann Tom Uzhunnalil im Jemen tatsächlich gekreuzigt worden ist.


Abu Dhabi (kath.net/ KAP/KNA)
Es herrscht weiterhin Unklarheit in der Causa des entführten und angeblich gekreuzigten katholischen Priesters Tom Uzhunnalil im Jemen. So zeigte sich der für die Region zuständige Bischof Paul Hinder gegenüber der deutschen Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am Sonntag vorsichtig zuversichtlich: Er habe bis zur Stunde Grund zu der Annahme, dass der Ordensmann lebe und sich in den Händen der Entführer befinde. Meldungen über eine angebliche Hinrichtung durch Islamisten könne er nicht bestätigen, die Bemühungen um die Freilassung des Priesters und Ordensmannes dauerten an.


Hoffnungsvoll hatte sich gegenüber "Kathpress" auch Kardinal Christoph Schönborn gezeigt: "Es gibt noch Hoffnung", so Schönborn am Sonntag, nachdem er mit Bischöfen aus dem arabischen Raum gesprochen hatte.

Die Informationen über die angebliche Kreuzigung des Priesters stammten aus dem Umfeld der Mutter-Teresa-Schwestern in der jemenitischen Hauptstadt Aden. Die mit den Schwestern in engem Kontakt stehende Gebetsgemeinschaft "Corpus Christi Dubai" hat die Kreuzigung des Priesters auf ihrer arabischen Internetseite gemeldet. Die Gebetsgemeinschaft wiederum berief sich auf Informationen des katholischen Erzbischofs der indischen Stadt Bangalore, Bernard Moras.

Der aus Indien stammende Salesianerpater Tom Uzhunnalil ist als einer von zwei katholischen Priestern im Jemen tätig. Seit dem Anschlag auf ein christliches Seniorenheim in Aden am 4. März gibt es keine Nachricht mehr von ihm. Bei dem Attentat töteten mutmaßliche Islamisten 16 Menschen, unter ihnen vier Mutter-Teresa-Schwestern. Vergangene Woche tauchte in sozialen Netzwerken die Spekulation auf, Uzhunnalil könne am Karfreitag hingerichtet werden. Plausible Quellen dafür gab es nicht.

Der Sprecher des Salesianerordens im indischen Bengaluru, Mathew Valarkot, sagte unterdessen der Zeitung "Indian Express" (Onlineausgabe Sonntag), bislang sei unbestätigt, ob der "Islamische Staat" (IS) hinter der Entführung stecke. Mit dem anderen Geistlichen im Jemen, ebenfalls einem Salesianer, stehe man in Kontakt. Indiens Außenminister Sushama Swaraj teilte am Samstag per Twitter mit, die Regierung unternehme alle Anstrengungen, um Uzhunnalil freizubekommen.

Copyright 2016 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

Foto: (C) CSI


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Leonore 30. März 2016 
 

Beten wir täglich einen Rosenkranz für den Pater

bis er wieder in Sicherheit ist. Herr Jesus Christus, stärke und bewahre ihn trotz dieser entsetzlichen Prüfung im Glauben!

- Noch eine kleine sprachliche Anmerkung: Bitte schreiben Sie nicht "Hinrichtung/hinrichten"! Hingerichtet werden - in Ländern, in denen es die Todesstrafe noch gibt - Verbrecher nach einer Verurteilung. Hier jedoch geht es um die Ermordung eines unschuldigen Menschen, um Christenverfolgung.


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Jemen

  1. Christlicher Friedhof in Jemen geschändet







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Überraschung im Vatikan - Kardinal Tagle ist neuer Dekan des Kardinalskollegiums
  3. Erzbischof Randazzo: Synodalität kein Grund, Elemente der kirchlichen Tradition zu verwerfen
  4. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand
  5. 'Tatsächlich Gott'
  6. Wir können NICHT schweigen!
  7. Marco Rubio in Athen: Ein Aufruf zur Rückbesinnung auf die christlich-abendländischen Wurzeln
  8. „Ceresanis reale Eschatologie zum Jubiläum 2033 spricht in dieser Form des Romans…“
  9. Studium zwischen Verstand, Erinnerung und Glauben. Das Herz der Wahrheit
  10. Das 'Schwert des Heiligen Michael': Eine mysteriöse Linie, die sieben Heiligtümer verbindet
  11. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  12. Papst Leo XIV. entgeht knapp einer Geldstrafe in Peru
  13. Kardinal Müller ruft zum Marsch fürs Leben 2026 in Wien auf: Über 3.000 Teilnehmer erwartet
  14. Australien: 400 Prozent Anstieg von Euthanasiefällen in fünf Jahren
  15. 3,5 Millionen Ave Maria für den Papst

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz