Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  3. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  4. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  5. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  6. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  7. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  8. Was auch immer Synodalität sein soll
  9. „Warum bin ich Christ“
  10. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  11. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  12. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  13. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  14. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  15. Was eine Messe wiegt

'Deutschland entfernt sich immer stärker von den christlichen Wurzeln'

27. März 2016 in Kommentar, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Deutschen Welle“-Kommentar zur Terminüberschneidung Osternacht/Länderspiel: Selbst die Bischöfe oder „die sonst zu allem eine Pressemitteilung verbreitende“ ZdK hätten sich nicht über das Fußballspiel am Abend der heiligen Osternacht erregt.


Berlin (kath.net/pl) „Am Samstagabend, wenn sich die Katholiken in ihren Kirchen zur Osternachtfeier, dem wichtigsten Gottesdienst des Jahres versammeln und der Auferstehung Christi gedenken, wird im Berliner Olympiastadion das Fußball-Länderspiel Deutschland gegen England angepfiffen.“ Dies stellte Felix Steiner am Karfreitag in seinem Kommentar im staatlichen Rundfunk der Bundesrepublik Deutschland, der „Deutschen Welle“, fest. Ausgehend von dieser Beobachtung erläuterte Steiner den „eindeutigen Befund“: „Deutschland entfernt sich ganz allein und aus eigenem Antrieb immer stärker von seinen christlichen Wurzeln.“ Religiöse Tradition dürfe „nur noch dort auf uneingeschränkte Akzeptanz hoffen, wo sich auch kommerzielle Interessen verfolgen lassen - vom Nikolaus-Stiefel über die große weihnachtliche Bescherung an Heiligabend bis zum Osternest“. Doch wo der christliche Jahreskreis zum Konsumverzicht auffordere, würden „die Gläubigen schnell zur Randgruppe erklärt“, zu einer „Minderheit, die der längst säkularen Mehrheit keinesfalls Verhaltensvorschriften machen dürfe“. Im christlichen Abendland sei „kaum noch jemandem irgendetwas heilig“.


Der Redakteur der „Deutschen Welle“ erinnerte daran, dass Bundeskanzlerin Merkel angesichts von Islamisierungsängsten den Christen im September empfohlen hatte, dass sie mit ihrem Glauben und ihren Traditionen wieder etwas offensiver umgehen könnten. Doch angesichts der Terminüberschneidung Osternacht und Länderspiel stellte Steiner fest, dass dieser Appell Merkels wohl geringe Resonanz ausgelöst habe. Das „Eintreten für den Glauben oder die Interessen der Kirche ist völlig aus der Mode gekommen in Deutschland - bis in höchste Kirchenkreise hinein“, diagnostizierte er. „Was zum Beispiel daran zu erkennen ist, dass sich auch seitens der Kirche niemand - weder die die Bischöfe noch die sonst zu allem eine Pressemitteilung verbreitende Laienorganisation ‚Zentralkomitee der deutschen Katholiken‘ - über das Fußballspiel am Abend der heiligen Osternacht erregen mag.“

„So sei an dieser Stelle die Prognose gewagt: Irgendwann in den kommenden 25 Jahren werden auch am Karfreitag in Deutschland die Geschäfte geöffnet sein. Die Ursache wird aber gewiss nicht der wachsende Einfluss der derzeit fünf Prozent Muslime in Deutschland sein. Sondern der mangelnde Respekt eines wachsenden, völlig areligiösen Bevölkerungsteils vor christlicher Kultur und gesellschaftlichen Traditionen in Europa“, stellte der Redakteur fest.

Link zum Kommentar in der „Deutschen Welle“: Foulspiel am christlichen Deutschland.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gesellschaft

  1. Bundesland Brandenburg plant Neutralitätsgesetz für Justiz: Kein Kopftuch, Kippa, Kreuz
  2. Warum Kirchen jetzt Frieden, Recht und Wahrheit verteidigen müssen
  3. Botox? – Die unsichtbaren tragischen Folgen des Jugendwahns
  4. Slowakei: Kirchen bitten gemeinsam um Vergebung für Verfehlungen
  5. Zwischen Wölfen und Brüdern
  6. „Alte Fragen, überraschende Antworten“
  7. Mike Johnson: Westen muss sich wieder auf christliche Werte besinnen
  8. Unschuldig angeklagt und verurteilt
  9. Scott Hahn: ‚Mit Kompromissen gewinnen wir nicht’
  10. Verkauf eines Feminismus-kritischen Buchs auf Facebook und Instagram gesperrt







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti
  3. Präsident der Rabbinerkonferenz: Druck auf Juden in Europa steigt
  4. Wien: Über 3.000 Teilnehmende beim "Marsch fürs Leben"
  5. Frankreich: Jugendliche schänden Kirche und feiern islamistischen Rap-Song
  6. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  7. Über 3000 Teilnehmer beim Marsch fürs Leben in Wien 2026
  8. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  9. Wie die Geschichte von Baby Miran ungeborene Kinder rettete
  10. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  11. Aktionäre fordern FedEx auf, den Versand von Abtreibungspillen einzustellen
  12. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  13. Israel: Vikariat ruft drei Jahre nach 7. Oktober zu Versöhnung auf
  14. Georgien: Kirchen- und Staatsoberhaupt bekräftigen christliche Wurzeln
  15. Papst Leo feiert Hl. Messe im Gemelli-Krankenhaus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz