SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Vom Elend der Fürbitten
- Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
- Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
- Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
- Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
- Der entschärfte Gott
- Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
- EuGH-Urteil: Deutscher Kirchenaustritt kein automatischer Kündigungsgrund
- "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
- Muslime wählen SPD und Linke, Christen wählten CDU
- Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
- Bischof Elbs ermutigt zur Beichte: "Herz ordnen und sich auf Ostern vorbereiten"
- Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
- Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“
- „Gesellschaftliche Zeitbombe“: BKA-Studie warnt vor Radikalisierung junger Muslime in Deutschland
| 
Brüssel: 'Gottesdienst fühlte sich an wie ein Akt des Widerstandes'23. März 2016 in Aktuelles, 7 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Wenige Stunden nach den Terrorschlägen in Brüssel feierten die Anglikaner in ihrer Brüsseler Prokathedrale die Chrisammesse: Während des Gottesdienstes schrillten Sirenen und über uns flogen Hubschrauber.
Brüssel (kath.net/pl) Am Nachmittag des Anschlags fand in Brüssel die Chrisammesse der Anglikaner statt. Den Gottesdienst zu feiern, fühlte sich an wie ein Akt des Widerstandes, erläuterte Ven Colin Williams, Erzdiakon des anglikanischen Bistums, gemäß Angaben des Anglican Communion News Service. Er berichtete, er sei am Morgen gerade in Brüssel angekommen gewesen, als die Bombe in der U-Bahn explodiert sei. Ich schaffte es zu Fuß zur Prokathedrale und der Gottesdienst fand mit geringerer Beteiligung statt. Kollegen aus Kopenhagen, Helsinki und anderen Orten fehlten wegen der Verkehrs- und Sicherheitssituation. Während des Gottesdienstes schrillten Sirenen und über uns flogen Hubschrauber. Als die Eucharistiefeier begann, haben wir Kerzen angezündet, um wieder zu zeigen, dass das Licht in die Welt gekommen ist und die Dunkelheit es nicht überwinden kann. 
Die (katholische) Erzdiözese Mecheln-Brüssel hatten ihre für Dienstagabend Kathedrale St. Michael und St. Gudula angesetzte Christammesse aus offensichtlichen Sicherheitsgründen abgesagt, kath.net hat berichtet.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | goegy 25. März 2016 | | | |
Nicht nur in diesem Falle können wir von den Anglikanern lernen. Die Anglo Catholics feiern - wenn auch nicht in Latein - die traditionelle Heilige Messe aller Zeiten, mit dem Priester zum Altar, also zum Allerheiligsten, d.h. zum Allmächtigen, gewandt.
Populismus u. Zeitgeist haben glücklicherweise diese Rituale noch nicht angeknabbert. |  0
| | | | | 24. März 2016 | | | | Rührend und beschämend Vergleiche ich dieses Glaubenszeugnis der Anglikaner mit der Absage der katholischen Chrisammesse in Brüssel, die hier auf kath.net von einem Priester auch noch(ziemlich von oben herab)verteidigt und als alternativlos dargestellt wurde, empfinde ich Schmerz und Scham. Warum nur hat sich die katholische Kirche dermaßen mit der Obrigkeit verbandelt, dass es heißt, "wir müssen absagen, die Behörden haben ja auch alles geschlossen, wir zahlen sonst Schadenersatz, wenn was passiert". Hut ab in diesem Fall vor den Anglikanern. |  3
| | | | | Gerome 23. März 2016 | | | |
Ein Priester, der in der zerstörten Altstadt von Homs/Syrien lebt, sagte mir, dass oft keine Gläubigen zu
Kirche kommen können und dann sagte er weiter:
>> Trotzdem feiere ich die Hl. Messe.
Sie ist das „einzige Zeichen“, das wir im Angesicht des tobenden Todes setzen können.
- Sie ist die Antwort auf den Krieg schlechthin. |  14
| | | | | Ehrmann 23. März 2016 | |  | Von den Anglikanern können wir Katholiken viel lernen! |  10
| | | | | SpatzInDerHand 23. März 2016 | |  | Das Glaubenszeugnis dieser anglikanischen Geschwister ermutigt mich! |  14
| | | | | girsberg74 23. März 2016 | | | | Die Anglikaner! Das waren keine Hasenfüße! |  13
| | | | | doda 23. März 2016 | |  | Seht, es war sehr wohl möglich! „Als die Eucharistiefeier begann, haben wir Kerzen angezündet, um wieder zu zeigen, dass das Licht in die Welt gekommen ist und die Dunkelheit es nicht überwinden kann.“
Das ist kohärenter christlicher Glaube! |  17
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuTerror- Sydneys Erzbischof: "Angriff auf Juden ist Angriff auf uns alle"
- „Die katholische Gemeinschaft hat heute Morgen für unsere jüdischen Nachbarn und Freunde gebetet“
- Großbritannien: Brandstiftung an einer Kirche, Vorbereitung terroristische Handlungen
- Terrorismus breitet sich im Norden Mosambiks aus
- „Terror in Südostasien frisst sich immer weiter vorwärts“
- Karl-Peter Schwarz: "Werden die Islamisten ihren Krieg gegen Europa gewinnen?"
- Chefredakteur-Digital der WELT: ‚Hören wir auf, uns etwas vorzumachen!’
- „Aufstehen gegen jede Art von Radikalismus“
- "Wir wollen und werden keine IS-Schergen unter uns dulden"
- Sri Lanka: Über Nacht war das ganze Land getauft
| 





Top-15meist-gelesen- kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!!!
- Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
- Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
- Vom Elend der Fürbitten
- Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
- Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
- Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
- Einladung zur Novene zum Hl. Josef
- Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
- Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
- Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
- Der entschärfte Gott
- "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
- Papst bezieht diesen Samstag seine Wohnung im Apostolischen Palast
- Achtung, Christfluencer!
|