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Kardinal 'sehr stolz' darauf, beim 'Marsch für das Leben' mitzumachen

15. März 2016 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
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750.000 Teilnehmer in Lima - Kardinal: „Peru zeigt Lateinamerika und Europa, dass wir Einstellungen ändern können. Wir müssen das Leben und die Familie unterstützen und wir müssen den Mut finden, auf die Straße zu gehen.“ Von Petra Lorleberg


Lima (kath.net/pl) Die Beteiligung war überwältigend: 750.000 Teilnehmer zog der diesjährige „Marsch für das Leben“ in Lima an. Damit wurde die Lebensschutzveranstaltung zur größten Kundgebung der peruanischen Geschichte. Kardinal Juan Luis Cipriani sagte in seinem Statement während des „Marsch für das Leben“ am Samstag gemäß Medienangaben: Das ist „die größte Zahl von Menschen, die in unserem Land jemals in einer gemeinsamen Idee und einem gemeinsamen Anliegen“ zusammenkamen, nämlich um „unser allererstes Recht zu verteidigen, das Recht auf Leben“. Der Erzbischof von Lima und Primas von Peru stellte weiter fest: „Ich bin sehr stolz darauf, gemeinsam mit Ihnen bei diesem Marsch zu sein. Peru zeigt Lateinamerika und Europa, dass wir Einstellungen ändern können. Wir müssen das Leben und die Familie unterstützen und wir müssen den Mut finden, auf die Straße zu gehen. Wir werden nicht schweigen, wir werden immer auf die Straße gehen!“

Die Teilnehmer an der Pro-Life-Kundgebung kamen aus allen Landesteilen und mit sehr unterschiedlichem weltanschaulichem Hintergrund. Ihre klare Haltung zum Lebensschutz bekundeten Katholiken und Protestanten, Atheisten, Wissenschaftler und viele Jugendliche und Familien. Sie alle forderten umfassenden Lebensschutz von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod. Zum diesjährigen Marsch für das Leben gehörte auch ein großes Pro-Life-Konzert mit prominenten Künstlern. Gemäß Teilnehmerberichten war die Großveranstaltung durch auffallende Fröhlichkeit.

Unter anderem sprach auch Liana Rebolledo. Sie war mit 12 Jahren vergewaltigt worden, daraus erwuchs eine Schwangerschaft. Trotz aller Widrigkeiten sagte sie „Ja“ zu diesem Kind. Ihre Tochter ist jetzt 24 Jahre alt. Die Rednerin stellte fest: Eine Abtreibung „kann nicht alle Probleme lösen“.

Jugendliche skandierten immer wieder: „Ich stimme für das Leben“, „Sag ja zum Leben, nicht zur Abtreibung“ und „Unsere erste Aufgabe ist das Leben“.

Am Marsch nahmen neben Kardinal Cipriani weitere katholische Bischöfe und Priester sowie evangelische Leitungspersönlichkeiten teil.

Wie bei solchen Veranstaltungen inzwischen leider üblich, schwankte die Mediendarstellung der Teilnehmerzahl über alle Gebühr. Während viele Medien immerhin von ungefähr 150.000 bis 300.000 Teilnehmern schrieben, gab es auch namhafte Zeitungen, die nur von 10.000 Teilnehmern sprachen (Vgl. bsp. die spanische Nachrichtenagentur „Agencia efe“).

Petra Lorleberg auf Twitter folgen!

Veranstaltervideo: Mehr als 750.000 Teilnehmer beim Marsch für das Leben 2016 in Lima/Peru


Gewaltig groß: Marsch für das Leben 2016 in Lima/Peru - Szenische Eindrücke (Amateuraufnahmen)



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Lesermeinungen

 Lemans 15. März 2016 
 

Tolle Nachricht !

Alle nach Berlin am 17. September 2016 !!!
www.marsch-fuer-das-leben.de


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 Christophorus. 15. März 2016 

phantastisch - da müssen wir auch hin

Ich meine zahlenmässig.
Der Einsatz für das Leben lohnt sich nicht aufgeben, nicht nachlassen.
Ein wirkliches Beispiel das Peru uns gegeben hat. Die Fröhlichkeit der Teilnehmer ist mir beim letzten Marsch für das Leben auch aufgefallen. Vielleicht sollten wir das immer machen - das Te Deum singen - und keinen Schweigemarsch.


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 Freude_am_Glauben 15. März 2016 
 

Vorbildlich!

"Wir müssen das Leben und die Familie unterstützen und wir müssen den Mut finden..."

Vorbildlich im besten Sinne!


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 ottokar 15. März 2016 
 

Hinter den Medien steht oft der Teufel

Es darf nicht sein, was nach Medianansicht nicht sein soll.Aber lasst uns von diesem gläubigen Volk lernen!


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