Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  2. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  3. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  4. Katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben
  5. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  6. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  7. Der stumme Gott unserer Zeit
  8. Beschließen ohne zu entscheiden?
  9. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  10. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  11. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  12. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  13. Frankreich: Neues Gesetz bestraft Versuch, von Suizidhilfe abzuhalten
  14. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  15. Junge Katholiken suchen in der Kirche lehramtliche Klarheit und nicht Anpassungsfähigkeit

Es ist definitiv nichts vorgefallen!

29. Februar 2016 in Deutschland, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Im Fall des krebskranken Priesters Martin Arndt hat sich jetzt der zuständige Pfarrer des Erzbistums Berlins zu Wort gemeldet


Berlin (kath.net)
Im Fall des krebskranken Priester Martin Arndt, der laut einem Bericht der Website "Freie Welt" vom Erzbistum Berlin vor die Tür gesetzt wurde - kath.net hat berichtet - gibt es Neuigkeiten. Inzwischen hat sich der für Arndt zuständige Pfarrer Michael Theuerl zu Wort gemeldet und kath.net eine Stellungnahme übermittelt, da es laut Pfarrvikar Martin Arnt viele Mutmaßungen gäbe.

Kath.net dokumentiert die Stellungnahme im WORTLAUT:

1. Die unbegründete und sehr plötzliche Entpflichtung unseres Pfarrvikars Martin Arndt hat logischerweise zu Spekulationen und Gerüchten geführt, irgendetwas müsse doch vorgefallen sein, was wir nicht wissen sollen oder dürfen. - Es ist definitiv nichts vorgefallen; das wurde auch vom Erzbischof nie behauptet, sonst hätte er Pfarrvikar Martin Arndt die Ausübung des Priesterdienstes verbieten müssen – Pfarrvikar Martin Arndt feiert aber weiter die Hl. Messe.


2. Der Grund des Rechtsstreites ist folgender: Der Bischof bezweifelt, ob die nach Kirchenrecht (can. 268 CIC) automatisch im September 2015 eingetretene Inkardination (Eingliederung in unser Bistum Berlin) rechtsgültig ist. In seinem Schreiben an Pfarrvikar Martin Arndt führt Erzbischof Koch zwei Gründe an:

A.: Es könnte die Adresse falsch gewesen sein, an die Pfarrvikar Arndt seine Bitte um Inkardination geschrieben hat. Dieser Brief hat unbestritten den Kardinal Sterzinsky erreicht, war aber auf Wunsch seines damaligen Dienstvorgesetzten Prälat Tobias Przytarski an den Bischofsvikar für Personalia Weihbischof Matthias Heinrich gerichtet.

B.: Es könnte vielleicht sein, dass die 5 Jahre (nach denen automatisch nach Kirchenrecht eine Inkardination eintritt) doch noch nicht um sind, weil irgendwo in den Akten von Pfarrvikar Martin Arndt das Wort ´Probezeit´ auftaucht – und diese Probezeit könne man bei den 5 Jahren vielleicht noch nicht dazuzählen, und man wisse dann auch nicht, ab wann die 5 Jahre zählen ….

Es mutet ein bisschen seltsam an, dass nun in der Kleruskongregation in Rom mehrere Priester, Bischöfe und Kardinäle sich mit diesem „Rechtsstreit“ beschäftigen müssen. Das Ganze macht eigentlich keinen Sinn, wenn man an einem Priester interessiert ist.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Erzbistum Berlin

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. „Den 25.11.2024 notieren als den Todestag des Altarraums – nach langem, qualvollem Leiden. RIP“
  3. Berlin ist seit Sonntag um eine 'evangelische' Kirche reicher
  4. Der Erzbischof von Berlin ist rücktrittsreif!
  5. Berlin: Priester niedergeschlagen und während der Messe angegriffen
  6. „Souveränität im Umgang mit Kritik sieht aber wohl doch anders aus“
  7. Erzbischof Koch/Twitter: „Interessant auch, dass @MonsignoreCorpa @ErzbistumBerlin blockiert hat“
  8. Diese „Weihe ist Hingabe des Erzbistums Berlin und seiner Menschen an Jesus und Maria“
  9. Erzbistum Berlin plant Weihe „an das Heiligste Herz Jesu und Mariä“
  10. Erzbistum Berlin dementiert Fake-News über Erzbischof Koch







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Vier von sieben: Die unglaubliche Berufungs-Geschichte der Familie Morrison
  4. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  5. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  6. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  7. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  8. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  9. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  10. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  11. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an
  12. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  13. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  14. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  15. Beschließen ohne zu entscheiden?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz