Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Hamburger Erzbischof Heße meint: 'Christus ist nicht Mann geworden'
  2. Bätzing: „Es gibt keine Tendenzen in irgendeiner Weise, uns als Nationalkirche abzuspalten“
  3. Ein unheiliger Zorn von Bischof Bätzing
  4. "Haltet immer zum Papst, und ihr werdet Christus nie verlieren!"
  5. „Aus den Kirchen und ihren Amtsträgern waren bisher keine kritischen Stimmen zu hören“
  6. "Religion nicht instrumentalisieren"
  7. Diese Ablehnung aus Rom war deutlich genug
  8. "Aus dem Star, der Himmel und Erde gemacht hat, wird also ein Sternchen. Kyrie eleison!"
  9. Kardinal Koch: Papst hat seine Sorge über Deutschland geäußert
  10. Vatikanischer Kurienpräfekt Becciu verliert Kardinalsrechte
  11. DBK: Flachsbarths „She decides“-Engagement geht auf ihre Verantwortung als Staatssekretärin zurück
  12. Oster: „Irritierend, dass Sie nicht auf Problematik des ungeschützten jungen Lebens eingehen“!
  13. USA gegen ‚sexuelle und reproduktive Rechte’ in UNO-Resolution zu Covid-19
  14. Bätzing/ DBK-Vollversammlung: „Wenn wir Bischöfe in diesen Tagen auch Kontroversen nicht verbergen“
  15. Kardinal Becciu verteidigt sich: Habe kein Geld unterschlagen

Bischof Laun: Schützt Kinder vor der teuflischen Lüge namens Gender

28. Februar 2016 in Deutschland, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Rund 4.500 Bürger demonstrierten für Ehe und Familie - Polizei musste auch die 7. „Demo für alle“ in Stuttgart vor Linksextremen schützen


Stuttgart (kath.net/
idea.de) In Stuttgart haben Tausende Bürger für den Schutz von Ehe und Familie und gegen Sexualisierung und Gender-Ideologie demonstriert. Nach Angaben des Aktionsbündnisses „Demo für alle“ nahmen am 28. Februar rund 4.500 Menschen an der Versammlung und einem anschließenden Bekenntnismarsch durch die Innenstadt teil. Die Polizei war mit mehreren Hundert Beamten vor Ort, um die Demonstranten vor den Protesten vor allem linksextremer Gruppen zu schützen. Bei einer von insgesamt sieben Gegendemonstrationen kritisierte das Bündnis „Vielfalt für alle“, dass „konservative, rechtspopulistische und religiös-fundamentalistische Kräfte“ derzeit im großen Stil versuchten, „ihr verengtes Menschenund Familienbild zur Norm zu erklären“.

Steeb: Schluss mit der grünen-roten „Basta-Politik“

Der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb (Stuttgart), warf Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) eine „Basta-Politik“ vor. Die Landesregierung wolle mit dem „Aktionsplan für Akzeptanz und gleiche Rechte“ und mit dem „Bildungsplan“ eine „gottlose Kulturrevolution von oben“ durchsetzen. Steeb forderte, dass Ehe und Familie weiterhin geschützt würden. Er rief auch dazu auf, die „Natürlichkeit“ zu achten: Kinder kämen als Jungen oder Mädchen zur Welt und nicht als eines von 50 oder mehr Geschlechtern. Unterstützer der Gender-Bewegung gehen davon aus, dass es nicht nur Männer und Frauen gibt, sondern rund 50 Geschlechtsidentitäten dazwischen.


Von Beverfoerde: Landesregierung will die gesamte Gesellschaft umerziehen

Nach Ansicht der Koordinatorin der „Demo für alle“, Hedwig Freifrau von Beverfoerde (Magdeburg), strebt die grün-rote Landesregierung mit dem Bildungsplan eine „Umerziehung der gesamten Gesellschaft“ an. Sie sei fest im Griff von Ideologen, die ihre Gender-Agenda rücksichtslos weiter vorantreiben würden. Von Beverfoerde kritisierte, dass sich beim Symposium „Gender und Sexualpädagogik auf dem Prüfstand der Wissenschaften“ am 23. Januar in Stuttgart weder die baden-württembergische Ministerin für Arbeit und Soziales, Katrin Altpeter (SPD), noch wissenschaftliche Vertreter der Gender-Theorie einer öffentlichen Diskussion gestellt hätten. Die katholische Publizistin Birgit Kelle (Kempen) sagte: „Wer Winfried Kretschmann wählt, wählt die Ideologen in seinen Ministerien mit, die für den Bildungsplan verantwortlich sind.“

Der katholische Weihbischof der Erzdiözese Salzburg, Andreas Laun, forderte, Kinder vor „der ideologischen Zwangsverformung durch die teuflische Lüge Namens Gender“ zu schützen.

Die „Demo für alle“ ist eine europaweite Bewegung

Der Vizepräsident der „Demo für alle“ in Frankreich, Albéric Dumont (Paris), berichtete, dass in seinem Land in den vergangenen drei Jahren Millionen Menschen für die traditionelle Familie auf die Straße gegangen seien. In Italien hätten zwei Millionen Bürger öffentlich gegen die Zerstörung von Ehe und Familie protestiert. Dumont rief die Demonstrationsteilnehmer dazu auf, die Europäische Bürgerinitiative „Mum, Dad and Kids“ (Mutter, Vater und Kinder) zu unterstützen. Sie möchte innerhalb eines Jahres eine Million Unterschriften in Europa sammeln. Ziel sei es, der Europäischen Kommission zu zeigen, dass „sie der Familie nichts anhaben kann“. Bei der „Demo für alle“ stellten die Initiatoren außerdem „Wahlprüfsteine“ für die Landtagswahl am 13. März vor.

FOto: (c) DEMO FÜR ALLE


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 mirjamvonabelin 29. Februar 2016 
 

Um ihre Kinder

vor Gender, Esoterik & Co zu schützen, unterrichten meine Töchter ihre Kinder zu Hause. In Österreich möglich.

Ich weiß, eine radikale Methode und nicht jedermanns Sache aber einen Versuch ist es Wert...

Ich weiß auch, das man Kinder nicht unter eine Glasglocke stellen kann aber man muss sie auch nicht in das Epizentrum eines Erdbebens stellen. Und Gender ist mehr als ein Erdbeben...


5

0
 
 Paddel 29. Februar 2016 

@honeybadger

Weihbischof Laun war gestern auf der "Demo für alle" und hat gesprochen. Es gab unter den Teilnehmern Priester.


12

0
 
 honeybadger 29. Februar 2016 
 

War jemand der DBK dabei??

Die DBK hat offenbar schon kapituliert oder warum war kein kath. Würdenträger dabei.

Herr Kretschmann ist nur konsequent. Als ehem. KBW Mitglied schein er ja Kulturrevolutionen zu mögen. Nur die kosten immer jede Menge Menschenleben, siehe Kambodscha oder China.Der rote Wolf im grünen Schafspelz ist gefährlich.


9

0
 
 Talitha kumi 29. Februar 2016 
 

Nichts ist „heteronormativer“ als der Islam. Es wird also lediglich Symptombekämpfung praktiziert – die Ursachen werden völlig ausgeklammert und damit zementiert; gewünscht wird faktisch – gerade auch was (arabische) Christen anbelangt – die Herausbildung von gegeneinander abgeschirmten Parallelgesellschaften. Und mehr wird in der Perspektive auch niemals real möglich sein – instinktiv wissen dies auch die „Multikultis“ und „Diversity“-Propagandisten. Ein Flickenteppich imaginärer Grenzen wird das ersetzen, was in den Jahrhunderten vor der Globalisierung große geografische Entfernungen geleistet haben.


6

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

gender mainstreaming

  1. Wenn das Gendersternchen gesprochen wird
  2. Gesellschaft für deutsche Sprache rät vom Genderstern ab
  3. Dichter Reiner Kunze: Sprachgenderismus bringt Sexualisierung und Verarmung der Sprache 
  4. Irischer Minister will ‚Geschlechtsänderung’ für Jugendliche vereinfachen
  5. Geschlechtsverwirrung in den Niederlanden
  6. Neues Parteiprogramm der Grünen für Abtreibung und Gender-Ideologie
  7. Gender-Ideologie widerspricht Natur und Offenbarung
  8. Transgender: Die feministische Revolution frisst ihre Kinder
  9. US-Regierung definiert ‚Gender’ als biologisches Geschlecht
  10. Kritik an Joanne Rowling im kanadischen Kinderfernsehen








Top-15

meist-gelesen

  1. Hamburger Erzbischof Heße meint: 'Christus ist nicht Mann geworden'
  2. Ein unheiliger Zorn von Bischof Bätzing
  3. Kardinal Koch: Papst hat seine Sorge über Deutschland geäußert
  4. Vatikanischer Kurienpräfekt Becciu verliert Kardinalsrechte
  5. Sizilien: Kirche der Heiligen Agatha verwüstet
  6. "Aus dem Star, der Himmel und Erde gemacht hat, wird also ein Sternchen. Kyrie eleison!"
  7. Bätzing: „Es gibt keine Tendenzen in irgendeiner Weise, uns als Nationalkirche abzuspalten“
  8. Weinendes Marienbildnis sorgt in Griechenland für Aufsehen
  9. Diese Ablehnung aus Rom war deutlich genug
  10. „Aus den Kirchen und ihren Amtsträgern waren bisher keine kritischen Stimmen zu hören“
  11. Eine nie dagewesene Glaubenskrise – hin zu einem Schisma?
  12. Klare Antwort von Bischof Overbeck: „Nein, für die Wandlungsworte ist das nicht denkbar“
  13. Kardinal Becciu verteidigt sich: Habe kein Geld unterschlagen
  14. "Haltet immer zum Papst, und ihr werdet Christus nie verlieren!"
  15. Bistum Regensburg/Marsch für das Leben: „Neu war, dass sich der Bayerische Rundfunk hergab…“

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz