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Papst hält Verhütung wegen Zika für akzeptabel

18. Februar 2016 in Aktuelles, 34 Lesermeinungen
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Papst Franziskus hält den Gebrauch von Verhütungsmitteln angesichts der Zika-Seuche für moralisch prinzipiell verantwortbar.


Rom (kath.net/KNA) Papst Franziskus hält den Gebrauch von Verhütungsmitteln angesichts der Zika-Seuche für moralisch prinzipiell verantwortbar. Auf die Frage einer Journalistin auf dem Rückflug nach Rom nach einer einwöchigen Mexikoreise sagte der Papst am Donnerstag, es gebe bei diesem Thema einen grundsätzlichen Unterschied zur Abtreibung, denn diese sei immer ein «absolutes Übel». Verhütung hingegen könne in Ausnahmefällen erlaubt sein

Franziskus erinnerte in diesem Zusammenhang an eine Entscheidung von Paul VI. in den 1960er Jahren. Dieser hatte Ordensfrauen im damaligen Belgisch-Kongo den Gebrauch von Verhütungsmitteln gestattet, um sich gegen unerwünschte Schwangerschaften als Folge drohender Vergewaltigungen durch Soldaten im Kongokrieg zu schützen. Nach katholischer Lehre ist der Gebrauch von Verhütungsmitteln zur Verhinderung von Schwangerschaften eine Sünde. Paul VI. hatte dies 1968 in der Enzyklika «Humanae vitae» festgelegt.

Link zum Text der kompletten Fragerunde von Journalisten an Papst Franziskus in der offiziellen Vatikanübersetzung: Im Wortlaut: Papstinterview bei Mexiko-Rückflug.

WDR - Todkrank durch die Pille? - Frauen kämpfen gegen Bayer


Bayrischer Rundfunk - Antibabypille gefährlicher als gedacht - Mit Fallbeispiel: 30-Jährige starb an der Pille


(C) 2016 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


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Lesermeinungen

 Vaticano 23. Februar 2016 
 

Papst Franziskus sieht

dass sich in der RKK einiges ändern muss und in meinen Augen tut er das Richtige.


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 Fides Mariae 23. Februar 2016 
 

Finde ich furchtbar

Schlimm, was unser Papst da zu Verhütung wegen ZIKA sagt. Ich habe das Originalinterview jetzt auf kath.net gelesen.
Dieses Aufrechnen von Abtreibung gegen Verhütung finde ich ganz furchtbar.
Beten wir für den Papst.


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 Tonika 19. Februar 2016 
 

Dann Verhütungsmittel auch bei Frauen über 30 wegen Risikoschwangerschaft erlauben

Mit zunehmendem Alter der Mutter steigt das Risiko, dass ein Kind mit einer Chromosomenanomalie wie dem Down-Syndrom zur Welt kommt. Konsequenterweise müsste der Papst Verhütungsmittel bei jeder Frau ab 35 als kleineres Übel erlauben. Ebenso müsste der Papst Menschen mit einer Erbkrankheit erlauben zu verhüten.


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 antony 19. Februar 2016 

Ich habe noch ein Online-Medium vergessen, dass "Papst erlaubt Verhütung bei Zika" titelt:

kath.net.

Liebe Redaktion: Ich weiß nicht, ob Sie dem KNA-Artikel eigenmächtig eine neue Überschrift verpassen dürfen. Wenn ja: Bitte bitte tun Sie es.

Wenn nein: Bitte bitte veröffentlichen Sie eine Richtigstellung mit dem O-Ton des Interviews.

Ansonsten: Vielen vielen Dank für Ihre Arbeit!


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 antony 19. Februar 2016 

@ Montfort: Herzlichen Dank für den Originaltext!

Ich hatte schon fast sowas vermutet. Der Papst sagt was (zugegebenermaßen ziemlich Wischi-Waschi-Mäßiges), und man sucht nach Ansätzen, ihm etwas in den Mund zu legen. Bei sämtlichen Online-Medien (Spiegel, FAZ, Welt, Focus, ...) steht, dass er Verhütung bei Zika erlauben würde.

Nun ja, dass er nicht versiert im Umgang mit Medien ist, hat er ja selbst vor einer Weile gesagt.


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0
 
 Theodor69 19. Februar 2016 
 

@Tonika

Was sollen ihre Fragen? Wenn das eine ernstgemeinte Frage war (was ich ein wenig bezweifle), dann kann man beide Fragen mit "Nein" beantworten. D.h. Kinder mit Behinderung sind nicht weniger wert. - Oder hat sich ihre Frage auf etwas anderes bezogen?


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 Theodor69 19. Februar 2016 
 

@SpatzInDerHand

Mir ist es nur um den grundsätzlichen Gedankengang gegangen unter der fiktiven Annahme eines 100% sicheren Kondoms. Habe dies auch versucht mit "Abgesehen von der Verlässlichkeit des Kondoms" zu erklären.


2

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 Tonika 19. Februar 2016 
 

Sind Kinder mit Behinderung zu bekommen das größere Übel?


2

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 SpatzInDerHand 19. Februar 2016 

Hat Papst Franziskus dabei auch bedacht, dass das auf die Pille hin

gelesen werden wird und die Pille auch frühabtreibend wirkt? Immerhin äußert er sich im selben Interview energischst gegen Abtreibung!


7

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 Tonika 19. Februar 2016 
 

Kinder mit Behinderung nichts wert?


2

0
 
 Stephaninus 19. Februar 2016 
 

Meiner Ansicht nach muss und wird

die katholische Kirche ihre Position bezgl. künstlicher Empfängnisregelung ändern (müssen). Der Papst öffnet hier behutsam die Türe. Die Kirche wird weiterhin klar gegen eine Verhütungsmentalität Position beziehen. Das ist auch richtig, denn die Verhütungsmentalität ist das moralische Problem. Aber man wird doch beispielsweise einen für die Weitergabe des Lebens grundsätzlich offenen Ehepaar nicht grundsätzlich und in jedem Fall Verhütungsmittel als schwere Sünde verbieten können. Dies z.B. wenn ein sehr unregelmässige Zyklus der Frau eine natürliche Geburtenkontrolle praktisch verunmöglicht.


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 SpatzInDerHand 19. Februar 2016 

@Theodor69: Jein!

Ich könnte Ihrem Gedankengang - Kondom für aidsinfizierte innerhalb der Ehe - durchaus folgen. Wenn da nicht das Problem wäre, dass Geschlechtsverkehr mit einem Aidsinfizierten auch mit Kondom noch immer eine riskante Sache ist. Ein Kondom kann Löcher haben, kann reißen - und m.W. sind Aidsviren derart klein, dass sie auch gelegentlich ein intaktes Kondom durchqueren können.
Das wäre auch innerhalb der Ehe absolut nicht zumutbar! Oder soll der Gesunde möglicherweise seine Gesundheit aus Liebe zum infektuösen Ehepartner "aufopfern", nur weil dieser keine Enthaltsamkeit schafft? Das ist meines Erachtens ein Unding!


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 Theodor69 19. Februar 2016 
 

@Ottaviani

Was HIV und Kondom betrifft meine ich folgendes. Grundsätzlich hat HIV nichts mit Empfängnisverhütung zu tun. In vermutlich 99% der Fälle, wo man sich vor HIV durch ein Kondom schützen will, ist der Geschlechtsverkehr aus moralischer Sicht nicht richtig (da nicht innerhalb einer Ehe). In diesem Zusammenhang sei erwähnt, wie dumm das Argument ist "der Papst ist durch sein Kondomverbot an der Verbreitung von AIDS schuld", denn wer wird bei einem moralisch nicht legitimen Sex aus moralischen Gründen auf ein Kondom verzichten??... Was ist aber, wenn ein Ehepartner HIV hat? Abgesehen von der Verlässlichkeit des Kondoms ist die Verwendung des Kondoms nicht mit dem Nein zum Kind zu begründen, sondern mit einem Nein zu HIV. Das daraus kein Kind entstehen kann ist ein Nebeneffekt. So wie die Einnahme eines Medikaments, das als Nebenwirkung die Fruchtbarkeit beeinflusst.


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 Ottaviani 19. Februar 2016 

man

sollte nicht Verhüttung sagen sondern Verhütungsmittel
man kann hinter das Konzil zurückgehen und wird in der Moraltheologie immer das Prinzip finden mit einem kleineren Übel ein größeres Verhüten
wenn das nun endlich wieder Eingang in die Kirche findet muß man es dann nicht auch bei HIV anwenden ???


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 Paddel 19. Februar 2016 

@antony NER

Ich stimme Ihnen zu, allerdings muss ich ergänzen, dass ihre Angaben zu NER nicht ganz richtig sind. Es ist wichtig, hier genau zu sein, weil es so viele Mythen und Falschaussagen gibt.

1. Es ist nicht richtig von der zweiten Zyklushälfte zu sprechen, das ist sehr ungenau, sprechen Sie lieber von der zweiten Phase, die selten genau ab der Hälfte beginnt.
2. Auch am Anfang des Zyklus (Phase 1) gibt es nahezu unfruchtbare Tage (der Pearl Index ist hier besser als bei der Pille); nach dem Schleimhöhepunkt und den drei höheren Messungen liegt der Pearl Index, wie sie sagten bei 0, da ist die Frau unfruchtbar (Phase 2)
3. Verweisen Sie vielleicht auf Dr. med. Rötzer, denn seine Methode ist absolut zuverlässig. Auf der INER Internetseite gibt es dazu alle notwendigen Informationen.

Danke, für Ihre Posts!!


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 Muddel 19. Februar 2016 

wie kann man den KNA-Titel blind übernehmen?

bitte an kath.net Redaktion um vorherige Prüfung.


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 Montfort 19. Februar 2016 

Fehlinterpretationen oder Unterstellungen?

Der erste Satz der KNA-Meldung ist eine Interpretation bzw. Unterstellung: "Papst Franziskus hält den Gebrauch von Verhütungsmitteln angesichts der Zika-Seuche für moralisch prinzipiell verantwortbar."
Denn DAS hat der Papst NICHT gesagt.


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 Montfort 19. Februar 2016 

Was der Papst wirklich gesagt hat (Teil 1):

FRAGE (der Journalistin): Heiliger Vater, seit einigen Wochen gibt es in vielen lateinamerikanischen Ländern, aber auch in Europa eine große Besorgnis wegen des Zika-Virus. Das größte Risiko soll für schwangere Frauen bestehen – es besteht Angst. Einige Autoritäten haben die Abtreibung oder die Verhütung der Schwangerschaft vorgeschlagen. In diesem Fall: Kann die Kirche das Konzept des kleineren Übels in Erwägung ziehen?

PAPST FRANZISKUS: „Die Abtreibung ist kein kleineres Übel: sie ist ein Verbrechen. Es bedeutet, den einen wegzuwerfen, um einen anderen zu retten. Das ist, was die Mafia tut. Es ist ein Verbrechen, ein absolutes Übel.
Über das kleinere Übel … das, die Schwangerschaft zu verhindern/verhüten … Wir sprechen in Begriffen des Konfliktes zwischen dem fünften und dem sechsten Gebot. Paul VI., der Große, erlaubte in einer schwierigen Situation in Afrika den Ordensfrauen, Verhütungsmittel zu verwenden für Fälle/Umstände, in denen sie vergewaltigt wurden. (Fortsetzung: Teil 2)


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 Montfort 19. Februar 2016 

Was der Papst wirklich gesagt hat (Teil 2):

... Man verwechsele nicht das Übel, eine Schwangerschaft zu verhindern/verhüten, für sich allein (genommen), mit der Abtreibung. Die Abtreibung ist kein theologisches Problem: sie ist ein menschliches Problem, ein medizinisches Problem. Man ermordet eine Person, um eine andere zu retten (im besten der Fälle) oder um bequem zu leben.
Sie geht gegen den Hippokratischen Eid, den die Ärzte ablegen müssen. Sie ist ein Übel in sich selbst, aber sie ist zu Beginn nicht ein religiöses Übel: nein, sie ist ein menschliches Übel. Danach, das ist evident, wird, da sie ein menschliches Übel ist, jede Ermordung verurteilt.
Hingegen: die Schwangerschaft zu verhüten, ist nicht ein absolutes Übel. In bestimmten Fällen/Umständen, wie in diesem, wie in dem, den ich von Paul VI. genannt habe, war es klar. Ich ermahne auch die Ärzte, dass sie alles tun mögen, um auch die Impfstoffe gegen diese Mücken zu finden, welche diese Krankheit übertragen. Daran muss man arbeiten.“


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 Igypop83 19. Februar 2016 
 

@antony

Wenn er das so gemeint hat, warum dann der Vergleich mit den Ordensfrauen in Kongo? Dort ging es auch um Verhütung...


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 Dismas 18. Februar 2016 

@ antony,

kann Ihren Ausführungen nur zustimmen.
Aber wer weiß, was Papst Franziskus nun wieder für eine "Vorlage" für die nicht wohlmeinende Prese gelegt hat. Es ist ist schlimm, diese Äußerungen so "locker vom Hocker". Das geht im Amt des Papstes eben nicht. Wobei man eben daran denken muss, was unsere heutige manipulative Presse daraus für "einen Strick" dreht....


7

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 JohnPaul 18. Februar 2016 

@ Sankt Johann

Danke für die Klärung bzgl. der KNA-Meldung und die Verlinkung der EWTN-Interpretation. Der Papst hat gar nicht von Verhütung gesprochen, sondern von Vermeidung von Schwangerschaften, was NER mit einschließt. Das klärt für mich diese Fragestellung.


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 antony 18. Februar 2016 

@ Igypop83: Nachdem ich Ihr Posting genau gelesen habe: Wir sind einer Meinung.


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 antony 18. Februar 2016 

@ Igypop83: Zuverlässigkeit von natürlicher Empfängnisregelung vs. Verhütung (2)

Wenn sich ein Paar mit der sexuellen Vereinigung auf die sicher unfruchtbare Zeit in der 2. Zyklushälfte beschränkt (etliche Tage!), dann ist die Zuverlässigkeit angesichts von Zika mit 100% (tatsächlich!) höher als bei jeder Verhütungsmethode, einschließlich Tubenligatur (="Sterilisation"). Selbst nach korrekt durchgeführten Tubenligaturen gibt es Einzelfälle von Schwangerschaften, obwohl der Verschluss der Eileiter auch danach laparoskopisch nachgewiesen wurde. Fragen Sie mich nicht, wie das sein kann - es gibt diese Fälle.

Kondome sind verhütungstechnisch das reinste Glücksspiel.

Insofern ist es in Anbetracht von Zika geradezu fahrlässig, Katholiken Verhütung (weniger sicher) zu erlauben, statt weiterhin auf die symptothermale Methode (bis 100% sicher) hinzuweisen.

Ich warte auf das Video mit dem Originalinterview. Radio Vatikan erwähnt im Bericht Verhütung mit keinem Wort:

de.radiovaticana.va/news/2016/02/18/pressekonferenz_migranten,_missbrauch_und_donald_trump/1209618


10

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 antony 18. Februar 2016 

@ Igypop83: Nein, entspricht nicht der katholischen Lehre.

Die Kirche lehrt aus guten Gründen, dass Verhütung, die äußere Trennung von Sexualität und Fruchtbarkeit, der Wahrheit und Schönheit der Sexualität widerspricht.

Nun will ein Ehepaar aus wichtigen Gründen (sei es Zika-Gefahr, sei es was anderes) erst mal keine Kinder zeugen. Die natürlicherweise unfruchtbaren Zeiten zu bestimmen (symptothermale Methode, NER) verletzt die Schönheit und Würde der Sexualität nicht. Die Sicherheit dieser Methode ist, je nach Anwendungsmodus, genauso hoch oder sogar höher als hormonelle oder mechanische Verhütung.

Bei drohender Vergewaltigung im Krieg liegt die Sache nun völlig anders: Die Vergewaltigung verletzt massiv die Schönheit und Würde der Sexualität (da macht die Pille auch nicht mehr kaputt), außerdem wird die Frau da wohl kaum sagen können: "Heute nicht, ich habe meine fruchtbaren Tage".

Ein Ehepaar wird das angesichts von Zika aber durchaus so handhaben können, ebenso wie angesichts anderer wichtiger Gründe.


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 Ginsterbusch 18. Februar 2016 

Abwarten

Pater Lombardi wird morgen sicherlich wieder dementieren. Ironie aus.


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 Faustyna-Maria 18. Februar 2016 
 

ohje-ohje-ohjemine ...

Zum einen weisen Kritiker von Impfungen darauf hin, dass ab Mai 2015 eine neue Kombi-Imfung eingesetzt wurde, die unter Umständen der Verursacher sein kann. Auch treten wohl nicht überall Missbildungen auf, wo der Virus vorkommt. Es fehlt an Information und Forschung.

http://securejam.mediaspanonline.com/news/Microcephaly-only-linked-to-Zika-in-Brazil--health-officials-wonder-why


Auch sagen kirchliche Würdenträger schnell "Verhütung", ohne zu differenzieren, manches geht als Verhütung durch, das aber faktisch abtreibend wirkt.

Ich finde man sollte in Priesterseminaren die armen Männer aufklären, wie Frau, Befruchtung und Verhütung im Detail funktionieren.

AM besten, die Menschen in Brasilien hören auf, sich fortzupflanzen, denn solange Zika grassiert, geht das ja nicht.


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 Sankt Johann der Täufer 18. Februar 2016 

KNA-Meldung! Obacht...

Da haben wir es mal wieder, da wird uns von KNA gemeldet, dass der Papst die Verwendung von Verhütungsmitteln LEGITIMIERT hat, was aber nicht stimmt.
Franziskus hat lediglich von einer VERMEIDUNG von Schwangerschaften gesprochen.
Also, wie gehabt.
Originalquelle: http://www.ewtnnews.com/catholic-news/Vatican.php?id=13306


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 Igypop83 18. Februar 2016 
 

Das entspricht nicht der katholischen Lehre!

Und mit Kongo hat das nichts zu tun. Eine völlig andere Situation.


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 kmh 18. Februar 2016 
 

Zika oder Larvizid oder?

Seit wann lässt sich denn der Papst bzw. die Kirche auf solch einen wissenschaftlich ungeklärten Boden ein? Was ist denn das für ein vorschneller Vorgriff?Es ist doch noch gar nicht geklärt, was genau die Ursache für die Gehirnfehlbildungen ist? Es werden zwar schon teure Impfungen gegen Zika in die Entwicklung gebracht, am Ende noch mit genau den Stammzellen eben der Embryonen, die wegen der Hirnfehlbildung abgetrieben wurden? Pfui Teufel!!

http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/zika/12157747/Zika-virus-Brazil-dismisses-link-between-larvicide-and-microcephaly.html


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 Holunder 18. Februar 2016 
 

@ AlbinoL

"Ich verhüte, damit ich während der "Zika-Krise" nicht schwanger werde."


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 2.TIM. 3,1-5 18. Februar 2016 
 

Bald alles erlaubt

Wenn ich weiß das mein Ehepartner kein Zika hat, brauch ich nicht verhüten. Außer der Partner hat vor frefremd zu gehen. Was kommt als nächstes. Ach so wegen Aids usw.


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 H.v.KK 18. Februar 2016 
 

Ich traue

mir ehrlich gesagt,kein Urteil zu; ein vermientes Terrain ist es allemal, auf das sich der Heilige Vater da begibt!


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 AlbinoL 18. Februar 2016 

Also den Gesankengang würde ich gern verstehen

Ich verhüte weil ich nicht weiss ob ich zika hab? :$?


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