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AfD-Vorsitzende Petry wirft Bischöfen Verlogenheit vor

18. Februar 2016 in Deutschland, 81 Lesermeinungen
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Petry: «Inzwischen erheben einige Amtsträger der deutschen Kirchen ihre Stimme offenbar mehr für Muslime als für eigene Glaubensbrüder.»


Stuttgart (kath.net/KNA) Scharfe Kritik an den katholischen deutschen Bischöfen wegen ihrer Haltung in der Flüchtlingsfrage hat die Vorsitzende der Alternative für Deutschland (AfD), Frauke Petry, geübt. «Ich halte die Position der Kirche in der Flüchtlingspolitik für verlogen», sagte Petry der «Stuttgarter Zeitung» (Donnerstag). Zuvor hatte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, der AfD vorgeworfen, eine «radikale Hasssprache» zu sprechen und Gräben in der Gesellschaft aufzureißen. Petry wies dies zurück


Sie sagte der Zeitung, es sei kein guter Stil, dass die Kirche die AfD als menschenverachtend bezeichne und das Gespräch mit ihrer Partei verweigere. Sie forderte die Bischöfe auf, sich mit den Folgen der Flüchtlingsbewegung auseinanderzusetzen, und hielt ihnen vor, sich zu wenig um Hilferufe ihrer christlichen Mitbrüder im Mittleren Osten zu kümmern. Angesichts der Christenverfolgungen in vielen Ländern müssten die Kirchen stärker einschreiten, betonte Petry. Wörtlich sagte sie: «Inzwischen erheben einige Amtsträger der deutschen Kirchen ihre Stimme offenbar mehr für Muslime als für eigene Glaubensbrüder.»

(C) 2016 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


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Lesermeinungen

 Philip 23. Februar 2016 
 

Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus, der in uns die Liebe vermehre. Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.


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 Steve Acker 22. Februar 2016 
 

Thema Flüchtlinge - Werbefilm

bin grad auf folgendes gestossen.

Das BAMF hatte Ende 2014 einen Werbefilm für das gelobte Asylland Deutschland rausgebracht und auch schön
in 16 Sprachen übersetzt.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article145792553/Der-Werbefilm-fuer-das-gelobte-Asylland-Germany.html


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 Antigone 22. Februar 2016 
 

@Kleine Blume

So ist es! Etikettenkleberei, die ist "in"! Und hat man seine Etiketten verklebt, so kann man alles bequem in Schubladen einordnen. Dabei hat jeder seinen eigenen Kopf zum Denken, und manche nutzen ihn auch.


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 deepthought 22. Februar 2016 
 

Deutsche Bischöfe verweigern ihr Hirtenamt

und ich sehe das schlicht so, wie Frau Petry sagt: die Christen sind denen egal. Ich habe noch keine Fürbitte für die verfolgten Christen gehört, werde aber jeden Sonntag per Predigt und Fürbitte quasi gezwungen, undifferenziert "Flüchtlingen" zu huldigen.
Dafür werden Kirchen geräumt, muslimische Gebetsräume eingerichtet und unsere ganze Gesellschaft zu Zwangsintegrationsdienst verpflichtet, für Tausende junger Muslime aus aller Herren Länder.
Das hat mit Menschenliebe nichts mehr zu tun, vielmehr geht es hier eher um das Gegenteil, nämlich das Bashing der hier lebenden Bürger für den Einheitsmultikultistaat, in dem das Christentum ganz bestimmt keinen Platz mehr hat. Die deutschen Bischöfe beteiligen sich zum Schrecken ganz Europas. Alle, die dagegen sind, werden dämonisiert. Der Dämon steckt aber ganz woanders, nämlich in dieser krankhaften Selbstvernichtung der europäischen Kultur und dezidiert des Christentums.


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 Philip 22. Februar 2016 
 

@Kleine Blume

Leider kann ich die Relevanz sowie v.a. die Intention ihres Postings über die Definition von "Gutmensch" nicht nachvollziehen. Vielleicht können sie mir weiterhelfen?

@Theodor69, @Antigone: Danke :)


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 Kleine Blume 22. Februar 2016 
 

Kampfbegriffe & Verfall der Diskussionskultur

Im kath.net-Beitrag http://www.kath.net/news/54085 wird der Kampfbegriff "Rechtskatholik" kommentiert.

Man entwirft anscheinend zunehmend Schnellklebe-Etiketten wie "Gutmensch", "Rechtskatholik" etc. und versucht sie dem Diskussions-Gegner anzukleben. Oft bleibt dabei die Rückfrage, ob man den anderen richtig verstanden hat, auf der Strecke.

Man liest auch immer wieder mal von körperlicher Gewalt bei Demonstrationen - das Klima scheint sich aufzuheizen. Man setzt sich nicht mehr ruhig miteinander auseinander.


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 Kleine Blume 22. Februar 2016 
 

@Antigone: Für mich ist der Begriff relativ neu

Für mich ist der Begriff "Gutmensch" relativ neu - ich kenne ihn aus dem Internet und das seit geschätzt maximal drei Jahren.

Von diesem Internet-Kontext ausgehend hätte ich den "Gutmenschen" als jemanden definiert, der möglichst schnell in opportunistischer Weise auf die politisch korrekte Meinung einschwenkt.

Darum habe ich mal den Online-DUDEN zum Vergleich herangezogen, weil ich mir von ihm eine einigermaßen objektive Definition dieses mittlerweile emotional ziemlich aufgeladenen Begriffs erwartete.

In Streitgesprächen in der realen Welt habe ich ihn noch nicht erlebt, darum würde mich der Kontext, in dem er verwendet wird, interessieren.


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 Kleine Blume 22. Februar 2016 
 

DUDEN, Def. "Gutmensch":

"[naiver] Mensch, der sich in einer als unkritisch, übertrieben, nervtötend o. ä. empfundenen Weise im Sinne der Political Correctness verhält, sich für die Political Correctness einsetzt"

"Gebrauch: meist abwertend oder ironisch"

"Dieses Wort stand 2000 erstmals im Rechtschreibduden."

http://www.duden.de/rechtschreibung/Gutmensch


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 Antigone 22. Februar 2016 
 

Ich kann mich Theodor69 nur anschließen,

vor allem freue ich mich über die Entlarvung des unsäglichen Terminus "Gutmensch" als Kampfbegriff!
Für alle, die jetzt wieder aufschreien: (Fast) jeder, der hier postet, ist bekennender Katholik, sonst wäre er nicht hier. Darum bitte etwas Brüderlichkeit, statt der leidet oft obherrschenden feindseligen Verdächtigungen!


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 Theodor69 22. Februar 2016 
 

@Philip

Ich danke Ihnen sehr für ihre zahlreichen und wirklich guten Postings. Sie tragen sehr zur Versachlichung bei!


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 Philip 22. Februar 2016 
 

@ Herbert Klupp

Die Verwendung des Wortes "Hypermoral" im Bezug auf katholische Bischöfe ist interessant. Ist das nicht einer ihrer zentralen Existenzberechtigungen?

Sie behaupten auch, dass die von Ihnen angeführten Punkte "unchristlich" seien. Wie belegen sie das mit Bibel, Katechismus und Lehramt? Und wo sehen sie sich dem Papst und seinen Aussagen bezüglich der Flüchtlings- und Migrationsproblematik verbunden? Ist nicht die Integration "beider Teile" (Eph. 2.14) AUfgabe des Christen?

Der Terminus "Gutmensch" ist im Übrigen das rechte Äquivalent zu linken Kampfbegriffen wie Homophobie und Anverwandtem...


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 Herbert Klupp 19. Februar 2016 
 

Sprach- und Denkprobleme der Gutmenschen

Der ganze "Schwachsinn" der Hypermoral einiger Bischöfe und des gesamten Polit-Establishments zeigt sich an der nicht korrekten Verwendung des Wortes HILFELEISTUNG. Selbstverstänlcih ist es christlich, demjenigen zu helfen, der quasi "unter die Räuber gefallen" ist. GERNE !!! Aber die Gleichsetzung dessen mit einer (unbegrenzten) Völkerwanderung, Aufnahme für immer, Integration usw ist logisch und rational nicht haltbar, ist ein Kurzschlußgedanke, ist falsch, und am Ende, wenn man es konsequent zu ende betrachtet, LETZTLICH UNCHRISTLICH.


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 honeybadger 19. Februar 2016 
 

Ach nein!

Dann soll Kardinal den Koran lesen, wenn er eine radikale Hasssprache kennenlernen will.


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 Philip 19. Februar 2016 
 

@Kleine Blume: Summus Pontifex...

@Kleine Blume: Als Summus Pontifex sollte man natürlich einen Hang zum Brückenbauen mitbringen ;). Spaß beiseite, ich denke, dass der Papst ihre Frage bezüglich Grenzbefestigungen in Europa bei seinem Besuch auf Lampedusa beantwortet:
http://www.kath.net/news/41997
http://kath.net/news/43125
Generell denke ich nicht, dass „Brücken bauen“ immer wortwörtlich verstanden werden muss. Man kann ja auch die Mittel für diese Grenzbefestigungen – das Wort allein ist sehr bezeichnend – erhöhen, um die Versorgung der ankommenden Flüchtlinge/Migranten/etc. sicherzustellen. Oder man richtet gleich in den betreffenden Ländern ausreichend ausgestatte und falls notwendig militärisch gesicherte –zum Schutz der Schutzsuchenden natürlich, nicht zu deren Abwehr (!) – Sammelzentren ein. Die Kirche erlaubt militärische Einsätze zur Friedenssicherung und zur Verteidigung Unschuldiger (Kompendium der Soziallehre der Kirche, §502ff.)
Für alle, die Kard. Marx nicht mögen:
http://kath.net/news/42052


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 Kleine Blume 19. Februar 2016 
 

@Philip: Danke für Ihre Rückmeldung und den Link!

Zum Link (http://kath.net/news/54091):

"Seinerseits kritisierte der Papst den republikanischen US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump scharf. Dessen Vorschlag, eine Mauer zwischen Mexiko und den USA zu bauen und elf Millionen Immigranten auszuweisen, nannte er "nicht christlich". Er wolle sich nicht in die US-Politik einmischen und sagen, ob man Trump wählen solle oder nicht, betonte Franziskus. Aber er könne sehr wohl sagen, dass es nicht christlich sei, um jeden Preis Mauern zu bauen und keine Brücken."

Wären nach diesem Maßstab die spanischen Grenzbefestigungen bei Ceuta (https://de.wikipedia.org/wiki/Ceuta) und Melilla (https://de.wikipedia.org/wiki/Melilla) "christlich"?

Oder müsste man aus dem Papst-Zitat ableiten, dass man eine Brücke über die Meerenge von Gibraltar bauen sollte?


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 Ad Verbum Tuum 19. Februar 2016 

Position der Kirche

Was mich an den Aussagen einiger Bischöfe stört, ist die pauschal einseitige Position, dass sich die Kirche von einer unverantwortlichen Politik instrumentalisieren lässt - und insofern gebe ich auch Frau Petry recht.

Es ist natürlich von uns gefordert, denen zu helfen die notleidend/schutzsu chend sind. Keine Frage.
ABER: Im gleichen Atemzug ist zu nennen, dass die Politik dafür sorgen muss, dass der Helfer (D/EU) fähig zur Hilfe bleibt, den richtigen hilft und die eigenen Grenzen, den eigenen Staat schützt. Dies bedeutet lückenlose Identifikationsprüfungen, Prüfung der Fluchtwege und der Echtheit des Fluchtgrunds.
Monatelang die Grenzen auch für jeden Glücksritter offen zu halten ist - auch aus christlicher Sicht - wegen Schutz und Auswirkungen auf die eigene Kultur und Lebensfähigkeit der Gesellschaft nicht verantwortbar.


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 Kleine Blume 19. Februar 2016 
 

@Philip: zweierlei Maß?

Verstehe ich Sie richtig bzgl. Ihrer Argumentation gegenüber @Steve Acker?

In Bezug auf @Steve Acker (als EINHEIMISCHEN) argumentieren Sie:

„Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können [...]“ (Mt 10,28).

In Bezug auf MIGRANTEN argumentieren Sie mit dem Sozialkompendium:

„Die Kirche ist ihnen nicht nur mit seelsorglicher und materieller Hilfe nahe, sondern auch in dem Bemühen, ihre Menschenwürde zu verteidigen.“ (Sozialkompendium Nr. 505)

Für mich klingt das so, als könne man @Steve Acker ruhig töten, denn entscheidend sei ja das Heil seiner Seele (wobei ich zustimme, dass das ewige Heil wichtiger ist als das irdische Leben).

In bezug auf MIGRANTEN hingegen argumentieren Sie anhand des Sozialkompendiums mit der Menschenwürde.

Das hört sich für mich so an, als ob Sie für @Steve Acker nicht denselben Maßstab der MENSCHENWÜRDE anlegen wie für Migranten.

Bitte korrigieren Sie mich, wenn ich Sie hier falsch wiedergebe!


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 Alleswirdgut 19. Februar 2016 

Die Afd ist friedlich, gesetzestreu und schießt auf niemanden

"Das (mit dem Schießbefehl auf Flüchtlinge) hat Fr. Petry nie gesagt. Ich saß am selben Tisch und verfolgte das Interview in der Redaktion vom Mannheimer Morgen, das vielmehr ein Verhör war."
IMAD KARIM (Libanesischer Autor)

Die Afd ist friedlich, gesetzestreu und schießt auf niemanden. Die Verfassungsrechtler Papier, Bertrams, Di Fabio sowie Scholz und Herzog haben nicht umsonst der Bundesregierung Rechtsbruch vorgeworfen bis zur "Selbst-Ermächtigung"...Das sagt alles...


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 Aetius 19. Februar 2016 
 

Unerträglich

Da unerträgliche an den Äußerungen vieler deutschen Bischöfe ist es, alle Kritiker der Merkelschen Politik als "fremdenfeindlich" und "ausländerfeindlich" zu bezeichnen. DAS spaltet Kirche und Gesellschaft, nicht die Unterstützung einer törichten Politik.
Diese Diktion säht Hass.
Demnach wären alle mir bekannten Ausländer ausländerfeindlich. Zwei ausländische schon lange in Deutschland lebenden Frauen sagten mir, wie froh sie seien, ihre alte Staatsbürgerschaft noch zu besitzen. So können sie weggehen, wenn es hier noch schlimmer wird. Und sie meinten nicht wegen der AfD.


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 Steve Acker 19. Februar 2016 
 

Es ist nicht die AFD die das Land spaltet.

Es ist die völlig verantwortungslose Politik von Merkel, die jeden der will nach Deutschland einlädt und dies der Bevölkerung aufnötigt ohne sie zu fragen.
Jegliches Aufbegehren wird mit der Rassismus- und Nazikeule niedergehalten.
Und ich finde es sehr traurig dass die Bischöfe hier mitmischen.
Ich mochte die AFD bisher gar nicht, und dachte nach dem Ausstieg von Lucke ist der Spuk vorbei.
Dank Merkel ist sie heute stärker denn je.


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 Steve Acker 19. Februar 2016 
 

Silas

"Verbrecher müssen bestraft werden, unabhängig davon welchen staatlichen Status sie haben. Hier muss der Staat besser seine Handlungsfähigkeit beweisen."

Der Staat ist aber dazu nicht in der Lage. Er ist überfordert und kann die allgemeine Sicherheit nicht mehr gewährleisten. Er sourct dies aus an Security -Firmen. Diese haben Hochkonjunktur. Und was haben die wohl für Personal? Meldungen über muslimische Securitiy_Leute die Christen verprügeln,handgranaten werfen, oder jetzt ganz neu: Security Leute die Flüchtlinge sexuell belästigen.


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 Steve Acker 19. Februar 2016 
 

Die ganze Diskussion wird total verlogen geführt.

Frau Petry hat niemals gesagt, dass auf friedliche Flüchtlinge geschossen werden soll,das haben die Medien und die Bundestagsparteien konstruiert.
Es wird immer so getan als ob alle die da kommen,ganz friedlich und auf der Flucht vor Bomben sind.
Hier ein Foto von der mazedonischen Grenze. Die Flüchtlinge drohen: Öffnet oder sterbt. Bei der Aktion wurden 18 mazedonische Polizisten verletzt.
Dürfen wir uns gegen sowas nicht mehr zur Wehr setzen?
http://derstandard.at/2000026499189/Fluechtlinge-durchbrechen-Zaeune-an-Grenze-zu-Mazedonien


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 Philip 18. Februar 2016 
 

@Kurti:

Ihre Behauptung stimmt schlichtweg nicht:

http://www.dbk.de/presse/details/?suchbegriff=Irak&presseid=744&cHash=23c29dd5995523bd516c1e98a8242987

https://www.lpb-bw.de/irak_konflikt.html

Generell:

"Seinerseits kritisierte der Papst den republikanischen US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump scharf. Dessen Vorschlag, eine Mauer zwischen Mexiko und den USA zu bauen und elf Millionen Immigranten auszuweisen, nannte er "nicht christlich". Er wolle sich nicht in die US-Politik einmischen und sagen, ob man Trump wählen solle oder nicht, betonte Franziskus. Aber er könne sehr wohl sagen, dass es nicht christlich sei, um jeden Preis Mauern zu bauen und keine Brücken." http://kath.net/news/54091

Papsttreue?


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 Kurti 18. Februar 2016 
 

Die deutschen Bischöfe sind zu einem großen Teil

heuchlerisch. In der Zeit als der Westen mit Bomben und mit Waffenlieferungen den Nahen Osten destabilisiert und abertausende Tote und daher letztlich auch die Flüchtlinge verursacht hat, hat man von denen nichts Kritisches zu dieser mörderischen Politik gehört, mal ausgenommen von Papst Joh. Paul II., der Bush wegen dessen Vorhaben den Irak anzugreifen, in den Senkel gestellt hat. Wie wir wissen, hat das Bush aber nicht vom diesem Angriff, der hundertausende Tote zur Folge hatte, nicht abgehalten. Das aber war der Anfang der Destabilierung dieser Region, die mit dem Angriff auf Lybien und der Unterstützung der Aufständischen in Syrien weiter geführt worden bis bis zum heutigen Tag. Heute lässt die ebenso heuchlerische Merkel verlauten, die Flüchtlinge kämen von der Globalisierung. Daß sie selber diese Angriffe alle befürwortet hat und das bis heute tut, lässt sie unerwähnt.
Wer nicht bereit ist, die Ursachen der Flucht heute zum Thema zu machen, der ist nicht ernst zu nehmen.


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 Philip 18. Februar 2016 
 

Antworten...

Für alle Fragenden: Hier sind die katholischen Antworten:

http://www.amazon.de/Die-Bibel-Altes-Testament-Einheits%C3%BCbersetzung/dp/3451280000/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1455819801&sr=8-1&keywords=bibel+einheits%C3%BCbersetzung

http://www.amazon.de/Katechismus-Katholischen-Vatikan-Deutsche-Bischofskonferenz/dp/3629021395/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1455819726&sr=8-1&keywords=katechismus+der+katholischen+kirche+gebunden

http://www.amazon.de/Kompendium-Soziallehre-P%C3%A4pstlicher-Gerechtigkeit-Frieden/dp/3451290782/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1455819713&sr=8-1&keywords=kompendium+der+soziallehre+der+kirche

Es stimmt schon, in der Katechese wurde in den letzten Jahr(zehnt)en viel verpasst...


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 Kleine Blume 18. Februar 2016 
 

@Silas: tatsächliche Angst + Missionsmotor stottert

tatsächliche Angst:

Was Vorkommnisse wie in Köln an Silvester betrifft - vor so etwas habe ich tatsächlich Angst. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass es solche Übergriffe gegen die einheimische Bevölkerung gibt.

Missionseifer:

Da gebe ich Ihnen recht, dass wir mehr Missionseifer haben müssten. Ich sehe einerseits leerer werdende Kirchen und andererseits voller werdende Moscheen (http://www.tagesspiegel.de/politik/fluechtlinge-und-religion-die-zahl-der-muslime-wird-signifikant-wachsen/12242898.html)

Irgerndwie stottert der Missions-Motor ... ;-)


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 silas 18. Februar 2016 

Grenze der Belastbarkeit werden zu schnell herbeigeredet

Wenn die Europäer sich nicht in der Lage sehen, jene Flüchtlinge aufzunehmen, die vor Krieg und Verfolgung ihr Labd verlassen, muss Deutschland dennoch jenen Menschen helfen., die zu uns kommen, eine Hilfe Vorort währe sicher besser, doch, wenn sie schon bei uns sind, ist es eine Menschenpglicht sie aufzunehmen, solange ihr Leib und Leben bedroht ist,


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 Aventin 18. Februar 2016 
 

@Silas

Wo wäre denn für Sie die Grenze staatlichr Nächstenliebe erreicht? Bei 2, 3, oder gar 10 Mio. Migranten im Jahr? Warum ist jemand, der zunächst mehrere sichere Länder durchquert,in denen keine Bomben vom Himmel fallen, eigentlich ein Flüchtling?


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 Cremarius 18. Februar 2016 

Wirtschaftliche Realitäten - Grenzen

Vielleicht einmal einige Daten:

In der BRD gelten 13 Millionen Menschen als arm, faktisch sind 10 Millionen arbeitslos.
Die Staatsverschuldung hat sich in den zurückliegenden 15 Jahren verdoppelt. Ein Deutscher nennt durchschnittlich 70.000 Euro sein eigen, ein Niederländer fast 140.000.
Der Niedriglohnsektor ist der größte in Europa,- Tendenz weiter steigend. 50% der "Werktätigen" entrichten 90% der Lohn- und Einkommenssteuer.
Die Mittelschicht, die Melkkuh der Nation, muss bereits heuer mehr als 50% ihres Einkommens an den Staat abgeben.
Die Krankenkassenbeiträge steigen erneut und das Renteneintrittsalter soll noch einmal erhöht werden.
Auch D ist mithin nicht das Land, in dem Milch und Honig fließen.
Es gibt daher sehr wohl Grenzen der Aufnahmefähigkeit: finanzielle und kulturelle.
Die Immigration hat allein in 2015 etwa 20 Milliarden Euro verschlungen.
Viele unserer Kommunen sind hoch verschuldet und bald greift die sog. Schuldenbremse.
Auch das sind Realitäten...


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 silas 18. Februar 2016 

@ kleine Blume

Verbrecher müssen bestraft werden, unabhängig davon welchen staatlichen Status sie haben. Hier muss der Staat besser seine Handlungsfähigkeit beweisen.

Allerdings Angst- und Neiddebatten helfen nur Extremen, die Nächstenliebe gar nicht zu buchstabieren wissen...

Es sollte sich doch jeder einmal fragen, wo er unzumutbare Gefahren erfährt? Vieles erscheint mir eine Angstmacherrei, freilich muss der Staat zukünftig mehr für die Sozialschwachen und Flüchtinge aufbringen!!!

Ob unsere Kinder- und Enkelgeneration christlich oder anders geprägt sein wird häng nicht zu Letzt von unserem missionseifer ab. Wer heute Nächstenliebe säht wird morgen Barmherzigkeit ernten!


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 wedlerg 18. Februar 2016 
 

@Albinol: Differenzierung ja - aber bitte auch differenziert analysieren

Ich halte gar nichts von Frau Petry.

Aber zum Zitat.Frau Petry hat gesagt: Ein Grenzpolizist "muss den illegalen Grenzübertritt verhindern, notfalls auch von der Schusswaffe Gebrauch machen". Was daraus in den Medien gemacht wurde, ist ein Paradebeispiel für schlechten Journalismus. Es reicht erschreckend an dunkle ITAR-Tass-Methoden heran, wie hier simplifiziert wird. So wird man die AfD, der man ähnliche Methoden vorwirft, nicht verhindern können.

Auch ich verstehe nicht, warum nie zwischen Migranten und Flüchtlingen unterschieden wurde. 60% der 2015 nach D gekommenen stammen nicht aus Syrien.

Man wird die Krise nicht dadurch bewältigen, dass man vor der AfD warnt, sondern nur dadurch, dass man den Migrationszug stoppt und zwar solange es noch ohne Tote an den Grenzen geht. Es wird schwer, 1 Mio Migranten aus 90 Ländern zu betreuen, mehr wird libanesische Verhältnisse in D bringen. Es ist unverantwortlich, die Dinge wie bisher einfach weiter laufen zu lassen.


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 Theodor69 18. Februar 2016 
 

@Wuna - wo sind die Papsttreuen?

Ich stoße mich weniger an Frauke Petry als an den vielen Postern hier, die sich über die deutschen Bischöfe empören. Immer wieder wird den deutschen Bischöfen (ob zurecht oder zuunrecht sei einmal dahingestellt) vorgeworfen im Widerspruch zum Papst zu stehen. In dieser ganzen Diskussion wird das interessanter Weise komplett ausgeblendet. Offenbar geht es vielen selbsternannten Papsttreuen gar nicht so sehr um die Treue zum Papst, sondern diese wird nur verwendet, solange es der Argumentation für meine Sichtweise nützt.


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 Kleine Blume 18. Februar 2016 
 

@silas: BEIDEN gegenüber Nächstenliebe üben

Mir ist bei der ganzen Debatte wichtig, dass sowohl gegenüber Migranten als auch gegenüber Einheimischen Nächstenliebe geübt wird.

Auch die Frauen von Köln sind schützenswert!

Und auch an die Generation der Kinder und Enkel sollten wir denken - in einem aufgrund unserer Demographie zukünftig zunehmend islamisch geprägten Land wird es nicht leicht für sie sein.


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 Maier 18. Februar 2016 
 

@Palüm

Da Sie mich direkt ansprechen, eine direkte AW an Sie: Wir könnten jetzt anfangen, den Begriff "Rechtspopulismus" zu hinterfragen und würden dabei feststellen, dass er - deskriptiv gesehen - vielleicht gar nicht so falsch ist. Nun ist dieser Begriff von einigen dpa-Herrschern erfunden worden, aber nicht um zu beschreiben, sondern um bewerten - und zwar negativ. Da passt es gut in den Kram, wenn da das eine oder andere unglückliche Interview gegeben wird - notfalls kann man noch zum Mittel der Wortverdrehung und weiterer Emotionalisierungen greifen. Deshalb noch einmal und zum Mitschreiben: Keine Frau v. Storch, keine Frau Petry, kein Boris Palmer will tatsächlich auf Flüchtlinge schiessen. Dass das im übrigen nicht sein muss, zeigen auch die Verhältnisse an der türkisch-syrischen Grenze: Dort müssen die Türken auch nicht schiessen.
P.S. Sprechen Sie auch von der rechtspopulistischen CSU? Oder SPD? Oder ... ? Alle nähern sich dem an, was - sachlich - Pegida und AfD schon lange fordern.


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 silas 18. Februar 2016 

Immer wieder wird man eines besseren belehrt.

Wer hätte gedacht, dass eine Machtpolitikerin ihre Kanzlerschaft durch Lebensrechtfragen bewusst und aus Überzeugung in Gefahr bringt?

Wer hätte gedacht, dass Pers. die sich als überzeugte Christen verstehen eher Mauern bauen wollen als Nächstenliebe zu üben?

Wer hätte gedacht , dass Bischöfe , die angeblich an ihren Pfründen hängen, mehrheitlich Andersgläubige unterstützen, die ihnen u.u. irgendwann eine Minderheitenkirche bescheren könnten?

Wer hätte gedacht, dass sich ein Gott in dieHände von Mensche begibt, die ihn schließlich aus Angst um ihre Macht töten?

Wer hätte gedacht, das der christliche Glaube, besonders da wächst, wo er angefragt und verfolgt wird?

Wer hätte gedacht, dass Angst kein guter Ratgeber ist, sondern nur in Abgrenzung, Hass und Sünde führt?

Wer hätte gedacht, das man sich im Bamherzigkeitsjahr mit solchen Beobachtungen auseinandersetzen muss anstatt zu sagen:
Jawoll, wir schaffen es als wohlhabendes Land Nächstenliebe zu üben!


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 Cyprianus 18. Februar 2016 

Beobachtung


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 Alleswirdgut 18. Februar 2016 

AfD und die Kirchen sollten natürliche Verbündete sein

Der AfD Chef Prof Meuthen sagte dazu folgendes: "AfD und die Kirchen sollten natürliche Verbündete sein!" Recht hat er !
Angesichts der 100 Mio verfolgten und tausender toter Christen ist es an der Zeit für die Wahrheit einzustehen. Laut Christenverfolgung.org sind 18 der Top 20 Christenverfolgungsländer islamistisch geprägt...Letztes Jahr wurden laut Polizeistatistik 88 Anschläge auf die AfD verübt ! Selbst auf die CDU und Demo für alle gibt es mehr und mehr Anschläge.. Wo soll das hinführen?
Wir haben >350000 Obdachlose und 3 Millionen Kinder und Jugendliche unter der Armutsgrenze in Deutschland.
Solange die Bischöfe ihre B9 oder B10 Besoldung inkl. Dienstwagen und Prachtvilla bekommen ist der Fall klar. Nur wo bleibt dabei der Glaube an unseren lieben Gott und an die wahre Botschaft Jesu?


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 Cyprianus 18. Februar 2016 

das Naturrecht als „unsichtbarer Sohn Gottes“

Nach meiner Beoachtung der dramatischen Auseinandersetzung in den letzten Monaten über den richtigen und angemessenen Umgang mit den Flüchtlingen offenbart sich eine intellektuelle Schwäche, was die Unterscheidung von Gesetz (Naturrecht) und Freiheit betrifft.
Indem die einen (materialistische Idealisten oder „Sozialisten“) erzwingen wollen, das Gute über das Naturrecht hinaus zu tun, reagieren die anderen (idealistische Naturalisten oder „Rassisten") mit der Bestreitung bzw. Verneinung des Naturrechts. Dabei ist zu bemerken, dass beide Seiten in der Argumentation den Bereich des Naturrechts verlassen.
Was gebietet Gott als wahrer Gesetzgeber durch das Naturrecht? Ganz einfach gesagt: Gutes zu tun und dabei die Selbsterhaltung zu berücksichtigen. Das Naturrecht begrenzt einerseits in einem gewissen Maß den Stärkeren (ein vermeintliches „Recht des Stärkeren“ wäre eine Perversion des Naturrechts), aber es gibt dem Stärkeren damit andererseits einen bestimmten (eben begrenzten) Raum.


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 AlbinoL 18. Februar 2016 

Total lächerlich die Debatte hier...christliches bleibt da nicht viel übrig

wenn ich auf bestehende Gesetze zur Anwendung von Waffengewalt hinweise will ich natürlich nicht sagen man soll schießen. ich wollte nur mal darauf hinweisen ;-)
hier wird ganz im Sinne der Rechtspopulitsten das Vokabular durcheinandergeworfen. Keine Unterscheidung zwischen Migranten und Flüchtlingen bzw. Asylanten gemacht.
Dass Merkel einen Fehler mit ihrem "herzlich willkommen" gemacht hat bestreitet niemand. Dass es Probleme auch und vor allem mit Muslimen geben wird bestreitet sicher auch niemand. Dass es mit den einfachen Rezepten der AFD funktionieren wird irgendwas zu verbessern, ist aber ganz sicher falsch. Bernd Höcke ist setzt den rechten Einheizern noch die Krone auf mit seinen Dumpfbackesprüchen. "immmmerrr schöööönn langssammmm klagen und am Eeeeenddeee dooochh keine Lööössuuuung sooondern eiiiiinnnnnn Merkellll mussss weeegg!!!" einfach nur lächerlich der Bernd


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 Ninivebote 18. Februar 2016 
 

wehret den Anfängen

Wer Frau Petrys Ausführungen aufmerksam liest und in Talkshows hört, kann klar erkennen, wie viel subtile Saat an Fremdenfeindlichkeit, Nationalismus und Gehässigkeit sie ausstreut. Gedanklich ist sie in der Welt der Nationalstaaten des 19. Jh. geblieben. Bei ihren Ausführungen zum Schusswaffengebrauch ging es ihr nicht um bestehendes Recht, sondern um Aufheizen der Stimmung zwecks Mobilisierung der Wähler. Die Bischöfe warnen zu recht. Sie haben die historische Lektion nicht vergessen, dass Ende der zwanziger Jahre viele Bischöfe und Kirchenvertreter die aufkeimende Saat von Rassenhass, Kriegstreiberei und Nationalismus nicht nur verharmlost, sondern sogar gefördert haben. Das Motiv der Wölfe ändert sich nicht, wenn sie sich gelegentlich als Schafe verkleiden. Ich misstraue Frau Petry zutiefst.


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 Wuna 18. Februar 2016 
 

Bischöfe und Papst

@ Theodor69
Sie bringen es auf den Punkt. Man kann sicher davon ausgehen, dass die deutschen Bischöfe in der Flüchtlingsfrage im Sinn von Papst Franziskus reden und handeln. Soll sich Frauke Petry doch den Papst vorknöpfen, das nötige Selbstbewusstsein hat sie ja.


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 Walter Heinrich 18. Februar 2016 
 

Ich habe Verständnis,

wenn die etablierten Parteien und ihre angeschlossenen Medien eine neue Partei, die sich anschickt, ihnen Fleischtöpfe und Vorrechte abspenstig zu machen, mit allen lauteren und unlauteren Mitteln bekämpft.
Mir fehlt aber jedes Verständnis, wenn Kirchenvertreter ungeprüft deren Parolen und Schlussfolgerungen verbreiten. Das mag eine Zeitlang der Kirche Ruhe verschaffen. Doch das Krokodil schläft nicht


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 HX7 18. Februar 2016 
 

Was ich jetzt sage kostet Mut

Frau Petry hat die Sache richtig erkannt. Hilfe vor Ort kostet ca. 1/75 des Geldes wie die unbegrenzte Aufnahme. Die Hilfe vor Ort ist human, weil:
1. Die Menschen nicht aus der Heimat entwurzelt werden
2. Hilfe vor Ort eine christliche Hilfe ist, weil die Menschen durch die Hilfe wieder handlungsfähig werden und nach Ende der Kriese wieder unabhängig leben können im Gegensatz zu den sich hier bildenden Paralelgesellschaften, die für alle Beteiligten nur Nachteile bringen.
3. Der barmherzige Samariter das Opfer versorgt hat und nicht zeitlebens ihn und seine Angehörigen bei sich aufnahm, wodurch der Mensch seine Eigenständigkeit und letztlich Würde verliert.
Christliche Hilfe ist immer Hilfe zur Selbsthilfe, die vor Ort geschehen muss. Was wäre, wenn D die vielen Milliarden nicht in die Zuwanderung sondern in die Flüchtlingslager vor Ort geben würde? Es gebe weniger Elend, Tod und Leiden!!!


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 kathlog 18. Februar 2016 
 

es ist doch hier nicht unbekannt...

... was Jesus gesagt hat: was ihr getan habt einem von diesen meiner geringsten Brüder, das habt ihr mir getan!
Wo bin ich hier, daß hier so kreuz und quer diskutiert wir? In einem christlichen Forum?
Wenn Jesus morgen wieder kommen würde, er wäre noch tausend mal zorniger als damals zur Tempelreinigung!
Da bin ich mir sicher!


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 Cremarius 18. Februar 2016 

Neue Allianz von Thron und Altar?

Ich finde es nicht gut, wenn Bischöfe sich in den aktuellen politischen Wahlkampf einmischen.
Wer hier verantwortungsvoll Position beziehen möchte, der muss sich sehr ausgiebig mit den Parteien und ihren Standpunkten beschäftigen. Andernfalls kann er kein fundiertes Urteil abgeben!
Ich denke nicht, dass Bischöfe, die Hirten sind, für derartige Tätigkeiten einen beachtlichen Teil ihrer Arbeitszeit aufwenden sollten.
Es gibt wohl weit wichtigere und dringendere Arbeiten im Weinberg des Herrn!
Ferner sollte die Kirche den Anschein vermeiden, mit den etablierten Parteien derart verbandelt zu sein, dass es in Klüngelei ausartet.
Eine neue Allianz von Thron und Altar kann nicht im Sinne der Kirche sein,- wenn sie Kirche bleiben möchte.
Die (rotgrünen) Protestanten sollten hier nicht Vorbild sein!
Warum kritisiert man nicht ebenso "mutig" die CDU für ihre Abtreibungs- und Genderpolitik?
Zwei Schwerter - zwei Welten: die weltliche, die geistliche.


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 Kleine Blume 18. Februar 2016 
 

@Philip: Auch unter Berücksichtigung der Verhältnismäßigkeit kann es Tote geben

Ich bin ganz bei Ihnen, dass Dienstwaffen gesetzeskonform und verhältnismäßig angewendet werden müssen.

Und doch zeigt das Beispiel vom Banküberfall, dass es auch Tote durch Dienstwaffengebrauch geben kann, sobald ich Dienstwaffen zur Verfügung stelle.

Und wenn es Tote gibt, kann das politisch ausgeschlachtet werden (auch wenn ich Ihnen zustimme, dass es sich beim Banküberfall um Selbstverteidigung der Polizisten bzw. Fremdverteidigung der Geiseln handelt).


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 antonius25 18. Februar 2016 
 

@confrater-stefan:

Ich halte Ihre "divide-et-impera"-Theorie für eine Verschwörungstheorie und eine Verdrehung der Tatsachen. Schließlich sind unsere Kirchen bereits jetzt sehr eng mit dem Staat und seiner Politik verbunden und die AfD ist eine Oppositionspartei. Zudem hat die NPD nichts mit der AfD zu tun und Maoisten finden wir z.B. in Baden-Württemberg als Ministerpräsident.

Ich brauche jedenfalls keine AfD um die politische Position der Kirchenvertreter zur Masseneinwanderung von Moslems, insbesondere die Position der evangelischen Vertreter (wie Göring-Eckardt, Käßmann und Co.) deutlich abzulehnen.


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 Ad Verbum Tuum 18. Februar 2016 

Keil

Was sicher nicht schön ist, dass auch hier im Forum der aktuelle Spaltpilz zu Tragen kommt.
Verursacher ist die Politik, die viel zu lange alles nur schöngeredet hat, die das Vertrauen großer Teile der Bevölkerung verloren hat.
Das ist dramatisch. Zumal wenn Politik darüber hinaus Spaltung forciert, in dem es die Deutschen nach eigenem Geschmack in gute und schlechte Deutsche unterscheidet (Linke Gewalt ist in weit größerem Maße akzeptiert als rechte. Die Grünen sind nach Maßstab @Palüm eindeutig als LINKSEXTREM einzuordnen, der Wunsch nach Abschaffung einer deutschen Identität wurde dort schon vielfach ausgesprochen).
Die Schönfärberei, Messen mit zweierlei Maß und Nichtberücksichtgung nationaler Interessen befeuert doch diese Zerstrittenheit.
Was das aktuelle Thema betrifft kommt hinzu, dass das Wort "Flüchtling" völlig undifferenziert verwendet wird. Flüchtling sind Menschen die Hilfe dankbar annehmen. Ohne gewaltätige "Flüchtlinge" gäbe es diese Diskussion nicht.


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 Kleine Blume 18. Februar 2016 
 

@confrater-stefan: Links-rechts-Schema in Kirche und Welt

Bei aller Unzulänglichkeit des Links-rechts-Schemas gibt es politische Strömungen sowohl in der Kirche als auch in der Welt.

Normalerweise sucht sich jemand, der kirchenpolitisch in bestimmter Weise geprägt ist, vor politischen Wahlen auch eine Partei, die möglichst viel von seinen Überzeugungen in der Politik umsetzt. Das gibt es z.B. sowohl im Hinblick auf die Grünen als auch auf die AfD, um nur mal diese zwei Beispiele zu nennen.

Eine Spaltung der Kirche in verschiedene kirchenpolitische Strömungen gibt es schon lange, nicht erst seit dem Auftreten der AfD.

Neu ist, dass diesesmal mit der AfD eine Partei aus dem rechten Spektrum sehr hohe Umfragewerte erzielt - das aufgrund der Erfahrungen der Jahre 1933-45 - zu Recht als "vermintes Gebiet" gilt.

Da gebe ich Ihnen schon recht, dass ein Christ genau und sorgfältig prüfen muss, ob solch eine neue Partei Strömungen aus unseliger Zeit bedient oder nicht.


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 Paddel 18. Februar 2016 

Dienstwaffe in den Schulen

Die Polizei ist neuerdings verpflichtet worden, nur noch mit Schusswaffe in die Schulen zu gehen. Das, nur am Rande...

Ich habe das Parteiprogramm der AFD noch nicht gelesen, und habe noch keine Meinung über die Partei, aber was mich ärgert ist, dass sich Bischöfe
1. sich überhaupt politisch äußern und
2. wenn sie schon gegen eine Partei Stellung beziehen, warum dann nicht auch gegen Bündnis 90 / die Grünen ?


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 antonius25 18. Februar 2016 
 

@Philip:

Es gibt einen Grund, warum sich die Christenverfolgung nicht im Programm der AfD findet: Die AfD möchte keine Christenverfolgung durchsetzen. Beatrix von Storch hat das Verdienst, im Europaparlament immer wieder auf die Christenverfolgung aufmerksam zu machen, auch mit Nun-T-Shirt. Das ist auf Youtube nachprüfbar.

Im Ba-Wü-Bildungsplan "Akzeptanz sexueller Vielfalt" von Grün-Rot finden sich dagegen konkrete Maßnahmen, wie die Kirche im Sinne des Programms gleichgeschaltet werden soll.


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 antonius25 18. Februar 2016 
 

Ein paar Fragen an die AfD-Kritiker:

1) Ich nehme an, Sie wollen zwischen Schutzbedürftigen und Kriminellen unter den Einwanderern differenzieren? Z.B. zwischen verfolgten Christen und Kämpfer des Islamischen Staates
2) Wie wollen Sie das praktisch, jenseits von Lippenbekenntnissen, machen, wenn Sie die Grenzen nicht schützen wollen? Die Abschiebung der Kriminellen klappt offensichtlich seit Jahrzehnten nicht.
3) Wenn Sie die Grenzen schützen wollen, wie wollen Sie das machen ohne bewaffnete Sicherheitskräfte? (also z.B. Bundesgrenzschutz)
4) Sehen Sie eine andere Partei (außer AfD und CSU), die die angeführten Voraussetzungen zur notwendigen Differenzierung fordert?


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 lenard 18. Februar 2016 
 

Kardinal Lehmann hat in seiner Rede

auf der Frühjahrsvollversammlung der deutschen Bischöfe eine "Fremdenfeindlichkeit gegen Flüchtlinge" beklagt und zur Nächstenliebe aufgerufen. Angesichts des fast Totschweigens der Christenverfolgungen im Nahen Osten und auch hier in den Flüchtlingsheimen und dass die Wiege des Christentums buchstäblich im Blut ertrinkt, wirken solche Wort wirklich wie geheuchelt. Warum liest man nicht einmal "Bischofskonferenz entsetzt über 2000 Kirchenschändungen bundesweit und inklusive massive Störungen von Gottesdiensten?"


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 Aventin 18. Februar 2016 
 

@AlbinoL

Das hat Frau Dr. Petry nicht getan.


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 Aventin 18. Februar 2016 
 

@Palüm

Was Sie von Herrn Hocke zitieren, ist keine Forderung Höckes, sondern sein Vorwurf an die Altparteien.


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 lenard 18. Februar 2016 
 

Frau Petry hat Recht

Ich und viele Christen, mit denen ich in der letzten Zeit gesprochen habe, empfinden es auch so. Sie verstehen ihre Bischöfe nicht mehr. Und wirklich das Schlimme ist, sie spalten die Gemeinden. Das kann einfach nicht richtig sein. Da kann mir einer sagen was er will. Immer wieder kommt mir in letzter Zeit das Marienlied: Maria breit den Mantel aus, mach Schirm und Schild für uns daraus in den Sinn.


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 Philip 18. Februar 2016 
 

Grundsatz der Verhältnismäßigkeit

@Kleine Blume: Ihr Vergleich ignoriert vollständig den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit, der in unserem Rechtsstaat gilt und auch im Bezug auf den Grenzübertritt Geltung findet; das Urteil des BGHs habe ich unten verlinkt. Im Bezug auf den Banküberfall ist die Verhältnismäßigkeit dann gegeben, wenn der Räuber einen Polizisten oder Zivilisten mit dem Leben bedroht; dann, und nur dann, darf er zur Selbst-/Fremdverteidigung töten. Das ist, soweit ich weiß, auch die einzige kirchlich anerkannte Ausnahme vom 5. Gebot. Auf Unbewaffnete an der Grenze zu schießen ist natürlich völlig unverhältnismäßig. Oder?

@Bonifaz: Selbstverständlich kann Frauke Petry die Bischöfe kritisieren. Die Frage ist nur: Auf wen soll man als katholischer Christ hören? Gehorsam auf seinen Bischof und in Vertrauen auf dessen Führung durch den Hl. Geist oder auf eine Politikerin? Übringens, Gender und Abtreibung sind auch "Gebiete der Tagespolitik", auf dem Bischöfe m.E. nach gerne tätig sein dürfen...


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 silas 18. Februar 2016 

Christliche Gretchenfrage: Wem zuerst helfen?

Moraltheologische Frage ob der Erlaubtheit einer Abwägung in Lebensfragen:
Ein Schiff geht unter. Man macht sich auf zu retten. Es komm einem zuerst fremde Ertrinkende entgegen. Mittendrin erkennt man ein Freund. Darf ein Christ zuerst seinen Freud retten?
Antwort: Nein, denn jedes menschliche Leben gilt es zu retten, denn Abwägungsfragen hören beim Lebensrecht auf!

Die Vorsitzende einer auf Fremdenfeindlichkeit ausgerichteten Partei entlarvt sich hier selbst, da sie diese christliche Handlungsmaxime nicht zu kennen scheint oder sie verneint, was sie vollents ins christliche Abseits stellt.
Das Lebensrecht beginnt mit der Verschmelzung von Ei und Samenzellen und endet mit dem natürlichen Tod. Das gilt unabhängig vom der Staats-, Religionszugehörigkeit oder dem Geschlecht.
Wenn Religionsführer oder Parteien dieses Menschenrecht einfordern, sind sie nicht zu verunglimpfen!
"Was ihr einem meiner geringsten Brüder nicht getan habt, habt ihr mir nicht getan." Sagt Jesus d. Herr.


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 wedlerg 18. Februar 2016 
 

Undifferenziert und Unbedacht III

Die Krone auf das ganze war aber der Gedanke einer Predigt gestern von Kardinal Marx, als er in voller Inbrunst meinte, "der Wohlstand sei vorbei", D könne nicht weiter im Wohlstand leben, denn jetzt müssten die Prioritäten denen gelten, die da kommen. Mit Verlaub: wenn der Wohlstand hier vorbei ist, wird niemand mehr kommen. Aber viel schlimmer: dieser Gedanke ist zu tiefst unchristlich. Niemals hat das Evangelium zu Enteignung oder Zerstörung von funktionierenden Strukturen aufgerufen. Die Nachfolge erfordert das trennen vom EIGENEN materiellen Besitz. dann also: Gebt die Milliarden des dt. Kirchenapparats, der Sozialverbände und Verwaltung und der Medien an die Armen und fordert nicht neue Steuermilliarden für die eigenen Leute! Und sagt Euch vom Materialismus der GRÜNEN frei, die allen alles wegnehmen, um es den eigenen Leuten zu geben. Vielleicht wird dann klar, dass diejenigen, die auf einer menschlichen Ebene helfen, diejenigen tragen, die sich darin gefallen, nur zu reden.


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 confrater-stefan 18. Februar 2016 
 

@zweifelTom

In diesem Fall ist es gerade die AfD, die nach dem Motto "divide et impere" versucht, einen Keil in die Kirche zu treiben. Das sollte uns mit Blick in die eigene Geschichte aber auch z.B. nach China bekannt vorkommen. Die Ausschaltung oder Kooptierung von Religionsgemeinschaften ist ein Anzeichen für das, was kommt, sollte die AfD an die Macht kommen (oder diese einfach übernehmen). AfD, Pegida, NPD & Co. sind für Christen keine Partner sondern eine Gefahr.


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 wedlerg 18. Februar 2016 
 

Undifferenziert und Unbedacht II

Wer mit den GRÜNEN paktiert und Thesen der TAZ verbreitet, wie Bischof Overbeck auf seiner Facebook-Seite, muss sich fragen lassen, wem er dient: Gott oder dem goldenen Kalb "Materialismus für alle". Es kann nicht sein, dass die verstaubten Sozialismus-Parolen der Vorzeit nun im Gewande der Flüchtlingskrise kirchlich akzeptiert und auch noch gegen die eigenen Gläubigen verwendet werden. Echte Flüchtlingsarbeit der Kirche ist nicht undifferenziert und vernünftig und gottlos, sondern wachsam, einfühlsam und zu Gott hinführend. Wer nur Sozialprogramme und "Integration" einfordert, hat keine kirchlichen Motive. Und last but not least ist es langsam unerträglich den Menschen, die den unüberlegten Willkommenswahnsinn tragen (Freiwillige, Polizei, Verwaltung) bzw. ihn finanzieren (Familien, arbeitende Bevölkerung) und ertragen (Leute die in Brennpunkten leben) auch noch zu beschimpfen, weil sie merken, dass eben auch Kriminalität und (sexuelle) Gewalt importiert wird.


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 Kleine Blume 18. Februar 2016 
 

@AlbinoL: Debatte über Dienstwaffen

Vielleicht sollten wir generell eine Debatte führen, ob wir wollen, dass Polizisten und andere Sicherheitsdienste Dienstwaffen führen.

Im Ernstfall wird es bei Schusswaffengebrauch nicht auszuschließen sein, dass Menschen zu Tode kommen.

Wäre es dann nicht gleich besser, um jeden Schusswaffengebrauch von vornherein auszuschließen, wenn wir Polizisten (bzw. Sicherheitsdienste) ohne Dienstwaffen in Einsätze schickten, so z.B. bei einem Banküberfall?


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 wedlerg 18. Februar 2016 
 

Undifferenziert und Unbedacht I

Leider hat sich Kardinal Marx oft und zuletzt gestern unbedacht geäußert. Eine einseitige Analyse pro Migration ist völlig verfehlt und steht im Widerspruch zu allem, was uns die Bischöfe im Orient und in Nordafrika erzählen: es kommen nicht die Armen und verfolgten bis zu uns. Es kommen die Kräftigen und diejenigen, die zu Hause gebraucht würden. Auch die Kriegsflüchtlingsbilder sind viel zu einfach. Es gibt traumatisierte und verzweifelte, aber auch viele, die einfach eine Chance suchen, die sie z.B. in der Türkei nicht haben, weil dort die Sozialsysteme niemanden auffangen. Und was hat der Kardinal vor einem Jahr gesagt, als hunderttausende Christen getötet, versklavt oder vertrieben wurden? Gab es die großen Aufrufe, diesen Menschen eine Stimme zu geben? Wo war die Stimme der dt. Kirche gegen den Genozid an Christen in Syrien? Es scheint, als wolle man lieber mit den Atheisten und anti-klerikalen bunten Weltverbesserern "allen" helfen - sprich auf keinen Fall Christen.


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 Palüm 18. Februar 2016 
 

@Tisserant

Was würden Sie eigentlich einem christlichen Soldaten empfehlen, wenn er von seinem Vorgesetzten den Befehl bekommt, illegal über die Grenze kommenden Flüchtlinge notfalls zu erschießen? Würden Sie ihm raten, dem Befehl Folge zu leisten, auch wenn der Flüchtling unbewaffnet ist? Wenn ja, würden Sie diese Empfehlung geben, obwohl Sie das 5. Gebot kennen, in dem nichts relativiert wird (da heißt es nicht: Du sollst nicht töten, es sei denn...). Sie würden diesem Soldaten wirklich empfehlen, zu schießen?


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 Palüm 18. Februar 2016 
 

@Maier

So, so, rechtspopulistisch ist die AfD also nicht. Da werden die Damen und Herren, die sich gerne als Alternative sehen, aber ganz schön ungemütlich. Sollen wir mal gemeinsam das Vokabular der AfD durchforsten, die deren Vertreter anwenden, wenn es um Menschen geht, die ihre Heimat verlassen und bei uns Zuflucht suchen? Flut, Tsunami, Welle. Wie würden Sie das Zitat von Herrn Gauland einordnen, der da sagte, die Deutschen müssten „wieder eine Tatsache der Weltgeschichte akzeptieren lernen, die Bismarck in die berühmten Worte fasste: Nicht durch Reden werden die großen Fragen der Zeit entschieden, sondern durch Eisen und Blut“? Das ist allerdings nicht rechtspopulistisch, da haben Sie recht. Die Frau von Storch würde auf Kinder an der Grenze schießen lassen und relativiert erst, nachdem ein Shitstorm losgeht. Und wie sagte Björn Höcke: "Deutschland in seiner jetzigen Form soll abgeschafft werden." Nein, auch das ist nicht rechtspopulistisch. DAS IST RECHTSEXTREM!


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 Bonifaz2010 18. Februar 2016 
 

@ Stephaninus

Warum soll Frau Petry nicht berechtigt sein, die Bischöfe zu kritisieren? Wenn diese sich auf das Gebiet der Tagespolitik begeben, müssen sie auch Kritik von Politikern hinnehmen, zumal wenn die Kritik, wie Sie ja selbst einräumen, jedenfalls in Teilen zutreffend ist.


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 Metscan 18. Februar 2016 
 

AfD Vorsitzende....

Frau Petry hat recht! Der Hl. Paulus sagt: Helfet zuerst euren Brüdern! Aber die Bischöfe befassen sich ja nicht mehr mit den christlichen Verkündigungen, sondern lieber mit Politik


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 Stephaninus 18. Februar 2016 
 

Frau Petris Kritik mag inhaltlich in Teilen stimmen

dennoch ist sie für mich keinerlei Legitimation für irgendwelche Belehrungen an die Adresse der Bischöfe.


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 Tisserant 18. Februar 2016 

Albinol Sie zitieren schlecht!
Herr Palmer hat ähnliches gesagt und darüber hört man nichts!

Lesen Sie auch nach, wie die EU ihre Außengrenzen schützen kann, es aber nicht macht!

Und wo ist Ihre Barmherzigkeit?

Versachlichung der Diskussion würde allen gut zu Gesicht stehen!
Allen voran Kardinal Marx!

Die kath Kirche in Deutschland,ist zu einem linksgrünen Gutmenschenclub verkommen,mit christlichem Anstrich!


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 Bonifaz2010 18. Februar 2016 
 

@AlbinoL

Sie hat ja nicht gefordert, Flüchtlinge zu erschießen, sondern nur darauf aufmerksam gemacht, dass Grenzen letzten Endes notfalls auch mit Waffengewalt verteidigt werden müssen. Das entspricht ja auch dem geltenden Recht. Oder warum sonst tragen die Bundesgrenzschützer Waffen? Weil das so cool aussieht?!


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 julifix 18. Februar 2016 

Wann...

fangen wir hier als katholische Christen endlich an, zu beten? Anstatt hier 'rum zu lamentieren! Anstatt sich und anderen gegenseitig die Schuld zu zuschieben. "Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet".
Sühne- u. Barmherzigkeitsrosenkränze, eucharistische Anbetungsstunden, Gebetsstürme??? Wann???
Für unsere Hirten u. Priester, für unsere christlichen Geschwister, für unsere Feinde, für die Täter, für die Familien, für die Beendigung der Kultur des Todes, für unser aller Umkehr? Wann? Wann füllen wir(!) wieder unsere Kirchen? Wann?


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 Philip 18. Februar 2016 
 

Vorsicht...

Vorsicht, werter AlbinoL: Gleich werden hier einige behaupten, dass nur die Anwendung bestehenden Rechts gefordert wird (http://www.gesetze-im-internet.de/uzwg/__11.html).

Die Interpretation des Gesetzes durch ausgebildete Juristen wird dabei vollständig ingnoriert, v.a. der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit. Dazu ein Urteil des Bundesgerichtshofes:

http://www.gesetze-im-internet.de/uzwg/__11.html


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 AlbinoL 18. Februar 2016 

@aventin Hasssprache

Wenn sie waffengewalt gegen Frauen und Flüchtlinge fordert...


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 zweifelTom 18. Februar 2016 
 

Bischöfe spalten die Kirche

In der Tat ist Frau Petrys Kritik nachvollziehbar. Die lautstarken Wortführer der Bischöfe in der Flüchtlingsfrage (Marx, Woelki, Overbeck) haben sich einseitig, blauäugig und in der Sache inkompetent auf Frau Merkels Seite geschlagen und geißeln jene, die sie für verfehlt halten und Begrenzung der Zuwanderung fordern, als unchristlich, fremdenfeindlich, rassistisch, rechtsradikal usw.
Damit tragen sie die von Frau Merkel verschuldete Spaltung der Gesellschaft in die Pfarrgemeinden hinein und vergiften das innerkirchliche Klima.
Völlig übersehen sie die Gefahr, die von anderer Seite droht: Gewalt gegen Plakatierer der AfD, (Brand-)Anschläge auf deren Büros, rechtswidrige Auftrittsverbote für AfD-Politiker, Mundtotmachen durch Ausgrenzung aus (Fernseh-)Diskussionen, Terrorisierung von Veranstaltern (Wirten), die der AfD Räumlichkeiten zur Verfügung stellen, Stigmatisierung der Partei als verfassungsfeindlich.
Das sind die Methoden, deren sich die Nazis bedient haben.


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 AlbinoL 18. Februar 2016 

Jemand der auf Flüchtlinge schiessen lassen will

Sollte einfach nicht mehr beachtet werden... Gerade wenn sie selbst atheistin ist...


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 Florian75 18. Februar 2016 
 

waghäusler, was hat das denn mit den Flüchtlingen zu tun. Das ist ein ganz anders Thema. Aber trotzdem sollten sich die Bischöfe lieber mehr um die christlichen Flüchtlinge sorgen die selbst in Deutschland noch von den Muslimen unterdrückt werden. Ihnen sollten sie in erster Linie helfen, gerade auch im Jahr der göttlichen Barmherzigkeit.


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 Aventin 18. Februar 2016 
 

Und wo, bitte schon,

spricht die AfD eine radikale Hasssprache? Möge er das belegen! Kardinal Marx reiht sich hier in die Verleumdungskampagne der Altparteien gegen eine neue demokratische Partei ein. Warum?


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 bücherwurm 18. Februar 2016 

@Maier:

wir haben Ihren Hinweis aufgegriffen.


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 Maier 18. Februar 2016 
 

Wo sie recht hat, hat sie recht

- auch wenn sie es hier selbst pointiert formuliert.

Mich wundert aber, dass kath.net in diesem Artikel in den dpa-Krieg der Adjektive miteinstimmt und von der rechtspopulisten AfD spricht. Im Parteienverzeichnis ist die AfD ohne das Adjektiv "rechtspopulistisch" verzeichnet. Auch wenn wir uns schon alle daran gewöhnt haben, sollten wir bei der Sprache alle vorsichtiger und besonnener werden. Das würde der Sache dienen.


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 waghäusler 18. Februar 2016 
 

Recht hat sie.
Wo bleibt denn hier die vielgeschworene Barmherzigkeit,die man den Wiederverheiraten
geschiedenen,im Bezug auf die Spendung der
Kommunion,zukommen lassen möchte?


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 Bergfried 18. Februar 2016 
 

Christenhilfe

Zuerst sollte die Christenhilfe in jeder Form stehen.Dann noch eine Frage:setzen sich die Bischhöfe und Kardinäle genug mit der sogenannten Religion Islam auseinander?wenn sie an Baukränen hochgezogen,oder geköpft werden ist es zu spät.sehr wahrscheinlich merkt man erst dann,wenn auch in D die Christenverfolgung eingesetzt hat,welches trojanische Pferd man unterstützte!!!


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