Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Hamburger Erzbischof Heße meint: 'Christus ist nicht Mann geworden'
  2. Vatikan gegen Mahlgemeinschaft von Katholiken und Protestanten
  3. 27 deutsche Ärzte ersuchen Bischöfe um Erlaubnis der Mundkommunion
  4. Bätzing: „Es gibt keine Tendenzen in irgendeiner Weise, uns als Nationalkirche abzuspalten“
  5. 'Synodaler Weg' braucht (fast) kein Mensch
  6. Diese Ablehnung aus Rom war deutlich genug
  7. Linke US-Verfassungsrichterin Ginsburg an Krebs gestorben - Kommt katholische Höchstrichterin?
  8. "Aus dem Star, der Himmel und Erde gemacht hat, wird also ein Sternchen. Kyrie eleison!"
  9. Kardinal Koch: Papst hat seine Sorge über Deutschland geäußert
  10. Bischof Oster kritisiert Unterstützung von „She decides“ durch Maria Flachsbarth/Kath. Frauenbund
  11. Diesen Corona-Irrsinn versteht niemand mehr
  12. DBK: Flachsbarths „She decides“-Engagement geht auf ihre Verantwortung als Staatssekretärin zurück
  13. Oster: „Irritierend, dass Sie nicht auf Problematik des ungeschützten jungen Lebens eingehen“!
  14. "Haltet immer zum Papst, und ihr werdet Christus nie verlieren!"
  15. "Religion nicht instrumentalisieren"

Beverfoerde: AfD nicht am Bündnis «Demo für alle» beteiligt

15. Februar 2016 in Deutschland, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Dem Bündnis «Demo für alle» gehören unter anderen evangelische Arbeitskreise einiger CDU-Kreisverbände und das Forum Deutscher Katholiken an, ist «überparteilich und überkonfessionell» - «Demo für alle»-Sprecherin Beverfoerde selbst ist CDU-Mitglied


Magdeburg (kath.net/KNA) Die Sprecherin des familienpolitisch konservativen Bündnisses «Demo für alle», Hedwig von Beverfoerde (Foto), hat Medienberichte zurückgewiesen, nach denen das Bündnis von der AfD getragen werde. Auch sei die stellvertretende AfD-Vorsitzende Beatrix von Storch nicht an der Organisation beteiligt, betonte Beverfoerde am Freitag in Magdeburg. «Beide Behauptungen sind falsch», hieß es in ihrer Erklärung.

Dem Bündnis «Demo für alle» gehören unter anderen evangelische Arbeitskreise einiger CDU-Kreisverbände und das Forum Deutscher Katholiken an. Die Organisation machte zuletzt in Stuttgart durch Demonstrationen gegen den Bildungsplan für die baden-württembergischen Schulen auf sich aufmerksam. Sie wirft der grün-roten Landesregierung vor, Kinder ideologisch beeinflussen und «sexualisieren» zu wollen.

«Demo für alle» sei «überparteilich und überkonfessionell» und werde von einem breiten Aktionsbündnis von 30 Vereinen, Organisationen, Initiativen und engagierten Einzelpersonen getragen, darunter auch Angehörigen verschiedener bürgerlicher Parteien. «Zu keinem Zeitpunkt stand 'Demo für alle' unter dem Einfluss einer bestimmten politischen Partei, wie etwa der CDU oder der AfD», betonte Beverfoerde, die selbst CDU-Mitglied ist.


Für die praktische Organisation der Vereinigung «Demo für alle» ist seit Herbst 2015 nach ihren Angaben der Verein Ehe-Familie-Leben zuständig, dessen Vorsitzende von Beverfoerde ist.

kath.net dokumentiert die Erklärung von Hedwig v. Beverfoerde zum Verhältnis DEMO FÜR ALLE – Initiative Familienschutz in voller Länge:

Vor sieben Jahren, also lange bevor an eine neue Partei AfD überhaupt zu denken war, habe ich die Initiative Familienschutz unter dem Dach des Trägervereins Zivile Koalition e.V., deren Vorsitzende Beatrix v. Oldenburg/Storch war und ist, ehrenamtlich aufgebaut und bis Oktober 2015 geleitet.

Im Zusammenhang mit den heftigen Protesten gegen das grün-rote Projekt ‚Bildungsplan 2015‘ in Baden-Württemberg Ende 2013/Anfang 2014, hatte ich die Idee, ein breites Bündnis für Ehe und Familie – gegen Gender und die Sexualisierung der Kinder zusammenzubringen, um gemeinsame Demonstrationen durchzuführen. Vorbild war die französische Bewegung ‚La Manif Pour Tous‘ (zu Deutsch: Demo für alle). Nach zahlreichen Gesprächen mit künftigen Bündnispartnern schufen wir kurzerhand die Marke DEMO FÜR ALLE mit (geschütztem) Logo und legten los. Die praktische Organisation der Demonstrationen nahm bis Mai 2015 die Initiative Familienschutz unter meiner Leitung wahr.

Als in der Öffentlichkeit zunehmend die wahrheitswidrige Behauptung auftauchte, die DEMO FÜR ALLE sei eine „AfD-Veranstaltung“, habe ich in Absprache mit dem Aktionsbündnis im Mai 2015 die Demo-Organisation aus der Initiative Familienschutz herausgelöst und zunächst privat übernommen. Im Sommer 2015 gründeten wir mit einigen Mitstreitern (ohne Beatrix und Sven v. Storch) den Trägerverein Ehe-Familie-Leben e.V. Dieser Verein, dessen Vorsitzende ich bin, hat inzwischen die praktische Organisation von DEMO FÜR ALLE übernommen.

Um mich mit ganzer Kraft dem Aktionsbündnis für Ehe & Familie – DEMO FÜR ALLE widmen zu können, habe ich im Oktober 2015 meine Tätigkeit für die Initiative Familienschutz und Zivile Koalition vollständig aufgegeben.

V.i.S.d.P.: Hedwig v. Beverfoerde, Koordinatorin DEMO FÜR ALLE

Für das Material der KNA: (C) 2016 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
Jegliche mediale Nutzung und Weiterleitung nur im Rahmen schriftlicher Vereinbarungen mit KNA erlaubt.

Hedwig von Beverfoerde "Demo für alle"


Demo für Alle - Dr. Malte Kaufmann (CDU) - Mitglied im Landesvorstand der CDU Baden-Württemberg


Foto Beverfoerde © Hedwig von Beverfoerde



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gesellschaft

  1. Österreichs Integrationsministerin richtet „Dokumentationsstelle politischer Islam“ ein
  2. Eine Kathedrale in Istanbul - und eine in Nantes
  3. US-Stadt will barbusige Frauen in öffentlichen Parks erlauben
  4. „Wäre das Kinderkopftuch eine christliche Tradition, wäre es schon lange verboten“
  5. CNN-Moderator Chris Cuomo: Amerikaner "brauchen keine Hilfe von oben"
  6. Fridays For Future Weimar: „Die Polizei diskriminiert, mordet, prügelt, hehlt“
  7. Ich bin ein 'weißer Mann', aber deshalb knie ich mich nicht nieder
  8. Menschenwürde und Menschenrechte haben frühere Anhänger verloren
  9. Berlin: Portal des Senats wirbt für Austritt aus der Kirche
  10. Der letzte Feind








Top-15

meist-gelesen

  1. Hamburger Erzbischof Heße meint: 'Christus ist nicht Mann geworden'
  2. Vatikan gegen Mahlgemeinschaft von Katholiken und Protestanten
  3. Kardinal Koch: Papst hat seine Sorge über Deutschland geäußert
  4. Diesen Corona-Irrsinn versteht niemand mehr
  5. Bischof Oster kritisiert Unterstützung von „She decides“ durch Maria Flachsbarth/Kath. Frauenbund
  6. Weinendes Marienbildnis sorgt in Griechenland für Aufsehen
  7. Linke US-Verfassungsrichterin Ginsburg an Krebs gestorben - Kommt katholische Höchstrichterin?
  8. Bätzing: „Es gibt keine Tendenzen in irgendeiner Weise, uns als Nationalkirche abzuspalten“
  9. 27 deutsche Ärzte ersuchen Bischöfe um Erlaubnis der Mundkommunion
  10. Diese Ablehnung aus Rom war deutlich genug
  11. "Aus dem Star, der Himmel und Erde gemacht hat, wird also ein Sternchen. Kyrie eleison!"
  12. Die Helden von Berlin - Trotz Corona mehr als 3000 Teilnehmer beim Marsch für das Leben
  13. 'Synodaler Weg' braucht (fast) kein Mensch
  14. Erzbischof Gänswein aus Krankenhaus in Rom entlassen
  15. Franziskus und der Exorzismus

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz