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Bischof Oster kritisiert liberale Theologen

7. Februar 2016 in Aktuelles, 48 Lesermeinungen
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Passauer Bischof fragt in Richtung der liberalen Theologen, ob die sogenannten Konservativen auch zum erwünschten «Lehramt der Theologie» gehören dürften und wer dann der Regulator eines solchen Lehramtes wäre.


Passau (kath.net/KNA) In Deutschland ist eine neuerliche Debatte um das Verhältnis der akademischen Theologie zum Lehramt von Papst und Bischöfen entbrannt. In einem Facebook-Eintrag kritisierte der Passauer Bischof Stefan Oster am Wochenende die Auffassung einiger Professoren, die der Theologie ein «unverzichtbares wissenschaftliches Lehramt in der Kirche» neben dem Lehramt der Bischöfe zuschreiben wollten. Einer solchen Position mangele es an Selbstkritik, schreibt Oster. Theologen widersprächen sich oft dramatisch und seien nicht besonders konsensfähig.

Mit seinem Beitrag stellte sich Oster an die Seite des Regensburger Bischofs Rudolf Voderholzer, der zuvor eine stärkere Unterordnung der Theologie unter das Lehramt der Bischöfe gefordert hatte. Damit hatte Voderholzer vor einigen Tagen den Widerspruch der beiden Freiburger Universitätsprofessoren Eberhard Schockenhoff und Magnus Striet hervorgerufen. Beide reklamierten für die Theologie ein eigenes Wächteramt in der Kirche, das Irrtümer auch aufseiten des Lehramts korrigieren helfen könne. Dies sei zuletzt etwa im Umgang mit dem «theologischen Antijudaismus» oder der «Verurteilung der Freiheitsrechte durch die Päpste des 19. Jahrhunderts» erfolgt.


Oster und Voderholzer beziehen sich mit ihren Einwänden auf die Abschlusserklärung eines internationalen Theologenkongresses Anfang Dezember in München. Der Passauer Bischof bemängelte, bei den Unterzeichnern handele es sich mehrheitlich um Vertreter einer liberalen, lehramtskritischen Richtung. Er würde diese gern fragen, ob die sogenannten Konservativen auch zum erwünschten «Lehramt der Theologie» gehören dürften und wer dann der Regulator eines solchen Lehramtes wäre.

Zugleich äußert Oster Unbehagen darüber, dass sich nach seinem Eindruck die wissenschaftliche Theologie «in dieselben Lager aufspaltet wie die übrige Landschaft der katholischen Gläubigen». Dabei werde in der akademischen Theologie noch mit härteren Bandagen gekämpft als in anderen kirchlichen Lebenswelten.

Als ein verbreitetes Defizit hält Oster der Universitätstheologie vor, dass die meisten Lehrenden die Studierenden damit überfordern, die häufig widersprüchlichen Forschungsergebnisse in eine einheitliche theologische Gesamterfahrung zu integrieren. Er kenne jedenfalls nicht wenige, die sich nach dem Theologiestudium «von der Kirche verabschiedet» hätten. Studierende spürten, ob Theologiedozenten «nicht nur Wissenschaftler, sondern auch gläubige Zeugen sind». Der einzig angemessene Umgang mit Gott sei die «Anbetung». Dank und Anbetung müssten daher der theologischen Reflexion vorausgehen «und letztlich ihr auch folgen».

Gebetshaus Augsburg/ #Mehr - Katechese des Passauer Bischofs Stefan Oster


(C) 2016 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
Foto Bischof Oster (c) kath.net/Michael Schäfer



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Lesermeinungen

 Msgr.Westenfeld 7. Februar 2018 

Bischof Oster

Wie recht der Bischof hat, leuchtet unweigerlich ein. Theologie ist eine gute, aber auch gefährliche Angelegenheit. Sie will gut untermauert sein durch ein solides Glaubenswissen.Ohne dies zu berücksichtigen, würde sie sich verselbständigen und sich nur an ihre selbst gemachten Normen halten. Man darf nicht alle Professoren "über einen Kamm scheren". Die meisten dozieren ihre Studenten auch mit ihrer überzeugenden Glaubenshaltung. Andere gab und gibt es auch - und da gilt es gut hinzuhören und zu unterscheiden. Ein Wort habe ich nie vergessen. Es stammt von einem alten Abt, der sagte: "Studieren sie ihre Theologie gut, aber vergessen sie nicht, Theologie studiert man auch auf den Knien." Dieses Wort gilt bis heute und darf von keinem Lehrenden vergessen werden.Damit bin ich ein Leben lang gut gefahren.Es ist modern und zugleich konservativ. Danach fragen junge Menschen heute. Insbesondere Studierendeder Theologie.


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 UnivProf 12. Februar 2016 
 

Wirkliche "Episcopoi"

Endlich eine klare und richtungweisende Stimme unter den Bischöfen, die ja "Episcopoi" und nicht "aposcopoi" sein sollen, nicht wegschauen, wenn einige staatliche Fakultäten mehr Schaden als Nutzen bringen, ja sich zu "Abtreibungsanstalten" für Berufungen entwickelt haben. Das Wächteramt kann nicht darin bestehen, dass jahrzehntelang nie etwas im Gehorsam gefordert worden ist und die Begegnungen sich auf nette unverbindliche Kameradschaftstreffen beschränken.
Man könnte viele Tatsachenberichte und Romane schreiben über die derzeit dort verbreitete Cliquen- und Intrigenwirtschaft.
Das Problem für Deutschland ist erheblich schwerwiegender als einzelne Skandalfälle von Pädophilen.


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 Charles X. 9. Februar 2016 
 

@ Cyprianus

Nur einmal kirchengeschichtlich gedacht: Ohne ein auch für die Lehre verantwortliches Lehramt der Theologen gält heute noch die Irrlehre von Johannes XXII., dass die Seelen der Gerechten NICHT sofort in die visio beatifica gelangten. Und auch das Abendländische Schisma wäre ohne das Lehramt der Theologen nicht beseitigt worden. Ich kann die Position Rom absolut nachvollziehen und heiße sie auch gut, aber sie ist eben nur eine Seite der Medaille.
Danke für Ihre Zustimmung. Mir ist da "Anbetung" echt zu wenig. Wir haben in der Kirche mehr zu bieten. Und das ist auch gut so!


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 Cyprianus 9. Februar 2016 

@Charles X.

Die Zustimmung bezieht sich natürlich auf Ihren ersten Kommentar.


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 Charles X. 8. Februar 2016 
 

@thomasmoore

Es gibt aber nach der Lehre des Hl. Thomas von Aquin sehr wohl ein Magisterium der Theologen!


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 Charles X. 8. Februar 2016 
 

Nur Anbetung?

1) Mit "Gott" kann man gar nicht umgehen, da man "Umgang" nur mit Dingen haben kann, die endlich sind. Das sollte man sich bei dieser metaphorischen Redeweise immer dazu denken. Gott ist kein Gegenstand dieser Welt.
2) Nur Anbetung? Das würde mir nicht reichen, es wäre mir zu quietistisch. Für mich gehören da "Nachdenken" über Gott und Gottesliebe (durch Menschenliebe nach Mt 25) dazu...


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 Tisserant 8. Februar 2016 

Es muß natürlich heißen:

dargebracht wird!


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 gebsy 8. Februar 2016 

da bekommt der Laie

einen kleinen Einblick, welche Kräfte auf unsere Hirten einwirken.
Da bleibt nur die Zuflucht zur Mutter und Knotenlöserin; menschliches Abwägen und Diskutieren wird dieser Wirklichkeit nicht gerecht ...
http://www.kathtube.at/player.php?id=12385


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 Wiggum 8. Februar 2016 
 

@Tisserant,
nur weil etwas „Symbolisch“ sein soll, heißt es noch lange nicht, dass es nicht Wahr sei.

@Glocke,
Ich hab gelernt, den Begriff „Irrlehre“ sparsam zu verwenden. Gerade in den Letzten 10 - 15 Jahren hat sich bei den unterschiedlichsten Richtungen in unserer Kirchen die Tendenz entwickelt, dass jeder immer mehr und mehr seine eigene Glaubenskongregation ist, die scheinbar konservativen genau so, wie die scheinbar progressiven.

Was nicht gefällt wird abgetan, und diejenigen die es sagen als Häretiker verunglimpft. Dabei dauern Entscheidungen - wie die von Ihnen angesprochenen „wahrer Gott und wahrer Mensch“ lange, für unsere Begriffe sehr lange, und für manche zu lange. Also lassen wir doch die Theologen ordentlich diskutieren, weil genau dazu sind sie eben auch da.


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 Dottrina 8. Februar 2016 
 

Theologie

habe ich natürlich nie studiert, kann mir aber vorstellen, wie junge Studenten mit den modernistischen Professoren hadern müssen. Mein (bißchen) theologisches Wissen habe ich aus dem Kompendium der kath. Kirche, guten Theologieprofessoren (z.B. Klaus Berger), aber in erster Linie aus den zahlreichen Werken von Joseph Ratzinger. Bischof Oster wünsche ich ebenfalls Standfestigkeit und Treue zum Lehramt und natürlich zum Herrn.


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 SpatzInDerHand 8. Februar 2016 

@Vollbart: Ja, man könnte die Vielfältigkeit durchaus positiv sehen, sofern sie Vielfältigkeit wäre!

Im heutigen akademischen Betrieb drängt sich allerdings der Verdacht stark auf, dass Lehrkörper außerhalb des innertheologischen Mainstreams kaum mehr Chancen haben. Der Neutestamentler Klaus Berger hatte unglaublich viele Doktoranten (über 70, wenn ich mich richtig erinnere), aber er beklagt, dass nicht ein einziger einen Lehrstuhl bekommen habe. Denn: wer will schon einen Klaus-Berger-Schüler? Da hilft es nichts, dass selbst ein Papst Benedikt XVI. Klaus Berger wissenschaftlich schätzte... im Gegenteil!
Kurz gesagt: Was Sie Vielfalt nennen wollen, ist leider häufig nur noch liberale "Einfalt". Echte Vielfalt fände ich durchaus begrüßenswert - wohlgemerkt: mit Professoren aus BEIDEN Lagern!


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 Vollbart 8. Februar 2016 

"Regulator eines solchen Lehramtes"

Bischof Oster als Regulator? Zündelei am Scheiterhaufen? Man kann die Vielfalt innerhalb der akademischen Theologie auch positiv sehen. Der reiche Fischfang war auch reich an Vielfalt.


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 Glocke 8. Februar 2016 
 

@Helena-WW

Nur der Klarheit halber:

Die "Quasselrunde" fand nach der Hl. Messe im Gemeindesaal statt .

Wenn ich geahnt hätte, was mich dabei erwartet, hätte ich mich für diesen Schwachsinn erst gar nicht hergegeben!

Sie haben ja sooo recht: das macht traurig (und - leider - zornig!)!


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 ThomasMoore 8. Februar 2016 

“Lehramt” der Theologen?

Zitat Bf. Oster: „Theologen widersprächen sich oft dramatisch und seien nicht besonders konsensfähig.“

Nun, das ist nicht der eigentliche Punkt, denn das gab und gibt es auch unter Bischöfen. Da braucht man nur bis zur Familiensynode letztes Jahr zurückgehen. Im Übrigen geht es beim Lehramt doch nicht darum, irgend einen Konsens zu erreichen, sondern darum, festzustellen was der Wahrheit Christi entspricht.
Der Punkt ist schlicht und einfach dass Christus dieses Wächteramt dem Petrus und den Aposteln anvertraut hat und nicht irgendwelchen Theologen. Daher gibt es diese Wächteramt der Universitätstheologie nicht.


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 Helena_WW 8. Februar 2016 
 

[email protected] persönlichen Erlebnis in Citykirche. Das macht traurig.

Was hatte denn ein Besucher dieser von ihnen beschriebenen Abendmesse davon, wenn sich Professor und seine Studenten eitel, arrogant, zerredend an Begriffen keuscheit, jungfräulichkeit abarbeiten. Ist es wirklich die Intention für den Besuch einer heiligen Messe, einer solchen Quasselrunde zuhören zu müssen?
Zumal es seit jahrzehnten ein Übermaß an Veranstaltungen solcher Zerreden Stuhlkreisen im Rahmen kirchlicher Angebote und Kirche in den Medien gibt ohne das man auch noch die heilige Messe zur Quasselbude umwindet.
Was ist mit denen, die zur Messe gehen um Gott zu suchen, zu besuchen und die Frohe Botschaft zu hören ?


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 Monsventosus 8. Februar 2016 

Solche und solche

Der Theologieprofessor Joseph Ratzinger wurde Papst.
Der Theologieprofessor Martin Luther spaltete die Kirche.
Schwierige Lage;)


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 Chris2 8. Februar 2016 
 

Auch Schüler

müssen so manches über sich ergehen lassen. Unser letzter Reli-Lehrer brachte uns nur noch bei, was wir nicht mehr glauben müssen / dürfen. Das 'Beste' waren 2 Stunden (auch inhaltlicher) Bandsalat “Handreichungen für katholische Religionslehrer“. Alles hinterfragen, nur nicht den unfehlbaren Theologen am Pult. Hab Reli abgewählt...


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 Glocke 8. Februar 2016 
 

ein persönliches Erlebnis

vor ca. 4-5 Jahren - stichwortartig:

Kirche in der City - Abendmesse am Werktag/Marienfest!

Anwesend: Theologieprofessor plus Gruppe von Studenten - einer davon hält "Probepredigt" - Meßbesucher eingeladen zum anschl. Gespräch !

Student unterschied nicht zwischen Jungfräulichkeit einerseits und Keuschheit andererseits! Mein Einwand anhand eines Beispiels:

"Eine Mutter von 10 Kindern kann natürlich eine keusche Frau sein - sie kann aber keine Jungfrau mehr sein!"

Energische Antwort des Prof.:
Selbstverständlich kann eine Mutter von 10 Kindern Jungfrau sein - (???) - das bedeutet "Offenheit für Gott".

Und warum, Herr Prof., das Dogma: " Maria ist vor, während und nach der Geburt Jungfrau geblieben"? ? ?

Antwort - ich darf das nicht biologisch sehen!

Und warum nicht, Herr Prof.? Jungfräulichkeit ist ohne biologischen Aspekt doch gar nicht denkbar!

Doch!!! - lt. Prof. -

Soooo kann man auch die Lehre der Kirche
vernebeln und zerpalavern!


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 Glocke 8. Februar 2016 
 

@Wiggum

@...darum geht's bei jedem Studium, um Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Meinungen . .

Dem ist natürlich voll zuzustimmen, schließlich sind manche glasklaren Dogmen erst durch Widersprüche - Häresien - entstanden! (vgl. Turbulenzen um Arius/Athanasius und das Dogma: Christus ist wahrer Gott und wahrer Mensch).

Auseinandersetzung ist jedoch EINE Sache und Irrlehren verkünden eine total ANDERE! Die Offenbarung ist mit dem Tod des letzten Apostels abgeschlossen - es kann inhaltlich nichts Neues mehr hinzukommen!

Es ist Aufgabe der Theologen, das Vorgegebene, das Glaubensgut, die Inhalte der Offenbarung zu erforschen, immer tiefer in sie einzudringen, den Menschen darzustellen und lichtvoll zu erschließen! "Theologie auf den Knien" hat es Benedikt XVI einmal genannt!

Wenn ein Theologe im Widerspruch zu einer verbinlichen Lehre der Kirche steht, dann gibt es nur zwei Möglichkeiten:

Entweder der Theologe hat sich geirrt
oder der Hl. Geist hat sich geirrt!


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  7. Februar 2016 
 

Nein, keine Extrawurst! (T2)

Falls das (Widersprüche zwischen akademischer und bischöflicher Lehre/ Auffassung) zu Problemen führt und die Bistümer ihr Primat jederzeit durchsetzen wollen, dann bietet die akademische Landschaft in der BRD ja Lösung(sbeispiele). Man könnte, statt die Lehre im Rahmen der Universitäten zu gestalten, ja - analog zu den Fachhochschulen des Bundes und der Länder in der Beamtenausbildung - als Körperschaften des ÖR ja eigene Ausbildungseinrichtungen einrichten, an denen akademische Grade erworben werden könnten. Es wären dann halt keine Universitätsabschlüsse mehr aber als Dienstherren hätten die Bischöfe größeren Einfluss auf Inhalte und Personal. Natürlich bedeutete das einen Prestigeverlust für den dort verliehenen Grad.
Aber es ist unehrlich, das Prestige eines akademischen Grades einer freien Universität haben zu wollen und gleichzeitig Personen und Inhalte zu bestimmen, als wäre es eine FH des Bistums XYZ.


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  7. Februar 2016 
 

Nein, keine Extrawurst! (T1)

Vorweg: Mir geht es im Folgenden nicht um die Positionen "liberal" oder "konservativ" innerhalb der RKK und auch nicht darum, wer innerhalb der RKK das Lehramt inne hat.

Aber: An unseren Universitäten haben wir - wie ich denke aus guten Gründen - das Prinzip der Freiheit von Lehre und Forschung. Soweit mir bekannt sind die meisten, wenn nicht alle, Lehrstühle der Theologie staatlich, aus allgemeinen Steuermitteln finanziert - so wie auch die meisten Lehrstühle in Mathematik oder Geschichte oder den Wirtschaftswissenschaften, etc. . Daraus ergibt sich für mich aber auch, dass weder die Bischöfe in der Theologie, die Finanzminister in der VWL, das Justizministerium (oder Präsidenten der OL-Gerichte/ Verfassungsgerichte) in der Rechtswissenschaft, etc. etc. sich in die allgemeine Lehre und Forschung einzumengen haben.
Denn ich fürchte, wenn nur eine Gruppe damit durchkäme, dann weckt das bei den anderen Begehrlichkeiten.


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 zweifelTom 7. Februar 2016 
 

Glaubenszerstörer taugen nicht fürs Wächteramt

Ein eigenes Wächteramt für Theologen – die lächerlich-dreiste Forderung Schockenhoffs und Striets passt immerhin zum Karneval.
Seit Jahrzehnten sind es Dozent(inn)en der Uni, die durch ihre narzisstisch-eigenwilligen, glaubenswidrigen „Forschungsergebnisse“ Studierende verunsichern und der Kirche entfremden.
Was haben allein Neutestamentler in den letzten 40 Jahren „verbrochen“!
Da blieb kein Stein auf dem andern: die Wunder Jesu abgeschafft, seine Verklärung als „nachösterlich“ entwertet, das leere Grab zum „Interpretament“ herabgewürdigt, die Auferstehung Jesu zur „Einbildung“ verflüchtigt. Wenn nicht gar die Evangelisten zu handfesten Lügnern erklärt wurden.
Und solche Leute sollen ein Wächteramt ausüben, also die Irrtumsfreiheit des Glaubens sichern helfen?
Wider- und unsinniger geht’s nicht.
Übrigens ist das Lehramt der Kirche schon mit hochkarätigen Theologen besetzt (oft waren die Bischöfe vorher selbst Professoren) und benötigt keine „Nachhilfe“, um „Irrtümer“ zu korrigieren.


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 Wuna 7. Februar 2016 
 

Noch eine Erinnerung

Deutsche Theologieprofessors fallen nicht vom Himmel, sondern benötigen ein Nihil Obstat, soweit ich weiß ein recht aufwendiges Verfahren. Eine Lehrerlaubnis kann auch wieder entzogen werden. Der frühere Bischof von Regensburg exerzierte dies einmal durch. Mir scheint, bei der hiesigen Theologenschelte schlägt man den Sack und meint den Esel. Schließlich fallen ' nicht glaubenstreue' Professoren auf die Bischöfe und indirekt auf die Glaubenskongregation zurück.
@Helena_WW:: Die Liebe und Freude am Glauben wirkt in seinen Schriften". Das sah Professor Schmaus, der Joseph Ratzinger die Habilitation verweigert hatte, ganz anders. Es kommt halt doch auf den Standpunkt an.


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 gloriosa 7. Februar 2016 
 

Ach, wenn wir doch mehr

solche Bischöfe hätten. Wir müssen beten, dass er 1..genügend Kraft vom Hl. Geist bekommt, 2..viele echte Freunde hat und 3..seinen Humor behält.


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 Smaragdos 7. Februar 2016 
 

KKK (Katechismus der Katholischen Kirche) vor Studium lesen!

Wer heute Theologie an einer Uni studieren will, MUSS schon vorher unbedingt einen gefestigten Glauben mitbringen und am besten schon den Weltkatechismus und die großen Enzykliken der letzten Jahre (wie z.B. Veritatis Splendor, Fides et Ratio) gelesen haben, um die Herren Professoren notfalls mit dem Lehramt widerlegen zu können. Sonst gehen die Theologiestudenten unter in der Hybris mancher Professoren.


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 Smaragdos 7. Februar 2016 
 

Donum veritatis

Man möge doch bitte diesen Theologen, die ihr eigenes Lehramt (gegen die Bischöfe?) errichten wollen, die Instruktion der Glaubenskongregation "Donum veritatis" vom 24. Mai 1990 "über die kirchliche Berufung des Theologen" zuschicken. Das wird ihnen helfen, in ihrem Problem klarer zu sehen.


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 Lilli-Lou 7. Februar 2016 
 

Einfach stark, dieser Bischof

Dieser Bischof ist eine Freude, ist eine so wichtige Stimme. Danke, und bleiben Sie aufrichtig und fest. Da soll an den Fundamenten genagt werden. Da sucht der Durcheinanderbringer, einen Fuß reinzukriegen. Und wenn er ihn dann drinnen hat, dann Gnade Gott der Kirche. Nein, striktes Nein. Wenn diese Theologen den Glauben, die Anbetung, die Demut hätten, würden sie gar nicht auf solche narzisstischen Gedanken kommen. Kardinal Bergoglios hat im Konklave vor seiner Wahl den Narzissmus angeprangert, die Beschäftigung mit sich selbst, die Eigenliebe, die Eigenüberschätzung. Das ist ernstzunehmen und diese Theologen mögen sich bitte in Ergebenheit zurücknehmen. Glaube geht auch ohne sie, vielleicht besser, als mit ihnen.


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 Rolando 7. Februar 2016 
 

Die Kirche lehrt, oder ich sage,

So kann man unterscheiden, wenn ein Theologe sagt, die Kirche lehrt..., oder Einer sagt, aber ich sage..., nur dem Ersten würde ich zuhören.


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 girsberg74 7. Februar 2016 
 

@Wuna
„Erinnerung“

Ihr Argument passt prinzipiell auf jede Person, die nicht bereits zum Establishment gehört.
Das macht aber noch keinen Aufsteiger und auch noch keinen Versager aus. Was auf Alle passt, passt auf keinen.

Das ist dann ungefähr so wie mit dem von vielen Eltern und Schülern ersehnten Abitur. Wenn alle Abitur haben, hat keiner Abitur.


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 Helena_WW 7. Februar 2016 
 

@Wuna : Josef Ratzinger hatte immer Christusbezug, näher zu Gott, zur Glaubenswahrheit

die Liebe und Freude am Glauben wirkt in seinen Schriften, wie auch anderen Theologen der Nachkriegszeit, in einer Aufbruchstimmung. Den sich selbst als liberal und modern bezeichenden und Kirche schlechtreden Universtätstheologen der letzten 30 Jahre hingegen fehlt dies, sie verlieren sich in Beliebigkeiten und Egoismen.


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 Wuna 7. Februar 2016 
 

Erinnerung

Es gab in den 50er Jahren in München einen jungen Theologen, dessen Karriere schon beinahe ganz am Anfang zerstört worden wäre, da seine Habilitationsschrift als gefährlich modernistisch eingestuft wurde und zurückgewiesen wurde. Sein Name begann mit R.!


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 ottokar 7. Februar 2016 
 

Anmerkung zu Fink:

Darf ich fragen, in wievielen sonntäglichen Heiligen Messen (Eucharistiefeiern) das kath. Glaubenbekenntnis heute überhaupt noch gesprochen wird.Fällt das Credo doch unter die von sogenannten liberalen Katholiken abgelehnten "Drohbotschaften", da es heisst:Er wird wiederkommen Gericht zu halten über Lebende und Tote.Noch dazu bestätigen wir im Credo unseren Glauben an die Jungfrauengeburt unsere Herrn, eine länngst nicht mehr von allen Katholiken anerkannte Grundahrheit unseres Glaubens. Habe mich vor Jahren einmal bei unserem Pastoralraumleiter (CH) und anschliessend beim zuständigen Weihbischof darüber beschwert, dass das Credo in vielen Eucharistiefeiern in der Innerschweiz nicht mehr gesprochen wird, bin aber bei beiden mit fadenscheinigen Argumenten abgeblitzt, z.B. es gäbe doch so viele Credo- Kirchenlieder.All die bekannten Credolieder drücken aber nicht im Entferntesten die Wahrheiten aus, die im gesprochenen apostolischen Glaubenbekenntnis aufgeführt sind.


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 catolica 7. Februar 2016 
 

Danke Bischof Oster, klare Sache

das sind Kirchenleerer , aber ein Prof. Berger ist ein Kirchenlehrer.


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 NSDD 7. Februar 2016 
 

Liberale Theologie

Das Interessanteste an den "liberalen" Theologen ist, dass sie für alles Verständnis haben, nur nicht dafür, wenn jemand anderer Meinung ist!


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 Fink 7. Februar 2016 
 

Rechtgläubigkeit vs. weltliche Beliebigkeit

Ich weiß, "Rechtgläubigkeit" ("Orthodoxie") und "Dogma" haben in unserer Zeit einen schlechten Klang. Unabhängig davon muss die Kirche darauf beharren, dass die in ihrem Namen lehrenden Universitätstheologen die Glaubenslehre der Kirche vertreten !
Als Minimum sehe ich (als Nicht-Theologe) das Apostolische Glaubensbekenntnis, das "Credo" ! Nur wer dazu steht- ohne wenn und aber- sollte das Fach Theologie lehren dürfen ! Die Theologen sollten das regelmäßig gegenüber dem Bischof bestätigen müssen! Ja, ich weiß schon, dass ist keine Garantie, aber dem theologischen Wildwuchs wären zumindest Grenzen gesetzt !


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 Helena_WW 7. Februar 2016 
 

moderne Universitätstheologie? Habe lieber MINT studiert, für Bewahrung meines ChristlichenGlaubens

auch hilfreicher.
Es stimmt, leider, Bischof Oster:
"Als ein verbreitetes Defizit hält Oster der Universitätstheologie vor, dass die meisten Lehrenden die Studierenden damit überfordern, die häufig widersprüchlichen Forschungsergebnisse in eine einheitliche theologische Gesamterfahrung zu integrieren. Er kenne jedenfalls nicht wenige, die sich nach dem Theologiestudium «von der Kirche verabschiedet» hätten.
" traurig !
"Studierende spürten, ob Theologiedozenten «nicht nur Wissenschaftler, sondern auch gläubige Zeugen sind». Der einzig angemessene Umgang mit Gott sei die «Anbetung». Dank und Anbetung müssten daher der theologischen Reflexion vorausgehen «und letztlich ihr auch folgen»."
Richtig,fehlt sehr.
In den letzten 30Jahren wurden Theologieprofessoren in Fernsehstuhlkreisen überwiegend dadurch wahrnommen, dass sie schlecht redeten,über Kirche,Josef Ratzinger,Papst JPII,Benedikt XVI,Franiskus instrumentalisierten für ihrEgo+ihr Schlechtreden.Von JesusChristus erfährst du nichts


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 gebsy 7. Februar 2016 

ist dieser Vergleich

zulässig?
Wenn ein Krebsgeschwür entdeckt wird, haben sich meist schon Metastasen gebildet ...


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 Waldi 7. Februar 2016 
 

@wandersmann,

Respekt, vortrefflich formuliert. Damit haben Sie eine unumstößliche Wahrheit angesprochen, die sich von Anfang an durch die gesamte Kirchengeschichte zieht und an allen Erscheinungs-Heiligtümern der Gottesmutter bestätigt hat! Die geistigen Schöpfungs-Dimensionen Gottes haben unter der Schädeldecke solcher Theologen noch weniger Platz, als sämtliche Materie des Universums! Und wieder beweist das Wort Jesu Christi seine unerschütterliche Geltungsdauer für alle Zeiten: "Ich preise dich Vater, Schöpfer des Himmels und der Erde, dass du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber offenbart hast. Ja Vater, so hat es dir gefallen"! Wäre ich ein Klugscheißer von dieser Theologen-Sorte, würde mir jetzt bis zum Bersten die Schamröte zu Kopf donnern! Es gibt aber auch demütige, nicht weniger kluge und weise Theologen, die sich treu zu den Glaubenswahrheiten bekennen und nicht hochmütig zu deren Zersetzer aufspielen! Das Theologen-Memorandum schreckt mich heue noch!


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 Herbstlicht 7. Februar 2016 
 

nicht nur an den Unis

Dass Theologen den Glauben der ihnen ausgelieferten Studenten angreifen oder gar zerstören können, trifft nicht nur auf die Unis zu.
Selbst der Besuch eines einfachen Kurses in "Theologie" kann glaubensgefährdend sein.
Dies hat eine mir gut bekannte Frau an sich selbst erfahren und davon erzählt.
"Ich habe fast den Glauben verloren." Dieses war ihr Resümee nach Ende des Kurses.
Diese Aussage hielt mich dann davon ab, selbst so einen Kurs zu belegen, der mir zuvor angetragen worden war.


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 wandersmann 7. Februar 2016 
 

Dummköpfe sind das ...

Warum hat Gott denn immer wieder besonders ungebildete und einfältige Menschen zu großen Heiligen gemacht?

Weil ER so viel Freude an der selbstgefälligen Universitätstheologie hat?

An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Und was hat die Universitätstheologie da zu bieten? Viel Papier, viel Selbstdarstellung, Memoranden, Besserwisserei und eine abschreckende Wirkung auf junge Menschen, die ernsthaft Gott suchen wollen.


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 hortensius 7. Februar 2016 
 

Non-serviam-Theologen

bei diesen modernistischen Theologen handelt es sich in aller Regel um "Non-serviam-Theologen."


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 hortensius 7. Februar 2016 
 

Die Gegner im eigenen Haus

Keiner weltlichen Firma wird es zugemutet, ihre eigenen Gegner im eigenen Haus zu positionieren und finanzieren zu lassen. Nur der Kirche mutet man das zu.Wenn diese Theologen so weitermachen, dann stehen sie bald ohne katholisches Volk und damit ohne Daseinsberechtigung da. Oder denken sie: "So lange wir noch da sind, reicht der Glaubensrest noch?"


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 ottokar 7. Februar 2016 
 

Grossartige Glaubenszeugen

Dank gebührt diesen bayerischen Bischöfen, die noch mit voller Überzeugung bereit sind die Glaubensgrundsätze der katholischen Kirche zu bezeugen und einzufordern. Warum denn bringen theologische Fakultäten, wie z.B.Luzern oder Freiburg/Breisgau kaum noch Priester hervor, dafür umso mehr Pastoralassistenten und besonders Pastoralassistentinnen? Weil sich die wenigen zum Priestertum Berufenen sehr bald enttäuscht abwenden und ihre Zuflucht, wenn überhaupt noch, in romtreuen Fakultäten, wie Chur oder Heiligenkreuz suchen.Die meisten der später als Pastoralassistenten tätigen Theologiestudenten suchen offensichtlich gerade in der liberalen theologischen Lehre den Freibrief für ihre innerlich bereits längst vollzogene "Unabhängigkeit" von römischen Glaubensgrundsätzen.Die Forderung wäre, dass unsere Bischöfe von den von ihnen akreditierten Theologieprofessoren einfordern, gültige Glaubensgrundsätze strikte einzuhalten.Setzt allerdings voraus, dass sie diese zu vertreten in der Lage sind


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 Christa.marga 7. Februar 2016 
 

Danke, Herr Bischof Oster...

die "Konservativen" werden in der Kirche restlos ausgegrenzt und als nicht mehr zeitgemäß abgetan!
Auf das was es wirklich ankommt in der Kirche ist doch, dass Priester uns das Evangelium von Jesus Christus verkünden, der von Barmherzigkeit und Liebe predigte und auf die Armen und schutzlosen Menschen zuging, für die sonst niemand da war. Jesus hat niemanden ausgegrenzt.
Konservativen Priestern wird das Leben schwer gemacht von mancherlei Gruppierungen in der Pfarrgemeinde und auch von Universitätstheologen, die meinen, man muss die Bibel wissenschaftlich aufbereiten.
Mein Eindruck ist auch der, dass viele Menschen nicht mehr wissen, was sie eigentlich noch glauben sollen. Bei so vielen unterschiedlichen Meinungen von gebildeten Akademikern in Bezug auf die Bibel, kann man das Vertrauen in die Kath. Kirche durchaus verlieren.
Ich bete für die konservativen Priester und auch darum, dass sich wieder mehr junge Männer zum wahren Priestertum berufen fühlen.


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 Florian75 7. Februar 2016 
 

"Weder der Kommunismus, noch der Atheismus noch irgend eine andere Weltanschauung, sind für den christlichen Glauben schädlicher, als unsere wissenschaftsgläubigen Theologen"!
Das ist wirklich eine richtige Aussage!


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 Waldi 7. Februar 2016 
 

Zu diesen modernen Theologen,

fällt mir nur eine tiefe Erkenntnis vom Schweizer Naturwissenschaftler Max Thürkauf ein, der damit alles gesagt hat, was zu diesen modernen Theologen gesagt werden kann: "Weder der Kommunismus, noch der Atheismus noch irgend eine andere Weltanschauung, sind für den christlichen Glauben schädlicher, als unsere wissenschaftsgläubigen Theologen"!
Ich habe schon einige dieser Zeitgeister gehört und gelesen und zur Rettung meines Glaubens mich radikal von ihnen abgewendet. Was diese an Glaubenswahrheiten "wissenschaftlich begründen", ist ätzende Säure für die gläubigen, als auch für die ungläubigen Menschenseelen. Erstere verlieren den Glauben und Letztere finden nicht zum Glauben!


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 supernussbi 7. Februar 2016 

Anbetung der Reflexion vorausgehen...

Super, Herr Bischof, vielen Dank. Was Sie sagen, empfinden viele Praktizierende (auch in der CH)so. Wenn Lehrende (sprich Professoren)selber Anbetung praktizieren und sich nicht schämen, das auch mit Studenten zu tun, ist das Verhältnis von Dozierenden und Lernenden ein völlig anderes, nämlich ein familiäres und freundschaftliches. Wo es das so nicht gibt (das hab ich die letzten 30 Jahre so mitbekommnen), da verlieren Studenten an den (sogenannt)kirchl. Universitäten und Priesterseminarien ihre Berufung! Ja, einzelne haben in ihrer Verzweiflung sogar im Selbstmord Frieden gesucht. - Jesus Barmherzigkeit!
Da, wo Verkäufer nicht mehr wissen, was sie verkaufen wollen bzw. jede/r dem anderen widerspricht, da wird auch die Kundschaft kein Interesse mehr finden. Und da wo Bischöfe feige alles fahren lassen, werden sie leider zu Helfern der Verzweiflung. Das erleben wir ja seit Jahrzehnten. Nicht Christus schenkt keine Berufungen. Nein, sie werden "in" der Kirche verhindert!


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 bernhard_k 7. Februar 2016 
 

Vergelt's Gott vielmals!

Professor Klaus Berger nannte dies die "Oben ohne"-Theologie.


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