Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  2. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  3. Der stumme Gott unserer Zeit
  4. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  5. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  6. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  7. Realitätsverlust im Bistum Chur
  8. Theologe Thomas Söding: „Es braucht eine katholische Internationale!“
  9. BDKJ Nordrhein-Westfalen will Verbot der AfD
  10. Ramadan sorgte für Unfrieden an Wiener Schulen!
  11. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  12. Michelle Obama ermutigt Mütter arbeiten zu gehen
  13. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  14. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  15. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung

'Badische Zeitung' verleumdet Katholiken

4. Februar 2016 in Aktuelles, 27 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In einem Bericht wird gegen das "Forum Deutscher Katholiken" gehetzt und die Vereinigung ohne jeglichen Nachweis in einen Zusammenhang mit "Pegida" gestellt – "Wir sind Kirche" beweist, dass die Gruppe von "Dialog" nicht viel hält.


Freiburg (kath.net)
Die „Badische Zeitung“ hat am Mittwoch in einem Bericht im Zusammenhang mit dem Auftritt des Freiburger Erzbischof Stephan Burger beim Forum Deutscher Katholiken im April die romtreue Organisation verleumdet und dies in einen Zusammenhang mit der ausländerfeindlichen Pegida-Bewegung gestellt. Die Zeitung behauptet wörtlich: "Das Forum Deutscher Katholiken gilt nicht nur reformorientierten Christen als rotes Tuch, als ein Verein Ewiggestriger. Kritiker werfen ihm vor, gegen Homosexuelle und ‚Genderwahnsinn‘ zu wettern und in der Flüchtlingskrise Ängste vor einer Islamisierung des Abendlandes zu schüren. Zudem pflege es eine Nähe zur rechtspopulistischen Pegida-Bewegung und zur ultrakonservativen christlichen Bloggerszene."

Dann lässt die Zeitung kritiklos die umstrittene Vereinigung "Wir sind Kirche" zu Wort kommen. Dies zeigt wieder einmal, dass sie von "Dialog" nicht viel hält. Eine Sprecherin meint: "Der Erzbischof muss sich sehr deutlich fragen lassen, warum er die Einladung für den Eröffnungsvortrag des Forums Deutscher Katholiken angenommen hat, die eine dezidierte Gegenorganisation des Zentralkomitees der deutschen Katholiken ist". Etwas großzügiger in seinem Urteil ist der Freiburger Theologe Magnus Striet: "Dennoch stellt dieser Auftritt aus meiner Sicht keine Grenzüberschreitung dar. Es kommt darauf an, welche Positionen der Erzbischof dort vertritt." Striet behauptet dann, dass das Forum Deutscher Katholiken "nur ein sehr kleines Segment innerhalb des Katholizismus" vertrete und möchte dann, dass es die "gleiche Dialogbereitschaft" geben müsse, wenn eine andere Gruppierung wie die "katholischen Schwangerschaftskonfliktberatung Donum Vitae" anfrage.


Erzbischof Burger reagiert auf gelassen. Über seine Pressestelle ließ Erzbischof Burger ausrichten, dass er sich über solche Ängste wundere. Seine Anwesenheit in Aschaffenburg bedeute nicht, dass er die Positionen teile, "mit denen andere Beteiligte am Forum Deutscher Katholiken vielleicht verbunden werden". Er sehe darin die Chance, den Menschen mit seiner Ansprache Ängste zu nehmen und seine eigene Position klar zu benennen. An der Unterstützung für hilfsbedürftige Menschen führt aus christlicher Sicht kein Weg vorbei." Burger wolle in Aschaffenburg wie andernorts mit den Menschen in einen Dialog treten, anstatt diesen zu verweigern. Auch sein Vorgänger Robert Zollitsch habe 2011 bei "Freude am Glauben" einen Gottesdienst gefeiert.

Kontakt Badische Zeitung: [email protected]

Dazu als Hintergrund: Papst Franziskus kritisierte vor kurzem die Erosion des katholischen Glaubens in Deutschland. Vom Lebensschutz bis zum „Sentire cum ecclesia“ der theologischen Hochschullehrer, vom Wert der Beichte bis zum Profil karitativer Einrichtungen nahm Papst Franziskus beim Ad-Limina-Besuch der deutschen Bischöfe ein breites Spektrum in den Blick.

Screenshot aus dem oben zitierten Artikel:



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kirche

  1. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  2. „Je besser die zentralen Ämter der Kirche geführt werden, desto größer der Nutzen für die Kirche“
  3. Woelki: „Herr, offenbare du deinen Willen für deine Kirche, das ist der Kernsatz aller Synodalität“
  4. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  5. Erzbistum Brisbane/Australien: Messbesucherzahlen wachsen seit drei Jahren
  6. „Papst Leo XIV. stellt in allen seinen Predigten und Ansprachen immer Jesus Christus in die Mitte“
  7. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  8. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  9. „Jesus ja, Kirche nein? – Das ist wie: ‚Ich bin für Fußball, aber gegen Fußballvereine‘“
  10. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  4. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  5. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  6. Realitätsverlust im Bistum Chur
  7. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  8. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  9. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  10. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  11. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  12. 'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag
  13. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  14. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  15. Junge Katholiken suchen in der Kirche lehramtliche Klarheit und nicht Anpassungsfähigkeit

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz