Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  5. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  6. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  7. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  8. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  11. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  12. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  13. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  14. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  15. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“

Stuttgart: Christliche Flüchtlinge wollen eine eigene Unterkunft

24. Jänner 2016 in Deutschland, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Sie klagen über Mobbing durch Muslime – Die Stadtverwaltung lehnt ab.


Stuttgart (kath.net/ idea)
Assyrische Christen haben die Stadt Stuttgart gebeten, christliche Flüchtlinge getrennt von Muslimen unterzubringen. Sie begründen dies mit Mobbingerfahrungen in den Aufnahmelagern und großen Wohnheimen. In der Lokalpresse berichten sie, dass muslimische Mitbewohner ihnen verbieten, Schweinefleisch zu essen oder es im Kühlschrank zu lagern. Sie dürften auch nicht am selben Tisch sitzen. Außerdem gebe es immer wieder verbale Auseinandersetzungen und körperliche Übergriffe. Inzwischen habe sich bei den Flüchtlingen herumgesprochen, „dass das christliche Deutschland hauptsächlich islamfreundlich gesinnt ist und dass deshalb Christen gemobbt werden dürfen, ohne dass die Täter bestraft werden“, heißt es in der Tageszeitung „Stuttgarter Nachrichten“.


Für Aggressive gibt es eine gemeinsame Unterbringung

In ihrem Schreiben an die Stadtverwaltung erinnern die Stuttgarter assyrische Gemeinde und ihr deutscher Helferkreis daran, dass Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen) eine getrennte Unterbringung unterschiedlicher Nationalitäten und Glaubensrichtungen befürworte, um Streitereien zu vermeiden. Bei besonders aggressiven Flüchtlingen sei es inzwischen gelungen, sie in einer Einrichtung zu konzentrieren. Das Argument der Stadtverwaltung, sie wisse nicht, welchen Glauben die Flüchtlinge hätten, und könne deshalb die Lagereinweisung nicht steuern, wird von den Assyrern zurückgewiesen. Als im vergangenen Jahr 70 Christen gemeinsam im Erstaufnahmelager Ellwangen angekommen seien, hätten die assyrische Gemeinde und ihre einheimischen Helfer sofort davon erfahren. Dies hätten auch den Behörden wissen können, so dass sie die Christen mit einem Bus in ein gemeinsames Übergangsquartier hätten fahren können.

„Die Leute müssen lernen, miteinander klarzukommen“

Die Stadtverwaltung hat die Forderung inzwischen zurückgewiesen, wie die „Stuttgarter Nachrichten“ melden. Nach Ansicht des Leiters des Sozialamts, Stefan Spatz, hat es nur in einigen Unterkünften vereinzelt Stress zwischen Christen und Muslimen gegeben. Diesen Vorfällen gehe man nach. Eine getrennte Unterbringung sei jedoch „grundsätzlich der falsche Weg“. Die Unterkünfte seien so etwas wie die Vereinten Nationen im Kleinen: „Die Leute müssen spätestens hier lernen, miteinander klarzukommen.“ Sozialarbeiter sorgten dafür, dass die Menschen ordentlich miteinander umgingen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Migration

  1. Spanischer Erzbischof erinnert angesichts der Migrationskrise an die Reconquista
  2. Dänemark: Verschärfung der Abschieberegeln für kriminelle Migranten
  3. 100.000 Euro von der EKD für Afghanen, damit diese Aufenthalt in Deutschland einklagen können
  4. Thomas von Aquin über Migration
  5. Katholische Büroleiter kritisieren Stellungnahme der Berliner Büros zur Asylpolitik der Union
  6. US-Vizepräsident Vance: ‚Europa läuft Gefahr, zivilisatorischen Selbstmord zu begehen‘
  7. Bürgermeister von New York dankt Regierung Trump für Kampf gegen kriminelle Migranten
  8. US-Bischofskonferenz verklagt die Regierung Trump
  9. Phil Lawler: Der Brief des Papstes an die US-Bischöfe zur Migrationspolitik war ‚katastrophal‘
  10. Bischöfe von North Carolina: Staaten haben ein Recht auf Grenzkontrollen







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Junge Französin bekennt vor Papst: „Wie der heilige Paulus sagt: ‚Für uns ist Christus das Leben‘“
  3. Papst Leo an 80.000 Jugendliche im Stade de France: "Wer mit Gott lebt, ist frei"
  4. „Wenn wir Eucharistie feiern, dürfen wir mit allem zu ihm kommen, was in uns unvollendet ist“
  5. Neuer Schülerkreise Joseph Ratzinger / Papst Benedikt XVI. bestätigt bisherigen Vorstand im Amt
  6. Nordische Bischofskonferenz beendet Herbstvollversammlung in Paderborn
  7. Zwischen Stein und Geheimnis: ‚Ohne die Liturgie würde Notre-Dame ihre Seele verlieren‘
  8. Die Menschheitsfamilie zwischen Babel und Pfingsten
  9. Der Mensch ist mehr als eine Maschine - Die Würde des Menschen vor dem Angesicht Gottes
  10. Bischof Erik Varden: „Den Fremden willkommen heißen“
  11. Leo an Bischöfe: „Liebe Brüder, wir müssen immer wieder in die Schule des Kreuzes zurückkehren“
  12. Chefredakteur Philippe Marie: „Ich werfe dem Erzbistum Paris vor, die Pressefreiheit zu verletzen“
  13. Dem Leben verpflichtet: Johanna Gräfin von Westphalen
  14. Kurienkardinal Parolin nennt „Lebensschutz“ eines der Schwerpunktthemen von Leos Frankreichreise
  15. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz