Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  3. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  4. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  5. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  6. „Warum bin ich Christ“
  7. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  8. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  9. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  10. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  11. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  12. Was auch immer Synodalität sein soll
  13. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  14. Was eine Messe wiegt
  15. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'

Stuttgart: Christliche Flüchtlinge wollen eine eigene Unterkunft

24. Jänner 2016 in Deutschland, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Sie klagen über Mobbing durch Muslime – Die Stadtverwaltung lehnt ab.


Stuttgart (kath.net/ idea)
Assyrische Christen haben die Stadt Stuttgart gebeten, christliche Flüchtlinge getrennt von Muslimen unterzubringen. Sie begründen dies mit Mobbingerfahrungen in den Aufnahmelagern und großen Wohnheimen. In der Lokalpresse berichten sie, dass muslimische Mitbewohner ihnen verbieten, Schweinefleisch zu essen oder es im Kühlschrank zu lagern. Sie dürften auch nicht am selben Tisch sitzen. Außerdem gebe es immer wieder verbale Auseinandersetzungen und körperliche Übergriffe. Inzwischen habe sich bei den Flüchtlingen herumgesprochen, „dass das christliche Deutschland hauptsächlich islamfreundlich gesinnt ist und dass deshalb Christen gemobbt werden dürfen, ohne dass die Täter bestraft werden“, heißt es in der Tageszeitung „Stuttgarter Nachrichten“.


Für Aggressive gibt es eine gemeinsame Unterbringung

In ihrem Schreiben an die Stadtverwaltung erinnern die Stuttgarter assyrische Gemeinde und ihr deutscher Helferkreis daran, dass Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen) eine getrennte Unterbringung unterschiedlicher Nationalitäten und Glaubensrichtungen befürworte, um Streitereien zu vermeiden. Bei besonders aggressiven Flüchtlingen sei es inzwischen gelungen, sie in einer Einrichtung zu konzentrieren. Das Argument der Stadtverwaltung, sie wisse nicht, welchen Glauben die Flüchtlinge hätten, und könne deshalb die Lagereinweisung nicht steuern, wird von den Assyrern zurückgewiesen. Als im vergangenen Jahr 70 Christen gemeinsam im Erstaufnahmelager Ellwangen angekommen seien, hätten die assyrische Gemeinde und ihre einheimischen Helfer sofort davon erfahren. Dies hätten auch den Behörden wissen können, so dass sie die Christen mit einem Bus in ein gemeinsames Übergangsquartier hätten fahren können.

„Die Leute müssen lernen, miteinander klarzukommen“

Die Stadtverwaltung hat die Forderung inzwischen zurückgewiesen, wie die „Stuttgarter Nachrichten“ melden. Nach Ansicht des Leiters des Sozialamts, Stefan Spatz, hat es nur in einigen Unterkünften vereinzelt Stress zwischen Christen und Muslimen gegeben. Diesen Vorfällen gehe man nach. Eine getrennte Unterbringung sei jedoch „grundsätzlich der falsche Weg“. Die Unterkünfte seien so etwas wie die Vereinten Nationen im Kleinen: „Die Leute müssen spätestens hier lernen, miteinander klarzukommen.“ Sozialarbeiter sorgten dafür, dass die Menschen ordentlich miteinander umgingen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Migration

  1. Spanischer Erzbischof erinnert angesichts der Migrationskrise an die Reconquista
  2. Dänemark: Verschärfung der Abschieberegeln für kriminelle Migranten
  3. 100.000 Euro von der EKD für Afghanen, damit diese Aufenthalt in Deutschland einklagen können
  4. Thomas von Aquin über Migration
  5. Katholische Büroleiter kritisieren Stellungnahme der Berliner Büros zur Asylpolitik der Union
  6. US-Vizepräsident Vance: ‚Europa läuft Gefahr, zivilisatorischen Selbstmord zu begehen‘
  7. Bürgermeister von New York dankt Regierung Trump für Kampf gegen kriminelle Migranten
  8. US-Bischofskonferenz verklagt die Regierung Trump
  9. Phil Lawler: Der Brief des Papstes an die US-Bischöfe zur Migrationspolitik war ‚katastrophal‘
  10. Bischöfe von North Carolina: Staaten haben ein Recht auf Grenzkontrollen







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Messi: Ohne Gott wäre ich nie so weit gekommen
  3. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  4. Das Hochzeitsmahl und die Einladung Christi: das Verhältnis zwischen Gott, Christus und der Kirche
  5. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  6. Die Wintersonne der Vernunft
  7. Astrochemikerin Karin Öberg erhält Pius-XI.-Medaille von Papst Leo XIV.
  8. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti
  9. Präsident der Rabbinerkonferenz: Druck auf Juden in Europa steigt
  10. Wien: Über 3.000 Teilnehmende beim "Marsch fürs Leben"
  11. Frankreich: Jugendliche schänden Kirche und feiern islamistischen Rap-Song
  12. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  13. Über 3000 Teilnehmer beim Marsch fürs Leben in Wien 2026
  14. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  15. Papst wusste offenbar seit einem Monat von Krebsverdacht

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz