Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  2. Eduard Habsburg: Alte Messe ist ‚absolute Antithese zur heutigen Welt‘
  3. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  4. Kurienerzbischof Pozzo: „Die beiden Formen des Römischen Ritus nicht gegeneinander ausspielen“
  5. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  6. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  7. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  8. Moskauer Patriarch Kyrill könnte auf EU-Sanktionsliste kommen
  9. Besorgniserregende antidemokratische und gewaltaffine Haltungen bei jungen Muslimen
  10. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  11. Die Menschenwürde hat keinen Reisepass
  12. Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!
  13. ‚Jedes Knie soll sich beugen‘: Erzbischof Fisher ruft zum Knien vor der Eucharistie auf
  14. Voodoo-inspirierte Installationen in Kirchen? „Wie konnte das Erzbistum Paris so etwas genehmigen?“
  15. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘

Ismail Tipi: Radikale Islamisten wollen Rom erobern

12. Jänner 2016 in Aktuelles, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Integrationsexperte warnt vor Text der Internetseite der IS-Rom: „Wir haben eine historische Aufgabe - wir werden Rom erobern! Der deutsche Sprachraum dient uns als Rückzugsgebiet.“ –Verbindung zu Lies-Projekten in Deutschland wird offengelegt


Wiesbaden (kath.net/pm) Der hessische Landtagsabgeordnete und Integrationsexperte Ismail Tipi weist auf eine Internetseite der Salafisten hin, auf der als Zielsetzung die Eroberung Roms propagiert wird. Früher war das nur ein Geheimplan oder ein schlechter Witz. Die Terror-Miliz "Islamischer Staat" hat sich zum Ziel gesetzt, den Papstsitz Rom zu erobern. Die radikalen Islamisten scheuen sich inzwischen nicht mehr diese offene Kampfaussage auch über das Internet zu verbreiten oder zu veröffentlichen. Es gibt auch eine Internetseite: IS-Rom (Islamischer Staat Rom). Hier steht ganz offen, schwarz auf grün: „Wir haben eine historische Aufgabe - wir werden Rom erobern! Der deutsche Sprachraum dient uns als Rückzugsgebiet.“

Auf dieser Internetseite IS-Rom stehen Kontaktdaten mit Sitz in Berlin. Hier wird auch eine deutsche Handynummer angegeben. Als Kontaktperson wird ein Herr C.M. benannt, weiterhin sieht man auf einem Foto eine Person mit Kalaschnikow. Die Zielsetzung des Islamischen Staates für Rom wird wie folgt angegeben:


„Nach intensiver geistiger Arbeit haben wir uns letztendlich vorgenommen, den Vatikanstaat aufzulösen und stattdessen - ausschließlich mit friedlichen Mitteln - die gegenwärtige Hauptstadt Italiens zu einer islamischen Theokratie umzuformen; der deutsche Sprachraum dient dabei als Rückzugsgebiet, wobei Südtirol eine Schlüsselrolle einnimmt. Glaubensgenossen sind aufgerufen, alle legitimen Mittel einzusetzen, um im Einklang mit dem Völkerrecht das o. g. Ziel durchzusetzen. Wir sind vorerst ausdrücklich an einer diplomatischen Lösung interessiert; im Rahmen unserer Zielsetzung suchen wir strategische Partner aus Wirtschaft und Politik - positive Signale erhoffen wir uns vor allem von den Golfmonarchien und der Rüstungsindustrie. Gerne informieren wir Sie in einem persönlichen Gespräch über unsere strategischen Ziele und Aktivitäten; wir agieren weiterhin ausschließlich im Rahmen der gegenwärtigen, offiziellen Gesetzgebung - stellen diese jedoch im Hinblick auf die Offenbarungsschriften de facto in Frage.“

In dieser offenen Kampfansage ist die Zusammenarbeit der Terror-Miliz und des Lies-Projekts in Deutschland deutlich sichtbar. Hierzu findet man in der genannten Internetseite unter dem Punkt Missionierung folgenden Aufruf:

„Neben unseren politischen Ambitionen, bemühen wir uns konsequent um die Indoktrination Andersgläubiger. Als Anlaufstelle empfehlen wir Ihnen erfahrungsgemäß die Ibrahim Al Khalil Moschee in der Colditzstraße 27/29, in D-12099 Berlin. Für einen strukturierten Wissenserwerb in deutscher Sprache sei hiermit auf den ehrenwerten Prediger Ahmad Abul Baraa verwiesen; die Videodatenbank seiner Ansprachen finden Sie hier unentgeltlich im Internet. Darüber hinaus können Sie sich bei der Lies! Stiftung - für Nichtmuslime selbstverständlich kostenlos - mit einer anerkannten Koranübersetzung eindecken.“

Alleine diese Internetseite zeigt uns, wie arrogant aber auch offen diese radikalen Islamisten in Deutschland agieren und Mitstreiter suchen. „So etwas darf einfach nicht sein, dass in Deutschland ganz offen für den Dschihad und für den Islamischen Terrorstaat geworben und salafistische Propaganda betrieben wird. Das, was man dort liest, ist eine offene Kampfansage gegen unsere Demokratie, Werte und religiöse Gemeinschaft. Solche Seiten müssen aus verfassungsschutzrelevanten Gründen geschlossen und verboten werden. Wenn wir weiterhin radikal islamistische Gesinnung in Deutschland sogar stillschweigend dulden, werden wir in Zukunft unter dem Druck des religiösen Terrorismus leiden. Deswegen brauchen wir dringend ein Betätigungsverbot gegen Salafismus. Die Verbindung zwischen dem IS-Staat und dem Lies-Projekt ist hiermit deutlich erkennbar und müsste als Beweis für ein Verbotsverfahren genügen. Solange wir nicht die Lies-Stände von unseren Innenstädten verbannen, radikale Internetseiten schließen und durch ein Betätigungsverbot die Salafisten in ihren Aktivitäten einschränken, können wir Vorfälle wie in Köln in Zukunft nicht mehr verhindern“, so Landtagsabgeordneter Ismail Tipi.

Foto Tipi © Ismail Tipi


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islamismus

  1. Arche-Sprecher warnt vor Zunahme des Islamismus an Schulen in Deutschland
  2. Islamismusforscherin Schröter: „Tja, liebe Freunde, was glaubt ihr eigentlich, was die Scharia ist?“
  3. Vereinigte Arabische Emirate schränken staatliche Förderung für Studieren in Großbritannien ein
  4. Mansour: Terrorschlag in Australien ist „logische Konsequenz einer global entfesselten Hassdynamik“
  5. Manuel Ostermann, Vize-Vorsitzender der Polizeigewerkschaft: „Die Kriminalität explodiert“
  6. Integrationsbeauftragte warnt: Politik, Verwaltung in Neukölln teilweise von Islamisten unterwandert
  7. Skandal: ZDF bestätigt, dass langjähriger palästinischer Mitarbeiter der Hamas angehörte
  8. Ahmad Mansour: ‚Islamismus ist eine ernstzunehmende Bedrohung, die Menschenleben kostet‘
  9. Nach Verherrlichung der Hamas: Italien schiebt Imam ab
  10. BILD: ‚Die Islamisten werden immer mehr – und die Regierung tut NICHTS dagegen’






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG nur noch bis 22. JUNI!!!
  2. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  3. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  4. Papst: „Ich bin zutiefst berührt, dass Sie darüber sprechen können“
  5. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  6. Eduard Habsburg: Alte Messe ist ‚absolute Antithese zur heutigen Welt‘
  7. Kurienerzbischof Pozzo: „Die beiden Formen des Römischen Ritus nicht gegeneinander ausspielen“
  8. Neuer Trend in den USA: Abkehr von nüchternen Kircheninnenräumen
  9. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘
  10. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  11. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  12. Rückflug des Papstes von Teneriffa nach Rom um mehrere Stunden verzögert
  13. ‚Jedes Knie soll sich beugen‘: Erzbischof Fisher ruft zum Knien vor der Eucharistie auf
  14. Nach Störung einer Messe in Osnabrücker Kirche: Drei Personen stellen sich der Polizei
  15. 'Ein Akt der Hoffnung': US-Bischöfe weihen die USA dem Heiligsten Herzen Jesu

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz