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‚Demo für alle‘ bekommt zunehmend Gegenwind

5. Jänner 2016 in Deutschland, 3 Lesermeinungen
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Homosexuelle und Linksradikale protestieren gegen das bevorstehende Gender-Symposium - Farbbeutelanschlag auf CDU-Gebäude in Stuttgart (Screenshot des Bekennerschreibens)


Stuttgart (kath.net/idea) Das familienfreundliche Aktionsbündnis „Demo für alle“ bekommt in Stuttgart immer mehr Gegenwind. Es will am 23. Januar ein Symposium „Gender und Sexualpädagogik auf dem Prüfstand der Wissenschaften“ durchführen, bei dem Referenten „den Stand der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit den Herausforderungen durch eine emanzipatorische Sexualpädagogik ausleuchten und mögliche Folgen öffentlich darstellen“ sollen. Erwartet werden der Evolutionsbiologe Axel Meyer (Konstanz), der Sexualwissenschaftler Jakob Pastötter (Düsseldorf), der Neurowissenschaftler Raphael Bonelli (Graz) und die Rechtsphilosophin Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz (Heiligenkreuz bei Wien). Zur abschließenden Podiumsdiskussion sind die baden-württembergische Ministerin für Arbeit und Soziales, Katrin Altpeter (SPD), und ein Vertreter der Genderlehre eingeladen. Die Gender-Ideologie behauptet, dass es nicht nur Mann und Frau gebe, sondern viele unterschiedliche geschlechtliche Orientierungen.


Stadtverwaltung lehnt Rücknahme des Mietvertrags ab – Linksradikaler Farbanschlag

Gegen dieses Symposium haben Homosexuelle im Internet eine Petition gestartet, die innerhalb einer Woche mehr als 600 Unterstützer fand. Die Initiatorin „Interessengemeinschaft Christopher Street Day“ wirft den Veranstaltern vor, „unter dem Deckmantel des vermeintlichen Schutzes von Ehe und Familie“ zu versuchen, „mit lautem Populismus und breiter Desinformation gegen Vielfalt, Gleichberechtigung und Aufklärung zu hetzen“. Sie fordert ihre Sympathisanten auf, sich zum Symposium anzumelden und mitzudiskutieren. Die Stadtverwaltung solle sich dafür einsetzen, dass die Veranstaltung nicht im kommunalen Kongresszentrum stattfinden kann. Ein Sprecher der Stadt wies die Forderung nach Rücknahme des Mietvertrags zurück. Die städtische Tochter sei wie die Stadtverwaltung zu politischer Neutralität verpflichtet. Linksradikale haben in der Silvesternacht einen Farbanschlag auf das Gebäude der CDU Stuttgart verübt. Im Internet nannten sie als Begründung die „offene Freundschaft zur reaktionären und homophoben ‚Demo für Alle‘“.

Polizei musste bereits sechs Demonstrationen schützen

Hinter dem Aktionsbündnis „Demo für Alle“ stehen rund 30 mehrheitlich christlich geprägte Organisationen, darunter die Initiative Familienschutz, die „Christdemokraten für das Leben“ (CDL) Baden-Württemberg, mehrere Kreisverbände des Evangelischen Arbeitskreises der CDU, das Bündnis „Rettet die Familie“ und die Initiative Zukunft–Verantwortung–Lernen. Unter dem Motto „Ehe und Familie vor - Stoppt Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder!“ hat es im vergangenen Jahr sechs Protestversammlungen in der Stuttgarter Innenstadt mit jeweils mehreren Tausend Teilnehmern veranstaltet. Sie mussten von der Polizei vor überwiegend linksradikalen Gegendemonstranten geschützt werden.

Link: Programm des Gender- und Sexualpädagogik-Symposiums am 23. Jan.16 in Stuttgart.

Demo für Alle 2015 - Man achte auf die Blickrichtung der Polizei: zu den Gegendemontranten. Der ´Demo für alle´ drehen die Polizisten entspannt den Rücken zu


Zur Dokumentation: Linksextreme Internetplattform veröffentlicht das Bekennerschreiben zum Farbanschlag auf das Gebäude der CDU Stuttgart/Silvester


Foto (c) Demo für Alle



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Lesermeinungen

 honeybadger 7. Jänner 2016 
 

Wo bleibt die kirchliche Unterstützung??

Mir scheint, die Bischöfe kungeln lieber mir der Politik und den Mächtigen, als Kämpfer für das Leben zu unterstützen.


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 denkmalnach 5. Jänner 2016 
 

Warum mietet Herr Kardinal Marx nicht das an?

So gut es ist zu sehen, dass sich gegen diese unwissenschaftliche und antichristliche Genderideologie Widerstand regt, umso bedrückender ist es zu sehen, dass es den Kirchenfürsten + Franziskus anscheinend mehr um die Besetzung grüner Themen wie Umweltschutz geht.


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 Smaragdos 5. Jänner 2016 
 

Wenn die Linken nervös werden, ist das immer ein gutes Zeichen. Schließlich müssen sie sich für ihre abartigen bis perversen Ideen rechtfertigen, nicht wir (für unsere normalen).


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