Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Erzbischof verbietet traditioneller Gemeinschaft vorläufig die Mundkommunion
  2. Vatikan: Veränderte Taufformeln sind ungültig!
  3. "Wir brauchen eine Debatte über das jüngste Konzil"
  4. Vatikan besorgt über Einbrüche im weltweiten Tourismus
  5. „Die Grundsatzfrage: Welchen Gott wollen wir?“
  6. Kolumnistin: Abtreibung, um im Urlaub Bikini-Figur zu haben, ist völlig berechtigt
  7. Kontroverse um die "Tagespost"
  8. Corona: Ethikerin appelliert zu mehr Spielraum für Pflegeheime
  9. Ich glaube an … Engel?
  10. Evangelischer Landesbischof Ralf Meister behauptet: "Der Mensch hat ein Recht auf Selbsttötung"
  11. Päpstliche Akademie für das Leben verteidigt ihr jüngstes „Gott-loses“ Dokument zur Covid-Pandemie
  12. Pseudokatholik Joe Biden wählt Katholikenhasserin als Vize-Kandidatin
  13. „Penis-Brunnen“ vor katholischer Kirche
  14. Unser Bischof hat sich nur einseitig informiert!
  15. Papst fordert Abschaffung der Atomwaffen

#Aufschrei 0.0 – Wenn die feministische Empörung ausbleibt

5. Jänner 2016 in Kommentar, 48 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In der Neujahrsnacht haben sich Szenen auf der Kölner Domplatte und vor dem Hauptbahnhof (Foto) abgespielt, die ich als blanken Horror bezeichnen würde. Bislang haben über 30 Frauen Anzeige erstattet. Gastkommentar von Birgit Kelle


Köln (kath.net/NRW Jetzt) Es ist ziemlich genau drei Jahre her, dass uns im Januar 2013 Rainer Brüderle und ein altherrendämlicher Anmachversuch in einer Hotelbar eine Sexismus-Debatte in Deutschland bescherte, angeheizt durch den sogenannten #aufschrei bei Twitter. Da waren wir also, wir Damen. Opfer der FDP, Opfer der Männer, Opfer von Verbalattacken, von falschen Blicken, falschen Worten. Alles mächtig schlimm, denn es war klar: Frauen sind ständig dem unkontrollierbaren Potenzgebaren und den patriarchalen Unterdrückungsphantasien heterosexueller weißer Männer ausgesetzt.

Nun sind wir zwei Jahre weiter. In der Neujahrsnacht haben sich Szenen auf der Kölner Domplatte und vor dem Hauptbahnhof (Foto) abgespielt, die ich als blanken Horror bezeichnen würde. Bislang haben über 30 Frauen Anzeige erstattet, selbst die Polizei vermutet noch eine große Dunkelziffer von Opfern, die sich bisher nicht bei der Polizei gemeldet haben. Eine Gruppe von geschätzt 40 bis 100 Männern haben systematisch junge Frauen eingekreist, sie betatscht, ihnen in den Schritt, an die Brüste, unter den Rock gegriffen. Sie als Huren beschimpft, sie ausgelacht und teilweise auch noch ausgeraubt. Laut Presseberichten ist einer jungen Frau Strumpfhose und Slip heruntergerissen worden, eine andere berichtet, sie habe die fremden Hände in „allen Körperöffnungen“ gespürt. Gleiche Szenen scheinen sich auch ganz in der Nähe vor dem Alten Wartesaal in Köln ereignet zu haben. Auch vom Stuttgarter Bahnhof wird aus der Silvesternacht ähnliches berichtet, wenn auch nicht in dem Ausmaß wie in Köln.
Und während man spontan vermutet, in einem Land, in dem jedes falsche Wort und jeder vermeintlich falsche Blick zu einem feministischen #aufschrei führt, weil Mann sich angeblich falsch benommen hat, bleibt das feministische Netz angesichts dieser unglaublichen Vorgänge in Köln stumm. Aufschrei 2016? Eher Aufschrei 0.0 – kein Aufschrei, nirgends.

Der Grund ist einfach: Es waren wohl die falschen Täter. Laut Augenzeugenberichten und Zeugenaussagen der betroffenen Opfer, waren es nämlich arabisch aussehende Männer, die Polizei selbst sprach von nordafrikanisch aussehenden Männern. Wer auch immer sie waren, die Polizei hat inzwischen eine Ermittlungsgruppe zusammengestellt, die die Vorfälle untersucht. Eines ist klar: Es waren offenbar Männer mit Migrationshintergrund. Und wohl deswegen bleibt das feministische Netz stumm. Eine kurze Durchsicht bei Twitter, Emma Magazin, Missy Magazin, sonst Garanten akuter Empörungsreflexe, zeigt: Kein Reaktion.


Ich poste einen Bericht zu den Kölner Vorfällen auf meiner Facebook-Seite, die Reaktionen sind erwartungsgemäß in drei Fraktionen aufgeteilt: Entsetzte Reaktionen angesichts dieses Ausmaßes an sexuellen Übergriffen mitten im öffentlichen Raum. Ein Drittel spontanes Dumpfbackentum, das Messer zücken will und zur Lynchjustiz aufruft an allen, die irgendwie fremd aussehen und innerhalb von Sekunden bei der Unterstellung landet, das passiert eben, wenn so viele Flüchtlinge von der „doofen Merkel“ ins Land gelassen werden. Und dann das unvermeidliche Gutmenschentum, das sich darüber beschwert, dass überhaupt veröffentlicht wird, dass es Männer mit arabischem oder afrikanischem Aussehen waren. Denn das sei ja irrelevant, außerdem hetzerisch und rassistisch und spiele zudem „nur den Dumpfbacken“ in die Hände. Also mal besser nicht darüber reden, wer die Täter wohl waren, wie sie aussahen, bloß keine Details, man will ja niemandem auf die Füße treten. Damit sind sie auf einer Linie mit Löschung von diversen Facebook-Postings in Diskussionsforen, wo über die Kölner Vorfälle berichtet wurde. Sowohl Kritik an dem Einsatz der Polizei als auch die Hinweise auf die mögliche Abstammung der Täter und selbst Augenzeugenberichte wurden immer wieder von Administratoren gelöscht. Augen zu, Ohren zu, Mund zu.

Nun könnte man ja sagen: Na gut, solange man noch nichts sicher weiß und die Identität der Täter nicht klar ist, wollen wir mal nicht spekulieren und falsche Debatten anheizen. Zwei Einwände: Hätte es sich bei den Tätern zum Beispiel um deutsche Hooligans gehandelt, wir wüssten alle inzwischen deren Vornamen, die Tagesschau hätte berichtet und Justizminister Maas hätte einen runden Tisch eingesetzt. Niemand hätte ein Problem damit, dass die Identität der Täter offen genannt wird, zumal Pranger in Deutschland ja wieder ganz hoch im Kurs sind.

Wie um Himmels willen soll nach Tätern gefahndet werden, wenn es nicht mehr möglich sein darf, sie zu beschreiben? Und ja, verdammt, es ist relevant, wie jemand aussah, genauso relevant, wie die Frage, welche Sprache er sprach, welchen Akzent er hatte oder wie alt er ungefähr war. Wer einen Täter finden will, muss ihn so genau wie möglich beschreiben (dürfen).

Noch einmal zurück zu Rainer Brüderle. Ein angetrunkener Politiker macht einer Journalistin ein missglücktes Kompliment – das reichte vor zwei Jahren aus, um die halbe Bevölkerung Deutschlands als sexistische Chauvinisten unter Generalverdacht zu setzen. Es reichte aus, um Forderungen nach neuen Gesetzen und Verhaltenskodexen aufzustellen Und es reichte aus, Mann zu sein, um sich latent auf der Täterseite wiederzufinden, selbst wenn man sich nie etwas hat zu Schulden kommen lassen. Wir sind ein Land geworden, in dem man sprachlich nur noch von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen tappt, weil sich eine Frau oder eins der hunderten von Geschlechtern falsch, gar nicht, oder nicht angemessen sprachlich berücksichtigt fühlt. Wir sind ein Land, in dem man als Mann überlegt, zu einer Frau alleine in den Aufzug zu steigen oder als Vorgesetzter Gespräche mit Mitarbeiterinnen noch unter vier Augen zu führen, es könnte ja falsch verstanden werden.

Und jetzt Köln. Männer die Frauen massiv körperlich betatschen, sie sexuell nötigen, sie beleidigen, sie ausrauben. Auf einem öffentlichen Platz. Kein Einzelfall, sondern massiv, gezielt und offenbar ohne Angst vor der Videoüberwachung und der Polizeipräsenz. Der Aufschrei bleibt aus. Genauso übrigens, wie er im Herbst ausblieb, als die ersten Berichte aus Flüchtlingsunterkünften veröffentlicht wurden, dass es dort zu sexuellen Übergriffen gegenüber Flüchtlingsfrauen kommt. Auch damals kein Aufschrei, stattdessen der Rechtsextremismusvorwurf an diejenigen, die Sorge äußern, dass ein Frauenbild zuwandert in unserem Land, das wir nicht dulden können. Auch hier waren es wohl die falschen Täter. Der Sexismus-Vorwurf, sonst schnell zur Hand, weicht der Aufforderung zum Verständnis für andere Kulturen. Ich will kein Verständnis haben und werde es auch nicht aufbringen. Es ist mir egal, welche Nationalität ein Täter hat, welche Hautfarbe oder welche Sprache. Und wenn wir mit manchen Nationalitäten, Hautfarben und Sprachen mehr Probleme haben, als mit anderen, gehört es zur ganzen Wahrheit dazu. Weil es auch kein Unterschied macht, ob das Opfer eine Deutsche, oder eine Frau mit Migrationshintergrund ist, ob sie Flüchtling ist oder Asylbewerberin. Wenn wir Täter jedoch mit zweierlei Maß messen, lassen wir die betroffenen Frauen im Stich.

ARD: Bericht über die Vorfälle am Kölner Hauptbahnhof in der Silvesternacht - 60 Frauen erstatten Anzeige nach sexuellen Übergriffen


kath.net-Lesetipp:
GenderGaga
Wie eine absurde Ideologie unseren Alltag erobern will.
Von Birgit Kelle
Hardcover, 192 Seiten
2015 Adeo
ISBN 978-3-86334-045-2
Preis 18.50 EUR

Bestellmöglichkeiten bei unseren Partnern:

- Link zum kathShop

- Buchhandlung Christlicher Medienversand Christoph Hurnaus:

Für Bestellungen aus Österreich und Deutschland: [email protected]

Für Bestellungen aus der Schweiz: [email protected]
Alle Bücher und Medien können direkt bei KATH.NET in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Christlicher Medienversand Christoph Hurnaus (Auslieferung Österreich und Deutschland) und dem RAPHAEL Buchversand (Auslieferung Schweiz) bestellt werden. Es werden die anteiligen Portokosten dazugerechnet. Die Bestellungen werden in den jeweiligen Ländern (A, D, CH) aufgegeben, dadurch entstehen nur Inlandsportokosten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Steve Acker 11. Jänner 2016 
 

Was derzeit in den Medien zu beobachten

ist, ist eine unerträgliche Relativierung der schrecklichen Exzesse von Köln und anderswo. Neuester Höhepunkt eine Twitterkampagne der Femnistin Wieczorek.
Ja nicht zugeben dass mit den ins Land strömenden jungen Moslems ein völlig neues Problem auftritt.


3

0
 
 Seramis 7. Jänner 2016 
 

@Fides Mariae

Ich habe den Artikel unkommentiert zitiert, ohne ihn inhaltlich überprüfen zu können. Ich bin allerdings auch nicht davon ausgegangen, dass diese Menschen sich hier offiziell anmelden, sondern lieber heimlich einreisen. So dicht sind Europas Grenzen nicht...

Das mit Ihrer Studentin tut mir leid. Beide Fälle machen aber deutlich wie schlecht Einwanderung in Deutschland geregelt ist bzw. eben nicht ist. Gerade bei jungen Talenten schaden wir uns selber, wenn die dann lieber z. B. nach Amerika gehen. In Kanada soll es sogar möglich sein, Flüchtlinge zu "adoptieren": Privatpersonen oder Institutionen müssen für eine bestimmte Zeit die anteilige Übernahme der Lebenshaltungskosten garantieren, und dann können die gewünschte(n) Person(en) einreisen, sofern sie die Sicherheitschecks bestehen.

Wir brauchen vernünftige Regeln, um Zuwanderung kontrollieren und steuern zu können.


5

0
 
 Fides Mariae 7. Jänner 2016 
 

Da gibt's nur eins: Auf, Herr Wallraff,

rein in die Strumpfhosen und den Minirock, Langhaarperücke aufsetzen, mit Makeup nicht sparen und an Karneval als "Günterine Wurst" nachts über die Kölner Domplatte spazieren.

Und dann berichten.


6

0
 
 Fides Mariae 7. Jänner 2016 
 

Besteht Visumfreiheit für Nordafrika?

@Seramis: Interessanter Artikel der TAZ.
- Und wie kommen diese "organisierten" Nordafrikaner angeblich ins Land? Ich müsste mich doch sehr wundern, wenn für Nordafrika keine Visumpflicht bestünde.

Tja, vor einem halben Jahr haben wir den Fall einer jungen Frau aus Syrien bearbeitet, die an einer deutschen Fachhochschule studieren wollte, mit Vollfinanzierung durch private Institutionen.... DUMMERWEISE hat die deutsche Botschaft das Visum verweigert...

Wenn die Polizei das sagt, was die TAZ schreibt, kann ich nur sagen, wir werden wohl angeflunkert.


5

0
 
 Seramis 6. Jänner 2016 
 

Auch in Hamburg, auch bei Männern

"Die Antänzer-Masche ist nicht
neu und in Köln schon länger
ein Problem. Es vergeht kaum
ein Wochenende, an dem Party-
gänger nicht von den Trickdie-
ben bestohlen werden. Bei den
Rheinländern wenden Antänzer
diese Masche auch bei Männern
an, in dem sie Touristen und Be-
sucher im Vergnügungsviertel
fröhlich schunkelnd umarmen,
während die Mittäter sie ausrau-
ben. In Köln geht die Polizei von
organisierten Cliquen aus Nord-
afrika aus, die extra nach Köln
reisen und in von Hintermän-
nern angemieteten Räumen un-
terkommen, um auf Diebestour
zu gehen."
(Quelle: taz, 6.1.2016)


5

0
 
 nilpf 6. Jänner 2016 

@Kleine Blume - Ritter und Verhaltensregeln

Liebe kleine Blume!
Wie recht Sie doch haben. Heute ist es verpönt dass Kinder Prinzessinnen und Ritter sein wollen. (Und wenn dann umgekehrt, oder wenigstens mit Ritterinnen-Quoten)

Dass die Oberbürgermeisterin Verhaltensregeln für die Frauen (!) online stellen will, ist zwar wahrhscheinlich derzeit die einzige Möglichkeit (Frauen sind in der Regel vernünftiger), aber letztlich geschmacklos...


7

0
 
 nilpf 6. Jänner 2016 

@Theodor69 - Halbe Wahrheiten sind ganze Lügen

Irrtum. Hier geht ausschließlich um Verharmlosung und eben NICHT um Wahrheit.

Die Hauptbotschaft ist doch, dass Frauen belästigt wurden. Wieviele Männer es waren ist dabei absolut nebensächlich. Diese Korrektur hat bestenfalls als Nebensatz im Artikel Platz und NIEMALS als Hauptüberschrift mit Bild! HIER WIRD VOM EIGENTLICHEN VERBRECHEN ABGLENKT - und das ist ein Verbrechen.

Oder anders gesagt: Es sind die größten Lügen und Lügner, wenn Halb- und Teilwahrheiten in Hauptwahrheiten verwandelt werden, um vom eigentlichen Problem abzulenken.
Mit Wahrheitsliebe hat das überhaupt nichts zu tun. Im Gegenteil.


11

0
 
 Kleine Blume 5. Jänner 2016 
 

Kölns OB: Verhaltensregeln für Frauen

Kölns Oberbürgermeisterin Reker kündigt an, dass als Prävention Verhaltensregeln für Frauen und junge Mädchen online gestellt werden:
https://www.youtube.com/watch?v=tCr59R7jE6E


2

0
 
 Theodor69 5. Jänner 2016 
 

@nilpf

Es geht hier nicht um "herunterhandeln", sondern was wahr ist. Wenn es deutlich weniger waren als 1000, dann soll man nicht von 1000 sprechen. Meiner Meinung nach wird dies dadurch nicht wirklich harmloser. Und wenn die Nazis "nur" 5 statt 6 Mio Juden umgebracht haben waren sie deswegen auch nicht besser!


2

0
 
 Aschermittwoch 5. Jänner 2016 
 

Horror 2

In Iran und Saudi Arabien bahnt sich ein Streit grössten Ausmasses an. Es ist ein Glaubenskrieg zwischen Schiiten und Sunniten. Beide Konfessionen sind auch unter den islamischen Bewohner Europas vorhanden. Wenn nicht ganz klar, von Politik und Justiz, aber auch von Presse und Rundfunk, unsere Rechtsordnung und Anstandsregeln durchgesetzt werden, so ist es nur eine Frage von kurzer Zeit, bis die verschiedenen islamischen Richtungen in Europa sich mit Waffen bekämpfen werden.
Im Islam hat das Menschenleben nicht den gleichen Stellenwert wie im christlichen Europa. Wenn es soweit kommt, Gnade uns Gott. Dann haben wir es verdient. Köln ist erst der Anfang.... Sarrazin lässt grüssen....


13

0
 
 Kleine Blume 5. Jänner 2016 
 

Mehr Ritter, bitte!

Vielleicht hinterfragen diese Vorkommnisse am Kölner Hauptbahnhof auch unser Männerbild:

Im Mittelalter lernten die angehenden Ritter neben dem angemessenen Verhalten bei Hofe auch diverse Kampftechniken, um für alle Lebenslagen gerüstet zu sein.

Bei uns hingegen schien es die letzten Jahrzehnte, als reiche es, als Mann einfach nur nett zu sein.

Können unsere Männer heute noch ihre Frauen, Töchter und Schwestern beschützen?


14

0
 
 nilpf 5. Jänner 2016 

"Keine 1000 Täter" Polizei relativiert Berichte über Köln

Auf ORF.at heißt es:
"Keine 1000 Täter" Polizei relativiert Berichte über Köln

Das ist so geschmacklos und widerwärtig, dass ich es nicht aushalte. Es erinnert an die (Neo-)Nazis, welche die Anzahl jüdischen Opfer herunter handeln wollen.

Sagen die das auch den Frauen?! Waren eh nur 100 Männer, die Euch begrapscht, vergewaltigt, gedemütigt haben!? Alles nur realtiv, halb so wild (1000 wäre a bisserl schlimmer gewesen).

Es ist zum Kot***

Wenn eine dieser Frauen meine Tochter, meine Gattin wäre...


14

0
 
 Helena_WW 5. Jänner 2016 
 

Auf der Domplatte des Kölner Doms muss Kirchenschutzrecht gelten

es Möglichkeiten ergriffen werden das der Dombereich vor solchen Sextätern abgesichert ist und Frauen und Kinder sich unbelästigt aufhalten können ggf. Schutz suchen können. Domschweizer und eine regelmäßige Präsenz von Priestern und Ordensbründern und Ordensschwestern im erkennbaren Habit in Mission oder entsprechende Laien, um dem Dombereich mit anschließenden Bahnhofsbereich wäre wünschens und überlegenswert. Christen und ihre christlich vorgelebten Werte müssen wieder sichtbarer werden in der Öffentlichkeit. Ich habe es auch für einen Fehler gehalten, dass man sich zum Beten für die verfolgten Christen in die hinterste Ecke in die Kirche verdrückte anstatt deutliche hör und sehbare Signale zu zeigen. Wenn man sich mit Mahnläuten und Prozessionen mehr zeigen würde, wäre manche nicht so dreist und zu Kühn mit ihren Gewalttaten.


10

0
 
 Selene 5. Jänner 2016 
 

Alice Schwarzer

hat die Situation erfasst. Wo bleibt Claudia Roth?

http://www.t-online.de/nachrichten/panorama/kriminalitaet/id_76560012/schwarzer-geisselt-koeln-uebergriffe-krieg-mitten-in-europa-.html


10

0
 
 rappix 5. Jänner 2016 

Wiederherstellung der "Familien-Ehre"?

Jedem mutmasslichen Täter (Unschuldsvermutung) muss eine solche Frage gestellt werden:

"Wie stellen Sie als Bruder die Ehre ihrer Familie wieder her, wenn ihre Schwester so geschändet wurde und sie "entehrt" wurde."?

"Wie reagieren Sie als Familenoberhaupt"?

Eine Frage, die sinngemäss auch den muslinischen "Geistlichen" gestellt werden kann.

Ich fürchte die Antworten der mutmasslichen Täter, den sie widersprechen wahrscheinlich unserer Rechtsauffassung, die auf das römische Recht basiert.

Mein Kommentar ist hart - ich weiss - aber ich will nicht für meine Schwester auch noch die andere Backe herhalten, obwohl es in unseren heiligen Büchern steht!


5

0
 
 SpatzInDerHand 5. Jänner 2016 

@Wolfgang63:

Sie wissen aber, dass die volle Erkenntnis über diese Vorfälle erst langsam durchsickerte? Dazu gibt es übrigens auch Artikel, sie dürften auch unter Ihren tausendirgendwas Google-Fundstücken aufgetaucht sein.


5

0
 
 catolica 5. Jänner 2016 
 

Vielleicht war genau das der IS Terror,

da anderer Gottlob verhindert wurde- wer weiß. Gut, dass es schon 90 Anzeigen sind und es werden noch mehr werden. Ist doch komisch, dass dies in 3 Städten gleichzeitig geschah. Waren eigentlich keine männlichen Begleiter der Frauen dabei oder deutsche Männer an sich?


9

0
 
 Rosengarten 5. Jänner 2016 
 

Unglaublich

Den Nachrichten vor einer Woche habe ich entnommen, dass drei Viertel der Flüchtlinge sind im letzten Jahr ohne identitäts Dokumente nach D. eingereist.
Die kölner Polizei sprach heute von Problemen bei der Durchführung einer Abschiebung straffälliger Migranten.
Ohne Identität gibt es keine Rückführung. Keiner weiß wohin mit ihnen, denn es hat wohl niemanden interessiert woher jene Personen gekommen sind.
Ob Frau Merkel eine Lösung hat ??????


15

0
 
 Kleine Blume 5. Jänner 2016 
 

Bericht eines Türstehers in der Nähe des Kölner Hauptbahnhofs

Die Lage am Kölner Hauptbahnhof aus der Sicht des Türstehers am Eingang des Kölner Hotels Excelsior:
http://www.t-online.de/nachrichten/panorama/kriminalitaet/id_76558162/uebergriffe-in-koeln-was-ein-tuersteher-an-silvester-erlebte.html


6

0
 
 girsberg74 5. Jänner 2016 
 

@M.Schn-Fl
„Hier kündigt sich jetzt das endgültige Aus … Ich sage es ganz offen und frei heraus, dass Angela Merkel "fertig hat" und der "Cicero" völlig Recht hat, wenn er die CDU auffordert, sich von ihr zu trennen.“

Ich sage es anders:
Solange Angela Merkel im Geschirr steht, zieht sich die Misere nur in die Länge, wird noch schlimmer. Sie gehört abgehalftert.


14

0
 
 Vollbart 5. Jänner 2016 

Wer islamische Länder kennt ...

... weiß, was einheimische Frauen dort zu erdulden haben. Darf man von islamischen Asylbewerbern nach ihrem Grenzübertritt plötzlich eine andere Einstellung zu Frauen erwarten als im islamischen Heimatland ??


19

0
 
 Wolfgang63 5. Jänner 2016 
 

Berichte

Ich verstehe den Artikel nicht: Die Berichterstattung über die Vorgänge in Köln ist überall zu finden. Gebe ich z.B. zur Zeit bei Google-News als Suchbegriffe ein "köln silvester nordafrikanisch" so erscheinen über 1160 Verweise auf Artikel. Der Aufschrei ist also gewaltig.

Was dagegen etwas untergeht ist, dass die Lage keineswegs klar ist: Selbst die Polizei gab noch teils widersprüchliche Informationen.


6

0
 
 Dottrina 5. Jänner 2016 
 

Irgendwann

hat auch der bravste "Otto-Normalverbraucher" in Deutschland die Nase voll! Was da abgegangen ist in Köln (und Hamburg u. Stuttgart), geht gar nicht! Was müssen wir uns alles noch gefallen lassen! Kann man nicht mehr als weibliches Wesen (bin auch eines!) zu irgend einer Uhrzeit an irgend einem Platz herumgehen, ohne vielleicht von diesen Leuten belästigt zu werden? Nein, nein und nochmal nein! Ich weigere mich, zum Opfer zu werden. Auch als Katholikin sehe ich nicht ein, mich wehrlos von diesen Fremden, egal, wo sie herkommen, befummeln zu lassen. In mir drin ist zwar eine Wut, aber ich denke immer, beten wir für diese verwirrten Seelen, wer weiß, wen das Gebet trifft und denjenigen ändert! Sehr schwer, ich weiß es!


22

0
 
 Helena_WW 5. Jänner 2016 
 

Jahrelange falsche Toleranz,vertuschen, kleinreden von Gewalt gegenüber Frauen als Einzelfälle

hat mit dazu beigetragen dass die Tätergruppe mit diesem sozio-kulturellen Hintergrund, der unsere Menschenrechte und Grundrechte ignoriert, sich nun erdreistet in so großer Dimension übergriffig gewalttätig zu werden. Das ist aber leider schon Jahre vorher zunehmend häufiger aufgetreten, dass Frauen im öffentlichen Raum belästigt, bedroht, verbale und körperliche Gewalt angetan wurde von einer Tätergruppe, die sich mit Begründung auf ihren sozio-kulturellen Hintergrund dazu legitimiert fühlt. Durch diese falsche Toleranz der MultikultiFreunde konnten sich Frauen im öffentlichen Raum nicht mehr frei und nicht mehr angstfrei bewegen, wo diese mitmenschenverachtende Personengruppe präsent ist. Nicht frei, unbelästigt, sicher in öffentlichen Verkehrsmitteln, nicht in Taxis,je nach Taxifahrer. Es ist unentschuldbares Versagen von Politik,Rechtsstaat,Gesellschaft, dass man auf "Einzelfälle" nicht frühzeitig Jahre zuvor konsequent reagiert hat.Nun multiplizieren sich Faktoren bedrohlichst.


14

0
 
 Aschermittwoch 5. Jänner 2016 
 

Horror

* Deutschland schafft sich ab"
Genial wie Sarrazin das voraus sah.
Nur geht es viel schneller als er es befürchtete. Wo sitzen die Mittäter?
Sie sind in den Redaktionstuben der Presse und Rundfunkanstalten zu suchen.
Gezielte oder unterdrückte Berichterstattung ist auch Manipulation.
Werden diese Leute jemals belangt???? Wohl kaum. Pressefreiheit über alles!!! Und Feigheit ebenfalls!!!
Wenn in den kommenden Wahlen keine Korrektur zu Stande kommt, so hat Deutschland diese Misere verdient.


15

0
 
 tünnes 5. Jänner 2016 
 

Ich fürchte mal, da müssen wir bei unseren Gesetzen dringend nachbessern, denn das sind Dimensionen, die bisher in Friedenszeiten so nicht bekannt waren.


20

0
 
 M.Schn-Fl 5. Jänner 2016 
 

Hier kündigt sich jetzt das endgültige Aus,

für die feministische Ideologie und der Kriecherei vor dem "friedliebenden" Islam an.
Ich sage es ganz offen und frei heraus, dass Angela Merkel "fertig hat" und der "Cicero" völlig Recht hat, wenn er die CDU auffordert, sich von ihr zu trennen.


32

0
 
 Chris2 5. Jänner 2016 
 

Wenn wir jetzt nicht aufwachen,

dann nie mehr. Die "Clans" und "Großfamilen", die in zahlreichen Großstädten schon ganze Viertel beherrschen, lachen eh nur noch, wenn sich einmal verängstigte Polizisten in ihr Revier verirren (nur noch mit mehreren Streifenwagen gleichzeitig). Von Islamisten und "Gefährdern" gar nicht zu reden, die im Übrigen - im Gegensatz zu besorgten Bürgern - keine aggressiven, von Politikern aufgeputschte, Gegendemonstranten fürchten müssen...


24

0
 
 novara 5. Jänner 2016 
 

Ja viele wissen.....

...es immer noch nicht:
Im ISLAM gelten Frauen WENIGER als eine Sache.
Männer dürfen mit den Frauen machen, was ihnen gerade einfällt - und man sieht es ja jetzt....

Und noch immer werden sie zu uns gelassen....!
Wir müssen um unsere Frauen und Mädchen fürchten!


28

0
 
 Smaragdos 5. Jänner 2016 
 

In Frankreich säen die Moslems Terror mit Bomben, in Deutschland machen sie Horror mit Sexualdelikten... Wir haben sozusagen die Wahl zwischen Bomben und sexueller Belästigung durch die Moslems. Tolle Auswahl, nicht wahr? Hauptsache Vielfalt, und sei es Terror-Horror-Vielfalt. Doch dies hat natürlich wieder einmal rein gar nichts mit dem Islam zu tun! Und Europa wird auch kein bisschen islamisiert, im Gegenteil, diese Übergriffe haben bestimmt Christen verübt.


24

0
 
 kreuz 5. Jänner 2016 

ich meinte 2016, nicht 2015

2015 haben wir ja schon "geschafft" :-)


7

0
 
 kreuz 5. Jänner 2016 

über Jahre wurde "politisch korrektes" Verhalten

durch die Leitmedien doktriniert. wo darf man sich aufregen und wo nicht. jetzt, wo fast alle "gelernt" haben was man sagt und was nicht, kommen die "falschen Täter". das ist nicht nur super peinlich, sondern auch ein Schlag ins Gesicht der Integrations-Enthusiasten und - Wasser auf die Mühlen der Rechtsradikalen.
ich weiß nicht wie 2015 wird, aber eines wirds bestimmt nicht: langweilig.


23

0
 
 Cyprianus 5. Jänner 2016 

Ein grauenhaftes Geschehen, das Birgit Kelle ganz treffend als „Horror“ bezeichnet. Hoffen wir, dass man die in ihrer Persönlichkeit verletzten Frauen nicht allein lässt und gegen die Gewalttäter mit der ganzen Härte des Gesetzes vorgeht.

Solche seltenen Ereignisse offenbaren auch immer wieder, wie unberechtigt die Kritik an dem angeblichen „Moralismus“ der katholischen Kirche ist. Wir kennen zwar auch das Grauen der Häresien, von dem die Ungläubigen keine Ahnung haben, aber deswegen relativieren wir nicht die sichtbaren „Werke des Fleisches“, die aus „den Begierden des Fleisches“ hervorgehen („desideria carnis“ Gal 5,16; Der hl. Irenäus spricht auch vom „Wandel der Eitelkeit“). An erster Stelle nennt der Apostel die Übertretungen der Intimsphäre, also Unkeuschheit und Schamlosigkeit, dann den Hedonismus und die Maßlosigkeit, dann den Götzendienst und die Magie, und am Ende in einem Zusammenhang den „Menschenmord“ („homicidium“), den Rausch und die Orgien und Trinkgelage (5,19-21).


20

0
 
 JP2B16 5. Jänner 2016 
 

Was wäre wohl wenn ...

folgendes Gedankenexperiment, wobei eine Differenzierung zu den Vorkommnissen in Köln selbstverständlich vorausgesetzt sei (es ist im weitesten Sinne eher ein Thema der Anthropologie): wären die Flüchtlinge nicht überwiegend Muslime, sondern kämen aus Ländern mit größtenteils konservativ-katholischer Bevölkerung, die tatkräftig für das traditionelle Familienbild eintritt, Deutschland hätte mit Sicherheit längst eine Obergrenze und die Berichterstattung in den Medien wäre eine gänzlich andere, qualitativ wie quantitativ, ebenso anders dürfte die selbstverständlich so lobenswerte Hilfsbereitschaft der Freiweilligen und Ehrenamtlichen sein. Wetten dass!
In unserem Land herrscht ein vollkommen irrationaler Hass auf das Wort Gottes, d.h. auf ein konsequent gelebtes Christentum (Joh 15,18). Nur mit diesem Faktum lässt sich dieses Schweigen der Gutmenschen, das Frau Kelle so trefflich beschreibt, erklären. Einzige hoffnungsvolle Abhilfe: das Gebet, wozu die Muttergottes immer wieder aufruft.


29

0
 
 wedlerg 5. Jänner 2016 
 

@chriseeb74: alles bekannte Muster

Natürlich sind unter den Flüchtlingen die meisten bislang weder straffällig noch auffällig geworden. Empirisch belegt ist aber, dass in jedem Migrationsland mit muslimischen Männern die Zahl der sexuellen Übergriffe exponentiell ansteigt. So ist in Schweden die Zahl der Vergewaltigungen weltweit nach Lesotho an Nummer 2. Statistisch ist jede Schwedin mit einem 25% Risiko behaftet, einmal Opfer einer Vergewaltigung zu werden. Die Täter sind immer junge Muslime mit Migrationshintergrund. Die Opfer immer eingeborene Frauen. Gleiche Bilder in UK (Rotherham googlen) und FRA. Wer diese Veränderung in D will, muss es sagen. Wer es nicht will, muss die Mirgation in der jetzigen Form stoppen. Denn eine Mio junger alleinstehender muslimischer Männer wird immer zehntausende solcher Vorfälle pro Jahr hervorbringen. Insofern sind Ihre Relativierungen ziemlich schwache Schutzbehauptungen, zumal die Meldung im Heute Journal in Länge und Form nicht der Rede wert war.


26

0
 
 Kleine Blume 5. Jänner 2016 
 

Angst der Feministinnen vor Radikalisierung

Die Feministinnen haben wohl Angst vor einer Radikalisierung der Gesellschaft, vor einer Steilvorlage für rechte Strömungen. Daher ihre Zurückhaltung.


10

0
 
 antonius25 5. Jänner 2016 
 

Als wahres Problem gelten immer noch

diejenigen, die einen Zusammenhang zur Zuwanderungspolitik herstellen, bzw. gar die Grenzen schützen wollen. Ich frage aber, wie sind diese Leute sonst hergekommen, wenn nicht über die Grenze? Wie dumm muss man sich in diesem Land stellen um toleriert zu werden? Sind die Schweden und Dänen jetzt auch Nazis, weil sie die Grenzen kontrollieren um illegale Einwanderung zu stoppen?


37

0
 
 SCHLEGL 5. Jänner 2016 
 

Deutschland

Der bekannte Sozialdemokrat Sarazin hat doch ein Buch geschrieben: "Deutschland schafft sich selber ab."
Es steht mir als Österreicher nicht zu, Deutschland einen Rat zu geben, aber ich wünsche mir solche Vorfälle in Österreich nicht, weil das genau in die Hände radikaler Kräfte spielen würde!
Es gibt doch auch in Deutschland ein Innenministerium, das jetzt wohl Handlungsbedarf hat, sonst droht irgendwann dort auch eine Radikalisierung, die sich wohl niemand wünscht.Msgr. Franz Schlegl


21

0
 
 Seramis 5. Jänner 2016 
 

Die Zahlen sind veraltet

Bereits gestern lagen sie bei über 90 Anzeigen und ca. 1.000 Tätern. Auf eine hohe Dunkelziffer haben ebenfalls alle konsultierten Medien hingewiesen, auch linke und Mainstremmedien.

Dass die "feministische Empörung ausbleibt" ist aber unwahrscheinlich. Spaßeshalber einmal emme.de aufgerufen und das Topthema lautet "Köln: Frauen berichten EMMA vom Terror". Klare Kante, keine Beschönigung.


17

0
 
 chriseeb74 5. Jänner 2016 
 

@alle

Der WDR berichtet aktuell von ca. 90 Anzeigen; wer mag, kann ja auch mal auf nachrichtentisch.de gehen; fast alle Medien informieren über Köln inzwischen...


9

0
 
 Bernade 5. Jänner 2016 
 

Einladung

Dieses Vertuschungs- und Verharmlosungsverhalten hat ja leider auch Folgen. Wenn nicht rigoros dagegen eingeschritten wird, wenn nicht Maßnahmen ergriffen werden, um derlei in Zukunft zu verhindern, dann bleibt es nichts anderes, als eine Einladung zur Nachahmung.


22

0
 
 Selene 5. Jänner 2016 
 

Die Feministinnen

werden mir immer mehr ein Rätsel. Keinerlei Solidarität mit den wahrscheinlich schwer traumatsierten Frauen, nur weil die Täter einen Migrationshintergrund haben.

Das erschüttert mich fast noch mehr als die Gewalttaten selbst.


24

0
 
 huegel76 5. Jänner 2016 

Hilferuf

Für mich ist die Befragung der Zuschauer über die Art der Berichterstattung schon wie ein Hilferuf der ZDF-Redaktion. Sowohl die Vorkommnisse selbst als auch die Hilflosigkeit der Medien sind die Folge der Verstrickung in die sich selbst widersprechende political correctness. Medienschaffende wissen nicht mehr, was sie berichten sollen, wenn sie nicht berichten dürfen, wie es war. Und eine Gruppe nordafrikanisch-arabisch aussehender Männer kann nicht richtig verfolgt werden, weil nicht gesagt werden darf, wer's war (Posts mit Zeugenaussagen werden gelöscht).


29

0
 
 chriseeb74 5. Jänner 2016 
 

@ alle


0

0
 
 Colonia 5. Jänner 2016 
 

Statt der "fünf W nun die "fünf V"

Ein Journalist und ehemaliger TV- Moderator hat das heutige Selbstverständnis vieler Journalisten "auf den Punkt gebracht": Statt der fünf "W" wer, wo, was, wann, warum" gelten heute die fünf "V": Verschweigen, Vertuschen, Verbiegen, Verdrängen, Verharmlosen", und das nicht nur in feministischen Zeitschriften, sondern von ZDF bis zur "Welt". Persönlichkeiten wie Frau Kelle stören da und werden dementsprechend beschimpft und diskriminiert.


41

0
 
 anjali 5. Jänner 2016 
 

Uebergriffe

Das waere zu erwarten.


10

0
 
 Lilli-Lou 5. Jänner 2016 
 

Danke, jetzt weiß ich's

Wo hab' ichs doch gleich gelesen, in der RNZ Heidelberg, aber nur einen Hauch von Migratonsandeutung ganz am Randende. Vielen Dank, Frau Kelle, und kath.net. Die sprachliche Ironie im Vergleich der Geschehnisse ist einfach super. Richtig, man muss schon noch schreiben dürfen, wie die "Bereicherung doch real wirksam und mit zupackenden Händen am Werk ist".


33

0
 
 wedlerg 5. Jänner 2016 
 

SZ, ARD und ZDF

ARD und ZDF haben vier Tage gebraucht, um die Meldung überhaupt zu bringen. Dabei war am 1.1. alles im Internet bekannt. Focus und der Kölner Express hatten am 2.1. bereits ausführliche Berichte. Die SZ sprach von einigen Taschendiebstählen von "Männern". Die heute Redaktion hat via Twitter gestern noch die "Community" befragt, WIE sie denn über die Ereignisse am Kölner Hbf berichten solle. Soviel zum Informationsauftrag der ÖR Medienanstalten. Und wer sich den Spaß machen will, soll googlen, was ARD und ZDF über die Vorfälle am Tahir-Platz berichteten. Frau Kelle hat völlig recht: hier sind jetzt schlicht die falschen Täter am Werk gewesen.


39

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gesellschaft

  1. Österreichs Integrationsministerin richtet „Dokumentationsstelle politischer Islam“ ein
  2. Eine Kathedrale in Istanbul - und eine in Nantes
  3. US-Stadt will barbusige Frauen in öffentlichen Parks erlauben
  4. „Wäre das Kinderkopftuch eine christliche Tradition, wäre es schon lange verboten“
  5. CNN-Moderator Chris Cuomo: Amerikaner "brauchen keine Hilfe von oben"
  6. Fridays For Future Weimar: „Die Polizei diskriminiert, mordet, prügelt, hehlt“
  7. Ich bin ein 'weißer Mann', aber deshalb knie ich mich nicht nieder
  8. Menschenwürde und Menschenrechte haben frühere Anhänger verloren
  9. Berlin: Portal des Senats wirbt für Austritt aus der Kirche
  10. Der letzte Feind








Top-15

meist-gelesen

  1. Vatikan: Veränderte Taufformeln sind ungültig!
  2. Sommerspende für kath.net - Eine Bitte an Ihre Großzügigkeit
  3. Kontroverse um die "Tagespost"
  4. Benedikt XVI. und Franziskus haben offenbar dasselbe Grab gewählt
  5. "Wir brauchen eine Debatte über das jüngste Konzil"
  6. Erzbischof verbietet traditioneller Gemeinschaft vorläufig die Mundkommunion
  7. Pseudokatholik Joe Biden wählt Katholikenhasserin als Vize-Kandidatin
  8. Unser Bischof hat sich nur einseitig informiert!
  9. „Penis-Brunnen“ vor katholischer Kirche
  10. Kolumnistin: Abtreibung, um im Urlaub Bikini-Figur zu haben, ist völlig berechtigt
  11. Französische Nationalversammlung stimmt für neues Bioethikgesetz – „So sterben Zivilisationen“
  12. „Die Grundsatzfrage: Welchen Gott wollen wir?“
  13. LEHRMÄSSIGE NOTE zur Abänderung der sakramentalen Formel der Taufe
  14. Päpstliche Akademie für das Leben verteidigt ihr jüngstes „Gott-loses“ Dokument zur Covid-Pandemie
  15. Hartl: „Schau in den Spiegel. Du siehst den Menschen, der für Dein Leben verantwortlich ist“

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz