05 Januar 2016, 16:01
Erzbischof Schick warnt vor Gender-Theorien
 
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Bamberger Erzbischof: „Wir wollen Gleichberechtigung der Geschlechter, aber nicht die Gleichheit der Geschlechter“ – Schick appelliert an die Politik: „Kinderreichtum darf kein Armutsrisiko sein“ - UDDATE: Die Predigt in voller Länge

Bamberg (kath.net/bbk) Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat in seiner Predigt zum Jahreswechsel die Familie in den Mittelpunkt gestellt. „Familie hat in unserer Gesellschaft nicht den Stellenwert, den sie haben müsste“, sagte Schick am Silvesterabend im Bamberger Dom. Er rief die Politik auf, Familien beim Steuerrecht und den Rentenansprüchen besser zu berücksichtigen. Auch im Arbeitsrecht müsse mehr Rücksicht auf Familien genommen werden. Im Grundgesetz werde die Familie unter den besonderen Schutz des Staates gestellt, weil sie für die Gesellschaft einzigartige Bedeutung habe. „Dem muss die Politik auch heute entsprechen, denn ohne Familie ist kein Staat zu machen.“ Ein großes Anliegen sei die Besserstellung kinderreicher Familien. „Kinderreichtum darf kein Armutsrisiko bedeuten“, sagte Schick und fügte hinzu: „Die Politik muss sich mehr anstrengen, um Ehe und Familie zu unterstützen, muss Vertrauen in sie setzen und die entsprechenden Entscheidungen treffen.“

Jede Familie solle ein Ort der Liebe, der Freude, des Wohlwollens und des Wohlbefindens, der Solidarität und der Hilfsbereitschaft sein, sagte der Erzbischof. Dazu brauche jede Ehe und jede Familie auch Barmherzigkeit und Vergebung. Ohne Versöhnung, die die Anerkennung, Böses getan und Gutes unterlassen zu haben, voraussetze, könne ein Familienleben nicht bestehen. Der Unschuldswahn in der heutigen Gesellschaft sei ein großes Problem.

Die Familie habe auch den Auftrag, Werteerziehung und -vermittlung wahrzunehmen. Respekt, Achtung, Solidarität, Einsatz im Beruf und Ehrenamt würden in der Familie gelernt. „In der Familie werden ebenso die Fundamente des Glaubens gelegt. Die Eltern sind die ersten Seelsorger ihrer Kinder. Ohne diese Basis können spätere Seelsorger nicht wirken“, betonte der Erzbischof.

Schick warnte zugleich vor Gender-Theorien, die die Unterschiede zwischen Mann und Frau aufheben wollten. „Wir wollen Gleichberechtigung der Geschlechter, aber nicht die Gleichheit der Geschlechter“, sagte Schick. Wer die Gleichheit der Geschlechter propagiere, leugne den Schöpfungsplan Gottes. Für diese Auffassung hätten die Ehe von Mann und Frau und die daraus entstehende Familie keine besondere Bedeutung.

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Schick rief dazu auf, in der Öffentlichkeit mehr positiv über die Familie zu reden. Es sollte nicht nur über gescheiterte Ehen und zerrüttete Familien gesprochen werden, sondern auch über die vielen harmonischen Familien: „Glückliche Familien gibt es viel mehr, als die Öffentlichkeit wahrnimmt“, so der Erzbischof.

UDATE - Die Bischofspredigt in voller Länge

Silvesteransprache von Erzbischof Ludwig Schick am 31. Dezember 2015 im Bamberger Dom

Liebe Schwestern und Brüder!

1. Papst Franziskus hat am „Fest der Heiligen Familie“ das „Jahr der Barmherzigkeit“ und „die Familie“ miteinander verbunden. Die Familie war im Jahr 2015, besonders bei der Synode im Oktober mit dem Thema „Die Berufung und Sendung der Familie in Kirche und Welt von heute“ von großer Bedeutung und soll es im neuen Jahr bleiben. Drei Kernaussagen aus der Predigt von Papst Franziskus vom 27. Dezember möchte ich zitieren und an den Anfang meiner heutigen Silvesterpredigt, die das kommende Jahr einleiten will, stellen. 2016 soll bei uns im Erzbistum Bamberg vor allem ein Jahr der Barmherzigkeit und der Familie sein.

Der Papst sagte:
• Erstens: „Verlieren wir nicht das Vertrauen in die Familie“.

• Zweitens: „Möge im Jahr der Barmherzigkeit jede christliche Familie ein bevorzugter Ort sein, wo man die Freude der Vergebung erfährt“.

• Drittens: „Euch allen, liebe Familien, vertraue ich diese so wichtige Mission (der Barmherzigkeit) an, die die Welt und die Kirche braucht wie nie zuvor“.

2. Papst Franziskus möchte, dass das Jahr der Barmherzigkeit vor allem in den Familien und für die Familien Bedeutung bekommt. Dazu dürfen wir das Vertrauen in die Familie nicht verlieren, sondern sollen es verstärkt wieder gewinnen.

Familie hat in unserer Gesellschaft nicht das Vertrauen, dass sie haben sollte. Zunächst fehlt das Grundvertrauen, das aus der Überzeugung kommt, dass „Familie“ gut, wertvoll und lebenswert ist. Das gegenwärtige Misstrauen „der Familie“ gegenüber äußert sich in Fragen wie: Kann „Familie“ heute überhaupt noch bestehen? Ist sie in unserer Zeit lebbar: In unserer veränderten Welt, die von Mobilität im Arbeits- und Lebensbereich, der längeren Lebenszeit, der Gleichberechtigung von Frau und Mann, der Individualisierung, etc. geprägt ist? Trotz dieser Schwierigkeiten, die wir wahrnehmen müssen, ist es möglich, Ehe und Familie zu leben, wir dürfen Vertrauen in sie haben!

Natürlich müssen wir uns dazu neu bewusst machen und propagieren, dass Gott selbst die Ehe gestiftet hat, um Frau und Mann glücklich zu machen, damit sie Kindern das Leben schenken und Familie bilden. Wir haben es eben in der Lesung gehört!

Dazu müssen wir uns auch von manchen verkehrten Auffassungen befreien, z. B. von Auswüchsen der Gendertheorie (vom Gender-main-streaming), die keinen Unterschied zwischen Mann und Frau mehr gelten lassen wollen und behaupten, dass Mann und Frau (nur) Produkt von Erziehung, Umwelteinflüssen und öffentlicher Meinung sind.

Wir wollen Gleichberechtigung der Geschlechter, aber nicht die Gleichheit der Geschlechter.

Wer die Gleichheit der Geschlechter propagiert, leugnet den menschenfreundlichen Schöpfungsplan Gottes. „Als Mann und Frau schuf er sie“ (Gen 1,27), heißt es im ‚ersten Schöpfungsbericht‘, damit sie sich ergänzen und der Mensch nicht allein und einsam sei, so haben wir eben aus dem ‚zweiten Schöpfungsbericht‘ gehört. In ihrer leiblichen, geistigen und seelischen Ergänzung finden Mann und Frau ihre Erfüllung und Freude aneinander. In ihrem Miteinander schenken sie sich gegenseitig die Fülle des Lebens und zeugen neues Leben in ihren Kindern. „Gott segnete sie und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehrt euch“ (Gen 1,28). So ist es in der Heiligen Schrift berichtet, so lehrt es die kirchliche Tradition und so sagt es auch der gesunde Menschenverstand. Unterschied und Zusammengehörigkeit von Frau und Mann bilden die Ehe, aus der Familie wird.

2.1. Vertrauen in „die Familie“ schenken zuerst die Familien selbst! Jede Familie, die in guten und schlechten Zeiten zusammenhält, die ein Ort der Solidarität, des gegenseitigen Verständnisses, der Hilfe und der Liebe ist, ist die beste Werbung für Ehe und Familie, besonders unter den jungen Menschen. Sie fördern das Vertrauen in die Familie; sie regen an, die Ehe zu schließen und eine Familie zu gründen.

2.2. Zweitens ist die „Öffentliche Meinung“ für das Vertrauen in „die Familie“ wichtig. Im Privatleben und in der Öffentlichkeit sollte mehr über den „Wert der Familie“ gesprochen werde. Dabei ist jeder gefragt. Wir erzählen zu oft von gescheiterten Ehen und zerrütteten Familien. Es gibt aber sehr viel harmonisches Familienleben. Die neuesten Statistiken sagen sogar, dass die Scheidungsrate in der Bundesrepublik abnimmt. Es wird „nur“ jede dritte Ehe geschieden, das sind viele. Aber zwei Drittel der Ehen halten! Davon sollte jeder in persönlichen Gesprächen mehr berichten. Das gilt auch für die Medien. Glückliche Familien gibt es mehr als die „Öffentliche Meinung“ wahrnimmt und berichtet.

2.3. Drittens ist die Politik für das „Vertrauen in die Familie“ wichtig! „Die Ehe und Familie“, so wie sie die Väter und Mütter des Grundgesetzes in unsere Verfassung geschrieben haben, sollte von der Politik ohne wenn und aber propagiert und verteidigt werden. Im Artikel 6 des Grundgesetzes heißt es: „Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung.“ Damit ist zweifelsfrei die Ehe von Frau und Mann gemeint und die Familie, die daraus entsteht.

„Die Familie“ muss im Steuerrecht und die Familienarbeit bei der Berechnung der Rentenansprüche besser berücksichtigt werden. Auch im Arbeitsrecht soll auf „die Familie“ mehr Rücksicht genommen werden.

Mit „Familie“ sind im weiteren Sinn auch die Omas und Opas, Onkel und Tanten, Enkel und Urenkel gemeint. Sie alle sollen „Familie“ bilden in gegenseitigem Verständnis, in Liebe, Hilfe und Fürsorge. „Familie“ ist lebbar, ist schön und macht glücklich. Wir brauchen „Vertrauen in die Familie“, dürfen sie haben und müssen sie propagieren.

Ein großes Anliegen ist mir persönlich die Besserstellung der kinderreichen Familien. Kinderreichtum darf kein Armutsrisiko bedeuten. Besonders Kinder und Jugendliche dürfen nicht darunter leiden, dass sie viele Geschwister sind und deshalb weniger teilhaben können an Sport, Freizeitmöglichkeiten, kulturellen Angeboten und auch weniger Bildungschancen haben.

Sich für „die Familie“ einsetzen und für das „Wohl der Familien“ Sorge tragen, geht uns alle an und sollte jedem ein Anliegen sein. Gemeinsam schaffen wir „Vertrauen in die Familie“!

3. Die Familie – Ort, wo man die Freude der Vergebung erfährt.

Papst Franziskus hat Ehe und Familie mit dem Thema der Barmherzigkeit verbunden. Barmherzigkeit ist ein Sammelbegriff für Güte, Wohlwollen, Solidarität, Hilfsbereitschaft etc. Jede Ehe und jede Familie braucht solche Barmherzigkeit im Füreinander und Miteinander. Solche Barmherzigkeit gibt es nur, wenn man sich immer wieder vergibt, die Ehepaare einander, aber auch die Eltern ihren Kindern und die Kinder ihren Eltern, die Geschwister untereinander sowie auch die Verwandten gegenseitig. Ehe und Familie ohne Vergebung und Versöhnung geht nicht!
Versöhnung setzt voraus, dass wir unsere Schuld anerkennen und dazu stehen, dass wir Böses getan und Gutes unterlassen haben. Sich zu entschuldigen, Vergebung erbitten und Vergebung gewähren, ist für viele Menschen heute ein großes Problem, weil sie in einem „Unschuldswahn“ gefangen sind.

Zwischen den Jahren und Anfang des neuen Jahres hören wir in der heiligen Messe die Lesung aus dem 1. Johannesbrief, der Aufforderung zur Liebe, zur Gemeinschaft, zum guten Miteinander aus der Liebe zwischen Gott-Vater, Gott-Sohn und Heiligem Geist heraus ist. Der erste Johannesbrief weiß, dass es keine Liebe gibt, wenn man nicht zu seinen Sünden steht. „Wenn wir sagen, dass wir keine Sünden haben, führen wir uns selbst in die Irre, und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist Gott getreu und gerecht; er vergibt uns die Sünden und reinigt uns von allem Unrecht“ (1 Joh 1,8-9). Das ist auch unter uns Menschen so. Der „Unschuldswahn“, die Haltung der immer reinen Weste, sind unwahrhaftig und zerstören Vertrauen und Liebe.

4. Die Mission der Familie

4.1. Die Familie hat die „Mission“, die Freude an der Vergebung, an der Barmherzigkeit und an der Liebe in unserer Welt auszubreiten. In seiner Botschaft zum Weltfriedenstag am 1. Januar 2016 mit dem Thema „Überwinde die Gleichgültigkeit und erringe den Frieden“, schreibt Papst Franziskus: „Ich denke zunächst an die Familien, die zu einer vorrangigen und unabdingbaren Erziehungsaufgabe berufen sind. Sie bilden den ersten Ort, an dem die Werte der Liebe und der Geschwisterlichkeit, des Zusammenlebens und des Miteinander-Teilens, der Aufmerksamkeit und der Sorge für den anderen gelebt und vermittelt werden. Sie sind auch der bevorzugte Bereich für die Weitergabe des Glaubens, angefangen von jenen ersten einfachen Gesten der Frömmigkeit, die die Mütter ihren Kindern beibringen.“

„Ohne Familie ist kein Staat zu machen“, lautet ein wahres Wort. „Der freiheitliche, säkulare Staat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann“ (Ernst-Wolfgang Böckenförde). In der Familie werden diese Voraussetzungen geschaffen und erhalten: Solidarität, Rücksicht, Geduld, Fleiß, Ordnung, Verzicht, Genügsamkeit, Toleranz, gewaltlose Konfliktbewältigung durch Gespräche, Akzeptanz der Generationen und der unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen etc. Diese Voraussetzungen braucht der Staat, ohne sie kann er nicht leben.

In unserer Welt gibt es zu wenig Verständnis füreinander, zu wenig Versöhnung, zu wenig Achtung und Respekt. Deshalb haben wir Radikalisierungen, deshalb haben wir so viel Gewalt in den Schulen, in den Betrieben und Büros, im Straßenverkehr, der Freizeit, im ganzen öffentlichen Leben. Gewalt wird nicht nur mit den Fäusten ausgeübt, sondern auch mit dem Mund. Gewalt gibt es in den Medien, vor allem in den neuen, die Shitstorm, Mobbing etc. genannt werden. Auch haltloser Egoismus im Berufsleben, der sich in Korruption, Steuer- und Versicherungsbetrug auswirkt, ist Gewalt. Familie ist Ort und Hort der Erziehung zu Wahrhaftigkeit und Treue, zu gegenseitiger Akzeptanz und zum Verständnis füreinander, zur Versöhnung miteinander und zur Liebe.

4.2. Die Familie hat auch die Mission, die Achtung der Natur und die Bewahrung der Schöpfung zu fördern. Es ist interessant, dass die Gründung von Ehe und Familie in der Bibel mit der Schöpfung verbunden ist. Der Mensch, besonders in seiner ehelichen Zweisamkeit und in der Familie, ist auf die Schöpfung angewiesen. Deshalb hat Papst Franziskus für seine Umweltenzyklika „Laudato si“ als Untertitel: „Die Schöpfung, das gemeinsame Haus der Menschheit“ gewählt. Jeder einzelne Mensch, die Familie ganz besonders, braucht die Schöpfung und hat die Mission sie zu bewahren. Sie kann lehren, Energie zu sparen, genügsam und verantwortlich zu leben und die Lebenschancen der nächsten Generationen im Blick zu behalten.

Im sechsten Kapitel von “Laudato si“, das überschrieben ist: „Ökologische Erziehung und Spiritualität“, widmet Papst Franziskus der Familie einen ganzen Artikel. In Nr. 213 heißt es: „Gegen die sogenannte Kultur des Todes stellt die Familie den Sitz der Kultur des Lebens dar. In der Familie werden die ersten Gewohnheiten der Liebe und Sorge für das Leben gehegt, wie zum Beispiel der reche Gebrauch der Dinge, Ordnung und Sauberkeit, die Achtung des örtlichen Ökosystems und der Schutz aller erschaffenen Wesen. Die Familie ist Ort der ganzheitlichen Erziehung, wo sich die verschiedenen Momente der persönlichen Reifung ausformen, die eng miteinander verbunden sind. In der Familie lernt man, um Erlaubnis zu bitten, ohne andere zu überfahren, „danke“ zu sagen als Ausdruck einer aufrichtigen Wertschätzung dessen, was wir empfangen, Aggressivität oder Unersättlichkeit zu beherrschen und um Verzeihung zu bitten, wenn wir irgendeinen Schaden angerichtet haben. Diese kleinen Gesten ehrlicher Höflichkeit helfen, eine Kultur des Zusammenlebens und der Achtung gegenüber unserer Umgebung aufzubauen.“
4.3. Nicht zuletzt hat die Familie die Mission, Glaube und Kirche auszubreiten. In der Familie werden die Fundamente für Glaube und aktive Kirchengliedschaft gelegt. Die Eltern sind die ersten Seelsorger ihrer Kinder. Sie legen den Grund für den Glauben ihrer Kinder, mit dem Kreuzchen auf die Stirn des Babys und der Kleinkinder, morgens und abends, mit dem Vorsagen und Lehren der ersten Gebete, dem gemeinsamen Tischgebet, dem Kirchgang etc. Ohne diese Basis können die späteren Seelsorger nicht wirken. Das Konzil nennt die Familie „Hauskirche“ (vgl. LG 11). Ohne Hauskirche kann die Kirche als Pfarrei, Diözese und Weltkirche nicht oder nur sehr schwerlich leben.

5. Lasst uns den Wert, die Berufung und Sendung von Ehe und Familie sehen und für sie werben zum Wohl der Einzelnen, damit niemand allein und einsam sei – auch die Unverheirateten brauchen die Familie! Lasst uns Vertrauen in die Familie haben und es propagieren. Das kommende Jahr der Barmherzigkeit soll auch das Jahr der Familie sein, in der zuerst und vor allem Barmherzigkeit geübt, erfahren und vermittelt wird.

6. Der heilige Augustinus hat den Menschen seiner Zeit, des 5. Jahrhunderts, folgenden Rat gegeben: „Vertraue die Vergangenheit Gottes Gnade an, die Gegenwart seiner Liebe und die Zukunft seiner Fürsorge.“ Dieser Rat ist ein gutes Geleitwort für Silvester und das neue Jahr. Vertrauen wir alles, was uns im vergangenen Jahr erfreut und beglückt, belastet und geschmerzt hat, der Gnade Gottes an, er wird es richten. Unser Leben und Arbeiten und das unserer Mitmenschen dürfen wir zu jeder Zeit der Liebe Gottes anheimstellen, der alles zum Guten führen wird. Erwartungen und Wünsche, die Sorgen und Ängste im Hinblick auf die Zukunft können wir Gottes Fürsorge anempfehlen, er ist der Gott mit uns und für uns. So können wir hoffnungs- und kraftvoll ins neue Jahr gehen. Das wünsche ich Ihnen und erbitte Ihnen ein glückseliges neues Jahr: Glück auf Erden und Segen vom Himmel.

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