Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  2. Eduard Habsburg: Alte Messe ist ‚absolute Antithese zur heutigen Welt‘
  3. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  4. Kurienerzbischof Pozzo: „Die beiden Formen des Römischen Ritus nicht gegeneinander ausspielen“
  5. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  6. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  7. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  8. Moskauer Patriarch Kyrill könnte auf EU-Sanktionsliste kommen
  9. Besorgniserregende antidemokratische und gewaltaffine Haltungen bei jungen Muslimen
  10. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  11. Die Menschenwürde hat keinen Reisepass
  12. Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!
  13. ‚Jedes Knie soll sich beugen‘: Erzbischof Fisher ruft zum Knien vor der Eucharistie auf
  14. Voodoo-inspirierte Installationen in Kirchen? „Wie konnte das Erzbistum Paris so etwas genehmigen?“
  15. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘

Das Staunen über das Kommen Jesu

20. Dezember 2015 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: der Andere – die Geschichte – die Kirche, Orte des Staunens, Orte der Begegnung mit dem Herrn. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Angelus am vierten Adventssonntag. Ein besonderer Tag für die römischen Kinder. Viele Tausende von ihnen kamen auf dem Petersplatz zum traditionellen Gebet des Angelus zusammen und brachten ihre „Jesuskindlein“ – „Bambinelli“ mit, um sie vom Papst segnen zu lassen, bevor sie sie am Weihnachtstag in die Krippen legen. Daran erinnerte Papst Franziskus nach dem Mittagsgebet.

In seiner Ansprache konzentrierte sich Franziskus auf das Tagesevangelium und die Gestalt Marias, die zu ihrer Verwandten Elisabet geht (vgl. Lk 1,39-45), welche vom Heiligen Geist und von Staunen erfüllt werde und großes Staunen verspüre.

Um Weihnachten fruchtbringend zu feiern, seien wir berufen, am Ort des Staunens zu verweilen. Im alltäglichen Leben gebe es drei dieser Orte. Der erste Ort sei der Andere, in dem der Bruder und die Schwester, in dem der Sohn Gottes zu erkennen sei, vor allem wenn er arm sei, denn Gott sei arm in die Welt gekommen und lasse sich vor allem von den Armen annähern.


Ein weiterer Ort des Staunens sei die Geschichte. Oftmals aber glaubten wir, sie in der rechten Weise zu sehen, und statt dessen laufen wir Gefahr, sie invertiert zu verstehen. Dies sei der Fall, wenn sie von der Marktwirtschaft bestimmt scheine, von der Finanz, von den Mächtigen des Augenblicks. Der Gott von Weihnachten dagegen „mischt die Karten neu“, wie dies Maria im Magnificat singe: „Er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen. Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und lässt die Reichen leer ausgehen“.

Ein dritter Ort des Staunens sei die Kirche. Sie dürfe nicht allein als religiöse Institution gesehen, sondern müsse als Mutter empfunden werden, die trotz all ihrer Flecken und Falten die Züge der von Christus geliebten und gereinigten Braut durchscheinen lasse. Es sei dies eine Kirche, die die vielen Zeichen der Liebe zu erkennen wisse, die Gott ihr beständig schicke. Eine Kirche, für die Jesus, der Herr, nie ein Besitz sein werde, den es eifersüchtig zu verteidigen gelte, sondern immer jener, der ihr entgegenkomme und den sie voll Vertrauen und Freude zu erwarten verstehe, die Mutter Kirche, die immer die Türen offen habe und alle aufnehme und umarme, die hinausgehe und alle Fernstehenden suche, um sie zur Barmherzigkeit Gottes zu führen.

An Weihnachten schenke sich Gott uns, indem er seinen Sohn schenke, den Einzigen, der seine ganze Freude sei. Maria solle helfen, das Staunen im Anderen, in der Geschichte, in der Kirche über die Geburt des Herrn zu empfinden, „des Geschenks der Geschenke, das unverdiente Geschenk, das uns das Heil bringt“.

Nach dem Angelus würdigte der Papst die Anstrengungen der internationalen Gemeinschaft für den Frieden in Syrien und Libyen. Franziskus betete dann für die Opfer der schweren Überschwemmungen in Indien und empfahl die Verstorbenen der Barmherzigkeit Gottes.

Papst Franziskus Angelus 20.12.2015 (italienisch): Das Staunen über das Kommen Jesu



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Angelus

  1. Die Gnade der Eucharistie: essen und gesättigt werden
  2. Der Sinn von Christi Himmelfahrt. Zwei Handlungen: Ankündigung der Gabe des Geistes und Segen
  3. Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch!
  4. Hören, kennen, folgen
  5. Die Zeit, mit Jesus neu anzufangen, mit ihm hinauszufahren
  6. Auch wir sind wie Thomas
  7. Die Wahrheit, die uns frei macht
  8. Bekehren wir uns vom Bösen, entsagen wir der Sünde!
  9. Die Verklärung und die Gnade der Wachsamkeit
  10. Die Versuchungen und der Kampf gegen das Böse






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG nur noch bis 22. JUNI!!!
  2. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  3. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  4. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  5. Papst: „Ich bin zutiefst berührt, dass Sie darüber sprechen können“
  6. Eduard Habsburg: Alte Messe ist ‚absolute Antithese zur heutigen Welt‘
  7. Kurienerzbischof Pozzo: „Die beiden Formen des Römischen Ritus nicht gegeneinander ausspielen“
  8. Neuer Trend in den USA: Abkehr von nüchternen Kircheninnenräumen
  9. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘
  10. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  11. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  12. Rückflug des Papstes von Teneriffa nach Rom um mehrere Stunden verzögert
  13. ‚Jedes Knie soll sich beugen‘: Erzbischof Fisher ruft zum Knien vor der Eucharistie auf
  14. Nach Störung einer Messe in Osnabrücker Kirche: Drei Personen stellen sich der Polizei
  15. 'Ein Akt der Hoffnung': US-Bischöfe weihen die USA dem Heiligsten Herzen Jesu

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz