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Neuer ZdK-Chef Sternberg will sich für Donum Vitae einsetzen

24. November 2015 in Kommentar, 30 Lesermeinungen
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Thomas Sternberg stellt sich damit auf die Seite der Kultur des Todes, vor der Johannes Paul II. so sehr warnte. Gastkommentar von Mathias von Gersdorff


Bonn (kath.net/Mathias-von-Gersdorff-Blogspot) Gleich nach seiner Wahl zum neuen Vorsitzenden des „Zentralkomitees der deutschen Katholiken“ hat Prof. Thomas Sternberg (Archivfoto) gegenüber „Domradio“ erklärt, das Streitthema „Donum Vitae“ müsse vom Tisch: „Ich habe es bereits bei meiner Antrittsrede gesagt, dass in der nächsten Zeit der Einsatz von katholischen Männern und Frauen für das ungeborene Leben, das sie bei "Donum vitae" leisten, kein Streitpunkt in der Kirche mehr sein wird. Solche unnötigen Streitthemen müssen relativ rasch ausgeräumt werden.“

Der Verein "Donum Vitae" erteilt Beratungsscheine, die zu einer straffreien Abtreibung berechtigen.

Zur Erinnerung: Donum Vitae wurde von katholischen Laien gegründet, nachdem die deutschen Bischöfe beschlossen hatten, aus der staatlichen Schwangerschaftskonfliktberatung auszutreten. Laut § 218 StGB wird eine Abtreibung nicht bestraft, wenn man zuvor eine Beratungsstelle aufgesucht und dort einen sogenannten „Beratungsschein“ erhalten hat. Weist man diesen vor, kann man bis zum dritten Monat der Schwangerschaft straffrei abtreiben.


Der einzige Sinn und Zweck dieses Beratungsscheines ist die straffreie Abtreibung. Aus diesem Grund nannte Erzbischof Johannes Dyba diese Scheine „Tötungsscheine“.

Papst Johannes Paul II. forderte von den deutschen Bischöfen deshalb einen Ausstieg aus dem staatlichen Beratungssystem. Die katholischen Einrichtungen sollten schwangere Frauen beraten, doch nicht den Beratungsschein erteilen. Zunächst wehrten sich die Deutschen, doch schließlich beendeten sie die Ausstellung der „Beratungsscheine“.

Einige katholische Laien (etliche von ihnen aus dem ZdK-Dunstkreis) revoltierten allerdings gegen diesen Schritt und gründeten ihren eigenen Verein: Donum Vitae. Erzbischof Johannes Dyba meinte, der richtige Name sollte „Donum Mortis“ heißen, denn der einzige Sinn und Zweck der dort erteilten Beratungsscheine ist die Ermöglichung einer straffreien Abtreibung.

Das ZdK hat offensichtlich niemals die Entscheidung des Papstes und der deutschen Bischöfe akzeptiert. Die Weisung aus Rom wurde als ein Akt der Willkür und Ausdruck einer kurialen Präpotenz empfunden. Nun, in Zeiten, in denen sich immer weniger Bischöfe in Deutschland für die Lehre der katholischen Kirche interessieren, erhöht Thomas Sternberg wieder den Druck und stellt sich damit auf die Seite der Kultur des Todes, vor der Johannes Paul II. so sehr warnte.

Die Anerkennung von Donum Vitae wäre im Grunde dann ein Ausstieg aus dem Ausstieg.

Auf in anderen Themen ist Sternberg klar links bzw. progressistisch verortet. Laut Informationen von „Domradio“ gehörte Sternberg 2011 mit Bundestagspräsident Norbert Lammert und den früheren Ministerpräsidenten Bernhard Vogel, Erwin Teufel und Dieter Althaus (alle CDU) zu den Verfassern eines Aufrufs an die Bischöfe, sich für eine Lockerung des Zölibats und die Zulassung „erprobter verheirateter Männer“ zum Priesteramt einzusetzen.

Peter Esser: ZdK Aktion Gänsefüßchen - Uns soll nicht das ´ZdK´ vertreten!


Archivfoto Prof. Sternberg © Landtag Nordrhein-Westfalen


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Lesermeinungen

 Steve Acker 28. November 2015 
 

Die Lösung

zitat: „Ich habe es bereits bei meiner Antrittsrede gesagt, dass in der nächsten Zeit der Einsatz von katholischen Männern und Frauen für das ungeborene Leben, das sie bei "Donum vitae" leisten, kein Streitpunkt in der Kirche mehr sein wird."

Das Streitthema kann ganz schnell beigelegt werden: wenn Donum Vitae mit der Austellung von Beratungsscheinen aufhört.


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 Steve Acker 25. November 2015 
 

Charles X

Jetzt bin ich doch sehr verwundert.
Sie betonen doch immer Ihre Papsttreue.
Wie können Sie dann sowas schreiben, angesichts dessen dass es Papst Johannes Paul II war der den kirchlichen Stellen
die Ausstellung der Beratungsscheine untersagt hat?
Ausserdem: das Nichtausstellen eines Tötungsscheins ist mit Sicherheit keine unterlassene Hilfeleistung.


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 Waldi 25. November 2015 
 

Verehrter @Trierer,

noch eine Ergänzung, weil kein Platz mehr war. Auch wenn ich gerne bereit bin das "Abwasser" zu entschärfen. So ist und bleibt es eine "unsaubere" Sache, wenn Gruppen - und erst recht manche Bischöfe und Kardinäle offen zu verstehen geben, dass sich an der Kirchenlehre, die bis zum II. Vatikanum fester Bestandteil war und nie zur Disposition stand, durch "neue Einsichten blitzgescheiter Zeitgeister", endlich etwas ändern muss. Als hätte die Menschheit nach dem II. Vatikanum durch einen Geistesblitz aus Himmelshöhen einen unvorstellbaren, geistigen Mutationssprung erlebt! Diesen Eindruck, selbstkritisch an mir beobachtet, habe ich ganz und gar nicht! Es ist unglaublich! 50 lumpige Jährchen seit Konzilsende haben ausgereicht, um, rechnerisch, 1965 Jahre Kirchengeschichte zu falsifizieren!


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 Trierer 25. November 2015 

Lieber Waldi,

richtig, dass die Leute "Abwasser" sind haben Sie nicht geschrieben. Sie im "Abwasser" schwimmen zu lassen, unterscheidet sich aber nur graduell. Da ich nun aber Ihren "heiligen Zorn" kenne (und in der Sache ja auch verstehe) möchte ich darauf jetzt gar nicht mehr lange "herum reiten".
Natürlich hat Franziskus der deutschen Kirche beim "Ad Limina" zu Recht die Leviten gelesen. Was mich allerdings beim Blick auf unsere (führenden) Bischöfe und ihre angebliche "Romuntreue" verwundert ist ihre auffällige Nähe zum Hl. Vater. Kasper als des Papstes bevorzugter Theologe und Marx in seinem engsten Beraterkreis. Dazu noch Österreichs Schönborn, ebenfalls mit enormem Einfluss. Alles Leute mit gewissen Fragezeichen, oder nicht? Ein "leitender Angestellter" der kein "Filialleiter" sein möchte, der aber doch ganz offenbar das Vertrauen des "Chefs" geniesst ist doch nicht gerade eine alltägliche Konstellation. Da sehe ich dann keine wirkliche "Untreue". Der Papst offenbar auch nicht.


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 Wiederkunft 25. November 2015 
 

Pfarrverbände

Bei uns in Österreich werden gerade viele Pfarr Verbände gegründet. Es droht die Gefahr, dass solche Menschen wie die des ZDK noch mehr Einfluss in den Pfarrgemeinden bekommen, sieht man den Priester ja dadurch immer seltener, und er viel zu wenig Zeit hat, diese selbsternannten Kirchengestalter zu kontrollieren. Ein Priester hat bei uns meist schon 4 Pfarren zu betreuen! Ein schwerer Fehler, denn man nur durch die vielen Priester aus Afrika oder von anderswo kompensieren kann. Wenn die Kirche für die Integration von Millionen Muslime eintritt, wieso dann nicht für mehr Priester von anderen Kontinenten?


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 Martin Lohmann 25. November 2015 
 

Seltsam, dass Donum Vitae ....

..... bislang noch nicht einmal in der Lage war, auf meine freundliche Einladung zum Marsch für das Leben und Gesprächen zwischen ihnen und dem Bundesverband Lebensrecht (BVL) überhaupt reagieren konnte - oder wollte. Mmmmmhhhh. Soviel zur Dialogbereitschaft derer, die doch immer wieder der Dialog reklamieren! So viel zum Miteinander derer, die das Miteinander propagieren - solange man keine andere Überzeugung hat als die im Einheits"Dia"Monolog Zugelassenen. Ich wünsche dem neuen ZdK-Chef eine glückliche Hand für einen echten und mutigen Dialog, zu dem ja auch immer wieder die Bereitschaft zur Selbstkorrektur gehört, wenn die Logik des Lebens bestechend klar ist, oder?


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 Martin Lohmann 25. November 2015 
 

Seltsam, dass Donut Vitae ....

..... bislang noch nicht einmal in der Lage war, auf meine freundliche Einladung zum Marsch für das Leben und Gesprächen zwischen ihnen und dem Bundesverband Lebensrecht (BVL) überhaupt reagieren konnte - oder wollte. Mmmmmhhhh. Soviel zur Dialogbereitschaft derer, die doch immer wieder der Dialog reklamieren! So viel zum Miteinander derer, die das Miteinander propagieren - solange man keine andere Überzeugung hat als die im Einheits"Dia"Monolog Zugelassenen. Ich wünsche dem neuen ZdK-Chef eine glückliche Hand für einen echten und mutigen Dialog, zu dem ja auch immer wieder die Bereitschaft zur Selbstkorrektur gehört, wenn die Logik des Lebens bestechend klar ist, oder?


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  25. November 2015 
 

Menschenverachtend

Es kaemewohl niemand auf die Idee ein Gesetzu machen , dass man einem Terroristen erlauben wuerde, nach vorherigerBeratung einen anderen Menschen in die Luft zu sprengen. Einem Terroristen dann in einer Beratungsstelle diesen Schein auszuhaendigen bedeutet sich schuldig zu machen an dessen Tat, wenn man auch eventuell versucht hat diesen im Beratungsgespraech von seiner Tat abzuhalten, so hat man ihm doch mit dem Beratungsschein quasi die Kalaschnikoff ausgehaendigt mit der er einen anderen ermorden kann. Sich dann damit zu beruhigen, er wuerde sie nicht benutzen ist widersinnig.


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 Charles X. 25. November 2015 
 

Es wird Zeit,...

dass man den verhängsvollen Ausstieg aus der Schwangerenkonfliktberatung, der so vielen Ungeborenen das Leben gekostet hat durch unsere (!) unterlassene Hilfe, revidiert. Danke, Herr Sternberg!


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  24. November 2015 
 

Evangelium Vitae Nr. 74

Diese Mitwirkung kann niemals gerechtfertigt werden, weder durch Berufung auf die Achtung der Freiheit des anderen, noch dadurch, daß man sich auf die Tatsache stützt, daß das staatliche Gesetz diese Mitwirkung vorsehe und fordere: denn für die Handlungen, die ein jeder persönlich vornimmt, gibt es eine sittliche Verantwortlichkeit, der sich niemand entziehen kann und nach der Gott selber einen jeden richten wird (vgl. Röm 2, 6; 14, 12).

Die Beteiligung am Begehen eines Unrechts zu verweigern, ist nicht nur eine moralische Verpflichtung, sondern auch ein menschliches Grundrecht. Wenn es nicht so wäre, würde der Mensch gezwungen sein, eine mit seiner Würde an sich unvereinbare Handlung durchzuführen, und auf diese Weise würde seine Freiheit, deren glaubwürdiger Sinn und deren Ziel auf der Hinordnung zum Wahren und Guten beruhen, radikal gefährdet sein.


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 Trierer 24. November 2015 

@Waldi

"Aber was den Widerstand und den Ungehorsam gegen Rom und den Papst betrifft, schwimmen sowohl die DBK, das "ZdK", "Wir sind Kirche", "Das Kirchenvolksbegehren", das "Memorandum", das "Donum vitae" und die "Pfarrerinitiative" im selben schäumenden, antirömischen Abwasser!"
Vieles von dem was Sie beitragen vermag ich ehrlich zu unterstützen, ja, ich sehe es genau so. Aber bitte bleiben Sie sachlich. Alle diese Organisationen sind kein "Abwasser"! Nichts verbindet mich mit denen, aber so redet man nicht über Menschen, selbst dann nicht, wenn ihre Ansichten eigenen Überzeugungen diametral entgegen stehen. Was die "antirömischen" Bischöfe betrifft teile ich Ihre Meinung allerdings wirklich nicht, im Gegenteil. Ob es uns nun passt oder nicht, selten hatte der deutsche Episkopat in Rom mehr Einfluss als heute. Im Übrigen haben die Bischöfe keine Einheitsmeinung, man denke nur an die Antipoden Müller und Marx. Und ausgerechnet letzterer ist doch sehr nahe "am Ohr" des Papstes, oder nicht?


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 carolus romanus 24. November 2015 

Oweia, Herr Sternberg, diese Realitätsverkennung

"Das bedeutet, dass ich mir ein repräsentativeres und demokratischeres als das Organ des ZdK nicht vorstellen kann. "
"...es gibt diesen traditionellen Vorwurf, Deutschland habe zwar gigantische Strukturen und Institutionen, wäre reich und habe alle möglichen Einrichtungen, aber es fehle an Glaubenssubstanz. Dass das nicht stimmt, kann man bei jedem Gottesdienst in unseren Gemeinden und auch in den Verbänden und bei unseren Treffen als Zentralkomitee erleben."
"Die leerer werdenden Kirchen sind ein schwieriges Thema, denn dabei wird auch immer mit Zahlen operiert, mit denen ich nicht viel anfangen kann. Aber man muss sich sehr davor hüten, hier ein Pauschalurteil zu fällen, als wäre die katholische Kirche in Deutschland reich, aber nicht fromm. Das stimmt einfach nicht."
(domradio-Interview 22.11.15)


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 Schroedel 24. November 2015 
 

auflösen!

...und das bitte sofort! Das ZDK ist völlig unnotwendig und muss einfach entsorgt werden.


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 Diasporakatholik 24. November 2015 
 

Konsequenz bei jeglichen Sammlungen, Spenden und KOLLEKTEN

Schon seit längerem geben wir nichts mehr Kollekten und sammeln das zurückgehalten Geld für die Stiftung "Ja zum Leben".
Ab sofort werden wir das auch auf sämtliche kirchlichen Sammlungen ausweiten und nur noch solche Organisationen unterstützen, die den verfolgten Glaubensgrschwistern oder dem den Lebensschutz dienen (nach eigenem Bekunden gehört z.B. auch "kath.net" oder "Kirche in Not" dazu).
Bei jeglichen anderen weltlichen oder kirchlichen Sammlungen (s.o.) AB SOFORT KEINE GABE MEHR. 
Das werden wir auch öffentlich sagen.
Das ist nur ein kleiner relativ ohnmächtig PROTEST gegen diese übermächtig erscheinenden Bonzen, die sich hierzulande in unserer katholischen Kirche breitgemacht haben und frech in unserem Namen auftreten und GOTTES Gebote übertreten und auch andere dazu verführen.


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 Dottrina 24. November 2015 
 

Mich hat dieses unselige "ZdK" noch nie vertreten!

Ich verwahre mich auch dagegen, daß diese Leute sozusagen in "meinem Namen" sprechen. Das tun sie nämlich absolut nicht. Es wäre im Gegenteil eine Pflicht der Oberhirten, diesen unmöglichen, unkatholischen Verein aufzulösen und in die Mülltonne der Geschichte zu expedieren. Da bin ich lieber gerne und freiwillig (spendendes) Mitglied im "Forum deutscher Katholiken". Da habe ich wenigstens das Gefühl, daß, wo "katholisch" drauf steht, auch "katholisch" drin ist.


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 alphabeta 24. November 2015 
 

Donum Vitae

Donum Vitae führt auch Sexualunterricht an Grundschulen durch, mit den üblichen Inhalten: Gender, Homosexualität, Kondomübungen...


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 Diasporakatholik 24. November 2015 
 

Das ist NICHT "mein" Präsident

Und:
MICH VERTRITT NICHT DAS ZDK.


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 Waldi 24. November 2015 
 

Dieses unselige "ZdK"...

ist und bleibt ein stinkig-modriges Sumpfgebiet innerhalb der katholischen Kirche. Und dass ihm die DBK und ihr Vorsitzender so wohl gesonnen sind, sagt alles. Neulich hat mich an anderer Stelle @Sebi1983 gescholten, weil ich die DBK mit der Sekte "Wir sind Kirche" in einen Topf geworfen habe. Aber was den Widerstand und den Ungehorsam gegen Rom und den Papst betrifft, schwimmen sowohl die DBK, das "ZdK", "Wir sind Kirche", "Das Kirchenvolksbegehren", das "Memorandum", das "Donum vitae" und die "Pfarrerinitiative" im selben schäumenden, antirömischen Abwasser! Es ist geradezu eine unverzeihliche Vermessenheit dieser Vereine, die mit Mühe und Not gerade noch weniger als zehn Prozent der Katholiken im deutsch-katholischen "Glaubens-Wunderland" am Sonntag in die Gottesdienste bekommen, eine derartig aufgeblasene Dominanz für sich zu beanspruchen. Mit dem "Verlust von "Glück" und dem neuen "Fund Sternberg", wird das "ZdK" zu einer noch größeren Belastung für die katholische Kirche!


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 resistance 24. November 2015 
 

Die Treulosigkeit spart keinen Raum aus.


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 JC 24. November 2015 
 

nicht katholisch- nicht christlich

Denen muss man endlich mal verbieten, sich katholisch zu nennen! Die sind nicht einmal christlich!


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 julifix 24. November 2015 

@ nemrod

Warum umbenennen? Es heiß ja "...der deutschen...". Ein wahrer Katholik ist - und so steht's auch im Taufschein und den Papieren - römisch (!) katholisch.
Also was soll's - die vertreten eh nur die "schismierten" deutschen Katholiken und wahrscheinlich da nicht alle ;-)


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 Florian75 24. November 2015 
 

Schande

War von diesem Verein auch nicht anders zu erwarten. Warum sollte dieser besser sein, als wie seine Vorgänger. Sicher wäre er dann nicht gewählt worden. Mich und sicher viele andere vertritt dieser Herr sicher nicht in unserer Römisch Katholischen Kirche. Eine Schande ist, dass dieser Verein auch noch von den Kirchensteuern finanziert wird.


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 Smaragdos 24. November 2015 
 

"... Solche unnötigen Streitthemen müssen relativ rasch ausgeräumt werden.“

Ja, bitte, Herr Sternberg, wenn sie dieses bitter nötige (!) Streitthema vom Tisch haben wollen, müssen Sie sich dafür einsetzen, dass die schändlichen Beratungsscheine vom Tisch kommen! DAS ist es, das weg muss!


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 Chris2 24. November 2015 
 

Nichts neues also bei der

"Zweiten deutschen Kirchenspaltung" bzw. einem der letzten Zentralkommitees, das (zumindest im Namen) den Zusammenbruch des Kommunismus bis heute noch nicht mitbekommen hat...


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 nemrod 24. November 2015 
 

...aber solange das ZdK Auffangbecken abgehalfterter Politschranzen ist....


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 antony 24. November 2015 

Etabliert sich gerade in Deutschland eine Tradition der Denk- und Redeverbote?

Zitat: „Ich habe es bereits bei meiner Antrittsrede gesagt, dass in der nächsten Zeit der Einsatz von katholischen Männern und Frauen für das ungeborene Leben, das sie bei "Donum vitae" leisten, kein Streitpunkt in der Kirche mehr sein wird."

Kann ein ZDK-Präsident kraft seines Amtes die Themen diktieren, die in der Kirche besprochen werden dürfen?


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 catolica 24. November 2015 
 

Genau so habe ich es vorher gesehen,

anderes hätte mich beim ZDK gewundert. Mich vertrat und vertritt dieses heute überflüssige Gremium eh nicht.


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 girsberg74 24. November 2015 
 

Im ZDK nichts Neues

Man fühlt sich erinnert an Erich Maria Remarques Titel "Im Westen nichts Neues":
das moderne Elend aber nimmt kein Ende.


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 Theobald 24. November 2015 
 

ehrlich

Der Mann ist ehrlich und verschwendet keine Zeit damit, sich einen katholischen Anstrich zu geben.
Da weiß man wenigstens, wer einen NICHT vertritt!


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 HX7 24. November 2015 
 

Konsequent zu Ende gedacht

ich dieses Treiben aus katholischer Sicht Beihilfe zum Mord. Welch ein böses Treiben - und das in der katholischen Kirche! Warum reagieren die Bischöfe da nicht? Im schlimmsten Falle kann mit einer Exkommunikation gearbeitet werden, um ungeborenes Leben zu schützen.


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