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| ![]() Ex-Muslim fordert Stopp von Moscheebauten in Deutschland17. November 2015 in Deutschland, 7 Lesermeinungen Vorwurf: Saudi-Arabien verbreitet einen streng konservativen Islam Saudi-Arabien unterstütze auch den sogenannten Islamischen Staat mit Geld und Kämpfern Schwäbisch Gmünd (kath.net/idea) Ein Ende des saudi-arabischen Einflusses auf die Muslime in Deutschland ist beim Kongress über Christenverfolgung am 15. November in Schwäbisch Gmünd gefordert worden. Vor rund 650 Fachleuten verlangte der aus dem Jemen stammende Ex-Muslim Said Al Yemeni, dass Saudi-Arabien keine weiteren Moscheen in Deutschland finanzieren dürfe. Nach Ansicht des Mannes, der aus Sicherheitsgründen einen Decknamen benutzt, ist Saudi-Arabien bestrebt, einen streng konservativen Islam weltweit zu verbreiten. Deshalb werde auch der sogenannte Islamische Staat mit Geld und Kämpfern unterstützt. Was in Syrien passiert, kann sich überall wiederholen, warnte Al Yemeni. Auch die im März begonnenen saudi-arabischen Luftangriffe auf jemenitische Städte hätten das Ziel, die fundamentalistische Variante des Islam durchzusetzen. Dabei spiele es keine Rolle, dass Muslime Muslime töten, Krankenhäuser und Schulen zerstören sowie Städte in Schutt und Asche legen. Selbst das Weltkulturerbe wie die Altstadt von Sanaa werde nicht verschont. Große Teile der Bevölkerung befänden sich auf der Flucht. Al Yemeni warf den europäischen Regierungen vor, die Augen vor den saudi-arabischen Kriegsverbrechen zu verschließen und den Beteuerungen der Scheichs zu glauben, sie bekämpften Rebellen. Zur Situation der Christen sagte Al Yemeni, dass es eine wachsende Untergrundkirche gebe. Kongressveranstalter sind das Christliche Gästezentrum Schönblick und die Evangelische Nachrichtenagentur idea (Wetzlar) in Zusammenarbeit mit rund 30 evangelischen und katholischen Hilfswerken und Menschenrechtsorganisationen. Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuIslamismus
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