Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  5. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  6. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  7. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  8. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  9. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  10. „Das Ende von Maria 2.0“
  11. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  12. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  13. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  14. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  15. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus

Weltbischofssynode fordert Frieden für Nahost

25. Oktober 2015 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Juden, Christen und Muslime sollten in anderen Gläubigen Mitbrüder sehen - "Niemand darf den Namen Gottes für Gewalt instrumentalisieren


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Die im Vatikan versammelte Weltbischofssynode hat in einem eindringlichen Appell zu Frieden im Nahen Osten, zu Solidarität mit den Flüchtlingen sowie zum Stopp des Waffenhandels aufgerufen. "Unsere Stimmen verbinden sich mit dem Schrei so vieler Unschuldiger: Nie wieder Gewalt, nie wieder Terrorismus, nie mehr Zerstörung, nie mehr Verfolgung", heißt es in dem am Samstag verbreiteten Aufruf. Frieden könne nicht mit Gewalt, sondern nur politisch im Respekt gegenüber den kulturellen und religiösen Besonderheiten der Nationen erreicht werden.


Die knapp 400 Teilnehmer des Kirchentreffens, das am Sonntag zu Ende geht, äußern sich zudem tief besorgt über ähnliche Situationen in anderen Teilen der Welt, insbesondere in der Ukraine und in Afrika.

"Wir sind überzeugt, dass Frieden möglich ist, und dass es möglich ist, die Gewalt, in Syrien, Irak, in Jerusalem und im ganzen Heiligen Land zu beenden, die jeden Tag immer mehr Familien und unschuldige Zivilisten erfasst und die humanitäre Krise verschärft", betonen die Bischöfe aus aller Welt. Juden, Christen und Muslime sollten in den anderen Gläubigen Mitbrüder sehen, die es zu respektieren und zu lieben gelte. Versöhnung setze Brüderlichkeit, Gerechtigkeit, Respekt und Versöhnung voraus.

Dank an Aufnahmeländer

Ausdrücklich dankt die Synode Jordanien, Libanon und der Türkei sowie zahlreichen europäischen Ländern für die Aufnahme von Flüchtlingen. Sie appelliert an die internationale Gemeinschaft, Eigeninteressen hintanzustellen und sich um eine Lösung durch Diplomatie, Dialog und internationales Recht zu bemühen.

"Niemand darf den Namen Gottes für Gewalt instrumentalisieren. Arbeiten wir zusammen für Gerechtigkeit und Frieden", heißt es in dem Appell. Die Synodalen rufen insbesondere alle Gläubigen, die sich auf den biblischen Urvater Abraham berufen, zu gegenseitigem Respekt und Nächstenliebe auf. "Lernen wir den Schmerz der anderen zu verstehen", betonen sie unter Hinweis auf die Rede von Papst Franziskus vor dem Jerusalemer Felsendom im Mai 2014.

Copyright 2015 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Foto Bischofssynode 2015 (c) Thomas Schirrmacher


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Friede

  1. Papst ruft weltweit zum Gebet für Abrüstung und Frieden auf
  2. Der Friede sei mit euch allen: hin zu einem „unbewaffneten und entwaffnenden“ Frieden
  3. Erzbischöfe: Ostern ist Friedensauftrag in friedloser Welt
  4. Päpstlicher Nuntius in Kiew hofft auf Weihnachten ohne Raketen
  5. Innviertel: "Singen für den Frieden" mit Kiewer Chorälen
  6. Myanmar: „Das Morden muss sofort aufhören"
  7. Taiwans Präsidentin: Offener Brief an Papst Franziskus zu ‚Dialog’
  8. Dialog, Versöhnung und ökologische Umkehr
  9. Frieden steht überall auf dem Wunschzettel
  10. Gute Politik steht im Dienste des Friedens







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst Leo erstaunt über hohe Zahl von Erwachsenentaufen in Frankreich
  3. Wo Begegnung zur Zivilisation der Liebe wurde. Die Armen als Fleisch Christi
  4. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  5. Junge Französin bekennt vor Papst: „Wie der heilige Paulus sagt: ‚Für uns ist Christus das Leben‘“
  6. Papst Leo an 80.000 Jugendliche im Stade de France: "Wer mit Gott lebt, ist frei"
  7. „Wenn wir Eucharistie feiern, dürfen wir mit allem zu ihm kommen, was in uns unvollendet ist“
  8. Neuer Schülerkreise Joseph Ratzinger / Papst Benedikt XVI. bestätigt bisherigen Vorstand im Amt
  9. Nordische Bischofskonferenz beendet Herbstvollversammlung in Paderborn
  10. Zwischen Stein und Geheimnis: ‚Ohne die Liturgie würde Notre-Dame ihre Seele verlieren‘
  11. Die Menschheitsfamilie zwischen Babel und Pfingsten
  12. Der Mensch ist mehr als eine Maschine - Die Würde des Menschen vor dem Angesicht Gottes
  13. Bischof Erik Varden: „Den Fremden willkommen heißen“
  14. Leo an Bischöfe: „Liebe Brüder, wir müssen immer wieder in die Schule des Kreuzes zurückkehren“
  15. Frankreichs neue „Generation Leo“: Warum die Jugend plötzlich wieder zum Papst strömt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz