Login




oder neu registrieren?

Ein Hinweis: Die mobile Version von kath.net startet in einigen Tagen. Bitte noch um etwas Geduld!

Aktuelles Chronik Deutschland Österreich Schweiz Kommentar Interview Weltkirche
Prolife Familie Jugend Spirituelles Kultur Buchtipp Reise English

Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-10

meist-kommentiert

  1. Kommt Corona-Impfpflicht?
  2. Gegen Anordnung des Bistums: Kommunion in Metalldose zum Mitnehmen
  3. kfd: Maiandacht mit der Pachamama
  4. Selbstrechtfertigung seiner sündhaften Leidenschaften
  5. Weihwasser aus der Spritzpistole
  6. Kirche hat Hunderttausende Menschen alleingelassen
  7. Schweiz: Eine Frau als 'Bischofsvikar'?
  8. Die Schuhe sind längst zu klein
  9. Pius XII., der Vatikan und der neue Kulturkampf gegen die Kirche
  10. Forscher warnen: 1,2 Millionen Kinder weltweit werden indirekt durch Corona sterben

Staatsschutz ermittelt nach Anschlag auf CDU-Gebäude

13. Oktober 2015 in Deutschland, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bekennerschreiben begründet den Anschlag: „CDU Heilbronn unterstützt ‚Demo für Alle‘“ – CDU-Kommunalpolitiker Lasotta: „Wer eine demokratische Partei der Mitte treffen will, trifft damit die ganze Gesellschaft.“


Heilbronn (kath.net) Nachdem es am 9. Oktober zu erheblichen Sachbeschädigungen an der Außenfassade der CDU-Kreisgeschäftsstelle in Heilbronn durch geworfene Farbbeutel gekommen war, hat der CDU Kreisverband Anzeige erstattet, teilte der Kreisvorsitzende Dr. Bernhard Lasotta mit: „Mit dem feigen Anschlag und der Sachbeschädigung befassen sich nun Polizei und Staatsschutz. Nach unseren Recherchen ist es auf einer linksextremistischen Internetseite zu einem Bekenntnis und einer angeblichen Rechtfertigung der Sachbeschädigung an unserer Geschäftsstelle gekommen. Wer eine demokratische Partei der Mitte treffen will, trifft damit die ganze Gesellschaft.“ Demokratie und Meinungsfreiheit müssten mit Argumenten verteidigt werden, so der CDU-Kommunalpolitiker, und wer Gewalt als Mittel der Auseinandersetzung wähle, stelle sich selber ins Abseits.

Lasotta stellt fest: dass die Sachbeschädigung erheblich sei und auch weitere Mieter des Hauses getroffen habe, die mit der CDU überhaupt nichts zu tun haben. „Ich mache mir Sorgen um die Wertekultur in unserem Land. Wir stellen erschreckt fest, dass in Wortmeldungen, Briefen und Emails nicht nur die Grenzen des Anstands und Respekts überschritten werden, sondern beleidigende und teils strafrechtlich relevante Begrifflichkeiten Verwendung finden. Dazu kommt die Gewalt an Sachen und Personen von Links- und Rechtsextremen. Wer weiter eine lebendige und offene Demokratie haben will, muss sich für unser Recht und unsere Werte einsetzen. Hier darf es keinen Rabatt geben. Ich hoffe, dass die Täter ermittelt werden und nach unseren Gesetzen bestraft werden.“

Im Internet war ein Bekennerschreiben der linksextremen Internetplattform „linksunten.indymedia.org“ vom 9.10.2015 vorübergehend abrufbar gewesen (siehe Screenshot unten). Darin heißt es wörtlich: „In der Nacht zum Freitag, den 9. Oktober haben wir das Heilbronner CDU-Parteibüro mit Farbbeuteln in Regenbogenfarben verschönert. Die Heilbronner CDU fällt in den letzten Monaten unangenehm mit der Unterstützung der reaktionären 'Demo für Alle' in Stuttgart auf.“ Die Demo für Alle wird im Bekennerschreiben folgendermaßen beschrieben: „Was unter dem Deckmantel des Protests besorgter Eltern gegen den Bildungsplan der grün-roten Landesregierung begann, hat sich inzwischen zu einer der größten regelmäßigen rechten Demonstrationen in Süddeutschland entwickelt.“ Die Internetplattform schwang sich sogar zu ungewolltem Lob auf Entwicklung der Demo für Alle auf: „Mit dieser offenen Unterstützung einer rechten Massenbewegung auf der Straße hat die inhaltliche Nähe der Heilbronner CDU zu reaktionären und religiös-fundamentalistischen Massenbewegungen nun jedoch eine neue Qualität erreicht“. Die Heilbronner CDU müsse „bunter werden“, forderte das Bekennerschreiben.

Die linksextreme Plattform „linksunten.indymedia.org“ fällt nicht zum ersten Mal negativ auf. Im Jahr 2014 bot die Plattform Platz für das Bekennerschreiben zum Farbbeutelanschlag auf das Büro des Bundesverbandes Lebensrecht im Zusammenhang mit dem „Marsch für das Leben“ in Berlin. Dabei waren durch eine Farbattacke unter anderem Beratungsräume und eine Kleiderkammer mit Babyausstattungen unbrauchbar gemacht worden. Fensterscheiben sowie die Fassade der angrenzenden denkmalgeschützten katholischen Kirche waren beschädigt worden.

Zur Dokumentation: Bekennerschreiben der linksextremen Internetplattform zu Farbbeutelanschlag/CDU-Gebäude Heilbronn wegen Unterstützung Demo für Alle



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 hortensius 13. Oktober 2015 
 

Selbstzerstörung

Wenn unser Staat die totalitären Linken so unterstützt statt bekämpft, dann zerstört er sich allmählich selbst.
"Es knistert schon im Gebälk des Staates."


9

0
 
 Chris2 13. Oktober 2015 
 

Staatlich gefördert?

Seit der letzten Wahl muss man sich ja nicht mehr ausdrücklich zu unserer Grundordnung bekennen, um Steuergelder für den "Kampf gegen rechts" zu bekommen. Gleichzeitig wurden die wenigen Mittel "gegen links" (pardon, es muss natürlich "Linksextremismus" heißen) gestrichen. Ich empfehle der CDU Heilbronn, das Thema einmal bei ihrer Kanzlerin anzusprechen...


9

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

gender mainstreaming

  1. US-Erzbischof: Papst sprach über die Gefahr der Genderideologie
  2. „Gender, eine neue Form des Kommunismus“
  3. "Geschlechtsneutrale" Barbie-Puppe
  4. Britische Werbeaufsicht verbannt Volkswagen-Spot: Frau mit Kinderwagen
  5. Kein Mädchen im Knabenchor - Klage in Berlin
  6. Deutscher Lehrerverband kritisiert Gender-Ideologie
  7. Dialog mit Ideologen?
  8. Vatikan veröffentlicht kritische Stellungnahme zu Gender-Theorie
  9. Deutschland: „Elternteil 1 und 2“ statt „Vater“ und „Mutter“
  10. Microsoft kündigt 'gender-inklusive' Sprache bei WORD an







Top-10

meist-gelesen

  1. Kirche hat Hunderttausende Menschen alleingelassen
  2. Pius XII., der Vatikan und der neue Kulturkampf gegen die Kirche
  3. Selbstrechtfertigung seiner sündhaften Leidenschaften
  4. Die Schuhe sind längst zu klein
  5. Schweiz: Eine Frau als 'Bischofsvikar'?
  6. Österreichische Bischöfe restriktiver als von Regierung gefordert!
  7. kfd: Maiandacht mit der Pachamama
  8. Vom Lehramt längst beantwortet
  9. Weihwasser aus der Spritzpistole
  10. Gegen Anordnung des Bistums: Kommunion in Metalldose zum Mitnehmen

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz | US