Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  2. US-Katholiken mehrheitlich für die Todesstrafe
  3. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  4. Vertrauliche Vorlagen des vatikanischen Konsistoriums sind aufgetaucht
  5. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“
  6. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  7. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  8. Wann enden die perspektivlosen Strukturdebatten?
  9. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  10. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  11. Papst Leo XIV. bestärkt Bischof Voderholzer auf dem Weg der Neuevangelisierung
  12. Griechisch-orthodoxe Bischöfe üben scharfe Kritik an EU-Plänen zu Abtreibungsfonds
  13. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten
  14. Brigitte Bardot bedauerte den Verlust des Geheimnisvollen in der Neuen Messe
  15. Santo subito? - Vatikan untersucht mögliches Wunder durch Benedikt XVI.!

Ja zur Familie, Nein zur Abtreibung, Nein zu Gender!

29. September 2015 in Familie, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Papst Franziskus bezog am Freitag vor der UNO Generalversammlung klar Stellung zu heißen Themen wie Gender, „sexual diversity“, Abtreibung und Familie - Von Christian Spaemann


Linz (kath.net/csp/rn)
Papst Franziskus hat vergangenen Freitag bei der Generalversammlung der UNO die Genderideologie und den Versuch diese weltweit durchzusetzen verurteilt und sich für den Schutz des ungeborenen Lebens und die Familie eingesetzt. Unter dem Beifall vieler Teilnehmer der Generalversammlung sprach Franziskus von dem „Sittengesetzes, das in die menschliche Natur selbst eingeschrieben“ sei. Ein Gesetz, das „die natürliche Unterscheidung zwischen Mann und Frau“ mit einschließe. Im Zusammenhang mit dem in der Präambel der Charta der Vereinten Nationen festgelegten Ziel, »den sozialen Fortschritt und einen besseren Lebensstandard in größerer Freiheit zu fördern«, warnte der Papst davor, dieses Ziel als „Ausrede für jede Art von Übergriff und Korruption“ zu benutzen oder „eine ideologische Kolonialisierung zu fördern, indem man abnorme Lebensmodelle und -stile durchsetzt, die der Identität der Völker fremd und letztlich unverantwortlich sind“.


Damit bezog sich der Papst eindeutig auf den Versuch von UNO-Institutionen und westlichen Staaten, die Unterstützung ärmerer Länder an die Durchsetzung der Genderideologie mit einer staatlichen verordneten Relativierung von Ehe und Familie zugunsten einer Förderung sogenannter „Vielfalt der Lebensformen“ oder „sexueller Vielfalt“ zu knüpfen. Der Papst setzte sich auch für das ungeborene Leben ein. Das Sittengesetzt schließe auch „die uneingeschränkte Achtung vor dem Leben in allen seinen Stadien und Dimensionen“ ein. „Das gemeinsame Haus aller Menschen“, so Franziskus, müsse „sich weiterhin über dem Fundament … der Achtung der Unantastbarkeit jedes menschlichen Lebens erheben“ auch „der Ungeborenen“. Dieses gemeinsame Haus müsse „auch auf dem Verständnis einer gewissen Unantastbarkeit der erschaffenen Natur errichtet werden“.

An anderer Stelle betonte Papst Franziskus das „vorrangige Erziehungsrecht der Familie und das Recht der Kirche …, die Familien bei der Ausbildung ihrer Kinder zu unterstützen und mit ihnen zusammenzuarbeiten“. Er ermahnte „die Regierenden alles (zu) tun, was möglich ist, damit alle die minimale materielle und geistige Grundlage haben, um menschenwürdig zu leben und eine Familie zu gründen und zu unterhalten“.

Die Familie sei „die Urzelle jeder sozialen Entwicklung“. Schon in seiner Rede vor dem Kongress in Washington hat Franziskus auffällig häufig von „Frauen“ und „Männern“ gesprochen und, gegenüber seiner Rede in New York noch etwas verdeckt aber doch eindeutig auf die aktuellen ideologischen Probleme im Umgang mit der Familie angespielt. Es sei sein „Wunsch, dass während … (seines) gesamten Besuchs die Familie ein immer wiederkehrendes Thema ist“. Die Familie sei „wesentlich … für den Aufbau dieses Landes gewesen“ und verdiene „weiterhin unsere Unterstützung und unsere Ermutigung“. Er könne seine „Sorge um die Familie nicht verbergen, die – vielleicht wie nie zuvor – von innen und von außen bedroht“ sei. „Grundlegende Beziehungen wie die eigentliche Basis von Ehe und Familie“, damit ist offensichtlich die Konstellation Mann-Frau gemeint, würden „in Frage gestellt“. Die „selbe Kultur“, die „junge Menschen zwingt, keine Familie zu gründen, weil es ihnen an Chancen für die Zukunft mangelt“, lasse „anderen (Jugendlichen) so viele Wahlmöglichkeiten, dass auch sie von der Gründung einer Familie abgehalten werden“.

Die Rede zum Nachlesen

Rede als Video




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Franziskus Papst

  1. Papst Franziskus möchte an Ostermesse teilnehmen
  2. Genesung in kleinen Schritten: Papst geht es etwas besser
  3. Vatikan kündigt nach fünf Wochen ersten Auftritt des Papstes an
  4. Papst will Aschermittwochs-Bußprozession selbst leiten
  5. Vom Argentinier zum Römer: Franziskus über seinen Start als Papst
  6. Fußballbegeisterter Papst mit zwei linken Füßen
  7. Papst will keine Ordensfrauen mit "Essiggesicht"
  8. Papst besucht an Allerseelen Gräber ungeborener Kinder
  9. Dilexit nos
  10. Belgien: Nach Papstaussagen zu Abtreibung und Frauen wollen sich nun 520 Personen ‚enttaufen’ lassen






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  3. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  4. Australischer Forscher Andrew Lowenthal analysiert Zensur in Deutschland
  5. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  6. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  7. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  8. Vertrauliche Vorlagen des vatikanischen Konsistoriums sind aufgetaucht
  9. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  10. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“
  11. MEHR hippe Missionare in Augsburg
  12. 'Exportweltmeister in Moral, ansonsten Beobachter an der Seitenlinie. Beschämend'
  13. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten
  14. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  15. Brigitte Bardot bedauerte den Verlust des Geheimnisvollen in der Neuen Messe

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz