SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
- Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
- Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
- Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
- Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
- Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
- Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
- Die große Täuschung
- Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
- Voll in die Falle getappt
- Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
- Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
- Medienkrise verschärft sich: Dramatische Auflagenverluste für Tageszeitungen in Deutschland
- Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom
- Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
| 
Ja zur Familie, Nein zur Abtreibung, Nein zu Gender!29. September 2015 in Familie, 2 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Papst Franziskus bezog am Freitag vor der UNO Generalversammlung klar Stellung zu heißen Themen wie Gender, sexual diversity, Abtreibung und Familie - Von Christian Spaemann
Linz (kath.net/csp/rn) Papst Franziskus hat vergangenen Freitag bei der Generalversammlung der UNO die Genderideologie und den Versuch diese weltweit durchzusetzen verurteilt und sich für den Schutz des ungeborenen Lebens und die Familie eingesetzt. Unter dem Beifall vieler Teilnehmer der Generalversammlung sprach Franziskus von dem Sittengesetzes, das in die menschliche Natur selbst eingeschrieben sei. Ein Gesetz, das die natürliche Unterscheidung zwischen Mann und Frau mit einschließe. Im Zusammenhang mit dem in der Präambel der Charta der Vereinten Nationen festgelegten Ziel, »den sozialen Fortschritt und einen besseren Lebensstandard in größerer Freiheit zu fördern«, warnte der Papst davor, dieses Ziel als Ausrede für jede Art von Übergriff und Korruption zu benutzen oder eine ideologische Kolonialisierung zu fördern, indem man abnorme Lebensmodelle und -stile durchsetzt, die der Identität der Völker fremd und letztlich unverantwortlich sind. 
Damit bezog sich der Papst eindeutig auf den Versuch von UNO-Institutionen und westlichen Staaten, die Unterstützung ärmerer Länder an die Durchsetzung der Genderideologie mit einer staatlichen verordneten Relativierung von Ehe und Familie zugunsten einer Förderung sogenannter Vielfalt der Lebensformen oder sexueller Vielfalt zu knüpfen. Der Papst setzte sich auch für das ungeborene Leben ein. Das Sittengesetzt schließe auch die uneingeschränkte Achtung vor dem Leben in allen seinen Stadien und Dimensionen ein. Das gemeinsame Haus aller Menschen, so Franziskus, müsse sich weiterhin über dem Fundament
der Achtung der Unantastbarkeit jedes menschlichen Lebens erheben auch der Ungeborenen. Dieses gemeinsame Haus müsse auch auf dem Verständnis einer gewissen Unantastbarkeit der erschaffenen Natur errichtet werden. An anderer Stelle betonte Papst Franziskus das vorrangige Erziehungsrecht der Familie und das Recht der Kirche
, die Familien bei der Ausbildung ihrer Kinder zu unterstützen und mit ihnen zusammenzuarbeiten. Er ermahnte die Regierenden alles (zu) tun, was möglich ist, damit alle die minimale materielle und geistige Grundlage haben, um menschenwürdig zu leben und eine Familie zu gründen und zu unterhalten. Die Familie sei die Urzelle jeder sozialen Entwicklung. Schon in seiner Rede vor dem Kongress in Washington hat Franziskus auffällig häufig von Frauen und Männern gesprochen und, gegenüber seiner Rede in New York noch etwas verdeckt aber doch eindeutig auf die aktuellen ideologischen Probleme im Umgang mit der Familie angespielt. Es sei sein Wunsch, dass während
(seines) gesamten Besuchs die Familie ein immer wiederkehrendes Thema ist. Die Familie sei wesentlich
für den Aufbau dieses Landes gewesen und verdiene weiterhin unsere Unterstützung und unsere Ermutigung. Er könne seine Sorge um die Familie nicht verbergen, die vielleicht wie nie zuvor von innen und von außen bedroht sei. Grundlegende Beziehungen wie die eigentliche Basis von Ehe und Familie, damit ist offensichtlich die Konstellation Mann-Frau gemeint, würden in Frage gestellt. Die selbe Kultur, die junge Menschen zwingt, keine Familie zu gründen, weil es ihnen an Chancen für die Zukunft mangelt, lasse anderen (Jugendlichen) so viele Wahlmöglichkeiten, dass auch sie von der Gründung einer Familie abgehalten werden. Die Rede zum Nachlesen Rede als Video

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | Chris2 29. September 2015 | | | | Mutige Rede am richtigen Ort. Vergelt's Gott für diese Schneise durch die Dornenhecken, die viele Familien, Kinder, den ganzen Weinberg des Herrn und alle Menschen guten Willens - nicht nur in Afrika - immer mehr bedrängen. |  6
| | | | | 29. September 2015 | | | | Imagine there's no heaven Bravo, heiliger Vater! Die FAZ hat interessanter Weise berichtet (in einem Artikel, der nota bene nicht von Daniel Deckers war), dass unmittelbar nach dieser Rede Shakira "Imagine there's no heaven" von John Lennon sang. Wer wohl das Programm gemacht hat? Tja, solche Leute gibt's auch bei der UNO, nicht nur die, die klatschen. |  4
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuFranziskus Papst- Papst Franziskus möchte an Ostermesse teilnehmen
- Genesung in kleinen Schritten: Papst geht es etwas besser
- Vatikan kündigt nach fünf Wochen ersten Auftritt des Papstes an
- Papst will Aschermittwochs-Bußprozession selbst leiten
- Vom Argentinier zum Römer: Franziskus über seinen Start als Papst
- Fußballbegeisterter Papst mit zwei linken Füßen
- Papst will keine Ordensfrauen mit "Essiggesicht"
- Papst besucht an Allerseelen Gräber ungeborener Kinder
- Dilexit nos
- Belgien: Nach Papstaussagen zu Abtreibung und Frauen wollen sich nun 520 Personen ‚enttaufen’ lassen
| 





Top-15meist-gelesen- ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
- Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
- Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
- Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
- Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
- Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
- Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
- Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
- Voll in die Falle getappt
- Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
- Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
- Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
- Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
- Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
- Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
|