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Ja zur Familie, Nein zur Abtreibung, Nein zu Gender!

29. September 2015 in Familie, 2 Lesermeinungen
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Papst Franziskus bezog am Freitag vor der UNO Generalversammlung klar Stellung zu heißen Themen wie Gender, „sexual diversity“, Abtreibung und Familie - Von Christian Spaemann


Linz (kath.net/csp/rn)
Papst Franziskus hat vergangenen Freitag bei der Generalversammlung der UNO die Genderideologie und den Versuch diese weltweit durchzusetzen verurteilt und sich für den Schutz des ungeborenen Lebens und die Familie eingesetzt. Unter dem Beifall vieler Teilnehmer der Generalversammlung sprach Franziskus von dem „Sittengesetzes, das in die menschliche Natur selbst eingeschrieben“ sei. Ein Gesetz, das „die natürliche Unterscheidung zwischen Mann und Frau“ mit einschließe. Im Zusammenhang mit dem in der Präambel der Charta der Vereinten Nationen festgelegten Ziel, »den sozialen Fortschritt und einen besseren Lebensstandard in größerer Freiheit zu fördern«, warnte der Papst davor, dieses Ziel als „Ausrede für jede Art von Übergriff und Korruption“ zu benutzen oder „eine ideologische Kolonialisierung zu fördern, indem man abnorme Lebensmodelle und -stile durchsetzt, die der Identität der Völker fremd und letztlich unverantwortlich sind“.


Damit bezog sich der Papst eindeutig auf den Versuch von UNO-Institutionen und westlichen Staaten, die Unterstützung ärmerer Länder an die Durchsetzung der Genderideologie mit einer staatlichen verordneten Relativierung von Ehe und Familie zugunsten einer Förderung sogenannter „Vielfalt der Lebensformen“ oder „sexueller Vielfalt“ zu knüpfen. Der Papst setzte sich auch für das ungeborene Leben ein. Das Sittengesetzt schließe auch „die uneingeschränkte Achtung vor dem Leben in allen seinen Stadien und Dimensionen“ ein. „Das gemeinsame Haus aller Menschen“, so Franziskus, müsse „sich weiterhin über dem Fundament … der Achtung der Unantastbarkeit jedes menschlichen Lebens erheben“ auch „der Ungeborenen“. Dieses gemeinsame Haus müsse „auch auf dem Verständnis einer gewissen Unantastbarkeit der erschaffenen Natur errichtet werden“.

An anderer Stelle betonte Papst Franziskus das „vorrangige Erziehungsrecht der Familie und das Recht der Kirche …, die Familien bei der Ausbildung ihrer Kinder zu unterstützen und mit ihnen zusammenzuarbeiten“. Er ermahnte „die Regierenden alles (zu) tun, was möglich ist, damit alle die minimale materielle und geistige Grundlage haben, um menschenwürdig zu leben und eine Familie zu gründen und zu unterhalten“.

Die Familie sei „die Urzelle jeder sozialen Entwicklung“. Schon in seiner Rede vor dem Kongress in Washington hat Franziskus auffällig häufig von „Frauen“ und „Männern“ gesprochen und, gegenüber seiner Rede in New York noch etwas verdeckt aber doch eindeutig auf die aktuellen ideologischen Probleme im Umgang mit der Familie angespielt. Es sei sein „Wunsch, dass während … (seines) gesamten Besuchs die Familie ein immer wiederkehrendes Thema ist“. Die Familie sei „wesentlich … für den Aufbau dieses Landes gewesen“ und verdiene „weiterhin unsere Unterstützung und unsere Ermutigung“. Er könne seine „Sorge um die Familie nicht verbergen, die – vielleicht wie nie zuvor – von innen und von außen bedroht“ sei. „Grundlegende Beziehungen wie die eigentliche Basis von Ehe und Familie“, damit ist offensichtlich die Konstellation Mann-Frau gemeint, würden „in Frage gestellt“. Die „selbe Kultur“, die „junge Menschen zwingt, keine Familie zu gründen, weil es ihnen an Chancen für die Zukunft mangelt“, lasse „anderen (Jugendlichen) so viele Wahlmöglichkeiten, dass auch sie von der Gründung einer Familie abgehalten werden“.

Die Rede zum Nachlesen

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