Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  2. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  3. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  4. Die Krise des Bischofsamtes
  5. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  6. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  7. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  8. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  9. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  10. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  11. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  12. Der Realismus der Barmherzigkeit
  13. Polnische Pfarre verlangt von Autofahrern Gebete als "Parkgebühr"
  14. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  15. Wer ist Jesus Christus für mich? Der Glaube als tägliche Entscheidung

Ja zur Familie, Nein zur Abtreibung, Nein zu Gender!

29. September 2015 in Familie, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Papst Franziskus bezog am Freitag vor der UNO Generalversammlung klar Stellung zu heißen Themen wie Gender, „sexual diversity“, Abtreibung und Familie - Von Christian Spaemann


Linz (kath.net/csp/rn)
Papst Franziskus hat vergangenen Freitag bei der Generalversammlung der UNO die Genderideologie und den Versuch diese weltweit durchzusetzen verurteilt und sich für den Schutz des ungeborenen Lebens und die Familie eingesetzt. Unter dem Beifall vieler Teilnehmer der Generalversammlung sprach Franziskus von dem „Sittengesetzes, das in die menschliche Natur selbst eingeschrieben“ sei. Ein Gesetz, das „die natürliche Unterscheidung zwischen Mann und Frau“ mit einschließe. Im Zusammenhang mit dem in der Präambel der Charta der Vereinten Nationen festgelegten Ziel, »den sozialen Fortschritt und einen besseren Lebensstandard in größerer Freiheit zu fördern«, warnte der Papst davor, dieses Ziel als „Ausrede für jede Art von Übergriff und Korruption“ zu benutzen oder „eine ideologische Kolonialisierung zu fördern, indem man abnorme Lebensmodelle und -stile durchsetzt, die der Identität der Völker fremd und letztlich unverantwortlich sind“.


Damit bezog sich der Papst eindeutig auf den Versuch von UNO-Institutionen und westlichen Staaten, die Unterstützung ärmerer Länder an die Durchsetzung der Genderideologie mit einer staatlichen verordneten Relativierung von Ehe und Familie zugunsten einer Förderung sogenannter „Vielfalt der Lebensformen“ oder „sexueller Vielfalt“ zu knüpfen. Der Papst setzte sich auch für das ungeborene Leben ein. Das Sittengesetzt schließe auch „die uneingeschränkte Achtung vor dem Leben in allen seinen Stadien und Dimensionen“ ein. „Das gemeinsame Haus aller Menschen“, so Franziskus, müsse „sich weiterhin über dem Fundament … der Achtung der Unantastbarkeit jedes menschlichen Lebens erheben“ auch „der Ungeborenen“. Dieses gemeinsame Haus müsse „auch auf dem Verständnis einer gewissen Unantastbarkeit der erschaffenen Natur errichtet werden“.

An anderer Stelle betonte Papst Franziskus das „vorrangige Erziehungsrecht der Familie und das Recht der Kirche …, die Familien bei der Ausbildung ihrer Kinder zu unterstützen und mit ihnen zusammenzuarbeiten“. Er ermahnte „die Regierenden alles (zu) tun, was möglich ist, damit alle die minimale materielle und geistige Grundlage haben, um menschenwürdig zu leben und eine Familie zu gründen und zu unterhalten“.

Die Familie sei „die Urzelle jeder sozialen Entwicklung“. Schon in seiner Rede vor dem Kongress in Washington hat Franziskus auffällig häufig von „Frauen“ und „Männern“ gesprochen und, gegenüber seiner Rede in New York noch etwas verdeckt aber doch eindeutig auf die aktuellen ideologischen Probleme im Umgang mit der Familie angespielt. Es sei sein „Wunsch, dass während … (seines) gesamten Besuchs die Familie ein immer wiederkehrendes Thema ist“. Die Familie sei „wesentlich … für den Aufbau dieses Landes gewesen“ und verdiene „weiterhin unsere Unterstützung und unsere Ermutigung“. Er könne seine „Sorge um die Familie nicht verbergen, die – vielleicht wie nie zuvor – von innen und von außen bedroht“ sei. „Grundlegende Beziehungen wie die eigentliche Basis von Ehe und Familie“, damit ist offensichtlich die Konstellation Mann-Frau gemeint, würden „in Frage gestellt“. Die „selbe Kultur“, die „junge Menschen zwingt, keine Familie zu gründen, weil es ihnen an Chancen für die Zukunft mangelt“, lasse „anderen (Jugendlichen) so viele Wahlmöglichkeiten, dass auch sie von der Gründung einer Familie abgehalten werden“.

Die Rede zum Nachlesen

Rede als Video




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Franziskus Papst

  1. Papst Franziskus möchte an Ostermesse teilnehmen
  2. Genesung in kleinen Schritten: Papst geht es etwas besser
  3. Vatikan kündigt nach fünf Wochen ersten Auftritt des Papstes an
  4. Papst will Aschermittwochs-Bußprozession selbst leiten
  5. Vom Argentinier zum Römer: Franziskus über seinen Start als Papst
  6. Fußballbegeisterter Papst mit zwei linken Füßen
  7. Papst will keine Ordensfrauen mit "Essiggesicht"
  8. Papst besucht an Allerseelen Gräber ungeborener Kinder
  9. Dilexit nos
  10. Belgien: Nach Papstaussagen zu Abtreibung und Frauen wollen sich nun 520 Personen ‚enttaufen’ lassen






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  3. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  4. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  5. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  6. Kopf der hl. Agatha zum 900. Jubiläum der Reliquienrückkehr gekrönt
  7. Spanischer Priester hilft mehr als 1.200 Personen, einen Ehepartner zu finden
  8. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  9. Warum die Erzdiözese Seoul so viele Priesterberufungen hat
  10. Erzbischof von Sydney kritisiert TV-Sender wegen einseitiger Berichterstattung zu Sterbehilfe
  11. Priester berichtet von Befreiung christlicher Sklaven in Pakistan
  12. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  13. Haltet das Fenster zur Unendlichkeit offen! Eine Gemeinschaft, die aus dem Evangelium lebt
  14. Christus ist der Fels, der uns trägt
  15. 50 Jahre Jugendkonferenzen in Steubenville

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz