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Papst fährt bei Obama im Fiat 500L vor

23. September 2015 in Aktuelles, 12 Lesermeinungen
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Die Wahl war gut. Denn angesichts des VW-Skandals wäre die sonst gern benutzte päpstliche Passat-Limousine von Volkswagen ein No-Go gewesen. Mit VIDEO. Von Petra Lorleberg


Washington D.C. (kath.net/pl) Mit einem Fiat 500L ließ sich Papst Franziskus beim Staatsbesuch in den USA vom Flugplatz nahe Washington in die Nuntiatur kurven. Das garantiert kleinste Auto im gesamten Konvoi mit dem stolzen Kennzeichen "SCV 1" war definitiv ein Hingucker, besonders in den USA, wo die Autos bekanntermaßen durch ihre Größe punkten sollen. Der Fiat 500L (L steht für "Large") ist als Minivan konzipiert.

Ob der Papst bei dieser Entscheidung an den Umweltschutz dachte, den er in seiner Umweltenzyklika energisch einfordert und wo ja gerade in den USA durchaus Nachholbedarf besteht; ob er damit seine persönliche Bemühungen um einen bescheidenen und statussymbolunabhängigen Lebensstil untermauern wollte; ob er die italienische Autoindustrie ins Rampenlicht holen wollte; oder ob die sympathische Wahl Ausdruck päpstlichen Humors ist - das lässt sich von außen nicht leicht entscheiden und vielleicht gilt auch von allem ein bisschen.


Doch de facto hat der Papst mit dieser Entscheidung eine glückliche Hand bewiesen - und das konnte er zum Zeitpunkt der Entscheidung noch nicht wissen. Der deutsche Autobauer Volkswagen sorgte wegen aktiver und unfassbarer Unglaubwürdigkeiten ausgerechnet im Bereich Umweltschutz für einen Skandal gewaltigen Ausmaßes, der seinen Aktien einen Wertverlust von 30 Prozent bescherte. Der Skandal dürfte aktuell exakt auf dem Siedepunkt kochen. Und zum Fuhrpark des Papstes gehört auch eine VW-Passat-Limousine, die Franziskus durchaus oft benutzt. Zugegeben: Ausgerechnet jetzt und hier wäre es der völlig falsche Zeitpunkt für einen VW Passat gewesen!

Die US-amerikanische Niederlassung von Fiat freut sich derweil über die Medienaufmerksamkeit und twittert: "Gesegnet" mit dem Emoticon für Gebet. In einem weitere Tweet bemerkt die Social-Media-Redaktion von Fiat humorvoll: "Seine Heiligkeit weiß aufzutreten. #Fiat500L".

Petra Lorleberg auf Twitter folgen!

HERRLICH: Papst Franziskus fährt bei USA-Besuch mit dem garantiert kleinsten Auto des gesamten Konvois! :) (engl.)


USA-Reise von Papst Franziskus: Präsident Obama begrüßt den Staatsgast (engl.)


Screenshot: Fiat USA twittert zum Papstbesuch



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Lesermeinungen

 freethinker 25. September 2015 
 

Im Fiat vorgefahren

"Ob der Papst bei dieser Entscheidung an den Umweltschutz dachte, den er in seiner Umweltenzyklika energisch einfordert und wo ja gerade in den USA durchaus Nachholbedarf besteht".

Wie kommt man eigentlich darauf, dass in den USA durchaus "Nachholbedarf" am Umweltschutz besteht?

Das ist nur eines von vielen Vorurteilen. Zum Beispiel glauben viele in Europa dass es in Amerika auch keine Sozialprogramme gaebe. Auch das ist grundfalsch.

Die EPA (Environmental protection Agency) ist eine der strengsten Umweltbehoerden der Welt, und unter der Obama Administration Obama weit nach links gerueckt.

Da kommen die bizarrsten Dinge dabei heraus:
Co2 (Carbon Dioxide) wurde zum Umweltgift erklaert, obwohl jeder normale Mensch weiss, dass es ohne dieses Gas kein pflanzliches Leben auf der Erde gaebe, und dadurch auch kein Mensch und kein Tier leben koennte.

Wie hilft es der Umwelt, sich in einen kleinen Fiat zu zwaengen, wenn andere Fahrzeuge bereitstehen?
Ach ja, etwas weniger Co2.


1
 
 priska 24. September 2015 
 

Mir ist es egal mit was für ein Auto der Papst fährt,ob er rote Schuhe hat ,oder eis silbernes Kreuz trägt usw.Wichtig ist mihr das er ein wahrer Hirte ist,und uns zum Wahren Glauben führt.Das er Weise und Mutig ist...


2
 
 Helena_WW 23. September 2015 
 

@sebi : Katholiken bei BMW zahlen auch Kirchensteuer an die Weltkirche von ihrem guten Lohn

wollte an für sich nur darauf aufmerksam machen das man verschiedene Faktoren berücksichtigen muss. Grade bei ökologischen, ökonomischen, sozialen Betrachtungen ist eine Gesamtbilanz vieler Faktoren wichtig, auch längerfristig kalkuliert.


5
 
 littlemore 23. September 2015 

Nicht nur Zeichen sondern Botschaft

Jede 2. Woche läuft im Fernsehen ein Video über das Präsidentenfahrzeug. Meines Wissens nach wird es "Beast" genannt. Was es alles kann, was es kostet, wie geheim alles ist.
Wenn dann der Papst mit einem FIAT (!) und nicht etwa raketengesichert durch wer weiß was für Panzerglas sondern mit offenen Fenstern fährt, dann ist das mehr als ein Zeichen. Es ist eine BOTSCHAFT.


5
 
  23. September 2015 
 

@ rappix

Eine interessante Schriftexegese! In der Konsequenz bedeutet diese wörtliche Auslegung: Der Hl. Vater verzichtet künftig auf ein Flugzeug und rudert im Schlauchboot von Rom in die USA. ;-)

Was BMW betrifft: Dort arbeiten viele gute Katholiken, die auch ihr Brot verdienen wollen ;-)


9
 
 kmh 23. September 2015 
 

Die Amikaner sind da eigentlich ganz locker und differenzierungsfähig

Sie finden Deutsche Autos toll und Diesel sind hier sowieso sehr selten. Sie nehmen es auch nicht persönlich, denn VW hat den Schaden voraussichtlich ja in allen Ländern angerichtet. Da sie nicht nachtragend sind, hätte der Papst auch ruhig mit seinem VW vorfahren können. So deutsch denken die Amis nicht.


3
 
 Helena_WW 23. September 2015 
 

Und wenn man die Gesamtbilanz betrachtet ist der 5'er BMW sozialer und umweltfreundlicher

Zum einen kann man auch in Mittelklassewagen Energieeffiziente Motoren einbauen. Der BMW zeichnet sich durch große Robustheit, Betriebssicherheit und Langlebigkeit aus. Fehler In Allen Teilen hingegen :-) Die größte Umweltbelastung hat man bei der Herstellung, also hat ein langlebiges Auto ein bessere Ökobilanz. Es ist deshalb von der Ökobilanz her auch günstiger ein Auto lange oder ein vorhandenes Auto zu nutzen anstatt neue zu kaufen. Dann stellt häufige Reperaturnotwendigkeit eine Belastung dar, Betriebssicherheit und Robustheit eine deutliche Entlastung. BMW wird in Deutschland mit hohem Lohnniveau, Sozialstandards entwickellt und hergestellt, in moderenen Produktionsstätten mit Emissions/Umweltschutzstandards.


10
 
  23. September 2015 
 

Werbung für FIAT = Brot für die italienischen Autobauer

Es ist keine Nebensächlichkeit, wenn ein italienischer Bischof eine Automarke aus Italien wählt.

Die Wahl fiel auf FIAT und nicht Ferrari oder wie sonst die Schlitten für die Reichen heissen.

Jesus gab seinen Jüngern Anweisungen, wie sie die frohe Botschaft in Urbi und Orbi ausführen müssen.

Die Rede war von einem einfachen Gewand ohne Taschen! Sandalen, mit denen Staub von den Füssen fortschleudern konnte! Keine Taschen, keinen Rucksack um Hab und Gut transportieren zu können.

Ein BMW ist für den Papst einfach Tabu, VW hat in den USA einen schlechten Ruf.

Ein Rolls Royce mag für die englische Königin "Standmässig" zu sein, aber sicher nicht für den Heiligen Vater. Wenn ich mich irre ist ein Rolls Royce auch ein Volkswagen!


1
 
  23. September 2015 
 

@Veritasvincit

Kann mich nicht erinnern, dass Benedikt XVI., hl. Johannes Paul II. und Vorgänger auf einem hohen Ross saßen ...


15
 
  23. September 2015 
 

@Sebi1983

Solche "Nebensächlichkeiten" zu erwähnen, tut gut. Ein Dank an Papst Franziskus, dass er vom hohen Ross auf den Esel umsteigt, gemäss dem Beispiel unseres Herrn!


5
 
  23. September 2015 
 

Nebensächlichkeiten ...

Früher gab's endloses Gerede um rote Schuhe, heute geht's um Mini-Autos als Nicht-Status-Symbol (wobei ein immer wieder bewusst gesetztes Nicht-Status-Symbol irgendwann auch zum Status-Symbol wird). Berichtet doch bitte über Inhalte! Effekthascherei gibt's in den Medien genug!


13
 
 Stefan Fleischer 23. September 2015 

Zufall

Die Vorsehung Gottes
tarnt sich gerne als Zufall.


4
 

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