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Mohamed - Eine Abrechnung

18. September 2015 in Buchtipp, 2 Lesermeinungen
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Hamed Abdel-Samad zeichnet in seiner biographischen Skizze nach, welche bis heute verhängnisvollen Folgen aus diesen Traditionen erwachsen


Linz (kath.net)
Die Biographie Mohameds wurde 200 Jahre nach dessen Tod verschriftlicht – mit politischer Intention: Muslimische Fürsten suchten ihre Position zu sichern und dem christlichen Jesus eine eigene, die Herrschaft legitimierende Erlöserfigur entgegenzusetzen. Dennoch hat sich das ambivalente Bild eines sich radikal verändernden und unter psychischen Problemen leidenden Menschen erhalten. Hier der milde, dort der gewalttätige Mohamed. Hamed Abdel-Samad zeichnet in seiner biographischen Skizze nach, welche bis heute verhängnisvollen Folgen aus diesen Traditionen erwachsen – und weshalb radikale Islamisten mit demselben Recht den 'Propheten' zitieren wie laizistische und integrierte Muslime.


Hamed Abdel-Samad, geboren 1972 bei Kairo, studierte Englisch, Französisch, Japanisch und Politik. Er arbeitete für die UNESCO, am Lehrstuhl für Islamwissenschaft der Universität Erfurt und am Institut für Jüdische Geschichte und Kultur der Universität München. Abdel-Samad ist Mitglied der Deutschen Islam Konferenz und zählt zu den profiliertesten islamischen Intellektuellen im deutschsprachigen Raum.
Seine Autobiographie „Mein Abschied vom Himmel“ sorgte für Aufsehen (Knaur Taschenbuch 2010): „Was er von seinen Landsleuten erwartet, hat er selbst vorgemacht: Aufklärung durch Tabubruch."

kath.net Lesetipp
Mohamed - Eine Abrechnung
Von Hamed Abdel-Samad
240 Seiten
2015, Droemer
ISBN 9783426276402
Preis 20.60 EUR
Erscheint am 1.10.2015!

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Lesermeinungen

 doda 22. September 2015 

@Karlmaria

Was verstehen Sie unter 'sozialer Kontrolle'?


0
 
 Karlmaria 18. September 2015 

Nun ja also gewalttätig

Soziale Kontrolle ist irgendwie immer gewalttätig wenn man das so sehen will. Aber soziale Kontrolle ist nötig. Gewalt ist nicht von vorneherein schlecht. Gewalt ist sehr nötig damit der Mensch vor allem der Mann seine sexuellen Triebe unter Kontrolle bringen kann. Wenn es die soziale Kontrolle nicht gibt muss der Mann sich selbst Gewalt antun. Bei den Muslimen klappt das vorzüglich. Da können viele Christen noch was davon lernen. Im protestantischen schwäbischen Pietismus gibt es diese soziale Kontrolle auch. In meiner alten Heimat in Feuerbach gibt es die wahrscheinlich größte protestantische Gemeine Deutschlands, das Gospelforum. Da ist das Internet auch voll von Kommentaren von Aussteigern die die soziale Kontrolle nicht mehr ausgehalten haben. Mit dem Gospelforum selbst habe ich kaum Kontakt. Aber dass die soziale Kontrolle nötig ist, davon bin ich sehr überzeugt. Wenn der Islam liberal wird, dann ist das für mich eine Katastrophe. Denn dann fehlt die soziale Kontrolle!


2
 

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